-Missables finde ich immer doof in Spielen. Die Quest der verlorenen Natalie und die mit der Kuhglocke sind einfach weg, wenn man am Anfang des Spieles direkt zum Grab geht, und als mir das klar war, durfte ich von einer viel früheren Stelle nochmal bis dahin spielen, da ich kein Save vor dieser Stelle hatte. Eine kleine Warnung wäre an der Stelle nett, dass man hier zwei Nebenquests verpasst. Seitdem bin ich regelrecht paranoid geworden etwas zu verpassen und habe in Städten wie Rem nach jedem großen Ereignis wieder alle Menschen angesprochen, und das war sehr erschöpfend.
-Beim ersten Mal bei der reisenden Alchemistin wird vorher nicht erklärt, dass man die Leiste in dem Rahmen stoppen muss. Damit ist quasi vorprogrammiert dass der erste Trank hin ist

-In Felanka beim Plakatabreissen gibt es oben im Theaterviertel ein Dead end, und man darf wieder komplett durch den Park zurücklaufen. Ein Zugang zum Fabrikgelände wäre nett, weil die Stadt sowieso schon so riesig ist.
-Bei dem Holzfällerdorf-Skelettüberfall kann man die Piraten nicht mehr retten wenn man alle Skelette vernichtet hat, weil die Sequenz sofort endet. Das ist nervig und ich musste mich nochmal durch die Monster prügeln.
-Der letzte Kampf gegen den Vertrauten von Lexus ist bockhart, und irgendwie wäre eine Warnung nett gewesen, sich vorher unbedingt mit dein neuesten Waffen/Rüstungen einzudecken. Zusätzlich hat man beim Speicherpunkt auf dem Luftschiff nur Emiko in der Party, deswegen ist er der Einzige, dessen Ausrüstung ich dann noch last Minute verändern kann.
-Die Suchquests in Felanka nach dem kleinen Gregor und die Hinweise auf die Banditen haben meine Geduld hart auf die Probe gestellt. Es wäre bei so einer großen Stadt nett gewesen, einen Hinweis zu bekommen, wo man ungefähr als nächstes hin sollte.
-Ganz allgemein finde ich es toll, wenn man eine große Welt erkunden kann, aber bei so ziemlich jedem Gebiet hätten es 5-6 Maps weniger mMn auch getan. Ich komme aus einem verwinkelten Wald in eine riiiiiiieeesige Grasstreppe, die kein Ende nehmen will, nur um in einem "kleinen" Schneewald ewig zu stapfen, dann eine Höhle zu durchqueren und danach eine nicht enden wollende Tundra zu erschließen. Es schlaucht, und es hätte deinem Spiel (und dir) sogar gut getan, weniger Maps für ein Gebiet zu kreieren.
-Dass die Gegner mit dem Level mitwachsen, fand ich sehr nervig. Es ist zwar gut gemeint, aber wenn man wirklich alle Quests erfüllen möchte, dann ist man es irgendwann sooo Leid, gegen die nächste Skelettgruppe zu kämpfen, der man nur bedingt gut ausweichen kann. Außerdem ist meine Kampfstrategie ja bei jeder Gegnergruppe die Gleiche: Den Gegner langsam machen, mich schnell und stark, besonders starke Gegner mit Blindheit usw blockieren und dann drauf kloppen. Das wird schnell sehr repetitiv. Ich will doch manchmal nur eben eine Schatzkarte holen, und komm nicht an den Kröten vorbei, die ich schon am Anfang des Spieles besiegt habe. So hat man das Gefühl, dass Leveln eigentlich gar keinen Sinn macht.