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  1. #1
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Das ist schade, gerade bei so ner "Trilogie" auch Zeit für eine wirklich epische Story hätte.
    Als Trilogie war das offensichtlich auch nicht geplant, ansonsten hätte es keine 13 Jahre gedauert einen zweiten Teil zu veröffentlichen. Und dadurch erzählt der erste Teil eine in sich abgeschlossene Story die eigentlich kein Sequel benötigt hätte, auch wenn es durchaus noch Aspekte dieser Welt gibt die erforscht werden könnten.
    Ich habe Mask of Deception mittlerweile auch schon angefangen und das fühlt sich zu Beginn sehr wie ein Soft Reboot an, weil man erneut einen unter Amnesie leidenden Charakter spielt der ebenfalls seine Hände nicht bei sich behalten kann und an dem Schwanz seiner Retterin rumfummelt
    Die Charakterdynamik ist aber zumindest komplett anders (sehr femdom-lastig aktuell ) und es fühlt sich bizarrerweise wie eine komplett andere Welt an, da alle Charaktere plötzlich super kräftig sind und mehrere schwere Säcke auf einmal tragen können, während der Protagonist bereits an einem verzweifelt. Im ersten Teil wurde sowas aber nie erwähnt. Es rennen außerdem plötzlich gewaltige Monster durch die Gegend die im Original ebenfalls nie erwähnt wurden. Deren Existenz würde aber erklären warum es Action-RPG Versionen der Mask Spiele gibt, insofern es noch mehr solcher Monster geben sollte.

    Aber mal schauen wie es lange es dauert bis es an die Story des Originals anknüpft. Ein paar wiederkehrende Charaktere habe ich im Intro Video schon gesehen!

    Ich habe mittlerweile aber doch schon mit Shuten Order angefangen, was ebenfalls eine Weile dauern wird. Weiß also nicht ob die komplette Trilogie noch dieses Jahr durchspielen werde.
    Geändert von ~Jack~ (08.12.2025 um 05:22 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Ich habe Mask of Deception mittlerweile auch schon angefangen und das fühlt sich zu Beginn sehr wie ein Soft Reboot an, weil man erneut einen unter Amnesie leidenden Charakter spielt der ebenfalls seine Hände nicht bei sich behalten kann und an dem Schwanz seiner Retterin rumfummelt
    But of course! Vielleicht gibts auch wieder Blizzard-approved breast milk
    Zitat Zitat
    (sehr femdom-lastig aktuell )
    Femdom... Furries... Du hast meine Aufmerksamkeit
    Zitat Zitat
    Ich habe mittlerweile aber doch schon mit Shuten Order angefangen, was ebenfalls eine Weile dauern wird. Weiß also nicht ob die komplette Trilogie noch dieses Jahr durchspielen werde.
    Daran bin ich auch interessiert. Berichte dann gerne davon, wenn Du die Zeit findest.

  3. #3


    Spielzeit: 4:43h mit allen Herzcontainern

    The Legend of Zelda: Remastered ist ein Romhack der nur mit dem Mesen Emulator kompatibel ist (oder dessen Retroarch Core) und neue Grafiken über das Originalspiel drüberlegt. Funktioniert überraschend gut und sieht auch sehr hübsch aus. Am Layout der Spielwelt wurde allerdings nichts geändert, wodurch sie für diese Art von Grafik ein bisschen langweilig aussieht. Obwohl es auf dem Zelda Redux Romhack basiert fehlen außerdem ein paar Features. Darunter all die neuen Dungeon Themes die aus anderen Romhacks entnommen wurden. Und dadurch gibt es leider nur die Dungeon 1-8 sowie die Dungeon 9 Musik. Die Songs kann man aber zumindest austauschen, was ich auch getan habe, größtenteils durch Songs aus A Link Between Worlds. Die Grafiken könnte man ebenfalls tauschen, wenn man wollte, aber dafür habe ich größtenteils keinen Grund gesehen. Moldorm hätte allerdings von profitiert nicht nur wie herumrollende Bälle auszusehen. Wäre aber sicherlich mehr Arbeit gewesen, weil dann auch die Kollision des Gegners hätte überarbeitet werden müssen damit man nicht in ihm drinstehen kann.

    Der einzige Boss den ich vom Design her wirklich schlecht finde ist Ghoma. Weil schaut euch das nur an:



    Ist ebenfalls ein Problem damit die Grafiken einfach nur über das Original drüber zu legen, aber da hätte man sicherlich was anderes als diesen furchtbar gestauchten Sprite einbauen können.

    Ansonsten ist es aber ein richtig gutes Remaster das sich wesentlich mehr lohnt als dieses abgespeckte BS Zelda, eben weil es einfach nur das Originalspiel mit einem neuen Anstrich Farbe ist. Man muss allerdings das Overclocking Feature des Emulators aktivieren da es ansonsten einige Slowdowns gibt. Es ist außerdem nicht 100%ig identisch mit dem Original, sondern hat ein paar Quality of Life Features aus Zelda Redux übernommen, darunter die erhöhte Anzahl an Bomben (10/20/30), sowie subtile visuelle Hinweise dafür welche Wände gesprengt werden können. Einfach fand ich das Spiel aber trotzdem nicht. Vor allem nicht im furchtbaren sechsten Dungeon mit dem endlosen Magiegespamme der Wizzrobes. Dadurch habe ich dieses Dungeon schnell abgebrochen und bin erst ganz zum Schluss mit dem besten Schwert und allen optionalen Herzen zurückgekehrt. War wesentlich angenehmer, aber trotzdem nervig. Die anderen Dungeons sind verglichen damit ein Kinderspiel, auch wenn es neben den Wizzrobes noch andere nervige Gegner gibt, darunter die Pols Voice, wegen ihrem Rumgehüpfe, sowie die Darknuts, wegen ihrem Schild. Diese Gegner tauchen außerdem häufig in großen Gruppen auf, was die noch nerviger machen.

    Die Bosse sind dafür größtenteils ein Witz, vor allem wenn man volle Herzen hat und dadurch mit dem Schwertstrahl von der anderen Seite des Raums angreifen kann. Der einzige den ich wirklich furchtbar fand ist Gleeok mit seinen zwei und später drei Köpfen, weil der viel zu viel Schaden aushält und ich ständig in seine Projektile gerannt bin, vor allem wenn seine Köpfe plötzlich durch den Raum fliegen.

    Eine Sache die mich bereits in BS Zelda gestört hat ist außerdem, dass man Geheimgänge in Dungeons immer nur dann freilegen kann wenn alle Gegner im Raum tot sind. Finde ich einfach nur unnötig, da schon mehr als genug Gegner in den Dungeons rumrennen und es einige Räume mit Türen gibt die sich nur öffnen wenn alle Gegner tot sind.

    The Legend of Zelda ist ansonsten aber auch heutzutage noch ganz gut spielbar. Ohne visuellen Hinweis welche Wände gesprengt werden können, hätte ich es allerdings nicht unbedingt spielen wollen. Vor allem nicht mit der niedrigeren Anzahl an Bomben des Originals.




    Als nächstes müsste ich eigentlich Zelda 2 nochmal probieren. Da ist ebenfalls eine Mesen Mod für in Arbeit, aber die braucht vermutlich noch eine halbe Ewigkeit. Ansonsten gibt es ebenfalls einen Redux Romhack für den ich verwenden würde.
    Geändert von ~Jack~ (11.12.2025 um 07:51 Uhr)

  4. #4
    Schön zu sehen, dass andere dem ersten Teil auch noch was abgewinnen können, wenn auch in ner etwas aufgemöbelten Variante *g*

    Dass der Hack die Bruchstellen anzeigt klingt schon recht angenehm. Ich hab mich an manchen Stellen zwar schon clever gefühlt, wenn ich die richtige Stelle gesprengt habe, aber umso mehr Stellen gabs auch, wos gar nicht klar war. Glücklicherweise ists in der Oberwelt oft nur für mehr Rubine nötig, von denen man irgendwann echt genug hat. In den Dungeons ists dann schon ein wenig zentraler. Gibts zwar auch manchmal offensichtlich, aber manchmal auch gar nicht und da gibts ja auch einige Hinweise für die Oberwelt zu finden.
    Zitat Zitat von ~Jack~
    Eine Sache die mich bereits in BS Zelda gestört hat ist außerdem, dass man Geheimgänge in Dungeons immer nur dann freilegen kann wenn alle Gegner im Raum tot sind.
    Yo, das finde ich auch irgendwie störend. Man kämpft in dem Spiel sowieso schon so viel, dass ichs für kein Problem halten würde, wenn man in solchen Räumen schneller durchkommen könnte.
    Zitat Zitat
    Dadurch habe ich dieses Dungeon schnell abgebrochen und bin erst ganz zum Schluss mit dem besten Schwert und allen optionalen Herzen zurückgekehrt. War wesentlich angenehmer, aber trotzdem nervig. Die anderen Dungeons sind verglichen damit ein Kinderspiel,
    Den letzten fand ich auch noch ziemlich anspruchsvoll, was aber wiederum an den Wizzrobes liegt *g*

    Ich hab mich mit den BS Varianten von Satellaview bisher nie befasst. Irgendwie ist das sowieso ein sehr seltsames Konzept, aber man merkt halt, dass Nintendo immer irgendwie probiert hat was neues zu tun... auch wenns teilweise echt weird war xD

  5. #5


    Spielzeit: 23:30h für die Story und ~32h mit Postgame und Lv50

    Mask of Deception ist ein indirektes Sequel zu Prelude to the Fallen das laut ingame Datenbank circa ein Jahrzehnt nach dem Vorgänger spielt. Ich hätte aus einem bestimmten Grund allerdings auf zwei Jahrzehnte getippt. Ein paar Charaktere aus dem Vorgänger tauchen allerdings auch hier wieder auf und die Frauen sehen nicht so aus als ob sie mehr als ein paar Jahre gealtert wären. Einzig die männlichen Charaktere haben größere Redesigns erhalten. Ein Jahrzehnt würde in dieser Hinsicht also mehr Sinn machen. Die Story spielt diesmal außerdem auf dem großen Kontinent im Osten und nicht mehr im kleinen Inselreich auf dem Prelude to the Fallen stattfand. Ich erinnere mich allerdings nicht daran, dass es im Vorgänger je als solches bezeichnet wurde. Und wenn ich mir die Weltkarte anschaue, dann sieht es von der Form her so aus wie die rechte Hälfte von Japan. Klein ist diese Nation also keineswegs.

    Wie bereits erwähnt ist das Spiel aber eine Art Soft Reboot, da man erneut einen unter Amnesie leidenden Kerl spielt der zu Beginn von einer jungen Frau gesund gepflegt wird. Jedenfalls bis er auf die dumme Idee kommt leicht bekleidet in die eisige Kälte hinaus zu wandern, wo er zuerst von einem riesigen Monster gejagt und anschließend beinahe von einem zweiten gefressen wird. Zurück in Sicherheit erhält er genau wie sein Vorgänger einen provisorischen Namen. Den selben Namen, um genau zu sein. Haku, diesmal ohne owlo, weil er zumindest in diesem Teil noch keine Nation anführt. Nach einem kümmerlichen Versuch eine Gruppe von Monstern mit einem Stock zu verprügeln erhält er außerdem einen scharfen Fächer als Waffe—die selbe Art von Waffe die auch Hakuowlo benutzt hat. Also, wie gesagt, ein Soft Reboot!




    Im Gegensatz zu Hakuowlo wirkt Haku allerdings weniger perfekt. Er ist ein Schwächling, ein Angsthase, ein Faulpelz, er besäuft sich gerne und sein technisches Knowhow beschränkt sich darauf Zahnräder auszutauschen. Seine einzige herausragende Fähigkeit besteht darin schwere Matheaufgaben im Kopf zu lösen. Ich hatte außerdem letztes Mal erwähnt dass das Spiel sehr femdom-lastig ist. Und das liegt daran dass Haku nicht die Fresse halten kann und seine Gedanken ständig frei herausplappert, wodurch die weiblichen Charaktere die er um sich schart ihn ständig verprügeln, treten, erwürgen oder ihn anime-mäßig in die Luft katapultieren.

    Nichtsdestotrotz wird er später als der größte Gigolo der Stadt bezeichnet, wegen all der hübschen Frauen die er um sich schart. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Prinzessinnen, von denen sich allerdings keine so verhält wie man es von Prinzessinnen erwarten würde. Eine von denen hat zum Beispiel eine furchtbare Faszination für homoerotische Bücher Obwohl die meisten dieser Frauen kein romantisches Interesse an Haku haben, ändert das außerdem nichts daran, dass auch Mask of Deception sich wie eine Harem Story anfühlt. Unter anderem da sich später kein Zwillinge der Gruppe anschließen der nicht nur gewillt sind mit Haku Sex zu haben, sondern es ausdrücklich empfehlen und ständig nackt in sein Bett kriechen Und obwohl das Spiel nie Hentai Content besessen hat, gibt es hier wesentlich mehr nackte Haut zu sehen als in Prelude to the Fallen. Darunter in einer absurden Sequenz bei der Haku durch ein Loch im Boden stürzt, sich an der Kleidung der Diebin festhält die für das Loch verantwortlich ist und dabei ihre Klamotten immer weiter zerreißt bis sie schlussendlich unten ohne an der Wand hängt während Haku in die Tiefe stürzt … dabei hätte er sich einfach an den Sprossen festhalten können an denen sich auch die Diebin festgehalten hat

    Ich muss an der Stelle außerdem sagen, dass das Spiel mehr eine Slice of Life Komödie als eine spannende Kriegsgeschichte ist. In einer der ersten Missionen muss man zwar eines dieser Monster bekämpfen dass Haku im Prolog gejagt hat, danach passiert viele Stunden aber nichts aufregendes. Sobald die Gruppe in der gewaltigen imperialen Hauptstadt angekommen sind, werden sie zwar zu Geheimagenten ernannt, das ändert aber nichts daran dass sie die meiste Zeit nur Banditen verkloppen. Zwischendurch lernt Haku die anderen Charaktere besser kennen, geht die Stadt erkunden, wird verprügelt, erfindet mit einem der Mädchen neue Snacks, erhält ab und Taschengeld von seiner Retterin (damit er größere Belohnungen nicht für Alkohol oder Glücksspiel verschwendet), spielt der kleinen Schwester eines Freundes Streiche die stehts mit Schmerzen enden, und so weiter und so fort. Die Charaktere sind dadurch auch diesmal die größte Stärke des Spiels. Deren Stories sind allerdings nicht so emotional wie manche Stories in Prelude to the Fallen.




    Erst nach 13 Stunden gibt es die erste Kriegssequenz, die allerdings nur als Kostprobe dient und zeigt dass die Engine wesentlich größere Schlachten darstellen kann als in Prelude to the Fallen zu sehen waren (obwohl es nach Mask of Truth erschienen ist). Die Präsentation der Schlachten ist allerdings nicht so gut wie Solo Animationen und macht ständig von einem Blur Filter Gebrauch. Dieser Krieg ist allerdings nach einer Stunde schon wieder vorbei und Hakus Gruppe ist nur am Rande in diesen Krieg involviert. Und danach gehts wieder zurück zum Alltag.

    Erst nach 17 Stunden gibt es endlich große Enthüllungen bezüglich Hakus Vergangenheit (die für Kenner des Vorgängers allerdings nicht so mysteriös ist wie für Neulinge) und kurz darauf bricht erneut ein Krieg aus. Der ist von der Inszenierung her allerdings nicht so gut wie der erste Krieg und obwohl er aufgrund der Prämisse sehr interessant hätte sein können, kann er nie sein volles Potenzial entfalten, da die Story plötzlich eine scharfe Wende macht und aufs große Finale zusteuert. Das dauert circa 4 Stunden und hat einige richtig gute Momente zu bieten, aber das ändert nichts daran dass man 17 - 19 Stunden warten muss bis die Story endlich in Fahrt kommt. Das Pacing des Vorgängers war zwar auch nicht ideal, aber da gab es wesentlich mehr Kämpfe—32 Storymissionen, während Mask of Deception nur 17 hat. Und dadurch vergehen teilweise 3 1/2 Stunden zwischen zwei von diesen Kämpfen.



    Apropos Kämpfe: die sind diesmal wesentlich komplexer als im Vorgänger. Es gibt zwar kein Menü mehr in dem man Zauber auswählen kann, dafür erlernt aber so gut wie jeder Charaktere mehrere Nah- und/oder Fernkampangriffe die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. Einer der Bogenschützen hat zum Beispiel einen sehr vernichtenden Angriff, darf diesen aber nur benutzen solange er auf der Stelle stehen bleibt. Dieser Charakter erlernt später außerdem eine passive Fähigkeit die es ihm erlaubt zweimal hintereinander anzugreifen solange er sich zwischendurch nicht bewegt. Und dadurch ist er bizarrerweise einen der stärksten Charaktere des Spiels. Haku fand ich dafür leider nicht so nützlich wie Hakuowlo aus dem Vorgänger, auch wenn er eine nette passive Fähigkeit besitzt die es ihm erlaubt einmal einen tödlichen Angriff zu überleben und mit vollen HP wiederbelebt zu werden.

    Da es keine Heiltränke mehr gibt, gibt es diesmal außerdem wesentlich mehr Charaktere die Heilmagie beherrschen. Einer von denen kann damit sogar ein kreuzförmiges Heilfeld auf der Karte platzieren in das die Charaktere sich reinstellen können um passive Heilung zu erhalten. Und das ist auch dringend nötig, da ich in der zweiten Hälfte des Spiels ständig in Gegner gerannt bin die mit einem Angriff 50, 75 oder gar 100% meiner HP weghauen konnten. Das ist vor allem deshalb schlimm weil Angriffskombos diesmal ebenfalls komplexer sind. Sprich wenn ein Gegner es schafft mehrere Kombos auszuführen, dann kann ein Singletarget Angriff plötzlich zu einem AoE Angriff werden. Die eigenen Charaktere können solch komplexe Kombos aber ebenfalls benutzen und dadurch mehrere Gegner auf einmal vernichten, wenn sie richtig stehen sollten. Trotz des erhöhten Bedarfs an Heilung gibt es übrigens keine Erfahrungspunkte mehr dafür, wodurch die Charaktere langsamer leveln.

    Manche Charaktere erlernen außerdem die Fähigkeit Angriffe zu blocken und können damit sogar Angriffskombos unterbrechen. Falls man im richtigen Moment die Aktionstaste drückt, dann kann man also den Schaden reduzieren oder gar komplett ausweichen. Konterangriffe gibt es allerdings auch, was ich vor allem beim vorletzten Kampf problematisch fand, da der Boss einen AoE Konter besitzt der alle Charaktere um ihn herum trifft und ihn nach dem Angriff sogar heilt. Manche Charaktere besitzen zwar Angriffe die keine Konter triggern, einer meiner Charaktere hatte sowas aber nicht und war dementsprechend in der letzten Phase diesen Kampfes nutzlos.

    Man muss diesmal außerdem noch mehr darauf achten wie viel Zeal die Charaktere haben. Sobald sie 100 Zeal besitzen können sie nämlich nicht nur einen finalen Angriff nutzen (allerdings erst sehr spät im Spiel, wodurch ich meine ersten finalen Angriff im vorletzten Kampf gesehen habe), sondern direkt nach ihrem Zug nochmal angreifen. Wenn es die eigenen Charaktere betrifft kann das extrem nützlich sein, aber bei starken Gegnern sollte man das, wenn möglich, vermeiden.

    Ich würde also sagen dass das Kampfsystem hier mehr Spaß macht als in Prelude to the Fallen und auch wesentlich schwerer ist, aufgrund der reduzierten Menge an Kämpfen aber nicht so gut zur Geltung kommt. Nach Abschluss der Story gibt es zwar noch 16 Postgame Kämpfe die schwerer sein sollen als die Storykämpfe, die lohnen sich aber scheinbar hauptsächlich um besondere Ausrüstung in Mask of Truth freizuschalten. Ob ich das mache weiß ich aber nicht, weil eine Belohnung einen Level 50 Charakter vorraussetzt (mein höchstes Level ist 33) und die zweite dass ich mit einem Charakter alle Skillpunkte verteile, was vermutlich ebenfalls Level 50 erfordert. Ich habe mir die ersten Kämpfe aber mal angeschaut und kann bestätigen dass die Gegner da ordentlich Schaden raushauen, wodurch meine Charaktere schneller wegsterben als in den Storymissionen. Obwohl die Maps aus der Story recycelt wurden muss man hier außerdem neue Herausforderungen meistern. Das vierte Postgame Level wirkt allerdings absurd, da die eigenen Charaktere in einer Reihe platziert sind und von Anfang an umzingelt sind, wodurch ich innerhalb weniger Züge mehrere Charaktere verloren habe, weil manche Gegner drei Charaktere auf einmal angreifen können. Bei meinem zweiten Versuch habe ich den Kampf gerade so mit meinem letzten Charakter geschafft, musste aber mehrmals Züge rückgängig machen.

    Insgesamt würde ich aber sagen, dass Mask of Deception ein bisschen schwächer ist als Prelude to the Fallen. Ich hatte zwar auch diesmal viel Spaß, vor allem dank der unterhaltsamen Charakterinteraktionen, von der Story her wirkt das Spiel allerdings mehr wie ein Prelude als Prelude to the Fallen es je gewesen ist. Sobald die Story endlich anfängt spannend zu werden, ist das Spiel immerhin so gut wie vorbei. Und da die Story offensichtlich als Zweiteiler designt wurde, muss man eigentlich direkt mit Mask of Truth weitermachen da Mask of Deception zwar ein packendes Finale besitzt, sich aber nicht die Mühe macht irgendwas zu beantworten.


    Geändert von ~Jack~ (19.12.2025 um 05:49 Uhr)

  6. #6
    Nach circa 32 Stunden habe ich jetzt doch noch das Postgame abgeschlossen und das kann ich jedem nur empfehlen der sich nach einer größeren Herausforderung sehnt oder noch mehr mit dem Kampfsystem herumexperimentieren will als es in der Hauptstory möglich war. Die meisten dieser Kämpfe sind nämlich schwerer als alles was man in der Hauptstory zu sehen bekommt und verlangen dass man viel herumexperimentiert. Das fängt schon mit der Platzierung der Charaktere an damit man entweder von Anfang an ein paar Gegner wegsnipen kann, oder schwächere Charaktere davor bewahren kann ge-oneshottet zu werden bevor sie überhaupt zum Zug kommen. Ich habe außerdem sehr oft von der Möglichkeit Gebrauch gemacht Züge rückgängig machen zu können, in der Hoffnung meine Charaktere noch ein bisschen länger am Leben zu erhalten. Hat manchmal ganz gut funktioniert, aber leider nicht immer. Von daher ist es ganz gut dass man beim Neustart eines Kampfes alle bereits gesammelten Exp behält.

    Es gibt außerdem Missionen die besondere Gimmicks haben die den Sieg erschweren, wie ein Boss der sich jedes Mal wenn er am Zug ist um 1500 HP heilt und zusätzlich einen weitrechenden AoE Angriff besitzt. In einer anderen Mission muss man außerdem einen seiner Charaktere davor beschützen gemeuchelt zu werden, was nicht so einfach ist da der Boss ständig einen Movement Buff erhält und den Charakter wie bessessen jagt. Ich musste den Charakter also erst irgendwie auf die andere Seite der Map an mehreren Gegner vorbeilotsen bevor ich den Boss mit einer stärkeren Gruppe abfangen und zu Tode prügeln konnte. Direkt vor dem Boss ist das so gut wie unmöglich da man von Anfang an umzingelt ist und vermutlich mehrere Charaktere verlieren wird beim Versuch den einen wichtigen Charakter zu retten.

    Man muss für diese Kämpfe allerdings auch ein bisschen grinden, weil es relativ unwahrscheinlich ist dass man alle seine Charaktere gut genug gelevelt hat um mit den neuen Gegnern mithalten zu können. Und dadurch habe ich zum Beispiel den Endkampf der Story einige Male wiederholt. Mit Postgame Leveln dauert der allerdings nur noch ein paar Runden, das geht also ganz gut. Und mit meinem Lv50 Haku kann ich den jetzt sogar mit zwei Schlägen weghauen.

    Die Statuswerte habe ich allerdings noch lange nicht maximiert. Falls ich das noch tun sollte, dann vermutlich nur mit dem Speedhack von Cheat Engine + automatischen Kombos. Mir fehlen nämlich noch Unmengen an BP die sich nur durch gewonnene Missionen ergrinden lassen.
    Für die Ausrüstung die man durch diese Kämpfe erhält und in Mask of Truth importieren kann, lohnt sich das allerdings nur bedingt. Ein Großteil davon ist nämlich identisch mit der Ausrüstung die man innerhalb der Story gefunden hat. Es gibt nur ein paar wenige Items die tatsächlich stärkere Buffs mit sich bringen.
    Geändert von ~Jack~ (19.12.2025 um 08:54 Uhr)

  7. #7

    (Das Spiel hat kein eigenes Cover)

    Spielzeit: 12:22h (1st Quest, alle Herzteile), aber mit allen Toden sind es scheinbar circa 15 Stunden

    The Legend of Zelda: Origin ist ein Fan Remake von The Legend of Zelda das mit Zelda Classic erstellt wurde und auf den ersten Blick alles bietet was man von einem Remake erwarten würde: eine neue, aber originalgetreue Interpretation der Spielwelt (sprich wer das Original kennt weiß von Anfang an wo sich alle Dungeons befinden), hübschere Grafik, mehr Musik, komplexere Dungeons und drei unterschiedliche Quests durch die man einige Zeit mit diesem Spiel verbringen könnte. Das einzige was es nicht bietet ist eine erweiterte Story. In dieser Version des Spiels wohnen die Menschen zwar nicht mehr in Höhlen, wodurch man diesmal in Kakariko Village startet, Sidequests oder dergleichen gibt es aber trotzdem nicht. Selbst Gespräche hat der Entwickler sich gespart. Einzig der alte Mann von dem Link sein Schwert erhält hat ein klein wenig mehr zu sagen. Nicht über die Story, sondern darüber dass Link scheinbar glaubt dass er die Katze diesen Knackers mitnehmen soll anstatt das Schwert vor ihm.

    Obwohl ich nur die erste, angeblich leichte, Quest gespielt habe, fand ich das Spiel aber teilweise sehr frustrierend. Das liegt vor allem am Design der Dungeons, weil der Entwickler scheinbar glaubt dass ein richtig gutes Zelda Dungeon folgende Elemente benötigt:
    • eine hohe Gegnerdichte, genau wie im NES Original
    • ein oder zwei Statuen die Link andauernd mit Feuerbällen beschießen, idealerweise von mehreren Seiten gleichzeitig
    • ein oder zwei unzerstörbare Gegner die Link zwar nicht verletzen, aber dafür sorgen dass er kurzzeitig sein Schwert nicht mehr benutzen kann

    Es gibt außerdem viele Räume in denen all diese Elemente gleichzeitig vertreten sind. Und das ist vor allem deswegen problematisch weil die Räume hier viel kompakter sind als im Original, wodurch man kaum Platz zum ausweichen hat. Später kommen außerdem noch Fallgruben hinzu, wo einen die Feuerbälle gerne reinschmeißen.

    Gegner die das magische Schild fressen können sind in manchen Dungeons außerdem extrem häufig vertreten, vor allem in finalen Dungeon. Und das ist vor allem in Kombination mit den unverwundbaren Gegnern echt nervig, die in viel zu vielen Räumen aller Dungeons vertreten sind.

    Am Angriffsmuster der Bosse hat der Entwickler dafür nichts geändert. Genau wie im Rest der Dungeons gibt es aber auch hier Feuerball speiende Statuen, meist zwei gleichzeitig. Andere Ideen wie man die Bosskämpfe schwerer machen könnte hatte der Entwickler offensichtlich nicht. Es gibt allerdings noch einen optionalen Bossrush in den er alles mögliche geworfen hat: Feuerbälle, Stacheln (sowohl stationäre am Boden, als auch welche die auf Link zugeschossen kommen), Fallgruben (die den Kampf resetten), und dazu auch noch ein Zeitlimit.




    In dieser Version des Spiels benötigen magische Items außerdem Magie, was vor allem im sechsten Dungeon extrem nervig ist, weil man ständig Licht machen und später nach Geheimnissen mit einer magischen Lupe suchen muss. Die Gegner droppen dafür so gut wie keine Tränke die Magie wiederherstellen. Und dadurch habe ich mehrmals meine komplette Magie verbraucht obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits alle(?) Magie Upgrades gefunden hatte. Tränke zu kaufen ist also die einzig effektive Methode Magie wiederherzustellen, aber dafür muss man erst die Flasche finden.

    Die Wizzrobe in diesem Level haben mich dafür komplett kalt gelassen. Die einzige Version dieses Gegners die ich wirklich furchtbar fand ist eine Art Miniboss im achten Dungeon den man versuchen muss mithilfe von Spiegeln zu töten. Sprich man muss die so um ihn herum aufstellen dass er seine eigenen Angriffe auf sich selbst zurückwirft. Wenn man selbst von ihm getroffen wird verliert man aber auf einen Schlag vier Herzen Im Gegensatz zu allen anderen Minibossen respawnt dieser Boss außerdem jedes Mal, was nicht so prickelnd ist weil dieser Boss nicht nur kurz vor dem Endboss platziert wurde, sondern weil man anschließend noch mehrere Räume mit diesen nervigen Rittern durchqueren muss um den Schlüssel zur Bosskammer zu finden. Und dadurch habe ich mehrere Stunden gebraucht um dieses Dungeon endlich abschließen zu können.

    Das finale Dungeon war vergleichsweise einfach, aber trotzdem nervig, unter anderem weil ich ständig Truhen mit Schlüsseln gefunden habe die für mich komplett nutzlos waren, da ich den geheimen Master Key im achten Dungeon gefunden hatte und somit keine Schlüssel mehr benötigte. Und dadurch habe ich mir nach ein paar Anläufen online eine Karte angeschaut um das Dungeon so schnell wie möglich abschließen zu können.

    Neben diesem furchtbaren Balancing haben die Dungeons für mich aber noch ein weiteres Problem: die Rätsel. Beziehungsweise ein Rätsel dass sich durch das komplette Spiel zieht: ein Schieberätsel bei dem manche Blöcke nur in bestimmte Richtungen geschoben werden können. In ein oder zwei Dungeons wäre das okay gewesen. Stattdessen hat der Entwickler das immer und immer wieder in etwas komplexerer Form recycelt anstatt sich für jedes Dungeon was neues einfallen zu lassen. Das ist zwar nicht das einzige Rätsel des Spiels, aber dafür das einprägsamste.

    Darüber hinaus gibt es auch Rätsel die ich schlecht designt finde. Darunter eins wo man auf die Idee kommen muss eine Bombe unter eine Feuerball schießende Statue zu packen um damit einen Block zu spawnen, wofür es keinerlei Hinweise gibt (außer ein Block auf der anderen Seite, aber dessen Existenz verrät einem nicht dass es noch einen anderen Block gibt den man spawnen könnte). Wenn man das Kraftarmband noch nicht besitzt, dann lässt sich der Block außerdem gar nicht verschieben. Eins der Herzteile auf der Weltkarte lässt sich außerdem nur mithilfe einer Ranke erreichen die auf den ersten Blick unerreichbar zu sein scheint, weil ein Baum davor wächst. Wie kommt man also da ran? Den Baum verbrennen? Ihn abhacken? Ihn mit einer Bombe wegsprengen? Nein, man spielt die Ocarina vor einem ausgetrockneten Teich der sich daraufhin mit Wasser füllt, weil Bäume natürlich verschwinden sobald sie mit Wasser in Berührung kommen (???). Ich habe dieses Rätsel nur gelöst weil ich die magische Lupe benutzt habe, welche ein paar Schritte unter dem Baum die Ocarina auf dem Boden anzeigt.

    Apropos Herzeile: ein paar davon kann man nur erhalten indem man Minispiele absolviert. Um überhaupt eine Chance zu haben muss man aber erst mal Upgrades finden (zum Beispiel zwei für die Bomben damit man 16 hat) und selbst dann ist das Zeitlimit so eng bemessen dass man sich keinen Fehler erlauben darf. Man muss außerdem konstant in Bewegung bleiben da die Treffer ansonsten nicht registriert werden.

    Ich würde dieses Remake also höchstens Hardcore Zelda Fans empfehlen die das furchtbare Balancing nicht stört. Persönlich ziehe ich hiermit aber einen Schlusstrich unter das Spiel, da ich absolut keinen Bock habe zu sehen wie viel schwerer und kryptischer die zweite, harte, Quests, oder gar die dritte, extreme, Quest ist.



    Geändert von ~Jack~ (22.12.2025 um 00:13 Uhr)

  8. #8
    Also was Du zu Mask of Deception schreibst klingt auch wieder n bisschen durchwachsen xD
    Bin gespannt, wie das mit dem letzten Teil zusammenkommt. Das, was Du zum Postgame schreibst, klingt aber ziemlich cool und etwas schade, dass davon nichts im Hauptspiel zu finden ist.

    Dass die Reihe charakterfokussierter ist ist aber eigentlich auch ganz cool, also mehr verkauft als vorher hast Dus mir definitiv.

    Bei dem Fan-Remake von Zelda I ist es interessant, dass Du da auch wieder eher durchwachsenes Feedback hast. Von den Screenshots sahs eigentlich ganz cool aus, aber scheint ja dann von dem, was Du sagst, doch einige Probleme zu haben.

  9. #9
    Da ich weder Mask of Truth noch Shuten Order in den letzten beiden Tagen schaffen werde, habe ich hier mal eine kurze Liste mit Spielen verfasst die ich dieses Jahr beendet habe und empfehlen würde. JRPs sind aber so gut wie keine drin Gewisse Stories von Fate/Grand Order fand ich zwar ganz gut, ich werde hier aber kein Gacha Game empfehlen! Und es dauert sowieso noch zwei Jahre bis hierzulande endlich das große Finale des Lostbelt Arcs veröffentlich wird.


    Kommerzielle Spiele (mit einer Ausnahme)

    Alan Wake 2: Von der Story und Präsentation her ein richtig gutes Sequel dessen einziger Schwachpunkt für mich die Semi Open World voller Collectables ist. Herald of Darkness ist außerdem ein fantastischer Song der richtig cool ins Spiel integriert wurde.

    Black Panther: Like a Dragon - New Chapter: Von der Story her ein sehr gutes Spinoff, auch wenn die Nebencharaktere nicht so gut entwickelt sind. Die Sidestories sind allerdings die größte Schwäche des Spiels, da sie viel zu langweilig sind und man viel zu viel Zeit damit verbringt Gangmitglieder zu verkloppen die einen ständig verprügeln wollen. Ohne Nebenquests könnten allerdings die Storybosse zu schwer sein. Mal schauen ob ich nächstes Jahr endlich den zweiten Teil spiele.

    Cyberpunk 2077: Ich habe es erst nach vielen Patches und mit einigen Mods gespielt und wurde hier richtig gut unterhalten. Ich mag die Story, liebe die Charaktere, und das Gameplay hat ebenfalls viel Spaß gemacht. Es fühlt sich allerdings ein bisschen Immersive Sim mäßig an, hat dafür allerdings zu wenig Optionen zu bieten, auch wenn es durchaus unterschiedliche Möglichkeiten gibt die Gebiete zu durchqueren und die Quests abzuschließen. Ich war außerdem ab der Hälfte des Spiels bereits komplett overpowered und habe so gut wie alle Gegner mit meinem Katana zerhackt und mich mittels Doppelsprüngen und Air Dashes durch die Welt bewegt.

    Deltarune: Kapitel 3 fand ich zwar ein bisschen schwächer als Kapitel 2, aber Kapitel 4 war richtig gut und ist eventuell der Punkt an dem die Story endlich anfängt ernst zu werden. Allerdings dürften danach noch drei Kapitel kommen, von daher wird es sicherlich noch viele lustige Momente geben bis die Story ihr großes Finale erreicht. Mal schauen wie es nächstes Jahr in Kapitel 5 weitergeht!

    Dead Space (2023): Ein fantastisches Remake dessen einziger Schwachpunkt die viel zu offensichtliche Story ist. Selbst wenn man das Original nicht kennt, sollte man eine wichtige Enthüllung also meilenweit kommen sehen. In Sachen Gameplay hat mich ansonsten nur die Sequenz gestört in der man mit den ADS Kanonen Asteroiden zerstören muss, weil es extrem langweilig ist und weil es geradezu unmöglich ist zu scheitern. Im Original saß man wenigstens direkt in der Kanone drin und konnte direkt auf die Asteroiden feuern anstatt nur neben den Kanonen im All zu schweben.

    Deathloop: Eine nette Zeitschleifen Immersive Sim die ein bisschen die Lücke von Dishonored füllt, vor allem weil man später Fähigkeiten erhält durch die man es fast genauso spielen kann. Alle Gebiete zu drei unterschiedlichen Tageszeiten über mehrere Zeitschleifen hinweg durchsuchen zu müssen, um Informationen zu sammeln wie man alle Ziele an einem Tag ermorden kann, ist auf Dauer allerdings ein bisschen anstrengend.

    Long Gone Days: Ein richtig nettes und gut präsentiertes JRPG dessen größte Schwäche für mich nur das enge Timing einiger Sidequests ist. Aufgrund der guten Präsentation stechen die Mängel aber umso mehr heraus, wie Regen ohne Soundeffekte oder packende Momente in denen es keine Charakteranimationen gibt.

    Metal Gear Solid: Immer noch ein richtig gutes Spiel, auch wenn das Gameplay vor allen in Sachen Gunplay nicht so gut gealtert ist. Und obwohl mir die Story immer noch gefällt muss ich sagen, dass manche Twists viel zu offensichtlich sind. Ich würde außerdem selbst heutzutage immer noch empfehlen es zu emulieren, da das Spiel einige Glitches hat (wie Löcher in den Charaktermodellen) die sich mittlerweile mit Duckstation beheben lassen, aber bei der Master Collection Version immer noch präsent sind. Ich habe mir außerdem zum ersten Mal die Digital Graphic Novel angeschaut und die hat mich leider nicht überzeugt. Der Zeichenstil ist hässlich und blurry und wirkt in der Master Collection wie ein billiger Upscale. Verglichen damit ist selbst die PS1 Grafik besser. Es rusht außerdem nur so durch die Story, weswegen es imo nur zwei Stellen gibt an denen es tatsächlich besser ist als das Spiel: beim Kampf gegen den Panzer und in der Psycho Mantis Sequenz.

    Moonlit Blessed: Eine sehr kurze RPG-Maker Visual Novel in der zwei Freunde versuchen den Mond retten. Richtig gut gemacht für so ein kurzes Contestgame, auch wenn die Story sehr vorhersehbar ist.

    Quake: Immer noch ein sehr spaßiger Shooter der allerdings keine Zeit damit verschwindet eine Story zu erzählen und im Gegensatz zu Quake 2 leider so gut wie keine Bosskämpfe besitzt. Von den Erweiterungen hat mir außerdem Dimension of the Machine am besten gefallen da es visuell tatsächlich was neues zu bieten hat, mit ein paar richtig coolen Locations. Der einzige Schwachpunkt der Erweiterung ist der langweilige Endboss bei dem ich die ganze Zeit im Kreis gelaufen bin.

    Roadwarden: Ein nettes Text-RPG mit Survival Elementen in dem man eine Halbinsel erkunden und idealerweise herausfinden muss was mit dem letzten Roadwarden passiert ist. Es hat mich zwar nicht aus den Socken gehauen, ist aber richtig gut gemacht und trotz Zeitlimit habe ich es geschafft alle Quests abzuschließen. Zumindest mit einem Charakter. Auf einen zweiten Durchgang mit einer anderen Klasse hatte ich bisher keine Lust.

    Simon the Sorcerer 2: Immer noch ein sehr unterhaltsames Adventure dass seinen Vorgänger in jeglicher Hinsicht überbietet. Es ist nur blöd, dass es mit einem Cliffhanger endet der von einem furchtbaren dritten Teil gefolgt wurde.

    Steins;Gate: My Darling's Embrace: Wer die Charaktere von Steins;Gate mag, der dürfte auch von diesem Dating Spinoff gut unterhalten werden.

    Tamashii: Ein herausfordernder, aber durchaus fairer Horror Platformer. Selbst die schweren Level fand ich nicht so schlimm, mit Ausnahme von den Leveln in denen man indirekt seine Klone bewegen muss.

    The Entropy Centre: Fühlt sich in vielerlei Hinsicht viel zu sehr nach Portal an, da einige Puzzle Elemente fast 1:1 übernommen wurden, ist ansonsten aber ein gut gemachtes Puzzle Game.

    Time Travelers: Ein indirekter Nachfolger zu 428 Shibuya Scramble der zwar nicht ganz so gut ist, aber dafür genauso seltsame Stimmungsschwankungen hat, wodurch es manchmal ein ernster Thriller und manchmal eine absurde Komödie ist. Gut unterhalten wird man hier also trotzdem.


    Mods/Fangames:

    Another Metroid 2 Remake: Ich habe dieses Jahr die Metroid Reihe zum ersten Mal gespielt und verglichen mit dem offiziellen Metroid 2 Remake hat mir dieses Fan Remake viel mehr Spaß gemacht. In Samus Returns fand ich die Steuerung schlechter und die Bosskämpfe haben mir nicht wirklich gefallen. Das einzige was ich bei Samus Returns besser fand, ist dass man direkt vor dem Endboss speichern konnte anstatt sich nochmal durch mehrere Räume kämpfen zu müssen wenn man stirbt.

    Castlevania Revamped: Ich hätte vorher vielleicht das Original spielen sollen, aber diese Metroidvania Fassung des ersten Spiels hat mich ganz gut unterhalten, auch wenn ich ein bisschen zu oft in Hindernisse gerannt bin die ich nicht überwinden konnte und dann erst mal backtracken musste. Obwohl es vermutlich einfacher ist als das Original, gibt es hier aber einige Stellen an denen man sich durch Horden an Gegnern arbeiten muss bevor man speichern kann.

    Half-Life: Delta Particles: Eine Half-Life Mod mit einer richtig "kreativen" Prämisse: Was wäre wenn es noch eine andere amerikanische Forschungsanlage gegeben hätte die am selben Tag wie Black Mesa ein Teleportationsexperiment abgehalten hat und dadurch ebenfalls von Aliens überrannt wurde? Davon abgesehen ist es aber eine richtig gut designte und spaßige Mod deren Setting sich visuell zumindest ein bisschen von Black Mesa abhebt. Das einzige was mir nicht gefallen hat ist die Menge an Kämpfen bei denen man mehrere Gegnerwellen besiegen muss.

    Half-Life: Insecure: Ein Fangame in dem ein Wachmann versucht Black Mesa zu entkommen. Durchaus unterhaltsam, recycelt allerdings einige Story Beats aus dem Hauptspiel. Der einzig herausragende Aspekt ist das Design der Xen Levels, auch wenn dieser Teil des Spiels sich für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge zieht. Wer Shooter und/oder Half-Life mag, der dürfte aber durchaus Spaß dran haben.

    Hero of Law: Ein Crossover zwischen Zelda und Ace Attorney das viel besser funktioniert als ich erwartet hätte und dass sich Fans dieser Reihen nicht entgehen lassen sollten.

    Outertale: Undertale IN SPACE!!! Es ist zwar nicht so gut wie Undertale Yellow, ist aber trotzdem eine nette Möglichkeit die Story von Undertale nochmal in etwas anderer Form und mit neuen Herausforderungen zu erleben.

    The Torrential Turnabout: Es ist zwar nicht die Art von Death Game die ich erwartet hatte sondern hauptsächlich ein Ace Attorney Game, aber ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten. Die ganzen Memes, Anspielungen und Fourth Wall Breaks wären allerdings nicht nötig gewesen.

    Turnabout in the Lighthouse of Lunacy: Auf den ersten Blick nicht so gut wie The Torrential Turnabout da die Story sich lange Zeit im Kreis dreht. Das macht aber zumindest Sinn, weil man immerhin versucht zu beweisen dass man kein Mörder ist, obwohl die Protagonistin selbst von überzeugt ist dass sie den Mord begangen hat. Die Story ist aber tatsächlich ganz gut. Es dauert nur einige Stunden bis man diesen Punkt endlich erreicht.

    Flight of the Soaring Siren: Das dritte Ace Attorney Fangame das ich gespielt habe und mit einer Laufzeit von zwei Stunden das kürzeste. Hier spielt man ebenfalls eine Mörderin die versucht ein paar reiche Arschlöcher zu töten und den Verdacht auf jemand anderen abzuschieben. Ihr angeblich so perfekter Plan wird aus mehreren Gründen aber viel komplexer als ursprünglich geplant, auch wenn die kurze Spielzeit dafür sorgt, dass die Story nicht so komplex ist wie sie eventuell hätte sein können. Es ist aber trotzdem ein unterhaltsames Spiel das mal was anderes als eine typische Ace Attorney Erfahrung zu bieten hat.

    When Day Breaks: Eine Mod für SOMA die das namensgebende Konzept für SCP-001 adaptiert und dementsprechend vermutlich besser funktioniert wenn man dieses Konzept noch nicht kennt, da viele Elemente 1:1 übernommen wurden. Die eigentliche Story der Mod ist allerdings nicht so grauenerregend wie die Backstory und das Ende fühlt sich sehr billig an.

    Witches & Woodlands: Eine Parodie von Umineko in der die Cousins ein sehr unterhaltsames Pen & Paper Rollenspiel spielen. Wer Umineko und vor allem dessen Charaktere mag, dem kann ich das wärmstens empfehlen. Es gibt außerdem ein paar nette Rätsel die man versuchen kann zu lösen, auch wenn das Spiel es nicht verlangt. Und obwohl sich das Spiel hauptsächlich darauf fokussiert eine lustige Story zu erzählen, hat es trotzdem einen netten emotionalen Moment zu bieten.


    Größte Enttäuschung:

    Return of the Obra Dinn: Keinesfalls ein schlechtes Spiel, aber leider nicht die Art von Mystery die mir gefällt, vor allem nachdem enthüllt wird dass man hier keinen stinknormalen Morde untersucht, sondern das Schiff mehrfach von mythologischen Kreaturen attackiert wurden. Im Gegensatz zu anderen Mysteries, wo sich die Wahrheit gegen Ende immer weiter herauskristallisiert, habe ich hier zum Schluss außerdem immer mehr geraten habe, da es so gut wie unmöglich zu sein scheint alle Charaktere, sowie deren Todesursachen, mit den Visionen ihrer Tode oder durch Erforschung der Spielwelt in Erfahrung zu bringen.
    Geändert von ~Jack~ (30.12.2025 um 17:44 Uhr)

  10. #10
    Hast du denn schon Simon the Sorcerer Origins durchgespielt?
    Kenne die Reihe nicht, habe damals aber deine Zusammenfassung der Teile gelesen.
    Kurz gesagt: Habe es letztens gekauft und sitze da jetzt dran.
    Wenn es mir nicht gefällt, dann bist du schuld, da ich dich als Engelchen auf meiner Schulter hatte und das in einem Saturn – oder war das kein Heiligenschein über deinem Kopf, sondern die Saturnringe?
    Es ist jedenfalls ein bisschen speziell und manche Lösungen sind irgendwie dumm, ich sag nur Wörterbuch, birgt aber einen gewissen Charme.

    Deine Challenge ist übrigens immer recht außergewöhnlich.
    Du spielst meistens Games, die mir wenig bis gar nichts sagen, was erschreckend und interessant zugleich ist.
    Now: Ghost of Yotei / Done: The First Berserker: Khazan
    Now: Modern Family Staffel 4 / Done: The Pitt Staffel 1
    Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 4
    RPG-Challenge 2025 / Now: Clair Obscur Expedition 33

  11. #11
    .
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Wenn es mir nicht gefällt, dann bist du schuld, da ich dich als Engelchen auf meiner Schulter hatte und das in einem Saturn – oder war das kein Heiligenschein über deinem Kopf, sondern die Saturnringe?
    Du willst mir die Schuld daran geben obwohl ich zu dem Spiel noch nie was geschrieben habe, außer dass ich es mir zumindest mal anschauen werde?
    Aber nein, gespielt habe ich Origins noch nicht. Außer Teil 2 fand ich ja keinen Teil so gut als dass ich einen neuen Teil unbedingt zum Vollpreis kaufen müsste. Ich habe außerdem Simon the Sorcerer 5 noch immer nicht durchgespielt (oder gar angefangen). Das hätte also Vorrang.

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    und manche Lösungen sind irgendwie dumm, ich sag nur Wörterbuch, birgt aber einen gewissen Charme.
    Typisch Adventure, also? Bei Simon the Sorcerer 2 gibt es ja auch ein sehr spezielles Rätsel bei dem man irgendwie auf die Idee kommen muss einen Hund anzuziehen, damit Simon ihn anschließend in Pantoffeln verwandelt

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Du spielst meistens Games, die mir wenig bis gar nichts sagen, was erschreckend und interessant zugleich ist.
    Ich finde solche Challenges auch interessanter wenn sie weniger bekannte Spiele behandelt, weil man dann eventuell noch ein Hidden Gem findet.

    Ich habe letztes Jahr mal so gut wie all meine Spiele mit Playnite katalogisiert und dadurch festgestellt dass ich einen Backlog von mindestens 3058 3059 (danke, Liferipper!) Spielen besitze (inklusive Mods und Fangames) Da fehlen allerdings noch einige Mods die ich nicht separat eintragen kann, weil ich die nur aus einem Launcher oder dem Spiel heraus starten kann. Da sind außerdem knapp 200 RPG-Maker Spiele dabei und in den letzten Tagen sind auch noch mehrere Fanübersetzungen erschienen. Auszuwählen was ich davon spiele ist nicht so einfach. Ich mach mir zwar immer mal Notizen welche Spiele ich mir als nächstes anschauen will ... aber die Liste wird auch immer länger xD
    Geändert von ~Jack~ (03.01.2026 um 23:51 Uhr)

  12. #12
    Schöner Abschluss!
    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber ich finds schon cool, dass Du wieder von ner reinen Fate Challenge zurückgekommen bist. Das waren echt so Sachen, wo ich echt gar nichts zu sagen konnte, was es sehr schwer gemacht hat, mal was hier zu schreiben. Das Rabbit Hole ist einfach viel zu tief *g*

    Bei Deltarune warte ich glaub ich aufs Gesamtpaket. Weil mir schon jetzt wieder aufgefallen ist, dass ich einiges aus Part 1 und 2 vergessen habe. Aber mal ne Frage: Wie sieht das eigentlich mit den verschiedenen Routen aus? Splittet sich das noch stärker in den weiteren Episoden, oder hat man nach Episode im wesentlichen zwei (normal und Snowgrave)?

    Von Long Gone Days war ich leider nicht total überzeugt. Es war auf jeden Fall von der Präsentation ziemlich gut, aber hab mir doch etwas mehr von den verschiedenen Sprachen erhofft. Auch fand ich die Charaktere recht unpersönlich, also im Sinne, dass sie keine großartige eigene Stimme für mich hatten. Hat recht austauschbar gewirkt vom Dialog. Das Kampfsystem und Ressourcenmanagement mochte ich aber.

    Bei MGS find ichs cool, dass Du die PS1 Version gespielt hast. Für mich ist das auch die "wahre" Version. Twin Snakes hat da doch schon arg übertrieben. Nebenbei ist das ja auch die Version, auf denen die anderen Teile aufbauen - MGS4 hat nicht umsonst den kurzen PS1-Abschnitt auf Shadow Moses. Ich müsste die Dinger auch mal wieder reinlegen, aber das denk ich mir in letzter Zeit bei so viel. Ist das die Midlife Crisis, bei der ich zu meiner Jungend zurück will?

  13. #13
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber ich finds schon cool, dass Du wieder von ner reinen Fate Challenge zurückgekommen bist. Das waren echt so Sachen, wo ich echt gar nichts zu sagen konnte, was es sehr schwer gemacht hat, mal was hier zu schreiben. Das Rabbit Hole ist einfach viel zu tief *g*
    Mehr hätte ich zu Grand Order auch gar nicht schreiben können da ich ja die komplette, aktuell verfügbare Story abgeschlossen habe. Es gab zwar noch den ersten Arc von Ordeal Call, dessen Story fand ich aber nicht interessant genug um was drüber zu schreiben. Und das große Finale des Lostbelt Arcs ist erst letzten Monat in Japan erschienen, von daher dauert es hierzulande noch zwei Jahre bis ich das erleben kann. Bin aber gespannt ob sie diesen Arc jetzt endlich adaptieren. Da müssten sie allerdings wesentlich mehr Zeit investieren wenn sie nicht so extrem durchrushen wollen wie durch Camelot. Manche dieser Arcs könnten animiert aber richtig cool und emotional sein.

    Bevor das Finale erscheint, könnte ich aber endlich mal Fate/stay night spielen. Da kenn ich ja bisher nur die Anime und Filme von.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Bei Deltarune warte ich glaub ich aufs Gesamtpaket. Weil mir schon jetzt wieder aufgefallen ist, dass ich einiges aus Part 1 und 2 vergessen habe. Aber mal ne Frage: Wie sieht das eigentlich mit den verschiedenen Routen aus? Splittet sich das noch stärker in den weiteren Episoden, oder hat man nach Episode im wesentlichen zwei (normal und Snowgrave)?
    Ich habe die Genocide Varianten von Kapitel 3 und 4 ehrlich gesagt noch immer nicht gespielt, obwohl ich eigentlich eine Extra Savegame für erstellen wollte. Sollte ich vor Kapitel 5 vielleicht noch nachholen. Von einer weiteren Route äquivalent zu Snowgrave habe ich bisher aber nichts gehört. Das Spiel dauert mittlerweile aber fast 20 Stunden. Im Gegensatz zu Undertale wäre es also vermutlich besser eine Pause zwischen den einzelnen Durchgängen zu machen, vor allem wenn endlich das komplette Spiel draußen ist.

    Da Toby Fox mittlerweile ein ordentliches Team um sich geschart hat, scheint die Entwicklung aber wesentlich flotter voranzugehen. Dürfte also hoffentlich nicht länger als ein oder zwei Jahre dauern bis das Spiel endlich fertig ist ... insofern Kapitel 7 tatsächlich das Finale darstellt und es nicht plötzlich noch ein achtes Kapitel gibt

    Bis dahin würde ich aber jedem Undertale Yellow empfehlen! Ich kenne sonst niemanden der es gespielt hat, obwohl es ein richtig gutes Fangame mit einer neuen Story, guten Charakteren und einem fantastischen Soundtrack ist. Gibt auch noch ein paar andere Fangames die sehr gut sein sollen, aber die sind leider noch nicht fertig.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Bei MGS find ichs cool, dass Du die PS1 Version gespielt hast. Für mich ist das auch die "wahre" Version. Twin Snakes hat da doch schon arg übertrieben. Nebenbei ist das ja auch die Version, auf denen die anderen Teile aufbauen - MGS4 hat nicht umsonst den kurzen PS1-Abschnitt auf Shadow Moses. Ich müsste die Dinger auch mal wieder reinlegen, aber das denk ich mir in letzter Zeit bei so viel. Ist das die Midlife Crisis, bei der ich zu meiner Jungend zurück will?
    Twin Snakes habe ich 2016 schon gespielt und würde es nicht nur als over the top, sondern sehr absurd bezeichnen. Da gibt es zum Beispiel irgendwo eine Sequenz wo ein Stahlträger auf Snake zufliegt und er eine Granate drauf wirft anstatt einfach auszuweichen. Und vom Raketen surfen muss ich gar nicht erst reden Die Sequels haben zwar auch Momente die over the top wirken, aber selbst die finde ich nicht so absurd wie Twin Snakes, mit Ausnahme von Revengeance, aus offensichtlichen Gründen

    Darüber hinaus haben sie den besten Song des Originals entfernt, aus welchen Gründen auch immer!



    Ich würde das Spiel also höchstens denjenigen empfehlen die mit der Grafik des Originals überhaupt nicht klar kommen. In dem Fall würde ich aber den Romhack empfehlen der den ursprünglichen Soundtrack so gut wie möglich wiederherstellt.
    Geändert von ~Jack~ (04.01.2026 um 17:03 Uhr)

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