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  1. #1
    Klingt so als würde dir der "beliebte" Ansatz von FFXIII gefallen, wenn ich deine Meinung zum Luftschiff lese. Da sind nämlich die meisten Orte nicht mehr betretbar aus Story Gründen. Und das Game ist sogar noch linearer als X - ebenfalls aus Story Gründen
    Geändert von Sylverthas (23.12.2017 um 20:43 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Klingt so als würde dir der vielfach verhasste Ansatz von FFXIII gefallen. Da sind nämlich die meisten Orte nicht mehr betretbar aus Story Gründen. Und das Game ist sogar noch linearer als X - ebenfalls aus Story Gründen
    Wenn es zur Story passt - dann macht es Sinn.
    Wie gesagt, wenn man in FF3 bis 9 alle Orte wieder besuchen kann, dann macht das Sinn.

    Aber wenn die Reise das Besondere am Spiel ist, dann ist es diesmal falsch.

    Anders gesagt: Stellt euch Indiana Jones und den Herrn der Ringe in der Filmwelt vor.
    Bei Indy macht es absolut Sinn, dass er viele Orte besucht, kreuz und quer reist und alte Orte wieder besucht. Beim Herrn der Ringe ist die Reise von Frodo und Sam der Plot - hier macht es absolut keinen Sinn und zerstört sogar den Film, wenn sie gegen Ende noch ein Luftschiff bekommen und von Mount Doom aus Richtung Bruchtal zurück reisen um noch einen Heiltrank einzukaufen.


    Das wollte ich damit sagen.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  3. #3
    Hmm echt schade dass es bei dir nicht mehr so richtig funken will obwohl es das doch über lange Strecken getan hat und immer noch tut. :/

    Wobei ich mich echt damit schwer tue das ganze nachzuvollziehen, ich meine die Story war doch trotzdem von vorn bis hinten eine Gefühlsachterbahn, ich verstehe nicht inwiefern ein paar ungünstig platzierte Tempel die von ihrer Laufzeit aller höchstens 10% des Spiels ausmachen das komplette Spielgefühl zerstören und kaputt machen.

    Es gibt für mich so viele Spiele die unglaublich gute Ideen haben und großartige Geschichten zu erzählen vermögen, wo von der Präsenation her bis zur Ausführung des Gameplays alles 1A und in Ordnung ist.
    Und trotzdem gibt es für mich da diesen scheinbar winzig kleinen Teil der mir unfassbar bedeutend ist, das Grundlegende. Wenn die Voraussetzung die ich persönlich an ein Spiel stelle nicht erfüllt wird, kann der Rest des Spiels noch so gut und aufwändig gemacht sein, dann vermag es mich einfach nicht mehr zu hooken. Bei einem Rollenspiel wäre das z.B in der Regel kein trivialisierbarer Schwierigkeitsgrad.

    Es gibt auch Spiele die mich in ihren schlimmsten Momenten so sehr abfucken dass ich den Controller wegwerfen wollen würde, aber das Grundlegende, dass was sie verkörpern und was ich von einem Spiel erwarte eben so sehr nach meinen Ansprüchen hinbekommen, dass ich über gelegentliche Nerv-Passagen hinwegsehen kann. Denn letztlich bleibt das Spiel auf lange Gesicht genau das was es ist und wozu ich immer wieder zurückkehre, da stellt sich dann im schlimmsten Fall lediglich eine Hassliebe ein. Ich meine natürlich ist es dann schade um das verschenkte Potenzial, doch all die Momente sind situativ und losgelößt von der übergreifenden Spielstruktur, die nach wie vor grandios ist.

    Von meinem Eindruck her würde Final Fantasy X bei dir eher in die 2. Kategorie fallen. Nichts bei dem ich mit einem solch vernichtenden Resultat rechnen würde.

    Ich hatte übrigens auch eher die Erwartung dass dir der nächste Tempel weniger Probleme bereiten würde, vermutlich gehst du einfach mit einem ganz anderen Mindset an die Sache heran, ich meine mal ehrlich wo liegt da das Problem bei einem simplen Memory-Spiel? Es hält eine gewisse Weise hin klar, aber ist jetzt nicht so schlimm wie ein kompletter Dungeon voller nerviger Zufallskämpfe. (ich weiß nicht ob du den Dom da noch mit zählst, ich meine der war doch immerhin stimmig mit den vielen toten und der Reise von Jekkt die sich parallel mit der eigenen, in Form von Erinnerungen überlappt)
    Als Kind hatte ich ja arge Probleme mit dem Spiel, hatte wahnsinnig Schiss vor dem Kampf gegen Yunalesca, da war dieses Memory ein Spannungsaufbau sonder gleichen, da war ich ganz froh über die kurze Verschnaufspause.
    Klar sind die Tempel in ihrer jetzigen Form nicht ideal, aber sind sie wirklich so fürchterlich dass sie wirklich das komplette Spiel in den Abgrund der Mittelmäßigkeit herunter ziehen? Bedenke es sind nur 6 Stück verteilt über das komplette Spiel mit einer Laufzeit von 10-20 Minuten. Der ursprüngliche Gedanke dahinter war eigentlich in diesem doch sehr kampflastigen Spiel dem Spieler etwas Abwechslung zu verschaffen, jetzt haben sie damit leider überhaupt nicht deinen Nerv getroffen aber dafür gedacht den Spieler zu quälen waren sie auch nicht.

    Dann hat man sich mal 20 Minuten gelangweilt, aber ich kenne wenige Rollenspiel bei dem ich nicht für einen kurzen Zeitraum mal ein kleines Motivationstief habe, nur so ein kleiner Tempel ist dagegen nichts und pfuscht sogesehen auch nicht wirklich in die Handlung, auch wenn die Sinnhaftigkeit der Prüfung in Frage gestellt werden kann.

    Und Trial & Error sind die Prüfungen zwar schon, jedoch nicht insofern dass man nicht trotzdem mit ein wenig Orientierung das grundlegende Konzept und die Wegführung verstehen kann. Gut ein Memory ist in dem Fall Trial & Error in Reinkultur und auch der Bevelletempel strapaziert sehr das Gedächtnis mit den verwirrenden Kameraführungen, doch keiner der vorherigen Tempel verlangt wirklich dass man aufgrund falschen Ratens aber dutzende von Minuten wieder und wieder spielen muss.
    Ich meine klar irgendwo ärgert man sich darüber, gerade wenn man den Tempel noch mal von vorne machen muss weil gewisser Fortschritt nicht gespeichert wird.
    Doch im Nachhinein ist das letztlich auch nur eine unbedeutende Komponente von etwas viel Größeren was nicht wirklich Einfluss auf das gesamte Spiel auswirkt.

    Den Punkt mit dem Lufschiff kann ich zumindest halb verstehen, auch wenn ich den Einwurf sehr einzigartig finde.

    Auch für mich war die Reise das zugrunde liegende Konzept von Final Fantasy X und ein Luftschiff hat in dieses Spiel nie wirklich hineingepasst, Yuna verabschiedet sich schließlich von jeder Umgebung die sie besucht, lustig durch die Welt zu fliegen passt einfach nicht in das Spiel hinein, weswegen es meiner Meinung nach nach Zanarkand, tatsächlich mehr oder weniger vorbei ist.

    Was jetzt noch bleibt ist nur der Endkampf. Viele Spieler halten sich wegen Statsmaxing und anderen Kleinigkeiten noch Ewigkeiten in der Welt auf, aber das war nie das Final Fantasy X was ich geliebt habe. (zudem gibt es nun wirklich nicht mehr viel zu tun)
    Doch auch hier wieder frage ich mich inwiefern dieses Luftschiff jetzt all die großartigen Momente die das Spiel bis zu dem Zeitpunkt bieten konnte wieder ins Gegenteil verkehren kann. Es macht das alles ja nicht ungeschehen, es gab schließlich einen Grund warum man zuvor nicht mit dem Luftschiff fliegen konnte und nun doch.
    Außerdem brauch man dieses Luftschiff letztendlich um gegen Sin zu kämpfen.
    Und mal ehrlich, jetzt jeden Ort noch mal besuchen während Sin rumwütet, mag vielleicht unrealistisch sein, doch endlos lange Monster in einer von Blitzen geplagten Umgebung zu verdreschen und nebenbei Blitzball zu spielen ist es auch.

    In diesen Fällen muss man einfach damit leben dass sich gewisse narrative Elemente dem Gameplay unterordnen müssen. Ohne Blitzball wäre dem Spiel ja auch irgendwo was abhanden gekommen, die Monsterfarm würde ebenso wenig Sinn machen ohne das Luftschiff. Spieler würden sich darüber aufregen dass sie verpasste Spielinhalte nicht mehr wiederholen können.

    Final Fantasy X hat die Pilgerreise als übergreifendes Thema, aber die Sachlage, jetzt so kurz vor dem Finale, hat sich nun mal schon ein wenig geändert, jetzt wo die Hohe Beschwörung verloren ist.
    Das Spiel ist trotzdem genau das was es sein wollte. Für 90% des Spiels. Das Luftschiff dient wirklich nur noch mal der Vervollständigung um verpasste Dinge und ein bisschen Extra Kram noch mal mitzunehmen, noch mal ein bisschen mehr aus dem Spiel herauszuholen, wenn man das wirklich nötig hat. (wie gesagt den Punkt kann ich leicht ignorieren)
    Das Rumgefliege ist demnach genau so wenig Kanon wie es das Spielen in der Blitzball-Arena oder das ausweichen von 200 Blitzen ist.

    Ich glaube nicht wirklich das man damit die Feature Muskeln spielen lassen wollte, ich meine dieses Luftschiff ist letztlich der Grund warum Final Fantasy X nicht als ultralineares Spiel durchgeht wie Final Fantasy XIII, äußerst beeindruckend ist das nicht, du musst nun mal verstehen dass derlei Luftschiff auch irgendwo zur Tradition der Serie gehören. Es gibt bislang keinen Teil bei dem man nicht irgendwann ein Luftschiff bekommt, also haben sie es nun mal hier auch mehr oder weniger erzwungen.

    Ich will mich nicht für das Spiel rechtfertigen oder so, deine Ansicht bleibt nun mal unverrückbar deine Ansicht, aber ich selbst finde es ebenfalls "enttäuschend" wenn nach all diesen heiteren Zusammenfassungen, mitreißend euphorischen Erlebnisberichten am Ende nur noch ein "ich bin müde..." und
    "FF10 hasst seine Spieler" zurückbleibt.
    Wir scheinen da wohl unterschiedliche Dinge unterschiedlich zu gewichten, aber dass ein solch in meinen- und auch bis dahin deinen Augen grandioses Spiel am Ende nur noch allenfalls Durchschnitt ist, wegen ein paar kleinen Dingen, die nur einen geringen Anteil des Spiels ausmachen (und aus eigentlich gut gemeinten Ansätzen eingebaut wurden) tut allem vorherigen (und auch nachfolgenden) irgendwie keine Rechenschaft. So als wiegt jedes negative Erlebnis 1000x schwerer als 1 positives.
    Ich finde es gerade deshalb schade weil du jetzt den letzten Teil des Spiels eher mit einem negativen Mindset entgegen trittst was dich vermutlich daran hindert es wirklich zu genießen.

    Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen dass ich nicht ganz abschätzen kann inwiefern das Training auf dem Stepper das ganze Erlebnis beeinflussen kann. Wenn du dich da abstrampelst während du partout durch die Tempel irrst, kann es sicherlich schon ein wenig belastend sein. Wenn man dann noch unbedingt den nächsten Pay-off miterleben möchte, bevor die diestägige Stepper-Session ihr Ende findet. Und man dann mit Entsetzen feststellen muss dass da noch spielerisch etwas kommt, kann man schon ein bisschen enttäuscht werden.
    Wie wenn die Folge einer Serie aufeinmal super spannend wird, dann mit einem Cliffhanger endet und in der nächsten Folge die Atmosphäre sich erneut wieder aufbauen muss.
    Ich schätze ich bin da in solchen Angelegenheiten einfach viel geduldiger und vielleicht war es wirklich einfach nicht das richtige Spiel für solche Stepper-Session. Aber mir persönlich tut's ja auch irgendwie leid wenn jemand mit komplett enttäuschten Erwartungen am Ende raus geht.

    Vielleicht hilft ja eine andere Ansicht wenigstens die Wogen für das Finale zu glätten und vielleicht ein bisschen Verständnis gegenüber Gamedesignentscheidungen wie dem Luftschiff aufzubringen. Mich würds auf jeden Fall freuen, wenn es dich freut.
    Geändert von Klunky (23.12.2017 um 21:09 Uhr)

  4. #4
    Hmmm....Hmm...Hm...
    Ja, ich denke schon, dass dies arg schwarzmalerisch klingt, aber zu meiner Verteidigung: Ich bin wahrscheinlich deswegen so - über alle gesunde Maßen - angefasst, weil das Spiel für mich hätte genial werden können.
    Wahrscheinlich bin ich deswegen so mega traurig, weil es die für mich perfekten Zutaten eines genialen Spiels mit den Zutaten eines für mich katastrophalen Spiels mixt und ich mich ärgere, dass sie sich für diesen Weg entschieden haben.

    Ich liebe gute Geschichten und ich mag die Art wie sie Spannung aufbauen und einen große Gefühle erleben lassen. Aber gerade diese Tempel sind dann für mich ein rotes Tuch.
    Für mich ist die Geschichte so einzigartig DURCH die Pilgerreise gewesen. Endlich mal weg vom Weltkarten"einerlei" und etwas gewagt und ich bin einfach enttäuscht, wenn diese geniale Idee "mutlos" durch das Luftschiff verwässert wird.

    Wahrscheinlich bin ich deswegen so "gemein", weil mein Herz ein bisschen "gebrochen" ist auf spielerischer Ebene. Mit ein paar Stellschrauben an anderer Stelle wäre das Spiel für mich der Hammer gewesen.
    Eine glatte Eins, ein Spiel zum Verlieben.

    Aber für mich persönlich sind Trial&Error-Passagen ein No-Go, vor allem wenn sie zwischen Höhepunkten eingebettet sind. Trial&Error war noch nie eine gute Idee.

    Trotzdem - auch wenn das alles so negativ klingt - ich habe die Reise genossen. Vielleicht nicht unbedingt IM Spiel, aber mit euch und daran trägst vor allem du, Klunky, einen großen Anteil. Denn ich liebe deinen Enthusiasmus und deine spürbare Liebe zum Spiel. Wie ich schon sagte - ich bin froh dass ich es gespielt habe, doch hat es mich nicht so abgeholt wie viele andere Spieler hier.
    Das liegt natürlich auch daran, dass ich ganz speziell spiele.
    Hätte ich das Game direkt am PC gezockt und nebenher die Komplettlösung offen gehabt, ich bin sicher, mein Erlebnis wäre anders - besser! - gewesen.
    Dann hätte mich das Flugschiff nicht überrascht und die Tempel nicht genervt. Dann hätte ich alle Sachen gefunden und mich von Anfang an Richtung Achievementhunting begeben können.

    Dann wäre das Gameplay für mich im Vordergrund gestanden.

    Auf dem Stepper zählt für mich "mehr" die gute Geschichte und die Möglichkeit zum Grinden. Daher war ich mit FF9 so happy.
    Da konnte ich geballt Story bekommen wenn ich es wollte und von Höhepunkt zu Höhepunkt springen, da ich durch das Grinding so stark war. Und wenn mir nach Musik war, konnte ich einfach meine Playlist anmachen und meine Chars aufleveln, was auch in FF10 schlechter geht durch die SphäroStopps.

    Mir ist vollkommen klar, dass dieses Spiel ganz sicher nicht für den "einen Deppen auf dem Stepper" gemacht ist. Mir ist schon klar, dass ich der Sonderling bin, nicht ihr. ^^
    Ich möchte auch immer wieder betonen, dass es ein für mich nicht perfektes Spiel ist, es aber absolut verstehe, dass euch diese Dinge mega Spaß machen.

    Und alleine deswegen lieb ich diese Challenge. Als Jemand, der noch nie so richtig JRPGs gespielt hat, finde ich es faszinierend, hier einzusteigen. Mal ins Klo mit einem Spiel zu greifen und bei einem anderen Spiel jedes verdammte Mal nach dem Stepper stinkend und schwitzend zu meiner Frau zu laufen und mit leuchtenden Augen zu sagen: "Maaann, ist das Spiel geil. Spiel es, du musst es unbedingt auch mal spielen." So wie es bei mir mit FF9 war.

    Und ich sage mal so: Wenn ich mich durch die Omegahöhle geprügelt habe und meine Helden noch ein bisschen leveln konnte und das Ende gut ist, dann bin ich versöhnt.
    Ich bin dann auch definitiv Manns genug um zu sagen, dass ich meine Meinung revidiere. Und das werde ich auch garantiert machen, wenn ich in zehn Jahren am PC mit Adoniskörper sitze und nicht mehr steppern muss und ich mir dieses Juwel noch einmal ansehe. Diesmal mit Komplettlösung und gefühlt in der Gestalt von Auron, der weiß was kommt, und nicht im Leib von Tidus, der aus allen Wolken fällt.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  5. #5
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Trotzdem - auch wenn das alles so negativ klingt - ich habe die Reise genossen. Vielleicht nicht unbedingt IM Spiel, aber mit euch und daran trägst vor allem du, Klunky, einen großen Anteil. Denn ich liebe deinen Enthusiasmus und deine spürbare Liebe zum Spiel.
    Uiuiuiui und ich dachte eher dass ich nervig rüber kommen würde, jetzt bringst du mich aber in Verlegenheit. ^^""""""""...

    Aber so eine positive Grundstimmung überträgt sich recht schnell auf den Leser, deine Beiträge zu Final Fantasy 9 und 10 haben mir stets gute Laune beim Lesen verschafft, mal waren sie lustig und mal spürte man einfach die Begeisterung die das Spiel in dir auslöst, ich finde das ist schon ein Talent an sich, diese Passion rein in Textform übertragen zu können.
    Und das ist das Schönste für mich an allen Diskussionsthreads in Foren zu Videospielen, wenn man Leute trifft die diese Leidenschaft teilen und zum Ausdruck bringen.

    Die Kehrseite eines lebhaften Schreibstils ist dann aber auch, dass sich Ernüchterung genau so effektiv überträgt wie Euphorie, da bleibt man dann mit einem flauen Gefühl im Magen zurück und murmelt leise ein "och mööööööönsch." vor sich her. xd

    Was das Ende betrifft, ich denke schon dass es dir gefallen wird, außer du kannst bittersüßen Abgängen so gar nichts abgewinnen. Der Kampf gegen Sin auf dem Schiff und die ganzen damit einhergehenden Szenen fand ich auf jeden Fall packend und man kriegt noch mal ein paar richtig schöne Charaktermomente.

    Bei der Omegagrotte kann ich dir nur empfehlen lieber die Finger von Omega zu lassen. Kimahri kann da zwar seine stärkste Attacke lernen, aber der Boss selber war bevor es die international Version gab, so ziemlich der stärkste Boss im Spiel, für den man sehr sehr viele Grinding-Sessions in Kauf nehmen müsste. Vor ihm gibt es soweit ich weiß keinen Speicherpunkt. Das heißt im schlimmsten Fall levelst du über eine Stunde gehst dann zu weit in die Grotte, was den Kampf triggert und wirst dann ähnlich wie beim schwarzen Yonjinbo mit dem ersten Schlag ausgeknocked, was einen erheblichen Fortschrittsverlust zur Folge hätte.

    Achja du wirst recht früh auf nen Boss stoßen den die Gruppe für Omega hält und du problemlos angehen kannst. Der ist nämlich nicht Omega sondern ein eineigener Zwillingsbruder Ultima, der so gar nichts auf dem Kerbholz hat. (leicht lächerliches Shounen-Klischee das Ganze)

  6. #6
    Was Nebenaufgaben angeht würde ich den Baaj(?) Tempel noch empfehlen. Falls Du die Schätze aus den anderen Tempeln geholt hast. In dem Tempel gibts einerseits ne Summon, aber viel wichtiger ist IMO dass man etwas zum Background von Seymour erfährt, welchen ich als relativ wichtig ansehe. Und Du musst vorm Ende unbedingt noch mal mit Maechen (oder wie hieß der alte Kauz nochmal, der einen während der Reise begleitet?) reden (glaube bei Mount Gagazet), welcher einem auch einige wichtige Sachen erzählt.
    Geändert von Sylverthas (24.12.2017 um 15:23 Uhr)

  7. #7
    Haha ja, mutig wie ich bin, bin ich nun in der Omegagrotte DIREKT am Speicherpunkt auf und ab gelaufen und habe mich an einigen Monstern versucht. Da habe ich nicht schlecht mit den Ohren geschlackert, als so ein Gegner gut 21.000 AP gegeben hat, leider aber überlebt man nicht jeden Kampf. Hierbei sind es aber "nur" die Kämpfe, in denen alle Helden mit Tobsucht oder Konfus belegt werden, die mich regelmäßig killen, also insofern ist das verkraftbar.
    Das Gute daran ist aber, dass ich eine Handvoll Level 2 Pässe und je einen 3er und 4er bekommen habe, damit komme ich auch erstmal wieder weiter im Brett.

    Klunky: Nervig? Kein Stück - ich fand es super, sich als Neuling unterhalten zu können und ganz sachte Tipps zu bekommen, ohne gleich mit der Komplettlösung um sich zu werfen.
    Und da wir ja alle Fans von Rollenspielen sind, habe ich den Austausch mit dir und jedem Anderen hier meeega genossen.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  8. #8
    Sooo, die Zeit schreitet voran und so auch meine Fitness. ^^
    Nach den letzten Stunden auf dem Stepper bin ich soweit, dass ich durch Farmen in den Omegaruinen so viel steigern konnte, dass die Gegner dort recht locker zu bezwingen sind.
    ABER nun sind mir die Kraftsphäroiden ausgegangen.
    Ich habe nun also auf jedem Char 40-60 Level und 0 von den Kraftsphäroiden, kann also im Moment schlecht weiterleveln - und das trotz Kraftwandler.

    Und das ist wieder so ein Punkt, der mich irgendwie frustriert. Himmel hilf, ich WILL dieses Spiel lieben, aber es lässt mich einfach nicht.
    Vielleicht bin ich einfach zu doof dafür, ich weiß es nicht... ^^

    Davon abgesehen ist es aber ein geiles Gefühl, wenn man anfangs in den Ruinen nach jedem Gegner Blut und Wasser schwitzt und dann einfach nur noch durchtänzelt. ^^

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

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