Also das mit dem Markieren der Ziele war auch meine Vermutung, die Androiden werden irgendeinen Sensor haben der sie als Ziele freigibt. Und was die Messer angeht, das ist wahrscheinlich ein Risiko. Wahrscheinlich statten sie die Androiden nicht mit (großen) Messern aus wenn es nicht zwingend nötig ist, einfach für alle Fälle und werden versuchen zu verhindern das solche Waffen generell in den Umlauf kommen. Und ja, die zweite Folge war toll. Die Welt wurde weiter ausgebaut und es ist schön das mit William (so hieß er glaube ich) auch ein Besucher in den Park gekommen ist der die Androiden nicht mehr nur wie Dinge behandelt sondern wie echte, denkende Menschen (die sie ja fast sind).
--
Meine Daten dürfen nur mit meiner Zustimmung verwendet werden, besonders wenn es zu kommerziellen Zwecken ist.
Also das mit dem Markieren der Ziele war auch meine Vermutung, die Androiden werden irgendeinen Sensor haben der sie als Ziele freigibt. Und was die Messer angeht, das ist wahrscheinlich ein Risiko. Wahrscheinlich statten sie die Androiden nicht mit (großen) Messern aus wenn es nicht zwingend nötig ist, einfach für alle Fälle und werden versuchen zu verhindern das solche Waffen generell in den Umlauf kommen. Und ja, die zweite Folge war toll. Die Welt wurde weiter ausgebaut und es ist schön das mit William (so hieß er glaube ich) auch ein Besucher in den Park gekommen ist der die Androiden nicht mehr nur wie Dinge behandelt sondern wie echte, denkende Menschen (die sie ja fast sind).
...
Das mit den Messern wär ja sehr riskant. Geht eher um die Gefahr, dass ein Gast nen anderen absticht, weil er denkt es wär ein Host.
Zu WIlliam gibts aber auch ne nette Theorie:
Folge 3 war etwas schwächer, aber Folge 4 war wieder richtig stark. Ford führt definitiv nichts gutes im Schilde. Aber ich liebe die Serie, trifft genau mein Geschmack. So viele offene Fragen und Theorien und trotzdem sind die einzelnen Folgen immer sehr unterhaltsam.
aktuelle Theorien:
Geändert von Duke Earthrunner (18.11.2016 um 19:38 Uhr)
Wirklich super Serie, hab die ersten 3 Folgen geschaut und bin schwer begeistert!
Setting gefällt mir, Story schön mysteriös, Schauspieler top(vor allem Edd Harris und Andrew Hopkins natürlich!).
Manchmal übertreiben sie es ein wenig mit den F-Bombs finde ich, dann wirkt das ganze auch nicht mehr wirklich natürlich. ^^
Bin gerade bei der dritten Folge und finde es richtig großartig.
Eine tolle Genre-Mischung. Ich musste gerade lachen, als der Security-Typ und die IT-Frau (äh, Namen...?) auf der Suche nach einem Stray Host waren und dabei offensichtlich nicht miteinander klarkommen und das durch ständige Seitenhiebe zum Ausdruck bringen. Entflohene KI und ein Odd Pair von Ermittlern (er mit Knarre, sie mit Hirn)... check!
Lustigerweise habe ich auch Assoziationen zu Ready Player One und anderen Jugendabenteuern - nur halt, dass der nerdige Protagonist, der das Geheimnis des virtuellen Spiels löst, in diesem Fall von Ed Harris etwas düsterer dargestellt wird.
Aber das sind nur so Gedanken nebenbei. Die Storymit all ihren kleinen Twists gefällt mir bisher sehr gut und ist auch toll umgesetzt - all diese Wiederholungen alter Szenen mit leichten Abwandlungen, das Klavier mit seinen Popsongs, das Mysterium um Bernard und Ford... einfach eine schöne, gut gemachte Serie im klassischen Sci-Fi-Gewand. Asimov hätte es gefallen.
Westworld ist gut keine Frage, allerdings finde ich es beinahe schade das die Serie soviel Budget in die Sets und Schauspieler gesteckt hat. Das überlägert irgendwie ein wenig die eigentlich ganz interessante Handlung. Serien mit wesentlich weniger Budget wie z.B. die neue Netflix Serie 3% kommen mit wesentlich weniger Geld aus, und stellen ein großartiges Erlebnis auf die Beine.
Gott was für ein Finale ich bin absolut geflasht und ein klitzekkleines bißchen enttäuscht das ich bis fking 2018 auf die nächste staffel warten muss
Achtung megaspoiler:
Ich war die ganze Staffel lang gespalten darüber, ob ich Westworld intelligent und spannend finde. Letztlich würde ich sagen: weder noch. Ich finde Westworld ist zu verkopft. Soll heißen, die Serie ist zu sehr damit beschäftigt, Rätsel zu weben und immer wieder falsche Fährten und Zweideutigenkeiten zu streuen, um mal einen Handlungsstrang, in den der Zuschauer echt involviert ist, befriedigend zuende zu bringen.
Maeve's rampage durch den Westworld-Backstage-Bereich fand ich zB höchst langweilig. Und bei all dem Mindfuck, den man wohl empfinden sollte als sich herausstellt, dass William und Ed Harris wirklich die selbe Person sind und seine Suche nach dem "Maze" total sinnlos war, habe ich mich eher gefragt warum der Zuschauer dann locker 50% der Screentime mit diesem/diesen beiden Charakteren und ihren total pathetischen und letztlich irrelavanten Plotlines verbringen musste. Dolores und Teddy sind mir als Charaktere viel zu hölzern und fragmentiert, als dass ich mit ihnen mitfühlen könnte. Die einzige Indentifikationsfigur ist für mich Bernard, der ja am Ende ja nur noch nebenbei rumsteht, aber dessen Arc ja eigentlich vor zwei Folgen schon vorbei war.
Ich will ja nicht verneinen, dass die Serie ambitioniert ist. Und vielleicht, vielleicht bin ich einfach nicht fit genug was die ganzen Metaphern und Symbolik angeht. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass die dauernde Symbolik hauptsächlich darüber hinwegtäuscht, dass das, was eigentlich vorgeht, nicht annähernd so tiefgründig und kompliziert ist, wie die Macher einen glauben lassen wollen. Aber nur ein paar "twists", von denen ich finde, dass sie selbst nach all den Enthüllungen noch sträflich unbeantwortet sind
und mit Fords Tod wohl unbeantwortet bleiben werden:
Srsly, wenn das Maze eine reine Metapher von Arnold ist, warum ist es auf die innenseite der Kopfhaut eines Hosts tätowiert (Folge 3 oder so)?
Welche Funktion erfüllt denn bitte Maeves Escape-Narrative in Fords Plan?
Warum brauchen die Hosts "Arnold" als innere Stimme um im Maze weiterzukommen?
Sind die Treffen zwischen Dolores und "Arnold" in diesem Glasraum nur Verbildlichungen ihres inneren Dialogs?
Was meint Ford damit, dass der Weg zu Selbstbestimmtheit für die Hosts nicht das Maze ist, sondern mehr "Suffering"? Ist es angesichts der Art, wie Ford die ganze Serie lang mit Hosts umgeht (inkl. Bernard) glaubwürdig, dass er Arnolds Werk die ganze Zeit irgendwie weiterführen wollte?
Dat final!
Also ich fand's gut und auch diesen Artikel von Den of Geek ganz interessant.
Musste auch lächeln, als wieder (da in Person of Interest auch schon benutzt) Radiohead's Exit Music for a Film lief, diesmal als Pianovariante. Sowieso, die ganze Musik in der Serie ist echt tooop notch.
Krasses Finale, böser Cliffhanger. ^__~ Ich hab auch echt keine Ahnung, in welche Richtung die Serie jetzt will, ohne sich ganz grundlegend zu verändern. Habe in diesem Sinne auch meine Zweifel, ob sie ihren Reiz halten kann, bin aber gespannt. Das Spin-Off-Potenzial wurde ja reichlich offensichtlich verdeutlicht.
@Olman: Ich denke, wenn es subjektiv bei den Charakteren nicht klickt, hat es jede Serie schwer, die sich so eng an ihre Charaktere hält. Ich fand tatsächlich alle irgendwo sympathisch und/oder interessant, weshalb ich hier im Gegensatz zu einigen anderen großen HBO-Serien auch nicht das geringste Problem mit den "Nebenhandlungen" hatte, zumal die ja auch das Setting entscheidend charakterisieren, vor allem William & Co. Aber wie gesagt, wenn einem das nicht zusagt, ist das ja okay, subjektiv halt. Selbst mit James Marsdens Hackfresse hatte ich hier Mitleid. xD'' Verkopft kann ich nachvollziehen, fand ich aber voll okay. Solang die Atmosphäre so gut funktioniert und sich nicht angestrengt anfühlt, komme ich gut damit klar. Dürfte aber auch subjektiv sein.
Zu den Fragen:
Zitat
Srsly, wenn das Maze eine reine Metapher von Arnold ist, warum ist es auf die innenseite der Kopfhaut eines Hosts tätowiert (Folge 3 oder so)?
...
Es ist keine reine Metapher, die Hosts sollen es den Hinweisen zum Maze ja folgen, um (schmerzhafte) Erfahrungen und Erinnerungen zu machen, die sie dann zum Bewusstsein führen.
Zitat
Welche Funktion erfüllt denn bitte Maeves Escape-Narrative in Fords Plan?
...
Eine Möglichkeit: Um die Sicherheitskräfte abzulenken (was auch funktioniert).
Eine andere: Sie kommt gar nicht von Ford. Wurde ja nicht aufgelöst, oder?
Zitat
Sind die Treffen zwischen Dolores und "Arnold" in diesem Glasraum nur Verbildlichungen ihres inneren Dialogs?
...
Jein, sie saß bestimmt in ihrer Schaffensphase öfter mal da und projiziert das auf ihren Monolog. Wobei genau das ja auch die philosophische Idee dahinter ist: Unser Erinnerungen kommen letztlich von uns selbst, auch wenn andere darin vorkommen.
Ich denke, damit ließe sich auch Arnolds Stimme erklären. Es ist einfach eine Stimme von außen, die die Hosts kannten und die sie benutzt haben, um sich selbst voranzutreiben, weil ihre eigene noch nicht so funktioniert hat. Dolores ist dann eben menschlich geworden, WEIL sie verstanden hat, dass sie eine eigene Stimme im Kopf hat.
--
Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D
Hab heute mal angefangen und bin jetzt 3 Folgen drin. Ich wusste nichts über die Serie, außer, dass es eine Mischung aus Western und Science Fiction ist. Bisher gefällt mir die Serie jedenfalls extrem gut. Deckt die erste Staffel eigentlich das Buch ab bzw. wie verhält die Serie sich zum Buch?
@Olman: Ich denke, wenn es subjektiv bei den Charakteren nicht klickt, hat es jede Serie schwer, die sich so eng an ihre Charaktere hält. Ich fand tatsächlich alle irgendwo sympathisch und/oder interessant, weshalb ich hier im Gegensatz zu einigen anderen großen HBO-Serien auch nicht das geringste Problem mit den "Nebenhandlungen" hatte, zumal die ja auch das Setting entscheidend charakterisieren, vor allem William & Co. Aber wie gesagt, wenn einem das nicht zusagt, ist das ja okay, subjektiv halt. Selbst mit James Marsdens Hackfresse hatte ich hier Mitleid. xD'' Verkopft kann ich nachvollziehen, fand ich aber voll okay. Solang die Atmosphäre so gut funktioniert und sich nicht angestrengt anfühlt, komme ich gut damit klar. Dürfte aber auch subjektiv sein.
Zu den Fragen:
Es ist keine reine Metapher, die Hosts sollen es den Hinweisen zum Maze ja folgen, um (schmerzhafte) Erfahrungen und Erinnerungen zu machen, die sie dann zum Bewusstsein führen.
Eine Möglichkeit: Um die Sicherheitskräfte abzulenken (was auch funktioniert).
Eine andere: Sie kommt gar nicht von Ford. Wurde ja nicht aufgelöst, oder?
Jein, sie saß bestimmt in ihrer Schaffensphase öfter mal da und projiziert das auf ihren Monolog. Wobei genau das ja auch die philosophische Idee dahinter ist: Unser Erinnerungen kommen letztlich von uns selbst, auch wenn andere darin vorkommen.
Ich denke, damit ließe sich auch Arnolds Stimme erklären. Es ist einfach eine Stimme von außen, die die Hosts kannten und die sie benutzt haben, um sich selbst voranzutreiben, weil ihre eigene noch nicht so funktioniert hat. Dolores ist dann eben menschlich geworden, WEIL sie verstanden hat, dass sie eine eigene Stimme im Kopf hat.
...
Deine Erklärungen zu den Fragen sind sicher ganz gut. Das mit der inneren Stimme macht für mich jetzt schon immer mehr Sinn, je mehr ich drüber nachdenke.
Dass der Appeal der Show subjektiv ist, stimme ich natürlich absolut zu. Bin ja froh, dass Westworld kritisch so gut ankommt und will der Show gar nichts absprechen. Naja, außer halt, dass ich sie in ihrer Symbolik und Verworrenheit halt etwas prätenziös finde. Finds aber gut, dass HBO so ne intellektuell ambitionierte Show macht.