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  1. #1
    Zitat Zitat von Enkidu
    Die Entwicklungskosten mögen steigen und die Absätze gleich bleiben, aber der Inhalt schrumpft.
    Leider. Das ist ja das Problem. Und daran sind sowohl Markt als auch Entwickler Schuld. Kein Wunder, dass so viele sich von den Konsolen wegbewegt haben und auf Handhelds ausgewichen sind. Du sagst es ja selbst:

    Zitat Zitat
    Der sich vollziehende technische Fortschritt war und ist absolut schädlich für japanische Rollenspiele, weil sich die Verhältnisse von Erwartungshaltung der Spieler und Aufwand für die Entwickler so krass verschoben hat, dass es inzwischen nicht mehr realistisch erscheint, ein Spiel mit einer kompletten virtuellen Welt umzusetzen, ohne dabei deutliche Kompromisse bei der grafischen Qualität einzugehen oder die Freiheit des Spielers zu beschneiden
    Und das ist ja auch das, was ich seit Jahren denke und weshalb ich es extrem beklagenswert finde, dass RPGs der "alten Machart" nicht neben AAA-Titeln überleben konnten.

    Zitat Zitat von Enkidu
    Warum ist die Erhöhung der Preise deiner Meinung nach keine Option? Ich weiß noch, wie unterschiedlich die Preisgestaltung zu SNES-Zeiten gewesen ist. Hätte kein Problem damit, für richtig umfangreiche und aufwändige RPGs, wenn sie die entsprechende Klasse von Einst wieder mal bieten würden, 100 anstelle von 70 Euro zu bezahlen.
    Weil es psychologisch nicht funktioniert. Ein Spiel, was bedeutend teurer ist, als das, was die Leute gewöhnt sind, wird sich zwangsläufig schlechter verkaufen. In Japan ist das noch etwas anderes, da kosten große SE-Spiele ja manchmal knapp 10.000 Yen (was auch nicht so viel teurer ist als ein normales Spiel), aber hier sind seit der PS1-Zeit 60€ oder maximal 70€ die Höchstgrenze. Dann plötzlich auf 100€ oder mehr hochzugehen würde, da bin ich mir sehr sicher, die potentielle Käuferschaft extrem abschrecken, besonders die, die das Spiel noch nicht kennen. Und das Remake ist ja definitiv nicht nur für die Fans gedacht.

    Zitat Zitat
    Vor allem aber ist es mir super wichtig, eine komplette Erfahrung zu bekommen, als Einheit, und diese nach meiner Zeiteinteilung konsumieren zu dürfen. Ich möchte den Umfang überschauen können und nur einmal dafür zur Kasse gebeten werden. Wenn man Jahre zwischen den einzelnen Teilen warten muss, hat man die vorherigen schon wieder vergessen, aber mir ist meine Zeit zu schade, eine ganze Reihe von kurzen Spielen nochmal zu spielen, nur um mein Gedächtnis aufzufrischen, wenn es noch genug andere Titel im Backlog gibt. Konventionelle RPGs zocke ich in einigen Wochen oder Monaten durch, und blicke nach dem letzten Boss auf das Abenteuer zurück, das ich erlebt habe. Bei einer episodischen Spielereihe wird sich das zwangsläufig auf den letzten Teil beschränken.
    Das kann ich verstehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass SE das nicht unbedingt streng episodisch gestaltet, sondern so, dass die Spiele aufeinander aufbauen. Also so, dass es in etwa der ursprünglichen Spielstruktur entspricht, nur, dass man die Inhalte eben nicht alle auf einmal serviert bekommt.

    Zitat Zitat
    Vor allem aber ist es mir super wichtig, eine komplette Erfahrung zu bekommen, als Einheit, und diese nach meiner Zeiteinteilung konsumieren zu dürfen. Ich möchte den Umfang überschauen können und nur einmal dafür zur Kasse gebeten werden.
    Nur bei Spielen oder generell? Filmreihen wie Star Wars, Roman-Trilogien oder TV-Serien werden ja auch nicht in einem veröffentlicht. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe, zum anderen liegt es aber auch daran, dass Mehrteiler Platz für mehr Inhalt haben. Bei Spielen ist das nicht so kritisch, da man die im Grunde genommen beliebig lang machen kann, aber es steckt das gleiche Prinzip dahinter. Daran sehe ich erst mal nichts verwerfliches, denn in meinen Augen leidet das Produkt selbst nicht darunter, und da man sich als Konsument aussuchen kann, ob man wartet, bis die Geschichte ganz abgeschlossen ist, ist die Unvollständigkeit der Einzelteile imo auch nicht so problematisch. Okay, sollte gleich den ganzen Beitrag lesen, bevor ich zitiere.

    Zitat Zitat
    Es würde extrem komisch wirken, wenn man eine gewaltige, frei begehbare Spielwelt hätte, bei der aber die Handlung nicht mehr bzw. erst in zwei bis drei Jahren weitergeht und/oder massenweise Orte nicht zugänglich sind, sodass man vor verschlossenen Türen steht. Was das für die Immersion bedeuten würde, dürfte klar sein. Also grenzt man es so weit ein, dass der Spieler eher durch eine lineare Abfolge von Orten geführt wird. Für mein Durchzocken von FFVII habe ich weder das eine, noch das andere in Erinnerung.
    Die FFs sind doch alle eigentlich recht linear gewesen, was die Handlung angeht. Klar gab's drumherum einiges zu entdecken, aber ich denke, man kann dem Spieler durchaus einiges an Freiheit geben und die Inhalte trotzdem angemessen auf verschiedene Episoden verteilen. In FF7 konnte man ja auch nicht gleich am Anfang den Gold-Chocobo züchten. Viele Orte in alten Gebieten wurden erst später zugänglich, wenn die Story vorangeschritten ist oder man neue Vehikel benutzen konnte.

    Es gibt jetzt ja auch keine 1000 optionalen Orte im Spiel. Da man zumindest bis man die Gelnika bekommt, ohnehin ziemlich stark auf die Gebiete / Kontinente begrenzt ist, wüsste ich auch nicht, wie man den Spieler da einschränken müsste. Später wird es etwas kniffliger, aber ich stelle es mir so vor, dass man alte Orte prinzipiell wie im Originalspiel besuchen kann und die Abgrenzung nur nach vorn funktioniert und nicht nach hinten.

    (Speaking of which, fand es in FF8 und FF9 richtig blöd, dass auf CD4 die Hälfte der alten Orte oder mehr nicht mehr begehbar waren.)

    Um mal zu visualisieren, wie ich es (nicht) haben möchte:



    Zitat Zitat
    Aber selbst abgesehen von FFVII, wenn das ein Ansatz wäre, den die Hersteller in Zukunft häufiger versuchen sollten, hast du diese Dinge mit einbezogen und bedacht, als du meintest, dir wäre so eine Art der Veröffentlichung sogar lieber?
    Ich hätte natürlich am liebsten ein großes AAA-Spiel am Stück, das möglichst in wenigen Jahren marktreif ist und alles bietet, was ich mir wünsche. So etwas gab es aber seit Jahren nicht und ich glaube auch nicht, dass das so schnell wieder passieren wird. Aber wenn eine episodische Veröffentlichung wirtschaftlicher ist und die Qualität nicht negativ beeinflusst, nehme ich das gern in Kauf. Bei Life is Strange fand ich das beispielsweise toll, da jede Episode extrem spannend endete, man in der zweimonatigen Wartezeit mit anderen Theorien spinnen konnte, aber der nächste Abschnitt trotzdem in greifbarer Nähe war. Das muss die Struktur des Spiels aber natürlich hergeben. Bei FF7 sehe ich da auch das Problem, das du hast, nämlich, dass das Originalspiel ja gar nicht auf eine solche Veröffentlichungsart ausgelegt war. Aber bisher kennen wir ja auch keine Details, deshalb warte ich mit meinem Urteil, wir mehr Wissen (Umfang, Anzahl der Teile, Preis, wie die Einzelteile verbunden sind, Abstand zwischen den Veröffentlichungen usw.)

    Bei einem RPG muss das ganze System natürlich schon vor der ersten Veröffentlichung stehen. Deshalb gehe ich davon aus, dass keine Ewigkeit zwischen den Einzelteilen vergehen wird, es sei denn, sie machen es wirklich wie bei FF13. Aber wenn nicht, dann geht es im Grunde genommen wirklich primär nur noch um Content Creation. Ich weiß, dass Entwickler wie Dontnod und Telltale zeitgleich an mehreren Episoden arbeiten, um eine zeitnahe Veröffentlichung zu gewährleisten. Wird bei Serien und Animes ja auch so gemacht. Aber mal schauen. Für mich könnte dieses Modell funktionieren, aber wenn SE es verhaut, könnte es natürlich auch schrecklich schiefgehen. Bis wir mehr wissen, bin ich aber erst einmal neutral.
    Geändert von Narcissu (08.12.2015 um 00:12 Uhr)


  2. #2
    Abseits der Gründe, die ich gegen eine episodische Veröffentlichung vorgebracht habe und auf die ich unten zum Teil noch weiter eingehe, habe ich ganz allgemein auch deshalb ein Problem damit, weil ich tief davon überzeugt bin, dass ein Remake zumindest im Wesentlichen die selbe (aber möglichst verbesserte) Spielerfahrung bieten sollte wie das Original. Ganz losgelöst von inhaltlichen und strukturellen Details und Problemen, die diese Veränderung hin zu mehreren Teilfolgen mit sich bringt, ist das neben dem neuen Action-Kampfsystem ein weiterer sehr erheblicher Faktor, der dazu beiträgt, dass sich diese "Remake-Serie" meilenweit von der Vorlage entfernt. Genauso wie ich denke, dass man Literatur in ebensovielen Bänden verfilmen sollte, wie es Bücher in der jeweiligen Reihe gibt (also nicht so wie aktuell die Hunger Games), zumindest wenn es irgendwie vertretbar und theoretisch machbar ist, so gilt das gleiche auch für Videospiele, bei denen aus einem RPG nicht plötzlich sechs oder wie viele auch immer gemacht werden sollten.
    Ist vielleicht ein bisschen wie ein 20 Jahre alter Film, der jetzt schicker und moderner mit den neuesten technischen Finessen als Limited Series fürs TV umgesetzt werden soll, bloß mit der klaren Ansage, dass sich die Story, wenn auch hier und da etwas aufgebauscht, recht genau an das Original hält und alle wichtigen Plotpunkte davon beinhaltet. Ist jemandem so ein Fall bekannt? Mir nicht. Ich würde so etwas nicht sehen wollen (fraglich, ob das überhaupt ein Publikum fände). Wenn Filme schon als Serie verarbeitet werden, dann wird im Grunde immer eine Menge an der Handlung oder dem Setting gedreht, und im Nachhinein war der Film meistens doch die rundere Sache.

    Sie verändern hiermit die innerste und wichtigste Beschaffenheit von Final Fantasy VII. Es war ein Rollenspiel damals, und unabhängig davon, was mich alles an gameplay- und storytechnischen Details aufgeregt hätte, hatte ich gehofft, es auch jetzt als Remake wenigstens wieder als ein Spiel erleben zu können. Nicht als sechs, nicht als drei, als eines. Nichtmal diese simpelste aller Anforderungen konnte Square Enix erfüllen, und ob und wann mal eine Sammlung der einzelnen Episoden veröffentlicht wird, steht noch in den Sternen. Deshalb der vorerst letzte Sargnagel in einer langen Reihe von schwachen Entscheidungen für mein Interesse an diesem Projekt. Jetzt ist sogar fraglich, ob es überhaupt einen physischen Release bekommt, oder auch nur das "Grundspiel" im Laden verkauft wird und man alles andere per Add-on digital herunterladen muss. Das wäre dann ggf. schon wieder der nächste Aufreger, denn ich lege durchaus Wert darauf, mein/e Spiel/e überall mit hinnehmen und anderswo bei und mit Freunden zocken zu können.
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Weil es psychologisch nicht funktioniert. Ein Spiel, was bedeutend teurer ist, als das, was die Leute gewöhnt sind, wird sich zwangsläufig schlechter verkaufen. In Japan ist das noch etwas anderes, da kosten große SE-Spiele ja manchmal knapp 10.000 Yen (was auch nicht so viel teurer ist als ein normales Spiel), aber hier sind seit der PS1-Zeit 60€ oder maximal 70€ die Höchstgrenze. Dann plötzlich auf 100€ oder mehr hochzugehen würde, da bin ich mir sehr sicher, die potentielle Käuferschaft extrem abschrecken, besonders die, die das Spiel noch nicht kennen. Und das Remake ist ja definitiv nicht nur für die Fans gedacht.
    Hmm, vielleicht. Andererseits bestehen ja jetzt schon Unterschiede und Square Enix Spiele sind manchmal 10€ teurer als andere. Doch wie gesagt, mit einem Zweiteiler wäre ich noch irgendwie klargekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Remake von VII bedeutend größer und aufwändiger als doppelt so groß und aufwändig wie Final Fantasy XV ist, was ein einzelnes Spiel wird. Aber da ihnen offensichtlich zwei Spiele für das Remake nicht gereicht haben, riecht das für mich ganz gewaltig nach Abzocke. Im Interview hieß es doch auch, es hätte von Anfang an festgestanden, dass das nicht in einem veröffentlicht wird. Okay, aber würden sie anfangen zu entwickeln, obwohl völlig offen ist, wie viele Teile es am Ende werden sollen? Ich denke nicht. Ich denke, die haben bereits einen Plan, der aber im Moment so doof klingt und schwer zu verdauen wäre, dass sie das erst später enthüllen wollen - und vielleicht sogar erst dann, wenn die Leute mit der ersten Folge bereits "angefixt" sind Es werden wohl mindestens vier Teile, denn weniger sind so überschaubar, dass sie das auch gleich hätten sagen können. Vermutlich aber sogar noch einige mehr.
    Zitat Zitat
    Filmreihen wie Star Wars, Roman-Trilogien oder TV-Serien werden ja auch nicht in einem veröffentlicht. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe, zum anderen liegt es aber auch daran, dass Mehrteiler Platz für mehr Inhalt haben. Bei Spielen ist das nicht so kritisch, da man die im Grunde genommen beliebig lang machen kann, aber es steckt das gleiche Prinzip dahinter. Daran sehe ich erst mal nichts verwerfliches, denn in meinen Augen leidet das Produkt selbst nicht darunter, und da man sich als Konsument aussuchen kann, ob man wartet, bis die Geschichte ganz abgeschlossen ist, ist die Unvollständigkeit der Einzelteile imo auch nicht so problematisch.
    Naja, auch bei Filmen oder Romanen nerven mich komplett offene Enden stark, die sind aber vergleichsweise selten. Finde es zum Beispiel super löblich, wenn James Cameron sagt, dass die Avatar Fortsetzungen zwar aufeinander aufbauen werden, aber doch auch jede für sich eine abgeschlossene Geschichte bildet. Und so sollte das sein. Wenn man einen perfekten Ruhepunkt in der geplanten Handlung findet oder noch besser: erschafft, selbst wenn der zentrale Konflikt noch irgendwie läuft, dann kann so etwas funktionieren. Aber auch nur dann, wenn es keine Reihen werden, die zig Filme oder Bücher umfassen. Wenn ich "episodischer Content" als Stichwort höre, dann kommen mir Zahlen in den Sinn, die über eine überschaubare Trilogie hinausgehen, und vielleicht sogar so aufgesplittert sind, dass es wie in einem Stop-and-Go-Modus immer nur in winzigen und für sich genommen kaum erfüllenden Schritten weitergeht.
    Bei FFVII ist nochmal das Remake-Problem dabei, sodass man schon weiß, was dazu gehört, obwohl es für so eine Veröffentlichung nie vorgesehen war. Das macht die Unterschiede zu den anderen Medien umso heftiger. Beispiel Abwechslung. Vermutlich nicht unwahrscheinlich, dass sie aus Midgar eine oder sogar mehrere Folgen machen. Dann ist das eben nur Midgar. Von Anfang bis Ende das gleiche Setting. Gestalterisch zwar cool, aber irgendwann hat man sich dran satt gesehen. Daraus besteht dann das ganze Spiel. Es muss auch für sich genommen überzeugen und nicht bloß mit der Ausrede funktionieren, dass da ja noch so vieles dranhängt, was irgendwann später nachgeschoben wird. An FFVII war gerade das abwechslungsreiche Setting immer ein riesen Pluspunkt. In einem Star Wars Film, selbst wenn es einer der Mittelteile ist, der einen weniger deutlichen Anfang und Ende bietet, bekommt man normalerweise noch weitgehend die volle Erfahrung, die man sich von einem Kinofilm erhofft. Mit diversen Schauplätzen, Charakteren, Wendungen und Entwicklungen... Es macht im Rahmen des Gesamtwerkes Sinn, aber es funktioniert auch irgendwie noch für sich genommen. Bei einer stark episodischen Spielereihe wäre das anders, und schlimmstenfalls wären bestimmte Abschnitte kaum der Rede wert, aber obligatorisch, um weitermachen zu können. Die nehmen aber mehr Zeit in Anspruch, als das Filme oder Bücher tun. Square Enix weist ja sogar noch extra darauf hin, dass man keine Untertitel wählt, weil das alles FFVII sein soll. Sie unterstreichen quasi, dass das nur Bruchstücke sind und bloß das große Ganze zählt.

    Nerven würde mich extrem, wenn die Final Fantasy Reihe so etwas für einen zukünftigen Hauptteil machen würde. Denn ich möchte nicht in der Liste stehen haben "FFXIII, FFXIV, FFXV, FFXVI Part 1, FFXVI Part 2, FFXVI Part 3, FFXVII" oder Ähnliches. Sie haben einmal mit dem üblichen Modus angefangen und das bald 30 Jahre lang durchgehalten. Dabei sollten sie bleiben und das nicht alles umwerfen, wäre super inkonsequent und würde nur nochmal ganz offen für jeden der so eine Liste sieht zeigen, dass sie ihrer eigentlichen Aufgabe nicht mehr gewachsen sind. Wenn sie das mit irgendeinem unabhängigen neuen Spiel so versuchen, könnte ich mich damit eher anfreunden, aber würde ein Stück weit davor zurückschrecken, so etwas zu kaufen und anzufangen, aus den beschriebenen Gründen, die auch auf TV-Serien mit fortlaufenden Handlungssträngen zutreffen. Man bekommt nicht diese eine, kompakte Erfahrung, sondern verpflichtet sich, gleich alles zu spielen oder zu sehen, um auch das Ende zu erhalten und alles vollständig überblicken zu können. Das war bei mir genauso in Bezug auf .hack, an dem ich ursprünglich noch ein gewisses Interesse hatte, das aber stark abnahm, als klar wurde, dass es sich nicht nur um einen Mehrteiler handeln würde, sondern auch noch jede Menge zusätzliches und medienübergreifendes Zeug dranhängt, das für das komplette Verständnis wichtig werden könnte.
    Zitat Zitat
    Ich kann mir aber vorstellen, dass SE das nicht unbedingt streng episodisch gestaltet, sondern so, dass die Spiele aufeinander aufbauen. Also so, dass es in etwa der ursprünglichen Spielstruktur entspricht, nur, dass man die Inhalte eben nicht alle auf einmal serviert bekommt.
    (...)
    Die FFs sind doch alle eigentlich recht linear gewesen, was die Handlung angeht. Klar gab's drumherum einiges zu entdecken, aber ich denke, man kann dem Spieler durchaus einiges an Freiheit geben und die Inhalte trotzdem angemessen auf verschiedene Episoden verteilen. In FF7 konnte man ja auch nicht gleich am Anfang den Gold-Chocobo züchten. Viele Orte in alten Gebieten wurden erst später zugänglich, wenn die Story vorangeschritten ist oder man neue Vehikel benutzen konnte.

    Es gibt jetzt ja auch keine 1000 optionalen Orte im Spiel. Da man zumindest bis man die Gelnika bekommt, ohnehin ziemlich stark auf die Gebiete / Kontinente begrenzt ist, wüsste ich auch nicht, wie man den Spieler da einschränken müsste. Später wird es etwas kniffliger, aber ich stelle es mir so vor, dass man alte Orte prinzipiell wie im Originalspiel besuchen kann und die Abgrenzung nur nach vorn funktioniert und nicht nach hinten.
    (...)
    Um mal zu visualisieren, wie ich es (nicht) haben möchte:

    http://fs5.directupload.net/images/151207/nbbty47j.png
    Gedacht hatte ich daran ebenfalls, und vielleicht geh ich immer erstmal vom Schlimmsten aus, aber um ganz ehrlich zu sein halte ich so ein Szenario, das zweifelsohne das kleinere Übel wäre, gerade wenn man entsprechende Erfahrungen mit Square Enix gemacht hat für eher unwahrscheinlich, weil das sehr viel Vorausplanung bedarf, die sie heute schon treffen und den ganzen Code des Spiels darauf auslegen müssten. Sozusagen wie ein Baukastensystem, für das die Grundlagen schon mit der ersten Folge kommen, und alles, was später noch eine Rolle spielen könnte, bereits berücksichtigt wird (das gilt insbesondere für Sidequests, die sich durch das ganze Originalspiel ziehen, und auch wenn es keine tausend sein mögen, fallen mir da so einige ein).
    Die Weltkarte würde sich für so ein Konzept mehr oder weniger anbieten, aber wie wir alle wissen hasst Square Enix die klassischen Weltkarten abgrundtief, weil sie angeblich ja so ultra-unrealistisch sind. Jetzt mit dem Action-KS wäre das noch schwieriger beizubehalten. Ich will mir gar nicht ausmalen, was die Alternative sein könnte. In jedem Fall wäre das, was auf deiner Grafik auf der linken Seite steht für Square Enix der sehr viel einfachere Weg. Warum es sich schwer machen, wenn es sowieso alle kaufen? Vielleicht gibt es ein paar Verbindungen zu bereits besuchten Orten und Szenarien, doch dass es wirklich wie damals beim Original nahtlos ineinander greift und man gegen Ende des Spiels der Spielereihe die ganze Welt bereisen kann - und das auch sieht, ohne dass bloß aus einer Menüliste das nächste Ziel ausgewählt wird - das wage ich im Moment nicht zu hoffen.
    So spät war der Zeitpunkt im Original auch nicht, als man zum ersten Mal die Tiny Bronco bekommt (war die Gelnika nicht das abgestürzte Flugzeugwrack, das man unter Wasser mit dem U-Boot besucht?). Etwa in der Mitte des Spiels würde ich schätzen, und damit kam man schon ziemlich weit rum, auch wenn diverse Orte noch nicht zugänglich waren. Wenn ich einschätzen sollte, was die Kerls bei Square Enix machen, dann würde ich eher davon ausgehen, dass all diese Aspekte schon aufgrund ihrer spieltechnisch offenen Natur zu den ersten gehören, die durch die Neuausrichtung abgeschafft oder zumindest massiv vereinfacht werden, als davon, dass die Entwickler das alles mit den entsprechenden Möglichkeiten für die Spieler analog zum Original umsetzen.

    Und dann stehn wir am Ende da, ich sehs kommen: Sie haben es unter dem Vorwand, alles umsetzen zu wollen episodisch aufgespaltet, doch Kürzungen werden trotzdem vorgenommen, weil ihnen Konstrukte wie die Weltkarte oder das frei steuerbare Luftschiff, die imho essentiell für FFVII sind, nicht mehr in den Kram passten.
    Zitat Zitat
    Ich hätte natürlich am liebsten ein großes AAA-Spiel am Stück, das möglichst in wenigen Jahren marktreif ist und alles bietet, was ich mir wünsche. So etwas gab es aber seit Jahren nicht und ich glaube auch nicht, dass das so schnell wieder passieren wird. Aber wenn eine episodische Veröffentlichung wirtschaftlicher ist und die Qualität nicht negativ beeinflusst, nehme ich das gern in Kauf. Bei Life is Strange fand ich das beispielsweise toll, da jede Episode extrem spannend endete, man in der zweimonatigen Wartezeit mit anderen Theorien spinnen konnte, aber der nächste Abschnitt trotzdem in greifbarer Nähe war. Das muss die Struktur des Spiels aber natürlich hergeben.
    Andere zeigen doch auch, dass es noch irgendwie funktionieren kann. Liegt schon wieder eine Weile zurück, aber so ein Lost Odyssey hat mich gegenüber einem FFXIII hinsichtlich Umfang, Aufbau und Inhalt durchaus überzeugt. Dass hochwertige Titel eine Weile in Anspruch nehmen ist klar, und das Warten sind wir inzwischen gewohnt. Muss ja nicht gleich so eine Katastrophe wie bei Versus XIII werden. Doch mir ist es das nicht wert, wenn ich zwar eher was von dem ersehnten Spiel sehe, aber es lediglich ein Schnipsel davon ist und immer nur weitere Schnipsel folgen. Hat fast etwas von einer Art verdrehtem "Early Access", bloß dass damit eine radikal andere Entwicklungsphilosophie einher geht. Jedes Schnipselchen wird für sich genommen perfektioniert und marktreif gemacht, aber das große Ganze könnten sie dabei sehr leicht aus den Augen verlieren, sodass Schnipselchen 2 vielleicht nicht mehr so gut auf Schnipselchen 7 abgestimmt ist, wie das bei einem einzigen großen RPG der Fall gewesen wäre.
    Ich hoffe du kannst mir folgen. Nochmal als Beispiel die Sidequests, wobei sich das auch auf alles mögliche andere wie etwa Story-Anspielungen beziehen kann: Bei einer normalen Entwicklung entsteht das Spiel nicht oder zumindest nicht streng nach der Reihenfolge der Story. Am Ende der Entwicklung können sich die Verantwortlichen immer noch überlegen, am Anfang etwas einzubauen, das im späteren Verlauf noch eine Rolle spielt. Bei episodischem Content wird das zu einem Problem, denn der Anfang wurde bereits veröffentlicht. Er könnte noch geändert werden, aber sofern das nicht ohnehin schon die Spielstände der Zocker durcheinandertschwurbelt wäre es blöd für alle, die es schon durchgemacht und dann verpasst hätten. Genauso blöd wäre es für die Spieler der kleineren Episoden, wenn das erst für die Gesamtausgabe später eingebaut und diverse andere Dinge überarbeitet und nochmal erweitert und aufeinander abgestimmt werden.
    Zitat Zitat
    Aber bisher kennen wir ja auch keine Details, deshalb warte ich mit meinem Urteil, wir mehr Wissen (Umfang, Anzahl der Teile, Preis, wie die Einzelteile verbunden sind, Abstand zwischen den Veröffentlichungen usw.)
    Das mag sein und ist eine gesunde Einstellung, aber du kennst mich und weißt, dass mir das bei Herzensangelegenheiten schwer fällt. Von daher finde ich es auch nicht gerade nett von Square Enix, so eine Bombe platzen zu lassen, uns den Haken an der ganzen Remake-Sache mit jetzt schon so einer Verspätung ganz beiläufig zu nennen, aber dann nichtmal die dringend nötigen Details zu besprechen. Wer weiß? Entgegen meiner weiter oben gemachten Hypothese könnte es natürlich trotzdem so sein, dass das alles noch gar nicht genau feststeht, und sie wollen sich das nicht eingestehen. Denn diese Eckdaten sollten längst feststehen, wenn man so ein Projekt in Angriff nimmt, womit wir wieder bei der amateurhaften Herangehensweise wären, einfach mal drauflos zu entwickeln und hinterher zu schauen, wie das alles genau geregelt wird.

  3. #3
    Episoden... komplett abgeneigt bin ich nicht, dennoch hinterlässt es einen absolut faden Beigeschmack.
    Hoffentlich ist der Zeitraum zwischen den Episoden dann aber wirklich nicht so lange. Mit 2-4 Monaten dazwischen könnte ich noch halbwegs Leben aber wie gesagt, so ganz Glücklich bin ich nicht.

    Hoffentlich nutzen sie die Zeit, wenn Sie schon neue Szene einbauen wollen, ggf. was zur Vorgeschichte zu erzählen. Also wie Cloud von Avalanche angeheuert wurde.
    Hoffentlich nutzen sie die Zeit NICHT, um noch mehr Mindfuckparalellen zwischen Crisis Core, Dirge of Cerberus und Advent Children zu spinnen, wobei ich als Optionale Bosse Kadaji schon cool fände, solange es nichts storyrelevantes ist.

    Insbesondere hoffe ich mir wirklich verfeinerungen im Materia-System. So geil ich das System fand war es doch oberflächlich gesehen nicht so wirklich berauschend. Ggf. gehen Sie ja nochmal zurück zum Zeichenbrett und pimpen die Stats etwas auf. So wirklich viel haben die Stats ja nicht ausgemacht und das gehört halt zum RPG dazu.

  4. #4
    Zitat Zitat von Gogeta-X Beitrag anzeigen
    Hoffentlich ist der Zeitraum zwischen den Episoden dann aber wirklich nicht so lange. Mit 2-4 Monaten dazwischen könnte ich noch halbwegs Leben aber wie gesagt, so ganz Glücklich bin ich nicht.
    Ich denke wir müssen hier wirklich von Jahren ausgehen, nicht von Monaten. So lange wie die Entwicklung eines kompletten RPGs wird es schon nicht werden, aber viel kürzer als "einmal im Jahr ein neuer Teil" auch nicht.

    Wenn wir wenigstens die ungefähre Obergrenze von Episoden wüssten, ließe das durch den bekannten Umfang der Vorlage Rückschlüsse auf Entwicklungsaufwand und damit auch auf Veröffentlichungsintervall und Preisgestaltung zu.

  5. #5

  6. #6
    Ich geh mal nicht davon aus, dass wir es mir mit einer episodischen Geschichte zu tun kriegen, sondern eher mit abgeschlossenen, großen Spielen inklusive Cliffhanger (mit der Option auf Spielstandimport im Nachfolger). Auch wenn SQE mit Life is Strange aktuell sehr erfolgreich zu sein scheint, und der Telltale-Ansatz etabliert ist, würde ich bei RPGs auf größere Releasezeitfenster setzen. Ich denke aktuell eher an größere Trilogien, deren einzelne Teile jeweils in einem Abstand von 1 bis 2 Jahren erschienen sind. Bei einer Veröffentlichungspolitik von wenigen Monaten zwischen den einzelnen Teilen muss ich ja zwangsläufig von wenig Content pro Part ausgehen. Und da FFVII genretechnisch immer noch anders funktioniert als ein Telltale-artiges Spiel eurer Wahl würde ich einen jährlichen Rhythmus definitiv vorziehen. SQE zieht ja schon mit Deus Ex ein Multi-Part Universum auf und hat aus der FFXIII-Kiste hoffentlich Schlüsse ziehen können. Daher kann ich mir schon vorstellen, wie man FFVII (gerade bei der Grundlage) als Mehrteiler aufzieht. Steht die FFXV-2 Geschichte nicht auch noch im Raum, oder wurde das inzwischen zu den Akten gelegt? Nach dem Wechsel von Modulen zu Multi-CD Spielen und der jetzigen Ausdehnung von Geschichten auf mehrere Teile (im Zuge der Entwicklungskostenexplosion, um heutigen technischen Erwartungen gerecht zu werden) sehe ich da zumindest eine leicht konsequente Entwicklung.

    FFVII hat ja genaugenommen auch zwei Stellen, die sich „gut“ mit einem Cut umsetzen lassen:

    1. Midgar und der Absprung in die große, weite Welt (da wäre das Spiel dann aber relativ kurz)
    2. Ende CD 1 – Anfang CD2, wo ja genaugenommen auch ein kleiner Zeitsprung drin ist und die Welt sich leicht „verändert“ hat.

    Würde in dem Fall einer derartigen Veröffentlichung aber eher davon ausgehen, dass Schauplätze auch nur im jeweiligen Spiel besuchbar sind und nur einige wenige Schlüsselorte spieleübergreifend ansteuerbar sind. Sidequests funktionieren dann logischerweise nur im jeweiligen Spiel, gemachte Erfahrungen und gesammeltes Equipment dürfte dann aber in den nächsten Teil überführt werden, sofern man sich nicht der „Mir ist ein Stein auf den Kopf gefallen und ich hab alles vergessen und verloren“-Idee bedient und man so gesehen wieder von vorne anfängt (wie z.B. bei Mass Effect 2, auch wenn es dafür einen triftigen Grund gab). Der CD 2 Beginn würde sich ja theoretisch für sowas anbieten.

    Naja, im Moment ist ja alles lediglich Spekulatius, daher bin ich noch weit davon entfernt in Schnappatmung zu verfallen. Bis es richtig konkret wird, dürften sicherlich noch einige Jahre Monate ins Land ziehen und bis dahin gibt es noch mehr als genug (J)RPGs, die die Lücke mehr als gekonnt füllen dürften. Hype ist auf jeden Fall nach wie vor da, gerade nach dem letzten Trailer. Ist auch immer wieder schön, wie man Spielbegeisterte ohne Community-Affinität (und somit ohne Zugriff auf die brandheißen News) oder Genre-fremde wieder zurück ins Boot holt und über die neusten Entwicklungen aufklärt. Da schwingt dann immer so viel Nostalgie und Begeisterung mit. Alles cool bisher.

  7. #7
    Zitat Zitat von Enkidu
    Mir schwirrte hierzu noch einiges mehr im Kopf herum, aber habe jetzt schon zu viel Zeit an einen Beitrag verschwendet, den, womit Dio völlig recht hat, wohl sowieso nur die allerwenigsten komplett lesen werden.
    War zwar wohl einer der längsten, die du in letzter Zeit geschrieben hast, aber ich zumindest habe ihn mir ganz durchgelesen. ^^
    Näher drauf eingehen mag ich nicht mehr, weil es zu vielem auch kaum was hinzuzufügen gibt. Aber wenngleich ich deinen Stil manchmal etwas sehr ausufernd finde, war es dennoch schön daran teilhaben zu dürfen, wie du deinem Ärger Luft gemacht hast. Das gibt mir auch die Möglichkeit, mich dem Gesagten ohne allzu große Einschränkungen anzuschließen, ohne dass ich dasselbe nochmal mit anderen Worten sagen müsste.


    Zitat Zitat von Narcissu
    Denke, dieses Modell wird sich in den nächsten Jahren stärker durchsetzen, da Produktionskosten bei gleichbleibenden Absätzen seit Jahren steigen, man den Preis der Spiele aber nicht erhöhen kann, und da man so ein Spiel über einen längeren Zeitraum am Leben erhalten hat, d.h. es wird lange drüber geredet, was marketingtechnisch durchaus Sinn macht. [...] Und das ist ja auch das, was ich seit Jahren denke und weshalb ich es extrem beklagenswert finde, dass RPGs der "alten Machart" nicht neben AAA-Titeln überleben konnten. [...] Ich hätte natürlich am liebsten ein großes AAA-Spiel am Stück, das möglichst in wenigen Jahren marktreif ist und alles bietet, was ich mir wünsche. So etwas gab es aber seit Jahren nicht und ich glaube auch nicht, dass das so schnell wieder passieren wird.
    Die Quotes gehören zwar nicht wirklich zueinander, aber sie winden sich um einen Gedanken, den ich nicht nachvollziehen kann.

    "AAA" ist kein Standard in der Videospieleindustrie. Das ist nur ein Begriff für "hat viel gekostet" und ist oft verbunden mit "soll viel einbringen". Gutwillig kann man noch sagen, es sind die "Mainstream"-Titel. Die Spiele, die jeder so spielt. Aber das sind alles so halbgare Gesichtspunkte, dass man auf dieses vermeintliche Gütesiegel nichts geben muss.
    Je nachdem, wo man die Grenze zieht, sind AAA-Spiele nicht die populärsten. Mit MMOs und MOBAs kann kaum ein Genre mithalten, trotzdem werden sie anders angesehen und vermarktet als ein Uncharted oder Halo oder Fallout. Solche Spiele kommen am Ende auf ein paar Millionen Verkäufe. Klar, das erreicht nicht jeder, aber es ist auch nicht so erschlagend deutlich, um davon auszugehen, dass diese Spiele "jeder" spielt. Gehen wir rein nach Verkaufszahlen, ist (oder war zumindest sehr lange) Wii Sports das erfolgreichste Spiel, und die Wii die erfolgreichste Konsole aller Zeiten. Dabei verbindet man weder das Spiel noch das System mit "AAA" - von Titeln wie Mario Galaxy mal abgesehen.
    Am Ende sind die AAA-Titel diejenigen, deren Marketing sie dahin gebracht hat. Das ist vielleicht nicht das ganze Geheimnis, aber so viel kann zum Einstieg gesagt werden.

    Nachdem das nun geklärt ist: Was meinst du damit, dass RPGs der "alten Machart" dagegen nicht übeleben konnten oder können?
    Zunächst einmal bedeutet "überleben" nur, dass sie wirtschaftlich sind. Und wirtschaftlich ist noch eine ganze Menge, das jenseits von AAA existiert. Je nachdem, was man darunter alles versteht. Und wie etwas wirtschaftlich sein kann, hängt logischerweise davon ab, ob es überhaupt wirtschaftlich ist. Klar, man kann über 200 Mio. in Entwicklung und Marketing stecken und hoffen, dass man so viel nochmal reinkriegt und auch noch Gewinne erzielt mit 5+ Mio. Verkäufen. Man kann aber auch 30. Mio in die Entwicklung stecken, und mit 2-3 Mio. Verkäufen schon mehr Gewinn machen. Sind nichtmal unbedingt kleinere Spiele, oder schlechtere, sie kosten nur weniger.
    Traditionelle RPGs gibt es mit Dragon Quest oder Persona auch immer noch. Wer unter "traditionell" was anderes versteht, kann sich auch Pillars of Eternity anschauen. Das war auch nicht gerade unerfolgreich, gerade für einen Kickstarter-Titel. Wenn also traditionelle RPGs mit AAA nicht mithalten können, heißt das nur, dass sie nicht den ganz großen Hype abkriegen, weil Marketing nicht die eigentliche Entwicklung finanziell in den Schatten stellt. Aber überleben können die durchaus, und mit etwas Glück auch die AAA-Titel überholen.

    Und nachdem ich das nun angesprochen habe, bleibt die Frage mit dem Preis und den Produktionskosten.
    Du hast ja schon selbst erkannt und auch gesagt, dass es vorwiegend die Blödheit der Entwickler ist, sich auf das schöner-größer-besser-teurer-Karussel einzulassen, wo alles noch und noch und noch detailierter gemacht werden muss, und man statt einem Team aus 60 Leuten plötzlich 200 oder noch mehr braucht, nur um alle Möglichkeiten auszunutzen, die die Technik bietet.
    Aber es sollte doch klar sein, dass die Kosten nicht zwangsläufig steigen und keine Alternative zu diesem Wahn möglich ist. Einerseits gibt es Beispiele genug, die aufzeigen, dass man auch eine Nummer kleiner arbeiten kann, andererseits haben die Entwickler für sich die Möglichkeit zu sagen: Entweder ein Spiel, das 60$ kostet und in einem bestimmten Rahmen bleiben muss, oder ein Spiel, das 70$ kostet, mit dem wir aber auch mehr wagen können. Mag sein, dass sowas erstmal die Kunden verschreckt, aber mit Season Pass und Microtransactions und Special Editions usw. ist schon lange der Weg geebnet, um den Preis für ein Spiel pauschal anzuheben. Ich denke nicht, dass es daran am Ende wirklich scheitern wird.

    Es müsste wirklich erstmal geklärt werden, was AAA sein soll, und was man davon erwarten darf. Und je nachdem, wie offen man ist, wird man, glaube ich, auch heute noch gut fündig. Wenn du es so darstellst, als sei dieses absolut bescheuerte Modell, auf das sich SE mit FFVII jetzt einlässt, die logische Konsequenz aller Entwicklungen in der Branche, sagst du damit doch indirekt, dass in den letzten X Jahren kein einziges, gutes Spiel rausgekommen ist, oder zumindest kein angemessenes Niveau erreichen konnte. Kein Top-Titel der letzten Jahre hatte sich auf sowas eingelassen. Manche haben es vielleicht versucht, sind aber auch keine Präzedenzfälle. Anders gesagt, solange es gute, sehr gute, erfolgreiche, "AAA"- Spiele gibt, die nicht so ein Konzept verfolgen, kann man auch nicht behaupten, dass eine neue Strategie in Entwicklung und Vertrieb das Gebot der Stunde ist. Und ich gehe nicht davon aus, dass FFVII wirklich alles überschattet, was seit 97 erschienen ist. Und selbst wenn, dann ist umso unbegreiflicher, dass das Remake im Moment da ansetzt, möglichst alles vom Original irgendwie umzukrempeln.

    SE ist hier nicht Vorreiter oder Vordenker, und zollt auch nicht bloß den Gegebenheiten des Marktes Tribut. Der Schritt der Aufteilung ist, wenn überhaupt, nur deshalb notwendig, weil die ihr popeliges Prestige-Projekt so lächerlich maßlos aufblähen, dass es nicht mehr anders geht. Mit FFVII kann man es machen, weil sich da die treuherzigen Fans wirklich jeden Scheiß gefallen lassen.
    Damit hast du recht: Es ist finanziell clever. Aber das waren Spiele wie Candy Crush auch. Finanziell war und ist das Spiel wirklich erschreckend erfolgreich. Aber wieso entwickelt nicht alle Welt nur Spiele wie Candy Crush? Weil die Entwickler und Publisher das einfach nicht wollen. Weil die selbst keinen Spaß an solchen Spielen haben (nehme ich an), und wissen, dass es auch genügend Spieler gibt, die ein bisschen höhere Ansprüche haben. SE hat aber offenbar ein größeres Interesse daran, möglichst viel Gewinn zu erzielen, als daran, ein gutes Produkt abzuliefern.

    Zitat Zitat von Cutter Slade
    Ich geh mal nicht davon aus, dass wir es mir mit einer episodischen Geschichte zu tun kriegen, sondern eher mit abgeschlossenen, großen Spielen inklusive Cliffhanger (mit der Option auf Spielstandimport im Nachfolger).
    Ja, für mich klingt es auch eher so als will man ein Spiel auf mehrere Spiele verteilen, nicht so eine Episodengrütze wie After Years. Macht es aber nicht wirklich besser. Und ich gehe davon aus, dass es mehr als zwei Teile werden, denn sonst hätte man auch einfach sagen können "Wir haben uns entschieden, das Spiel in zwei Teilen herauszubringen" statt zu sagen "Wir wussten, wir könnten das Spiel nicht als Ganzes herausbringen". Sie wissen vielleicht selbst noch nicht genau, wie viele Teile es werden sollen, aber tendenziell wohl mehr als zwei.
    Um es mal mit Mass Effect zu vergleichen: Da hatte jeder Teil etwa zwei bis drei Jahre gebraucht. Die Spiele waren in sich relativ geschlossen, hatten eigene Sidequests usw. Wäre jetzt eine spannende Frage, sich zu überlegen, ob man irgendwie hätte alle Mass Effect Teile in ein einziges Spiel bringen können. Vielleicht wäre das bei schlechterer Grafik und anderem Gameplay möglich gewesen, aber die Planung war von Anfang an nicht darauf ausgelegt. Weder die Erzählstruktur, noch sonst irgendwas. Wieso sollte man FFVII überhaupt mit diesem Gedanken angehen, wo es bereits ein fertiges Spiel ist? Vielleicht findet man irgendwo Punkte, wo man solche Grenzen ziehen kann, aber das Spiel insgesamt ist nicht darauf ausgelegt gewesen. Man bestreitet mit denselben Charakteren von Anfang bis Ende das Spiel. Nicht sowas wie zwischen Mass Effect 1 und 2, wo viele Charaktere neu hinzukommen und sich die Ausgangslage komplett ändert.
    Jetzt, im Nachhinein betrachtet, klingt es vielleicht einleuchtend zu sagen, dass nach Midgar oder beim Überqueren des Ozeans ein Schnitt gemacht werden könnte, aber jeder kennt das Spiel, und jeder wird die Einteilung als unnötig und künstlich empfinden.

    Zitat Zitat
    Nach dem Wechsel von Modulen zu Multi-CD Spielen und der jetzigen Ausdehnung von Geschichten auf mehrere Teile (im Zuge der Entwicklungskostenexplosion, um heutigen technischen Erwartungen gerecht zu werden) sehe ich da zumindest eine leicht konsequente Entwicklung
    Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich ist die erste Erwartung an jedes Spiel, dass ich es vollständig habe. Scheiß auf Grafik, scheiß auf Gameplay, es muss ein ganzes Spiel sein, und kein halbes. Meinetwegen kommen später noch DLCs hinzu, meinetwegen gibt es Microtransactions die keiner braucht, meinetwegen ist es ein kleinerer Titel zum kleineren Preis. Aber ein Spiel sollte vollständig sein. Genau dem Anspruch ist es auch geschuldet, dass viele Studios nachträglich ihre Spiele inklusive aller DLCs erneut herausbringen. Die wissen, dass sowas für Spieler noch einen Mehrwert hat. FVII Part 1 wird nicht vollständig sein, egal wie man es dreht und wendet.
    Wenn bei SE die Entwicklungskosten so explodieren, dass sie nichtmal mehr vollständige Spiele rausbringen können, dann machen die was falsch, und zwar gewaltig. Und gerade nach XIII, und XIV, und Versus, und XV kann mir niemand erzählen, dass die FF-Abteilung effizient arbeitet. Also zumindest diese Firma kann sich das Kostenargument in den Arsch schieben. Und da ist die Frage nach der Qualität der Spiele noch gar nicht angeschnitten.
    Ich bin froh, dass diese "Entwicklung" noch nicht beim Großteil der Industrie angekommen ist, und ich hoffe, es wird noch sehr lange so bleiben.
    Geändert von Diomedes (08.12.2015 um 14:33 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich ist die erste Erwartung an jedes Spiel, dass ich es vollständig habe. Scheiß auf Grafik, scheiß auf Gameplay, es muss ein ganzes Spiel sein, und kein halbes.
    Auch mit dem Wissen, dass ein Spiel Bestandteil einer Spielreihe sein soll oder nachträglich noch der ein oder andere DLC-Wurmfortsatz hinzukommt ist es mir dennoch erst einmal am wichtigsten, dass das Spiel primär unterhält und meinen Erwartungen an das jeweilige Genre gerecht wird. Wenn ich jetzt also ein „FFVII Part 1“ angehe, erwarte ich zumindest, dass Umfang, Spannungsbogen & Gameplay soweit stimmen, dass ich von einem annähernd runden Spielerlebnis reden kann. Daher auch zumindest meine weit wohlwollenderen Gedanken zu eventuellen Stellen, bei denen ich mit einem solchen Cut klarkommen würde, da an diesen Stellen storytechnischen Höhepunkte erreicht werden, die sicherlich auch die Erwartungen an die kommenden Parts befeuern dürften, eben weil es so schöne Momente im Spiel sind. Stellen, an denen man schon viel erreicht, erlebt und abgeschlossen hat, aber eben auch Stellen, die zwar noch lange nicht das Ende darstellen (für Kenner des Originalstoffes) aber dennoch eine gewisse „Pause“ zulassen.

    Unser Wissen über das Original (das immerhin bei einem möglichen Release 2017 schon 20 Jahre auf dem Buckel hat) gereicht uns da wohl eher zum Nachteil, da man die grobe Richtung und diverse Setpieces noch alle im Kopf haben dürfte und man letztlich wirklich von einem Stückwerk sprechen muss, wenn man die „Wird fortgesetzt“ Stelle erreicht und man auf einen Schlag allem hinterher trauern dürfte, was einem dann – trotz 50-60€ weniger auf dem Konto – vorenthalten wird, klar. Wenn ich mir aber vor Augen führe, dass zwischen Original und dem Remake ein ganzer Teenager/junger Erwachsener passt und somit auch frische Erwartungen, gehe ich davon aus, dass eine FFVII Spielreihe weitaus besser funktionieren könnte als erwartet. Sofern man auch Änderungen zulässt, die aus den jeweiligen Teilen bei entsprechender Spielzeit von jeweils 20-40 Stunden ein – trotz Cliffhanger – rundes Erlebnis machen. Ich gehe zumindest nach wie vor nicht davon aus, dass jeder FFVII Bestandteil „klein“ sein wird, sprich eine Art Life is Strage Kiste mit monatlichem Rhythmus.

    Auch wenn Mass Effect zwar von Beginn an als Trilogie konzipiert wurde, die einzelnen Teile aber dennoch – trotz Shepard als wiederkehrende Leitfigur und dazugehörigem Spielstandimport – irgendwie als einzelne Spiele verstanden werden konnten und FFVII im Original eben ein einzelnes, durchgängiges Spiel war, so sehe ich dennoch Möglichkeiten, bei denen man aus dem originalen siebten Teil auch eine Reihe machen könnte. Eine Reihe, deren Serieneinträge auch ihren jeweiligen Spannungs- und Storybogen innehaben und sie eigenständig funktionieren könnte, wie es bei Mass Effect der Fall war. Wenn man jetzt also von mehreren Teile ausgehen muss, so spekulier ich schon fast auf weit größere stärkeren Ergänzungen, als ich es mir im Zuge der ersten Ankündigung vorgestellt habe. Eben damit FFVII auch als Reihe funktioniert. Midgar und weitere Örtlichkeiten werden sicherlich um weitere Ecke erweitert oder Dungeons im Sinne des Kampfsystems großzügiger gestaltet. Auch dürfte sicherlich die eine oder andere Idee der FFVII Compilation ihren Weg ins Spiel finden (eine ausgedehnte Nibelheim Story in mehreren Etappen würde ich zumindest gar nicht mal so verkehrt finden, gab es schließlich auch so schon im Original). Das Dialoge entschlackt, verfeinert und erweitert werden und durch aktuelle Animationen aufgewertet werden sehe ich als selbstverständlich an. Das mag nicht jedem schmecken, so viel ist sicher, aber prinzipiell bin ich da immer etwas optimistischer eingestellt als man es in den passionierten Fankreisen wohl gerne hätte.

    Ich mein, was soll ich bis jetzt denn schon großartig verteufeln? Zum Spiel selber gibt es bisher zwei (tolle) TeaserTrailer, die das Feeling FFVII in meinen Augen gut einfangen (Optik, Musik, Figuren). Dazu einige Infos, die mich sowohl freuen (Don Corneo ) als auch (wie oben ausgeführt) zum spekulieren anregen. Gegen schnelle, actionbasierte und/oder direkte Kampfsysteme hab ich bekanntermaßen nichts, begrüße sie sogar. Bevor sich meine Meinung zum Originalspiel und meine Erwartungen an das Remake also so verhalten wie grüne Wiesen und Wälder nach Inkrafttreten eines Mako-Reaktors, erwarte ich zumindest erst einmal ein unterhaltsames Spielerlebnis zu entsprechendem Preis.

  9. #9

    Users Awaiting Email Confirmation

    Müsst ihr so große Blocktexte schreiben? das ist ja grauenhaft.


    Zum Thema Episoden: Auf Twitter wurde von mehreren PARTS (Teile) und nicht von Episoden gesprochen. D.h. es könnte durchaus ein FFVII, FFVII-2, FFVII-3 werden. Das original FF7 war ja auch mehr oder minder in 3 große episoden (CD-Roms) eingeteilt, die auch entsprechend endeten.
    FFVIIR könnte also das FFXIII der PS4 werden (hinsichtlich sequels)


    Zum anderen dürfen wir nicht vergessen mit welcher Begründung SE fast ein Jahrzent lang ein FF7 Remake abgelehnt hat. Nämlich mit der Begründung, dass es viel zu komplex oder zu teuer(?) sei ein FF7 an ein Spiel mit heutigen Standards (HD, Openworld, frei begehbar etc.) anzupassen. Und anstatt sie die Schere zücken müssen oder Schlauchgänge wie in FFXIII zu machen wo wir weder richtige städte noch eine openworld map hatten. Sondern richtige Städte und eine Openworld erstellen, dann habe ich lieber die Variante mit ,,mehreren Teilen".


    Solange das Verhältnis Preis/Spielzeit im gewohnten zusammenhang stehen sehe ich kein Problem. Ich also für ein vollpreis spiel auch eine spielzeit eines vollpreistitels bekomme. Spiele ich 25 Stunden für 59,00 Euro finde ich das ok, sind es hingegen nur 5-10 spielstunden ist das schon etwas happig. Selbst Spiele wie TheOrder zeigen aber, dass es auch das gibt Oo
    Geändert von Tonkra (08.12.2015 um 17:22 Uhr)

  10. #10
    Alter Schwede. Habe hier unschuldig reingeguckt und schon keine Lust mehr.

    Wie wäre es denn erst mal abzuwarten, bis weitere Infos zu dem Konzept auf dem Tisch liegen? Ohne Witz, ihr bekommt einen Infofetzen und verfasst sofort Dissertationen. Findet den Fehler.

  11. #11
    Zitat Zitat
    Findet den Fehler.
    Ich glaube, der Fehler ist der, dass du lesefaul bist. Richtig?

  12. #12

    Users Awaiting Email Confirmation

    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Ich glaube, der Fehler ist der, dass du lesefaul bist. Richtig?
    Nee ich glaube er/sie hat hier wenigstens noch nen klaren kopf


    ich habs doch gesagt:



    FFVII, FFVII-2, (FFVII-3)

    Confirmed mit Disc Wechsel inklusive.
    Nichts ,,Episoden"

  13. #13
    Zitat Zitat
    Nee ich glaube er/sie hat hier wenigstens noch nen klaren kopf
    Was hat ein klarer Kopf damit zu tun? Er/Sie/Es regt sich über lange Beiträge zu wenigen Infos auf, was soll man daraus sonst schließen?

    Zitat Zitat
    ich habs doch gesagt:
    Und dass sie es "titles" statt "Episoden" nennen ändert jetzt was genau?

  14. #14
    Zitat Zitat von thickstone Beitrag anzeigen
    Alter Schwede. Habe hier unschuldig reingeguckt und schon keine Lust mehr.

    Wie wäre es denn erst mal abzuwarten, bis weitere Infos zu dem Konzept auf dem Tisch liegen? Ohne Witz, ihr bekommt einen Infofetzen und verfasst sofort Dissertationen. Findet den Fehler.
    Ich finde es gut, dass sich hier einige Leute Mühe beim Verfassen ihrer Beiträge machen und immerhin ist ein Forum da zu diskutieren, oder sehe ich das falsch?
    Die Diskussion zu diesem Thema wird durch die von Dir erwähnten Posts übrigens besser angeregt, als durch Deinen vollkommen inhaltslosen und themenfremden Zweizeiler. Ohne Witz, Du bekommst halbe Dissertationen zu diesem Thema und verfasst sofort einen sinnfreien Textfetzen. Finde den Fehler.

    Zitat Zitat von Tonkra Beitrag anzeigen
    Müsst ihr so große Blocktexte schreiben? das ist ja grauenhaft.


    Zum Thema Episoden: Auf Twitter wurde von mehreren PARTS (Teile) und nicht von Episoden gesprochen. D.h. es könnte durchaus ein FFVII, FFVII-2, FFVII-3 werden. Das original FF7 war ja auch mehr oder minder in 3 große episoden (CD-Roms) eingeteilt, die auch entsprechend endeten.
    FFVIIR könnte also das FFXIII der PS4 werden (hinsichtlich sequels)


    Zum anderen dürfen wir nicht vergessen mit welcher Begründung SE fast ein Jahrzent lang ein FF7 Remake abgelehnt hat. Nämlich mit der Begründung, dass es viel zu komplex oder zu teuer(?) sei ein FF7 an ein Spiel mit heutigen Standards (HD, Openworld, frei begehbar etc.) anzupassen. Und anstatt sie die Schere zücken müssen oder Schlauchgänge wie in FFXIII zu machen wo wir weder richtige städte noch eine openworld map hatten. Sondern richtige Städte und eine Openworld erstellen, dann habe ich lieber die Variante mit ,,mehreren Teilen".


    Solange das Verhältnis Preis/Spielzeit im gewohnten zusammenhang stehen sehe ich kein Problem. Ich also für ein vollpreis spiel auch eine spielzeit eines vollpreistitels bekomme. Spiele ich 25 Stunden für 59,00 Euro finde ich das ok, sind es hingegen nur 5-10 spielstunden ist das schon etwas happig. Selbst Spiele wie TheOrder zeigen aber, dass es auch das gibt Oo
    Wer sagt Dir bitte, dass das Spiel den vollen Umfang des Originals inklusive Open World, frei begehbarer Städte, NPCs mit Sidequests, etc. beinhalten wird?
    Angesichts dessen, wie sehr das Spiel nach allem was wir jetzt schon wissen verändert wurde und vor allem in Hinblick auf die Richtung, die diese Veränderungen vorgeben halte ich dies als Grund für die Aufteilung für mehr als zweifelhaft.

  15. #15
    Also so wie SE sich derzeit ausdrückt klingt das, als würde man ALLE FF 7 Teile remaken und noch neues hinzufügen und alles verbinden.

    Also ehr ein "FF 7 - Complete" ...

    Dass man die Ableger mit einbeziehen will wurde ja schon gesagt (sehr zur ... Freude ... vieler.)

    FF 7 (1) - Before Crisis
    FF 7 (2) - Crisis Core
    FF 7 (3) - FF 7 PS1 Remake
    FF 7 (4) - Der Film (als Spiel)
    FF 7 (5) - Dirge of irgendwas

    und natürlich ... ganz neu ...

    FF 7 (6) - Sephiroths Revenge
    FF 7 (7) - Sephiroth Returns
    FF 7 (8) - Sephiroth strikes back
    FF 7 (9) - Sephiroth returns again
    FF 7 (10) - Sephiroths final battle
    FF 7 (11) - Lightning vs. Sephiroth

    Jeweils 99,95€, die komplette Edition mit aufblasbarem Sephiroth und Cloud (lebensgroß & bumsbar) und einer supertollen CD mit 4 ausgewählten Liedern: 3499€

    ... zutrauen würde ich SE das.
    Geändert von Loxagon (08.12.2015 um 20:08 Uhr)

  16. #16
    @Loxagon:
    Mit FF 7 (11) - Lightning vs. Sephiroth haste nem kranken Menschen ein breites Grinsen in die Visage gezaubert. Hahaha. Aber ja, so wirds bestimmt enden.

    Ich halt mich komplett aus dem gehype und rumspekuliere raus, und freu mich einfach nur wenns gut wird. Ist am einfachsten. Aber dassich das Remake (eventuell) noch erlebn werde, stimmt mich echt fluffig. *Spielt weiter das Original*

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