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Thema: Das Schwarze Auge: DSA 5 kommt!

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Vereinfachung ist doch per se nichts Schlechtes, oder?
    Wenn man DSA4 mit allen optionalen Reglen gespielt hat, dann war das doch kaum mehr zu stemmen, glaube ich.

  2. #2
    Da hast du natürlich recht Daen, nur in DSA 5 haben sie es definitiv zu weit getrieben, ausserdem haben sie, soweit ich weiß, die Geweihten zu Karmalzauberern degradiert, Geweihte also abgeschafft wenn man es genau nimmt.
    Aussdem ist DSA 5 doch auch das System in dem sie Leute zu Betatests eingeladen haben und deren Vorschlage dann völlig ignoriert haben um ihr eigenes Ding zu drehen.

  3. #3
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Vereinfachung ist doch per se nichts Schlechtes, oder?
    Wenn man DSA4 mit allen optionalen Reglen gespielt hat, dann war das doch kaum mehr zu stemmen, glaube ich.
    Doch, z.B. Geweihte und Magieregeln, da geht der Flair flöten. Generell war DSA für mich ein System, dass ich gerne spiele, gerade weil es ein detailliertes Regelsystem gab. Ich alter gamistischer Simulationist. Das war für mich gerade der Markenkern, zumindest als Spieler. Wie wusch weiß sehe ich das Meister etwas lockerer (2h Schlachtwürfeln mach ich nie wieder) und meistere die Staffelfinals meist narrativ. Wenn ich narrativ spielen will spiele ich Los Muertos, oder schmeiß ein anderes Regelsystem auf Dere.

    Was mich am Meisten stört und es damit bei mir nie gibt sind Schicksalspunkte, Hallo Sonderregeln für PCs.

  4. #4
    Ich bin nicht neidisch auf die armen Schweine, die einmal alle paar Jahre neue DSA-Regeln machen müssen. Das Spiel hat so eine krasse Fanbase aus unglaublich unterschiedlichen Leuten und sogar Generationen, dass es absolut unmöglich sein sollte, mit einem einzigen System auch nur die Hälfte ansatzweise glücklich zu machen. Na ja, immerhin kann man sich sicher sein, dass Ulisses nach der massiven Umfrage sehr genau weiß, wie die unterschiedlichen Meinungen im Fandom verteilt sind; und tatsächlich denke ich, die neue Variante trifft schon einen ganz guten Mittelweg. Sie ist nämlich vergleichsweise modern designt, aber immer noch ein extrem detailliertes und vergleichsweise extreeem simulatives System. Die haben ja afair nicht mal irgendwelche Mook-Regeln o.ä., was bei so einem Spiel schon echt altmodisch ist.

    Ich bin ja sehr auf DSA Klassik gespannt, das eher in Richtung der ersten Edition gehen und damit ein wirklich simples Spiel werden sollte. Aber mal gucken, ob sie das überhaupt noch bringen. Fanbase freiwillig spalten ist wirtschaftlich immer mutig.

    @Daen: Zu deiner Regelfrage, puh, hab's schon vor ein paar Wochen gelesen und kann mich echt nicht mehr erinnern. Die Archetypen sollte man aber auf jeden Fall mit den normalen Regeln der Charaktererschaffung bauen können, da bin ich mir sicher (wenn es nicht gerade vereinzelte Fehler bei einzelnen gibt). Sind die 10 Punkte vielleicht das Maximum, bevor noch irgendein anderer Bonus draufgerechnet wird?

    Zitat Zitat
    Es gibt Brüste.
    Das ist das deutsche "unsauber", wo es dafür bei D&D Gewalt en masse gibt. ^^
    Na, ich meine gar nicht den Inhalt (tatsächlich finde ich die Bilder streckenweise ziemlich brutal ^^), sondern eher den Stil. Du hast halt dieses weiche, sehr moderne mit kräftigen Farben und klaren Linien, was per se gar nicht mal so schlecht aussieht, aber in meinen Augen immer ein wenig comic- oder videospielhaft wirkt (sozusagen ein bisschen zu perfekt), während DSA bisher immer stark auf Realismus gesetzt hat. Das ist nicht per se eine Verschlechterung oder sowas, und für viele Spiele ist es auch einfach nur cool, aber es nimmt DSA ein bisschen was von diesem "märchenhaften", deutschtümelnden Flair, das es sonst immer hatte. Aber schwierige Sache, nicht zuletzt weil jahrelang viele hässliche Illus in den Büchern waren. Die hier sind wenigstens recht konsistent und handwerklich gut gemacht, was bei dem neuen Stil auch leichter zu erreichen ist.

  5. #5
    Hilf mir mal, mein Bester, was meinst du mit "brutal", das checke ich einfach nicht. ^^
    Oder benutzt du das Wort in einem anderen Kontext?

    Ansonsten stimme ich dir voll zu, dieser neue Stil gefällt mir aber deutlich besser als das übersexte "Conan-der-Lendenschurz" aus den 80er- und 90er Jahren.

    Also ich denke, wir werden das Würfelsystem und die Schicksalspunkte so übernehmen, sonst aber wahrscheinlich alles beim Alten lassen und einfach mal gucken wie sich das spielt.

  6. #6
    Entweder gab es tatsächlich ein paar blutige Bilder oder ich verwechsle es gerade. Also ja, brutal war wie brutal/Gewalt gemeint. ^^

    Zitat Zitat
    dieser neue Stil gefällt mir aber deutlich besser als das übersexte "Conan-der-Lendenschurz" aus den 80er- und 90er Jahren.
    Definitiv.

    Die neue Charaktererschaffung sollte für euch auch interessant sein, oder? Ich finde es großartig, dass man sich jetzt problemlos einen Charakter bauen kann, ohne ein Programm zu benutzen. xD'

  7. #7
    Jaha, dachten wir auch. ^^
    Ganz puritanisch den Char von Hand erstellen, wie damals 1991... und dann haben wir festgestellt, wie faul wir eigentlich sind und wie sehr wir uns ein Tool zurück wünschen.
    Wir werden alt... ^^

  8. #8
    Ich liebe den Stil der Grafiken im Buch. Wenn ich mich nicht täusche, passt es sehr gut zu den (weniger beliebten) Point&Click Adventures zu DSA. Die Grafik des Rondrageweihten ist allerdings wieder ein ganz anderer Stil, aber trotzdem cool.

  9. #9
    Ich erstelle meine Charaktäre tatsächlich immer von Hand, da habe ich einfach ein besseres Gefühl für den Charakter als wenn ich es mit dem Tool mache, auch wenn es natürlich länger dauert.

  10. #10
    Hat eigentlich jemand das Pardona-Solo gespielt und kann was dazu sagen? Besser als die verborgene Kammer?

  11. #11
    Also Luki, SDS, Fyx, Jeez und Vetkin haben es auf dem BMT gespielt aber ich weiß nicht ob sie fertig geworden sind.

  12. #12
    Und hat schon Jemand Erfahrungsberichte?

  13. #13
    Wir sind nur durch das erste Kapitel (und die ersten paar Minuten vom zweiten) gekommen, entsprechend ist noch nicht so wahnsinnig viel von der Story passiert. Ich versuch mal, ein weitestgehend spoilerfreies Review von dem zu geben, was ich bis jetzt gesehen habe.

    Das erste Kapitel verbringt man weitestgehend mit den Vorbereitungen auf eine Schlacht. Pardona hat am Ende der Drachenchronik eine schwere Niederlage erlitten und ist beim Namenlosen in Ungnade gefallen. Jetzt befindet sie sich, auf einem Feldzug, in der Hoffnung, dass ihre Gunst ihres Herrn wiederzuerlangen. Im ganzen Kapitel (und soweit ich das sehe, im ganzen Abenteuer) wird kein einziges Mal gewürfelt, Pardona hat auch keine wirklichen Attribute. Stattdessen muss man an verschiedenen Stellen abwägen, ob man lieber seine Chancen auf einen Sieg in der Schlacht erhöhen oder doch lieber dem Namenlosen gefallen will. Dabei bietet das Abenteuer an den meisten Stellen durchaus mehrere verschiedene und auch teilweise unkonventionelle Lösungswege. Trotzdem leidet es natürlich ein wenig unter den Schwächen, die fast alle Soloabenteuer gemeinsam haben: man merkt sehr deutlich, dass man eine Aneinanderreihung von abgeschlossenen Szenen vor sich hat und an ein paar Stellen verrät der Beschreibungstext Dinge, die der Charakter noch nicht wissen kann, weil er einen bestimmten Weg noch nicht gewählt hat.

    Von der Stimmung und Atmosphäre her ist meine Meinung recht gemischt. Einerseits hat man es ganz gut geschafft, rüberzubringen, dass Pardona nicht mehr so mächtig ist, wie früher, dabei wurde sie aber meiner Ansicht nach ein wenig zu menschlich. Noch dazu ist an diversen Stellen etwas unnötiger Fanservice eingestreut. Man kriegt explizit mitgeteilt, dass Pardona, wenn sie alleine ist, auch gerne mal nackt durch die Gegend rennt (soweit nichts Neues) und, dass sie einen Amaunir (myranischer Katzenmensch) als Liebhaber hat. Mit dem darf man durchaus auch interagieren. Wer unsere Gruppe kennt, weiß, dass wir uns darüber köstlichst amüsiert und die ganze Zeit Witze gerissen haben. Wer das mag, ist gut bedient, wer aber dichte Atmosphäre will, fühlt sich evtl. etwas fehl am Platz.

    Insgesamt bis jetzt ein ganz solides Abenteuer, das ich bei Gelegenheit zu Ende spielen will, aber es ist sicher nicht für jeden Spielertyp geeignet.

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