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Thema: Ich werde die Welt beherrschen!!! ...Aber wie geht das eigentlich?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von caesa_andy Beitrag anzeigen
    Bei Indiana Jones liegst du übrigens falsch, denn der letzte Jones-Schurke waren mitnichten die Nazis, sondern die Russen. Und die strebten zuerst einmal nicht nach der Weltherrschaft, sondern lediglich nach dem Wissen, wie diese zu erlangen wäre. Einmal ganz abgesehen davon, dass diese Russenfrau, die den letzten Antagonisten geben durfte, zwar zweifellos intelligent war, aber trotzdem auch gehörig einen an der Klatsche hatte.
    Der Film war doch kein schlechter Traum...? Q__Q"

    Wenn man genauer sein will, kamen Nazis auch nur im 1. und 3. Indiana Jones vor.
    Strenggenommen könnte man Indys Gegenspieler aber auch beliebig austauschen, da ihre Ziele nun auch nicht so spezifisch auf die eine Gruppierung gemünzt sind, höchstens vom zeitlichen Hintergrundrahmen her.
    Und in dem Sinne wollten auch die Russen in Indy 4 die Weltherrschaft. Nur halt mit den coolen Gedankenkontroll-Kräften der Kristallschädel-Aliens und nicht Artefakten jüdisch-/christlicher Mythologie.

    Zitat Zitat
    Auch das ... die Nazis als rationale und schlaue Feinde darzustellen, statt als Irre, wäre vor 20 oder 30 Jahren wohl noch einfacher gewesen.
    Ich finde allerdings nicht, dass die Nazi-Schurken so großartig "irre" sind. Red Skull und Armin Zola z.B. waren zwar durchaus größenwahnsinnig, aber eindeutig Genies und besonders letzterer war mit seiner Intelligenz vielen um einiges voraus (wobei das vielleicht auch eher dem irren Wissenschaftler zuzuordnen wäre).
    Es gibt da jedenfalls mMn zwar oft klischeehafte Motivationen, aber durchaus klar und rational durchdacht.
    Wirklich "irre" war in den Filmen der letzten Jahre eigentlich auch nur der Joker aus "The Dark Knight", wenn ihr mich fragt. ö.Ö

    Die Star Wars Plotline würde ich auch nicht für "gute Schurken-Pläne" hernehmen, da vieles von Palpatines Plänen darauf basiert, dass jeder andere zu dumm/zu faul ist, ihn anzuzeigen oder überhaupt seine Hologramm-Anrufe aufzuzeichnen. Es ist ja nicht, als könnte man ihn großartig verwechseln... xD

    Persönlich mag ich ja sehr die Schurken (egal in welcher geistigen oder machttechnischen Verfassung), die gerne Ränke schmieden und entsprechend auch manipulativ agieren, aber durch umfangreiche Vorbereitungen und guter Improvisation ihre Ziele erreichen können.
    Man hat aber leider viel zu oft Charaktere, die
    a) das Drehbuch/den Plot gelesen haben
    b) auf die plotbedingte Dummheit der Helden vertrauen können
    c) sich allen möglichen Mumpitz aus dem Arsch ziehen können, wenn der Plot es verlangt

    Negativ in Erinnerung geblieben sind mir da die Antagonisten der großen Shounen-Serien "Naruto" und "Bleach", die, obwohl man ihnen alle Knochen bricht, ihre Armee vernichtet und ihr geheimes Versteck sprengt, immer noch einen auf "Just as I planned..." machen.
    Da leidet dann die Glaubwürdigkeit massiv, wenn die massivste Ressourcenverschwendung auf Seite des Antagonisten "vorgesehen" war. xD
    Dann doch lieber eine geheime Trumpfkarte, die nur in Notfällen ausgepackt wird. In solchen Fällen kann der Antagonist dann auch gerne noch halbtot entkommen. Die Helden sollten nur auch irgendwie überhaupt etwas erreicht haben.

    Worauf auch noch geachtet werden sollte: Wenn der Antagonist die Helden irgendwie zu etwas zwingen/manipulieren will, sollte das für die Helden auch eine nachvollziehbare Option darstellen (vielleicht sogar die einzige).
    Positiv-Beispiel: Dormin aus "Shadow of the Colossus"


    Negativ-Beispiel: Barthandelus aus "Final Fantasy 13"


    Also mein Rat:
    Gestaltet eure Weltenbeherrschenden Antagonisten auch so, dass sie im realistischen Maße eine Bedrohung darstellen können.
    Oft reicht Improvisationsvermögen und "thinking outside of the box", damit sie für Helden und Spieler problematisch werden.
    Der Rest ist eigentlich persönlicher Geschmack und vom Spiel und der Story abhängig.
    Bei einem Epos erwarte ich schon etwas ausgearbeitete Motivationen, für ein simples Adventure reicht auch ein simpleres Design (sofern sich der Antagonist nicht selbst ein Bein stellt xD ).

    MfG Sorata

  2. #2
    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Also mein Rat:
    Gestaltet eure Weltenbeherrschenden Antagonisten auch so, dass sie im realistischen Maße eine Bedrohung darstellen können.
    Oft reicht Improvisationsvermögen und "thinking outside of the box", damit sie für Helden und Spieler problematisch werden.
    Der Rest ist eigentlich persönlicher Geschmack und vom Spiel und der Story abhängig.
    Bei einem Epos erwarte ich schon etwas ausgearbeitete Motivationen, für ein simples Adventure reicht auch ein simpleres Design (sofern sich der Antagonist nicht selbst ein Bein stellt xD ).

    MfG Sorata
    Find ich klasse!
    Genau meine meinung!
    Nur ich würde den Hauptgegner immer eine gute Motivation verpassen. Wenn das Spiel länger als 5 Minuten geht, ist ein lahmarschiger Bösewicht genau so ein Grund zum abschalten wie eine zähe Story, oder langweiliges gameplay.

  3. #3
    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    War das wirklich so?


  4. #4
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    War das wirklich so?



    Nun ja, es ist müßig, ewig darüber zu diskutieren.
    Der Punkt ist: Der Plan des Antagonisten sollte auch charakterlich ineinandergreifen (z.B. durch Menschenkenntnis und gezielte Manipulation) und nicht voraussetzen, dass Leute etwas tun, weil es so im Text steht.
    Und die Helden sollten den Antagonisten auch nicht nur durch das "Herz der Karten" o.ä. überwinden können. xD

    MfG Sorata

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