Edit:
So, weil ich viel zu viel Zeit und Langeweile hatte habe ich mich jetzt durch Pupa Kapitel 1-9 gekämpft und mein enthusiastisches Urteil ist: Meh. Obschon die Splattereinlagen ganz nett sind, bin ich anscheinend einfach nicht der Typ für inoumo-Stories weil mir die kleine Schwester schon nach Kapitel 2 hart auf den Sack ging, von dem overly protective Onii-chan mit seiner albernen Haarspange mal ganz abgesehen. Vielleicht liegt's daran weil ich eine ältere Schwester habe und ich deshalb so gar keinen Draht zu übermäßig protektiven Geschwister-Charakteren haben kann (weil mir persönlich genau das bei meiner Schwester eine Zeitlang auf den Sack ging), aber immerhin gibt uns der Manga mit dem cartoonhaft bösärtigen Vater sowas in der Art wie eine Ausrede für ihre gegenseitige... äh... Zuneigung.
Der Manga geht allerdings recht schnell ins Batshit-Crazy-Territorium sobald...
... und die Metamorphose von "Adäquater Horror-Comic" zu "Behinderter Guro-Comic mit Verschwörungstheorie-Subplot, Inzest-Unterton und der narrativen Dichte einer sterbenden Sonne" vollzieht. Ich weiß nicht genau, wieviel von dieser völligen Bananig- und Schwachsinnigkeit es in die Anime-Adaption geschafft hätte - aber es wäre auf jeden Fall die Gore-Variante von Valfralf geworden wenn sie auf vollbehindert gepocht, d.h. komplett den Ton des Manga übernommen hätten. Ob das gut ist oder schlecht, ist hier wohl Auslegungssache. Ich für meinen Teil würde es glaub ich immer noch gucken, nur um zu sehen wie derbe bizarr es werden könnte.
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Geändert von T.U.F.K.A.S. (06.11.2013 um 21:19 Uhr)