Es ist eine Art Habitus. Wer sich bekloppt machen läßt, wird auch schnell handlungsunfähig. Man erzählt dir am Anfang wahrscheinlich (so wars bei mir jedenfalls, ich würd mich freuen, wenn du deine Erfahrungen auch noch einwerfen würdest, BIT), daß es erwünscht ist, daß man sich auch noch in der Fachschaft (eine Art Studentenvertretung für den jeweiligen Fachbereich) engagieren sollte, daß man dringend ein Auslandssemester machen soll etc.pp.
Mein Tip wäre: Konzentriert euch auf das, was ihr machen müßt. Alles andere ist Kür.
Noch ein Rat aus der Erfahrung: Seid ein bißchen egoistisch in der Zeit, während der ihr studiert. Ich meine nicht, daß man sich währenddessen wie ein selbstsüchtiges Arschloch aufführen müßte. Aber ihr könnt während der drei bis fünf Jahre nicht auch noch nebenher die Welt retten. Diese Zeit sollte euch und eurem Fortkommen gehören - sortiert aus, was wirklich wichtig ist und was nicht. Es geht immerhin um eure Zukunft.






Ich will nächstes Jahr auch anfangen zu studieren und da kann ich dann nicht solche Uni-Idioten gebrauchen, die aus irgendeinem Grund Studenten im Vorfeld die sieben Kreise der Hölle zeigen müssen. Von wegen nicht Ernst nehmen. Ich glaube da hilft das auch nicht. Die Leute die es sowieso nicht Ernst nehmen wollen, machen sich aus den Drohungen auch nichts und geraten in die natürlich Auslese und der Rest wird nur nervlich verunsichert.
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