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Thema: Aventurien goes Point'n'Click-Adventure: Satinavs Ketten

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von kate@net Beitrag anzeigen
    Da ich Whispered World schon gespielt habe, war mir das mit dem leichten Schwierigkeitsgrad auch schon bekannt.
    Ich fand's sogar noch einfacher als Whispered World, wenn ich ehrlich bin, denn da hat man wenigstens das eine oder andere ausprobiert. Bei Satinavs Ketten war das meiste schon auf Anhieb geschafft. . Ich fand es etwas panne, da es ähnlich wie bei LeChuck's Revenge eine Schwierigkeitswahl gibt und es auf "schwer" nicht... schwieriger ist. "Leicht" ist halt einfach total pipifax.

    Aber die Rätsel sind wirklich das Einzige, was ich richtig zu bemängeln habe. Story und Optik sind definitiv das Spiel wert. <3.

    Zitat Zitat von kate@net Beitrag anzeigen
    War eigentlich bei der Collectors Edition der Soundtrack dabei? Ich habe mir drei Tracks auf der Seite von Daedalic angehört beim Lernen und fand ihn sehr gut umgesetzt. Außerdm ziert meinen PC jetzt ein neues Wallpaper. Ich freue mich schon auf nächsten Monat.
    Yup. Collector's Edition enthält:
    • Soundtrack
    • Making Of-Videos
    • Entwicklertagebuch
    • Poster
    • Charakter-Karten mit DSA-Attributen
    • Leder-Notizbuch im Mittelalter-Look


    ... und natürlich das Spiel mit Handbuch, das ein paar Seiten Artworks enthält. Es sind schöne Gimmicks, aber nicht unbedingt nötig. Ich war etwas von den Making Of-Videos enttäuscht, weil sie doch sehr kurz und teils nicht sonderlich interessant waren. Das Entwicklertagebuch macht das aber wieder etwas wett.

    Im Spiel kann man auch Videos und Artworks freispielen, also ist man da optisch auf jeden Fall bedient. .

    Zitat Zitat
    Klingt nach einem typischen Daedalic Adventure mit allen Fehlern und Macken
    Yup, schon irgendwie. . Aber vielleicht geht man kleine Schritte! Erst wird die Optik aufpoliert, dann kommt der Rest...?

    Geändert von Wonderwanda (23.06.2012 um 11:36 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Wonderwanda Beitrag anzeigen
    Yup, schon irgendwie. . Aber vielleicht geht man kleine Schritte! Erst wird die Optik aufpoliert, dann kommt der Rest...?
    Naja, ich hab ein paar Monate dort als Softwareentwickler gearbeitet und kenn die typischen Probleme zu genüge. ^^"
    Nur Schade, dass einige Probleme so negative Auswirkungen haben, sodass es aussieht, als wäre man nur halbherzig bei der Sache gewesen. In einem Daedalic-Spiel steckt schon Schweiß und Blut. Auch in den Casual-Spielen, aber oftmals stößt man an die Grenzen der verwendeten Engine oder an die Verfügbarkeit des Personals, sodass man sich mit einer unschönen Lösung zufrieden geben muss. Naja, vielleicht erreichen sie mit Steam nun mehr Käufer, sodass sie endlich das Geld für weiteres Personal haben.

    Die Optik ist auch unabhängig vom Spieldesign oder Programmierung. Auch liefern die Zeichner extremst gute Arbeit ab, sodass höchstens nur noch der Feinschliff von Nöten ist.

  3. #3
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Naja, ich hab ein paar Monate dort als Softwareentwickler gearbeitet und kenn die typischen Probleme zu genüge. ^^"
    Nur Schade, dass einige Probleme so negative Auswirkungen haben, sodass es aussieht, als wäre man nur halbherzig bei der Sache gewesen. In einem Daedalic-Spiel steckt schon Schweiß und Blut. Auch in den Casual-Spielen, aber oftmals stößt man an die Grenzen der verwendeten Engine oder an die Verfügbarkeit des Personals, sodass man sich mit einer unschönen Lösung zufrieden geben muss. Naja, vielleicht erreichen sie mit Steam nun mehr Käufer, sodass sie endlich das Geld für weiteres Personal haben.
    Ja, das wird auch in den Making Ofs erwähnt, was ich auch mal ganz... ehrlich fand. Es gab auch wegen der optischen Dinge Probleme, weil zwischendurch wohl die Engine umgeschmissen wurde (von 2D- auf die 3D-Sprites) – hauptsächlich, weil die Engine doch ihre Grenzen hatte und es Absprünge im Personal gab.

    Ich muss aber sagen, dass ich die Daedalic-Spiele gerade deshalb mag, weil ich durchaus finde, dass man die Mühe dahinter richtig merkt. Die Spiele sind einfach ein verdammt gutes Gesamtpaket und bleiben positiv hängen. Ehrlich gesagt habe ich auch kaum Anspruch an Rätsel, aber ich kann mir vorstellen, dass vor allem Adventure-Oldtimer da viel zu meckern haben und ich müsste lügen, wenn ich mich manchmal nicht unterfordert gefühlt hätte. Allerdings wollte ich auch unbedingt wissen, wie es weiter geht und was das Spiel noch so bietet, also hat es mir vom Spielspaß her keinen Abschlag getan.

    Ich würde mir auf jeden Fall mehr Unterstützung für Daedalic wünschen, denn auf die Spiele freu ich mich jedes Mal und bisher wurde ich nie enttäuscht.

  4. #4

    Schönes Spiel - aber etwas zu geradlinig und konstruiert

    Oh, den Thread habe ich jetzt erst entdeckt. Der befindet sich ja hier im Pen- und Paper-Forum... Hätt' ich mir eigentlich denken können.

    Ich habe das Spiel jetzt auch annähernd durch - befürchte ich - aber da ich ohne Lösung spiele, weiß ich das nicht so genau. Bin jetzt in einer anderen Welt, so viel dazu.

    Ich habe die anderen Daedalic-Spiele auch gespielt (Edna und Harvey, Deponia, Whispered World, A New Beginning) und fand diese auch immer recht unterhaltsam. Was mir an diesen Spielen immer aufgefallen ist, ist eine recht "übersichtlich" gestaltete Spielwelt. So verlaufen diese meist genreüblich linear und ein Szenario beschränkt sich auf drei Schauplätze und ein recht übersichtliches Inventar. So ist es auch diesmal wieder. Aber first things first...

    Ich fand es vom Design und von der Atmosphäre richtig klasse. Hat mich so richtig nach Aventurien hineinversetzt - mein letztes DSA-Spiel liegt auch schon einige Jahre in der Vergangenheit. Auf jeden Fall hat mich die Spielewelt vollends überzeugen können. Auch die Story ging in Ordnung, auch die Charaktere waren durchaus sehr gut gestaltet, auch wenn ich mir fast noch öfter an die Stirn gelangt hab, wie bei Edna... Lag auch ein wenig an Nuridarinellavanda...

    Jedoch ist es etwas unbefriedigend, dieses Spiel zu spielen, was eventuell auch an bereits so viel gespielten Daedalic-Titeln liegt - denn der Kosmos des Spiels ist, wie bereits gesagt, extrem übersichtlich. Klar, die Hintergründe machen Mords Arbeit, aber die Aufgaben, Rätsel und Schauplätze sind relativ linear angeordnet. Bei Monkey Island 4 beispielsweise konnte ich immer eine ganze Insel abgrasen mit mehr als 10 Schauplätzen. Bei Satinav sind es immer nur 3-4 Screens und es wirkt alles sehr starr vorgegeben.
    Um auch etwas positives zu sagen: Dafür hat man sich sehr bemüht eine Menge Abwechslung ins Szenario und in die Handlung zu bringen. (Ich sage nur: Mühle!) Dies macht die Handlung sehr spannend und dafür eignen sich auch die eingeschränkten Szenarien deutlich besser.
    Allerdings hätte ich auch gerne mal ein Spielszenario von Daedalic etwas komplexer. Denn, ob ich Satinav ein zweites Mal spiele, hängt nicht nur von meiner sehr beschränkten Zeit ab, sondern eben auch von der Motivation, einem sehr strengen roten Faden noch einmal über ein paar Abende am Computer zu folgen.

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