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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Atelier Totori hatte keinen Antagonisten.
    Und in Sands of Destruction wollte die eigene Party die Welt zerstören

  2. #2
    Zitat Zitat von Tyr Beitrag anzeigen
    Und in Sands of Destruction wollte die eigene Party die Welt zerstören
    Gut umgesetzt? Dann sollte ich es mir vielleicht doch mal zulegen.

  3. #3
    Zitat Zitat von luckyless Beitrag anzeigen
    Gut umgesetzt? Dann sollte ich es mir vielleicht doch mal zulegen.
    Ehrlich gesagt nein.
    Das Spiel hat ein paar ernsthafte schwächen, besonders im Gameplay. Die Storyidee vom Meister Masato Kato hat Potenzial, welches aber in der Spiele-Umsetzung stark verwässert wurde. Es gibt einen Anime dazu, weiß aber nicht, ob der besser ist.
    Nichts desto trotz kann ich dem Spiel einen gewissen Charme nicht abstreiten. Aber ich würde es dir unter diesen Umständen nicht direkt empfehlen, du würdest wohl mit falschen Erwartungen da heran gehen.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Und ich fände mal eine Geschichte interessant, in der man selber der Antagonist ist. Nicht in einer stupiden 'Ich will die Welt zerstören'-Rolle, sondern einfach durch die Ansichten und Überzeugungen, die die Hauptfigur (oder Hauptfiguren) hat, welche aber 'falsch' sind, während der Antagonist in diesem Fall mit seinen Entscheidungen die Sympathie eher auf sich zieht.
    Sämtliche Heist-Movies / Caper-Movies (Filme wie Oceans Eleven, die einen Raubüberfall behandeln) funktionieren so. Sympatieträger sind die Gauner, deren Überzeugungen (kriminelle Aktivitäten) aber durchweg "falsch" sind. Antagonisten können Gesetzeshüter sein, usw. Wobei mir grade bei Oceans Eleven mal wieder auffällt das der Antagonist (Besitzer des Casinos) durch seine unsympatische Art deutlich dazu beiträgt das man die "Helden" (Gaunertruppe) toll findet, weil man will das ihm was schlechtes wiederfährt.

  5. #5
    Zitat Zitat von Viviane Beitrag anzeigen
    Sämtliche Heist-Movies / Caper-Movies (Filme wie Oceans Eleven, die einen Raubüberfall behandeln) funktionieren so. Sympatieträger sind die Gauner, deren Überzeugungen (kriminelle Aktivitäten) aber durchweg "falsch" sind. Antagonisten können Gesetzeshüter sein, usw. Wobei mir grade bei Oceans Eleven mal wieder auffällt das der Antagonist (Besitzer des Casinos) durch seine unsympatische Art deutlich dazu beiträgt das man die "Helden" (Gaunertruppe) toll findet, weil man will das ihm was schlechtes wiederfährt.
    Das stimmt natürlich, daran habe ich jetzt gar nicht gedacht!^^
    Allerdings...in einem RPG könnte das ruhig etwas epischer sein und um mehr gehen als ein Casino. xD

    Wobei man dann auch das Ending mal so legen könnte, dass der Antagonist, der eigentlich die 'richtige' Ansicht hat, am Ende mal gewinnt und die zu steuernden Helden verlieren im Endkampf (=tot). Ja, auch wenn man stundenlang mit denen rumgezogen ist und noch länger gelevelt hat, das würde ich überleben, wenn die Story stimmt.^^

  6. #6
    Zitat Zitat von Viviane Beitrag anzeigen
    Sämtliche Heist-Movies / Caper-Movies (Filme wie Oceans Eleven, die einen Raubüberfall behandeln) funktionieren so. Sympatieträger sind die Gauner, deren Überzeugungen (kriminelle Aktivitäten) aber durchweg "falsch" sind. Antagonisten können Gesetzeshüter sein, usw. Wobei mir grade bei Oceans Eleven mal wieder auffällt das der Antagonist (Besitzer des Casinos) durch seine unsympatische Art deutlich dazu beiträgt das man die "Helden" (Gaunertruppe) toll findet, weil man will das ihm was schlechtes wiederfährt.
    Ich finde sowas schrecklich. Das sind so die billigsten Tricks auf die Scriptwriter zugreifen können.

    Wenn ein Film (oder sonst irgendein Medium, was eine Geschichte erzählen will) anfängt meine Sympathien für die Charaktere mit solchen einseitigen Darstellungen der Figuren in eine bestimmte Richtung zu lenken, ist der meistens bei mir schon unten durch ^^
    Ohnehin kann ich die Schlussfolgerung "der ist mir unsympathisch, dem darf ruhig etwas schlechtes widerfahren" nicht nachvollziehen. Kein Mensch kann so einseitig sein, dass eine kurze Portraitierung des Charakters den ganzen Menschen richtig widerspiegelt.

    Aber ich hab sowieso die Angewohnheit mich in Geschichten immer viel zu sehr hineinzusteigern. ^^''

  7. #7
    Zitat Zitat
    Kein Mensch kann so einseitig sein, dass eine kurze Portraitierung des Charakters den ganzen Menschen richtig widerspiegelt.
    Da stimme ich dir zu, aber wir Menschen brauchen solche Schubladen eben im Alltag um zu kommunizieren. Wenn du deinen Gesprächspartner jedesmal erst "richtig" kennenlernen wollen würdest, würde das Tage in Anspruch nehmen.

    Ich habs in meinem ersten Post schon angedeutet: Ich denke nicht, das ein Spiel soviel Raum hat um Charaktere "richtig" zu portraitieren. Die hat man aber auch in andren Medien kaum bis gar nicht. Da werden in Rollenspielen (die noch am meisten Spielzeit für die Story parat haben) Szenen eingebaut die den Spieler in einer bestimmten Weise über den Charakter denken lassen, die Klischees ausnutzen bis zum geht-nicht-mehr. Im besten Falle gibt es einen Wendepunkt in dem der Spieler überrascht wird, weil seine Erwartungen in den Charakter falsch waren, aber meistens bleibt es eben dabei das auf billige Tricks weitere billige Tricks folgen.

  8. #8
    Zitat Zitat von Viviane Beitrag anzeigen
    Da stimme ich dir zu, aber wir Menschen brauchen solche Schubladen eben im Alltag um zu kommunizieren. Wenn du deinen Gesprächspartner jedesmal erst "richtig" kennenlernen wollen würdest, würde das Tage in Anspruch nehmen.

    Ich habs in meinem ersten Post schon angedeutet: Ich denke nicht, das ein Spiel soviel Raum hat um Charaktere "richtig" zu portraitieren. Die hat man aber auch in andren Medien kaum bis gar nicht. Da werden in Rollenspielen (die noch am meisten Spielzeit für die Story parat haben) Szenen eingebaut die den Spieler in einer bestimmten Weise über den Charakter denken lassen, die Klischees ausnutzen bis zum geht-nicht-mehr. Im besten Falle gibt es einen Wendepunkt in dem der Spieler überrascht wird, weil seine Erwartungen in den Charakter falsch waren, aber meistens bleibt es eben dabei das auf billige Tricks weitere billige Tricks folgen.
    Noch mal Stichwort Shadow Hearts 2:


  9. #9
    Also, ich wüsste ein Spiel, in dem zumindest eine gewisse Strecke lang der Held zum Antagonisten mutiert und man mit der Restparty allein weitermacht. Allerdings steckt man dadurch in der Zeit logischerweise nicht in der Haut des Helden, kriegt also seine Motivationen etc. nicht aus erster Hand mit.
    Das ist natürlich ein derber Spoiler, also klappt den Kasten nur auf, wenn ihr wirklich wollt!



    Ich fand das schon ziemlich heftig, überraschend und vor allen Dingen mal erfrischend anders.
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Wild Arms 3
    Zuletzt gespielt: Das Geheimnis von Brownsea Island, Lord Winklebottom Investigates, Machinarium
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  10. #10
    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    Also, ich wüsste ein Spiel, in dem zumindest eine gewisse Strecke lang der Held zum Antagonisten mutiert und man mit der Restparty allein weitermacht. Allerdings steckt man dadurch in der Zeit logischerweise nicht in der Haut des Helden, kriegt also seine Motivationen etc. nicht aus erster Hand mit.
    Das ist natürlich ein derber Spoiler, also klappt den Kasten nur auf, wenn ihr wirklich wollt!



    Ich fand das schon ziemlich heftig, überraschend und vor allen Dingen mal erfrischend anders.

  11. #11
    Moment... du schreibst das, was spoilert, offen aus, aber den Namen des Spiels IN einen Spoiler? Was zur Hölle? Woher soll ich jetzt wissen, ob ich den Spoiler anklicken soll? (Und nein, bitte nicht ändern, jetzt ist es zu spät. xD)


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

  12. #12
    @luckyless: Ja, ich meinte den PAL-Teil, der bei uns erschienen ist.

    @La Cipolla: Andersrum wäre es aber auch komisch gewesen. Gut, ich hätte schreiben können "In XYZ wird die Sache anders gehandhabt, da ist es so, dass...Spoiler", aber ich wollte auf den Ich-möchte-mal-einen-Antagonisten-spielen-Wunsch eingehen. Hach, wie man's dreht und wendet... Stupid!
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Wild Arms 3
    Zuletzt gespielt: Das Geheimnis von Brownsea Island, Lord Winklebottom Investigates, Machinarium
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  13. #13
    Ich denke wenn es um Antagonisten geht, sollte Darc aus Arc - Twillight of the Spirits definitv nicht fehlen. Im Grunde ist er kein klassischer Bösewicht in dem Sinne, sondern einer der beiden Hauptfiguren im Spiel. Er verkörpert hierbei jedoch die böse Seite. Am Anfang ist er ein einfacher Sklave, gewinnt zunehmend an Macht und geht genauso schlimm wie seine Feinde auch mit ihm umgesprungen sind um und am Ende ist er wieder der nette kleine Darc von früher. Ich kenne wirklich sehr wenige Figuren, die eine so geniale Wandlung durchgeführt haben wie es bei Darc der Fall war. Das macht Arc TotS imo zu einem ganz besonderen Spiel. Die Abschnitte mit Darc sind auch definitv die stärksten Momente des ganzen Spieles, Kharg hätte man ruhig streichen können. Stellenweise ist das Spiel sogar richtig genial. Schade, dass es nicht so gewürdigt wird wie es das eigentlich verdient hätte.

    Toll fand ich auch Balio und Sunder aus Breath of Fire 3. Sie haben weder eine Vorgeschichte, noch charakterliche Tiefe und einen Zerstörungswahn. Sie sind einfach die Bad Guys von nebenan, die Spaß daran haben, Leute zu verhauen und zu unterdrücken. Ich fand die beiden wirklich sehr glaubhaft.
    Myria fand ich auch klasse. Im Grunde wollte sie die Welt ja nur beschützen, indem sie Ryu bei sich haben wollte und die restliche Welt von der Wüste abschirmen wollte. War irgendwie mal was anderes und für so ein Spiel wie Breath of Fire 3 gab es imo garkein besseren Endgegner als sie.

    Sin aus FFX war nicht so prickelnd. Ich bevorzuge lieber Zophar aus Lunar Eternal Blue.
    Good boy. Sometimes.


  14. #14

    ~Cloud~ Gast
    Zitat Zitat von Kynero Beitrag anzeigen
    Ich denke wenn es um Antagonisten geht, sollte Darc aus Arc - Twillight of the Spirits definitv nicht fehlen.
    Darc war super ich hab mich immer gefreut wenn ich ENDLICH mit ihm weiterspielen konnte.
    Hab es vor nem Jahr erst wieder gespielt ich hab schon wieder Lust drauf.


    Zitat Zitat
    War irgendwie mal was anderes und für so ein Spiel wie Breath of Fire 3 gab es imo garkein besseren Endgegner als sie.
    Stimmt schon aber ich fände es noch dramatischer wenn Teepo der wirklich letzte Endgegner gewesen wär.
    Stell dir mal vor so ein 2vs1 in Menschenform.
    Ryu & Rei vs Teepo.
    Man wär das traurig mit Good Old Friends als Hintergrundmusik

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