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Thema: Gedanken über Theologische Zitate...

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  1. #1
    Die Frage ist doch mit welchem Anspruch man rangeht. Klar ist das "wenn er das rote Meer teilen konnte...bla" zum einen mächtig viel Unsinn, weil angeblich damals ein Naturphänomen dafür gesorgt hat das das Wasser zurückging und nicht Gott, aber es ist doch nur ein Gedankenspiel.

    Wenn bei dem Titel des Spiels nicht steht "Ich erkläre die Weltreligionen" sonden "Ich hab mir da mal so meine eigenen Gedanken gemacht" ist das doch vollkommen okay.

    Btw ich bin auch gläubige Christin, fühle mich aber in keinster Weise von solchen Spielen angegriffen. Gott bewahre, sonst müsste ich ja den ganzen Tag mit Bauchschmerzen und wutverzerrrtem Gesicht rumrennen und mit irgendwas um mich werfen. Nunja.

    Priester = ok, Jünger (Jesu?) hä?, Philosoph = naja sooo viele gabs davon nun auch wieder nicht und sie sind keine Theologen! (Bis auf Thomas v. Aquin vielleicht), Künstler = nein.

    Es ist wirklich schwierig in deinen Zitaten irgendetwas wirklich essentielles rauszulesen. Was ich erwartet hatte war sowas wie "das Gleichnis vom Elefant" - das alle Weltreligionen eine Essenz haben, die du rausbekommen willst indem du Vertreter von ihnen in ein Spiel wirfst und sie immer ihren Senf zu Szenen dazu geben. (Mit Zitaten die du aus guten Quellen hast.)

    Ich würd also gern nochmal bei Mordechaj einhaken und betonen: Informiere dich! Es ist leider oft so das sich Leute verletzt fühlen wenn man ihren Glauben lächerlich darstellt und das ist auch ihr gutes Recht. Philosophische Fragen wie "Warum wandelt er das Böse nicht zum Guten" sind schwachsinnig im Kontext der Bibel, in der deutlich steht das wir alle Menschen sind die beides in uns tragen sollen und müssen. Schon mal Faust gelesen?

    Soviel dazu von mir, weiterhin viel Erfolg mit deinen Gedankenspielen.

    (Die ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich ernst nehmen kann und möchte weil sie keinerlei theologischen oder philosophischen Gehalt haben)

  2. #2
    Zitat Zitat von Viviane Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch mit welchem Anspruch man rangeht. Klar ist das "wenn er das rote Meer teilen konnte...bla" zum einen mächtig viel Unsinn, weil angeblich damals ein Naturphänomen dafür gesorgt hat das das Wasser zurückging und nicht Gott, aber es ist doch nur ein Gedankenspiel.
    Nunja, in Schemot war es nunmal ein Wunder, das Gott herbeigeführt hat, und rein von der theologischen oder wenn man so will von der philosophischen Betrachtung her ist das ja, was eigentlich zählt.

    Das Problem, welches ich in solchen unüberlegten Äußerungen vor allem sehe, ist, dass sie irgendwann wirklich auf Nerven treffen, die noch reizbarer sind.

    Und so harmlos das Gedankenspiel sein mag, es stellt gut drei fundamentale Inhalte des jüdischen und vermutlich auch des christlichen Glaubens infrage, sobald man es auch nur einen Schritt weiterdenkt. Mit einer derartigen Ignoranz - man verzeihe mir das Wort, das stärker konnotiert ist, als ich es meine - umfassend über Religion reden zu wollen ist relativ gefährlich.

    Ich muss auch zugeben, dass all die Zitate, die Multi-Master da in seinem letzten Beitrag angebracht hat, im Endeffekt so klingen, als wären Gläubige nicht sonderlich ernstzunehmen, als bestünde alles, was man ihnen als Respekt erweisen kann, darin, sie einfach machen zu lassen, man muss sich ja mit ihnen nicht auseinandersetzen. Das setzt übrigens auch Shaw herab, der hier einfach ohne Zusammenhang zitiert wird und dessen Aussageintention völlig anders gerichtet war. Vor allem das Betrunkenen-Zitat sollte man nie aus dem Kontext setzen.

    Geändert von Mordechaj (28.09.2010 um 00:38 Uhr)

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