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Thema: Der Sinn meines Lebens

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erstmal, Du stößt mir damit doch nicht vor den Kopf. Ich bin hier, um möglichst konstruktive Kritik zu geben. Was ich schreibe ist sicher nicht böse gemeint, also mach Dir mal keinen Kopf. Hätte ich das als fertiges Buch in der Hand, dann würde ich mir meinen Teil dabei denken (“mies recherchiert”), aber hier will man sich ja laufende Kritik abholen, also kein Problem. Man lernt ja immer dazu.

    Zitat Zitat von Sheeta Beitrag anzeigen
    Er will sich einfach nicht mit Yuki konfrontieren, er weiß jetzt, dass es ihr wirklich ernst ist - zu ernst. Er weiß, dass es nicht geht und er weiß auch, dass er sie angelogen hat und sie nicht liebt. Er ist einfach zu feige, um ihr dann noch einmal in die Augen zu sehen.
    Wunderbar, jetzt habe ich's verstanden. Das mußt Du jetzt nur noch in die Geschichte schreiben, und wir haben ein Problem weniger. “Show, don't tell” ist gut, aber manchmal muß man auch ein wenig erzählen. Und gerade wenn man aus der ersten Person schreibt, ist das auch gerne mal zulässig, ein wenig inneren Monolog zu verzapfen. Tut der Geschichte gut.

    Zitat Zitat
    Ich schreibe Geschichten normalerweise nur sehr ungern um, aber ich fürchte, dass ich bei der eine Ausnahme machen muss ...
    Noch ein Tip von mir als halbprofessioneller Autor: so funktioniert das nicht.
    Du mußt umschreiben, und zwar oft. Hemmingway hat mal gesagt, daß die erste Fassung von allem Crap ist. Und ich sage, die zweite und dritte sind's auch noch. Bevor auch nur entfernt darüber nachdenke, irgendwas an den Lektor oder auch nur einen Probeleser rauszugeben, ist es meistens durch drei bis fünf Umschreibungen gelaufen. Wegstreichen, neu schreiben, was hinzufügen … das gehört alles dazu. Geschichten kommen nicht fix und fertig aus den Fingern, da muß man schon viel dran arbeiten.

    Viel Glück noch!

  2. #2
    Zitat Zitat von Ranmaru Beitrag anzeigen
    Noch ein Tip von mir als halbprofessioneller Autor: so funktioniert das nicht.
    Du mußt umschreiben, und zwar oft. Hemmingway hat mal gesagt, daß die erste Fassung von allem Crap ist. Und ich sage, die zweite und dritte sind's auch noch. Bevor auch nur entfernt darüber nachdenke, irgendwas an den Lektor oder auch nur einen Probeleser rauszugeben, ist es meistens durch drei bis fünf Umschreibungen gelaufen. Wegstreichen, neu schreiben, was hinzufügen … das gehört alles dazu. Geschichten kommen nicht fix und fertig aus den Fingern, da muß man schon viel dran arbeiten.

    Viel Glück noch!

    Jah, ich weiß ... Aber meine eigenen Geschichten noch einmal durchzulesen und zu überarbeiten fällt mir verdammt schwer ... Ich weiß nicht, was das für Hemmungen sind, aber sie sind da. Ich werde jetzt dann mal - möglichst bald^^ - meinen inneren Schweinehund überwinden müssen und die Geschichte überarbeiten. Und die anderen möglichst auch ... *seufz*

  3. #3
    Versuch mal, die Story nach dem Schreiben zwei Wochen liegen zu lassen und nicht anzufassen. Dann druckst Du sie aus, liest sie noch mal, und streichst alles an, was Dir nicht mehr gefällt. In den meisten Fällen fliegen dann 40% des ursprünglichen Textes weg. Was an Informationen fehlt, schreibst Du um. Danach die ganze Geschichte noch mal. Und noch mal. So lange, bis Dir nichts mehr auffällt, was Dich stört. Dann hast Du einen sogenannten Final Draft, den Du an die ersten Leser rausgeben kannst.

    So mach ich das zumindest bei Romanen. Es hilft dabei, seine eigenen Texte kritischer zu betrachten. Bei Kurzgeschichten reicht es mir oft, sie noch dreimal im Abstand von ein paar Stunden oder Tagen durchzulesen und direkt zu bearbeiten, aber das setzt in gewissem Maße schon einen kritischen Umgang mit dem Text voraus. Bei hunderten von Manuskriptseiten ist das allerdings schon wieder was ganz anderes. Wenn es Dir aber schwerfällt, kritisch mit dem eigenen Text umzugehen, dann ist die Methode mit dem Ausdrucken die bessere.

    Es wird aber auch mit jeder Geschichte besser. Generell ist es so, daß man seine eigenen Werke immer als gut betrachtet, sonst würde man sie ja gar nicht rausgeben wollen. Es ist verdammt schwer, sich einzugestehen, daß etwas nicht so toll ist, wie man sich das vorgestellt hat. Im Kopf und im Konzept ist jede Geschichte super und perfekt.

    Aber dafür sind wir ja da und geben Kritik.

  4. #4
    Das hört sich gut an. Ich habe im Übrigen vor kurzem meine Hemmungen überwunden und das ganze noch einmal korrigiert, wobei mir die geänderte Fassung immer noch nicht ganz passt. Es ist schwer, eine bestimmte Textstelle herauszureißen und durch eine andere zu ersetzen, weil die Übergänge zwischen alt und neu dann immer so ... holprig sind. Finde ich.

    Ich halte es immer noch für das beste, wenn andere Leute es lesen. Denen fallen meine Fehler besser auf als mir. Natürlich müssten sie es mir dann nur noch sagen und scheinbar bin ich hier genau richtig dafür gelandet. *grins* In den ganzen hochtrabenden Geschichten-Archiven hört man den ganzen Tag nur die allerhöchsten Lobbekundungen...
    Ich hoffe auf jeden Fall, dass es jetzt zumindest ein wenig besser ist.

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