Erstmal, Du stößt mir damit doch nicht vor den Kopf. Ich bin hier, um möglichst konstruktive Kritik zu geben. Was ich schreibe ist sicher nicht böse gemeint, also mach Dir mal keinen Kopf. Hätte ich das als fertiges Buch in der Hand, dann würde ich mir meinen Teil dabei denken (“mies recherchiert”), aber hier will man sich ja laufende Kritik abholen, also kein Problem. Man lernt ja immer dazu.
Wunderbar, jetzt habe ich's verstanden. Das mußt Du jetzt nur noch in die Geschichte schreiben, und wir haben ein Problem weniger. “Show, don't tell” ist gut, aber manchmal muß man auch ein wenig erzählen. Und gerade wenn man aus der ersten Person schreibt, ist das auch gerne mal zulässig, ein wenig inneren Monolog zu verzapfen. Tut der Geschichte gut.
Noch ein Tip von mir als halbprofessioneller Autor: so funktioniert das nicht.Zitat
Du mußt umschreiben, und zwar oft. Hemmingway hat mal gesagt, daß die erste Fassung von allem Crap ist. Und ich sage, die zweite und dritte sind's auch noch. Bevor auch nur entfernt darüber nachdenke, irgendwas an den Lektor oder auch nur einen Probeleser rauszugeben, ist es meistens durch drei bis fünf Umschreibungen gelaufen. Wegstreichen, neu schreiben, was hinzufügen … das gehört alles dazu. Geschichten kommen nicht fix und fertig aus den Fingern, da muß man schon viel dran arbeiten.
Viel Glück noch!







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