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Thema: WG #51 Der Tag nach der Spam-Schlacht, in Erwartung von WG #100

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  1. #1
    Bei uns macht man nur noch selten Überraschungsgeschenke.
    Liegt nämlich daran, dass ca. 80% davon total failen und die restlichen 20% ganz akzeptabel sind.
    Besonders die Geschenke meiner Großeltern waren "toll". Sie informieren sich nicht über unsere Interessen und schenken uns dann irgendwas. Das beste ist dann halt, wenn sie uns Süßkram schenken, den wir ihnen Jahre zuvor geschenkt haben. Naja, ist auch nicht so tragisch.

    Auf ein Geschenk freu ich mich am meisten, und das ist ein selbstgemaltes Bild einer sehr guten Freundin von mir. Im Austausch mal ich ihr natürlich auch eins.
    Beim Motiv schwanke ich zwischen "Big Lebowski" oder "Chobits".


    Btw. kann ich mich echt nur über unsere inkompetente Sozialkundelehrerin aufregen. Wir hatten jetzt ne Weile das Thema "DDR".
    Der Termin der Arbeit stand schon lange fest und je näher der heutige Tag rückte, desto weniger wussten wir bescheid, was denn nun Inhalt der Arbeit sein wird, da die gute Frau die ganze Zeit redet und redet. Wär ja nicht halb so schlimm, würde sie nicht ständig so eine inkorrekte Scheiße labern.
    Ich hab mir halt irgendwas angeschaut, war mir auch egal.
    Heute Arbeit. 20 Punkte Maximal.

    06 Punkte: Wie kam es zur Teilung?
    10 Punkte: Karikatur interpretieren/ Text erklären/ Frage beantworten
    04 Punkte: Warum wurden die "Wechseljahre" gemischt empfunden?

    Die erste Aufgabe war ganz okay, sollte da auch mindestens 4-5 Punkte haben, wenn nicht sogar 6.

    Aber dann die Karikatur: Kein Plan. Ohne Zusammenhang auch schwer.
    Genauso wie der Text; Der Text ist völlig aus dem Kontext gerissen, schwierig und man weiß nicht, wie man den erklären soll. Dann die Frage, warum Egon Krenz nach 48 Tagen wieder zurückgetreten ist. Absolut kein Plan.
    Lässt sich aus dem Text auch nicht genau erschließen, sondern nur mit Wissen, welches viele aber nicht haben, da es ja auch nicht im Unterricht behandelt wurde.

    Die letzte Aufgabe war genauso beschissen. Niemand hatte nen Plan, niemand konnte es wirklich genau erklären.

    Insgesamt hat sich die Arbeit auch nur hingezogen, damit man so viel wie möglich schreibt, um vielleicht doch noch paar Punkte abzustauben, obwohl man sich nur in anderen Worten wiederholt.

    Textverarbeitung genauso. Auf die Frage, ob bei 300 m ein Leerzeichen kommt, meinte die Lehrerin nur: Das hatten wir schon, das musst du wissen. Ich hab geraten und keins gesetzt.
    Danach hat sie uns die Blätter ausgeteilt und uns eine Übung machen lassen.

    Gratulation. Das kann jetzt höchstens eine 2 werden, weil ich falsch geraten habe.

  2. #2
    Zitat Zitat von Byder Beitrag anzeigen
    Aber dann die Karikatur: Kein Plan. Ohne Zusammenhang auch schwer.
    Genauso wie der Text; Der Text ist völlig aus dem Kontext gerissen, schwierig und man weiß nicht, wie man den erklären soll. Dann die Frage, warum Egon Krenz nach 48 Tagen wieder zurückgetreten ist. Absolut kein Plan.
    Lässt sich aus dem Text auch nicht genau erschließen, sondern nur mit Wissen, welches viele aber nicht haben, da es ja auch nicht im Unterricht behandelt wurde.
    Du sollst ja auch interpretieren. Solche Texte scheinen öfter unsinnig und die Bilder dazu ebenso. Was Du machen musst, ist spinnen. Es ist nicht immer erforderlich, den genauen Sinn wiederzugeben, Du musst der Lehrerin eher Deine persönliche Meinung und Interpretation bieten. Auch auf so was gibt es meistens Punkte, dabei kann ich das natürlich nicht garantieren. Immerhin gibt es solche und solche Lehrer. Was dabei dennoch wichtig ist, ist dass es plausibel klingt, auch ohne den Sinn zu treffen. Für meine Deutschprüfung hatte ich ebenso das Thema Interpretation: Ein Vogel war zu sehen, der gerade nach oben fliegt, mehr nicht. Was glaubst Du, was ich gemacht habe, wenn nicht Text zusammenspinnen?

    €:
    Ich bin auch so ein armer Kerl, der nie teure Geschenke bekommen hat. Ist für mich bisher aber auch nicht so wichtig gewesen. Ich war schon immer so, dass ich mir meinen Kram lieber verdient habe, das freut mich mehr, als etwas zu bekommen. Keine Ahnung, ist aber so. xD

    Geändert von cilence (16.12.2009 um 12:43 Uhr)

  3. #3
    Das mit der Karikatur war eben nicht das Problem und interpretieren ebenfalls nicht. Das Problem war die Zusammenhangslosigkeit.
    Wie sollst du nen Text erklären/ interpretieren, den du auf Grund mangelnden Wissens/ mangelnder Information nicht verstehen kannst?
    Absolut jeder hat irgend nen Blödsinn geschrieben, nur um irgendwas zu haben.
    Und das kanns meiner Meinung nach nicht sein.
    Es geht in Sozialkunde um Fakten & Verständnis.
    Und bei der Arbeit war beides nicht vorhanden.

  4. #4
    @Byder:
    Bei Interpretationen geht es darum, Sachen kenntlich zu machen, Wissen zu erarbeiten und Fakten damit zu assoziieren. Mangelndes Wissen lässt sich selbstverständlich nicht mal eben aus den Rippen schneiden. Ich hatte auch neun Jahre lang Sozialkunde, darin ging es fast immer darum, Verständnis zu zeigen und zu entwickeln, auch für Sachen, die anfangs nicht so scheinen. Alles kann nicht rein durch Wissen, hier Fakten, ersetzt werden. Deshalb ist es eine Interpretation. Warum nun der Herr Krenz zurücktrat, war sicher nicht alles, denke ich mal (ich weiß es btw. auch nicht, aber es interessiert mich auch nicht wirklich).

  5. #5

    Users Awaiting Email Confirmation

    wir feiern weihnachten garnicht.
    Man bringt ein Geschenk mit.packt diese aus und dann wird ganz normal weiter gemacht.Wir sitzen dann im Wohnzimmer und mehr ist da nicht.Es gibt dieses Jahr glaube ich schon wieder diesen ekligen Kartoffelsalat...

  6. #6
    Es war aber im wesentlichen keine Interpretationsarbeit.
    Für die beiden Aufgaben diente 1 Text, der eben zusammenhangslos recht schwierig zu verstehen ist und erst nach ner Weile auch verständlich wird.

    Das Problem an der ganzen Sache war von Anfang an, dass wir quasi nie auf eine Klassenarbeit hingearbeitet haben, sondern mehr in Richtung:" Ich laber jetzt hier mal alles mögliche vor und ihr tut dann irgendwann so, als hättet ihr noch nen Plan, was grad Sache ist."

    Wie es überhaupt genau zum Mauerfall kam, wissen wir nicht, da wir es im Unterricht auch nicht behandelt hatten. Demnach saßen bei uns recht viele Leute, die keine Ahnung hatten und eben nur irgendwas hingeschrieben haben.

    Im Grunde war das ein Sprung ins Ungewisse; Hätte man im Unterricht mehr Texte gehabt mit mehr Informationen eben zum Ende der DDR oder hätte der Text auf dem Zettel selbst für unpolitische Menschen einen verständlichen Sinn ergeben, dann wärs wesentlich besser gelaufen.
    Denn selbst die Leute, die ihr Abitur schon haben, gut in solchen Dingen sind und die auch Ahnung von der DDR aben, meinten, dass die Arbeit unzumutbar sei.

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