Stimmt wohl. Manchmal bin ich schockiert was ich auf dem Herrenklo in der Uni (!) für tolle und intellektuelle Sprüche über alle möglichen Exkremente und Sexualpraktiken vorfinden kann. Eine Alterszahl garantiert keine Reife, daher spreche ich lieber vom geistigen Alter.Ein anderes Problem ist (und JETZT mache ich mich unbeliebt) ist dass die Spiele meistens von Jungs gemacht werden, die halt oftmals (natürlich nicht immer) noch unreifer als Mädchen sind. Ich kenne nur wenige Spiele von Mädchen aber irgendwo konnte ich darin IMMER Detailliebe erkennen, selbst in Spielen die ich nicht mochte. Glücklicherweise gibt es ja auch genug Herren der Schöpfung die genauso viel Liebe ins Detail investieren. Leider aber oft die Ausnahme.
Ich habe folgende Hypothese:
Derartiger Computerkrams wie der Maker sind im Auge der Gesellschaft eine Männerdomäne. Eine Frau, die sich damit beschäftigt, muss erst diese unsichtbare Barriere überwinden. Durch diese Barriere kommen lediglich die Personen, die sich besonders intensiv für das Thema interessieren - und die "besser" sind als der Schnitt. Bei Männern ist die Barriere schwächer (lediglich eine schwache Nerd-Barriere ^^) und daher kommen "schlechtere" Männer zusammen mit den "besseren" Männern ebenfalls in die Community.
@Reife: viel zu vager Begriff, hat zuviel Unterkategorien. Ich schlage vor, den Begriff durch konkretere Begriffe zu ersetzen.
@Unitoiletten: Das Schlimmste ist, wenn unter den Sprüchen Antwortsprüche stehen. Ich steh auf Fäkalhumor aber Klosprüche zünden einfach nicht.
Da muss ich widersprechen. Mit 13 tut man nur so als wäre man reif. Man simuliert, dass was einem die Eltern und andere ältere bekannte als "reifes Verhalten" vormachen. Reife zu simulieren, heißt in meinen Augen aber noch lange nicht, dass man sie hat. Ähnliches gilt, in meinen Augen, auch für die Sache mit den Frauen.
Aber was "Liebe zum Detail" mit "Reife" zu haben soll, weiß ich beim besten Willen nicht.
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Ja, es gibt viele und das bestreite ich ja auch nicht, 13 Jährige, die ihren Eltern und Freunden vorgaukeln >Reif< zu sein, es aber in Wirklichkeit aber nicht sind. Aber ich muss sagen, es gibt auch Ausnahmen, sei es wegen den Familienverhältnissen oder sonstigem.
Liebe zum Detail. Gut, entweder man erlernt sich dies hart, oder man hat ein Händchen dafür. Klar gibt es Makerer die von Anfang an sehr viel Wert auf Details legen, andere widerrum legen mehr auf das Gameplay acht. Es kommt immer auf den Makerer an, und ich glaube zwar auch, dass, je Älter man ist, man mehr ein Auge auf die Liebe zum Detail hat, allerdings gibt es auch viele jüngere User/Makerer die dafür ein Händchen haben.
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Diese Spiele von denen du da redest sind den herkömmlichen Makergames haushoch überlegen, sowohl technisch als auch grafisch (na gut, außer vielleicht MQL). Diese Spiele, wären sie als Makerversion rausgekommen, wären die herausragendsten Vertreter dieser Engine auf alle Zeit.Zitat von Daen vom Clan
Oder hast du bis heute bei den bisherigen Makergames einen komplett "eigenen" unglaublich gutaussehenden Grafikstil gesehen, Pixelmovement mit Kollisionsabfrage, flüssiges AKS mit KI zweier Mitstreiter + Menü und allem drum und dran~ (im Falle von SoM jetzt mal, bei Lufia wären es die Rätsel bei denen jedes andere Makergame im drekten Vergleich schlichtweg einfallslos dasteht).
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Also ich würde diese alten Spiele heutzutage - auch als Makerspiel - wegen der fehlenden Handlung sicherlich heftig kritisieren. SoM und SoE auch wegen des relativ lahmen Kampfsystemes. Das Game Design hat sich im Laufe der Zeit halt schon weiterentwickelt.
Guck dir mal an was für alte Schinken sie für den DS ausgegraben haben (Mario 64, Chrono Trigger, etc., die sich wie geschnitten Brot verkaufen), glaube kaum dass Nintendo sich da irgendwie an den "Innovationen" der letzten Jahre orientiert. Spyro ist btw ein Paradebeispiel, wie man mit weiterentwickeltem Gamedesign eine damalig geniale Spieleserie (PSX) mit Bravour in die Tonne befördert (alle Konsolen außer PSX).
Was zählt ist der Spielspaß, da interessiert mich die Optik nicht und die Story ist gegebenenfalls Beiwerk (mal abgesehen davon, das SoM eh nicht auf den dicken Herzschmerz-Krams ausgelegt ist und einfach nur fluffig sein soll). Bei Ys - Ark of Napishtim hats mich zumindest nicht umgebracht, hatte dafür aber ein unglaublich simpel-intuitives AKS in dem man fröhlich Monster schnetzelt, Items sammelt und Held/Schwerter auflevelt.
Was die alten SNES-Games teilweise leisten, davon wird sogar der XP wohl noch für die Ewigkeit träumen (vor allem in Sachen KI).
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Geändert von Davy Jones (31.03.2009 um 21:13 Uhr)
Interessanter Ansatz: Ich sage ja nicht, dass die Spiele des SNES' quasi schlecht wären, ich weise viel mehr drauf hin, dass unsere Community in meinen Augen extrem verwöhnt und sehr hohe "Standards" hat, die ihrerseits dazu führen, dass solche Meisterwerke der guten alten Zeit stellenweise verrissen werden würden.
Der Punkt ist doch so, dass ein Spiel heutzutage in vielen Bereichen punkten muss, um ernstgenommen zu werden.
Lassen wir das in sich extrem gelungene SoM mal raus, aber Lufia und MQL hätten beispielsweise einen schweren Stand, das geniale Breath of Fire 2 würde in Sachen Grafik und Mapping förmlich zerrissen werden, ebenso DHdR.
Secret of Evermore, Terranigma und Illusion of Time würden in Teilbereichen einen Hype hervorrufen, hätten aber auch mit den Ansprüchen der Community zu kämpfen.
Und dass bei Spielen, bei Denen vielköpfige Teams mehr als 8 Stunden am Tag gearbeitet haben.
Ich denke, dass Viele unserer Thinktanks große Dinge vollbringen könnten, wenn sie soviel Zeit, Budget und Mitarbeiter zur Verfügung gehabt hätten.
Ersteinmal bin ich der Meinung, dass das Alter beim Makern keine (große) Rolle spielt.
Wie hier schon erwähnt: Erfahrung und Können braucht der Autor um ein RPG
erfolgreich umzusetzen. Das Gute daran ist, dass man sich beides aneignen kann.
Ich persönlich habe schon mit 12 Jahren angefangen mich mit dem RPG-Maker zu beschäftigen. Ich muss zwar zugeben, dass meine Maps anfangs grausig und meine Technik -Kenntisse unzureichend waren, aber der Punkt ist ich hatte schon einige Rollenspiele gespielt (Dadurch mein Interesse am RPG Maker). Niemand der sich nicht für RPG´s begeistern kann wird jemals versuchen eines zu erstellen. Jeder der Interesse daran hat ein RPG zu erstellen muss sich früher oder später, aber in irgend einer Weise entwickeln. Sonst kommt man mit dem Game nicht weiter.
Also wäre es doch besser junge User, welche noch nicht so viel Erfahrung haben
zu Unterstützen. Mag sein, dass Ihre Spiele nicht die besten sind. Aber mit Unterstützung kann sich das Ändern.
Vielleicht ist das ja der Lachsen von Morgen?
Ich finde es jedenfalls nicht so gut, dass deren Spiele einfach als "Trashgames" abgetan werden. Diese Bewertung ist mir persönlich einfach zu pauschal.
Ein junger Autor, kann genauso wie ein älterer Autor ein gutes RPG zustande bringen.
Man muss dass nur Unterstützen oder evt. helfen wo Hilfe von Nöten ist.
Übrigens: IMO hätten Lufia oder Ähnliche Klassiker hier keine Chance.
Seit es RPG´s wie Vampires Dawn II oder UID gibt, werden diese als Maßstab genommen. Es stimmt zwar dass sich das Gameplay usw. entwickelt hat, aber
diese Klassiker gelten doch als Grundaufbau jedes RPG-Spiels. Warum also nicht als Maßstab für andere Games nehmen?
Greetz LiveScream
@Davias
Nintendo greift zu den alten Spielen, weil sich mit ihnen schnell Geld machen lässt. Die Spiele sind da, sie müssen nicht extra entwickelt werden. Außerdem richtet sich das Unternehmen stärker als die anderen an den casual gamer, der mit den alten Spielen vermutlich auch mehr anfangen kann.
Jedenfalls sind die Spiele heutzutage veraltet, auch vom Gameplay her. Die meisten Spiele machen ungeachtet ihres Alters Spaß, unter Umständen macht es sogar Spaß Farbe beim Trocknen zuzusehen, aber entscheidend ist, welches Spiel mehr Spaß macht als das andere. Und für mich ist die Handlung etwas, das bei solchen Spielen auch einen großen Teil des Spielspaßes ausmacht.
SoM hatte damals Charme, weil man nichts besseres kannte, heute erkennt man die generische Alex-rettet-die-Welt-Story mit Charakterhüllen. Das KS war damals sicherlich auch gut, obwohl das Spiel wohl hauptsächlich deswegen so viel Spaß machte, weil man es mit mehreren spielen konnte. Die KI war nämlich eher schlecht.
SoE stammt afaik aus den USA und das merkt man auch. Die billige B-Film-Story kann man abschreiben und das KS war lange nicht so gut wie das aus SoM, weil die KI erstens wieder nicht besonders toll war und sie menschliche Mitspieler sowieso nicht ersetzen kann.
Illusion of Time besitzt eine typische Japano-Trash-Story, aus der Gonzo heutzutage bestimmt einen Anime machen würde. Das KS und die Dungeons waren gameplay-technisch in Ordnung, das konnte Enix sowieso schon immer.
Das sollte an Beispielen reichen, ich denke also schon, dass die Spiele hier auf dem Maker eher verrissen werden würden. Höchstens ein flüssiges AKS könnte das verhindern, aber darauf scheint die Community nicht so viel Wert zu legen, sonst hätte z.B. Hybris 2 bei der Wahl zum Spiel des Jahres einen viel höheren Platz erreicht (der XP bietet sich für Action-Kampfsysteme viel eher an als die alten Maker).
Ob Alter beim Makern eine Rolle spielt oder nicht kann man nicht pauschal sagen. Man muss hier differenzieren zwischen Erfahrung mit dem Maker und Lebenserfahrung. Letzteres hat sicherlich großen Einfluss auf das Storytelling. Was aber Mapping, Technik, ect angeht, liegt eher an der Vetrautheit mit dem Maker und natürlich dem Tallent für so etwas. FlameBee z.B. hat mit 14 Marios other Brothers erstellt (soweit ich weiß sein erstes Spiel), ein recht gutes Spiel was ich bei meinem Erstlingswerk, das ich mit 19 begonnen habe wohl nie hinbekommen hätte.
Sagen wir es mal so:
älter = mehr Erfahrung
jünger = mehr Fantasie (meistens Jedenfalls)
Nur ein Punkt ist wirklich wichtig, nämlich die Reaktion auf Kritken.
Kinder können meist sehr sehr schlecht mit Kritk umgehen, da gibt es wirklich nur verdammt wenig Ausnahmen. Seltsamerweise ändert sich das mit 14 schlagartig (ich spreche aus Erfahrung!).
Über andere "Unterschiede" kann man sich wirklich nur streiten, meist sind da keine großen Qualitätsunterschiede. Das was die wenigsten sehen: Die jüngeren Entwickler präsentieren auch meistens ihr erstes Spiel, von daher kann man nicht fest damit rechnen das diese nun viel mehr Erfahrung mitbringen.
Das kann aber auch dann wieder anders sein, wenn diese Entwickler eben schon in ganz jungen Jahren Erfahrungen mit dem Maker gesammelt haben.
In diesem Fall sollte man die Erfahrungen nicht verallgemeinern!
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--Sexhose, zerfetzter Sweater und Siffschuhe/ Dreckswetter, durchnässte Zettel mit Nummern von Fickstuten/ Deathmetal im Speicher des MP3-Sticks/ es wird Zeit, dass die Zeit für mich langsam reif wird/ sechsunssechzig Wespen durchjagen meinen Körper/ und ich sitz verspannt mit der Hand am Katana im Hörsaal/ ich bin herbe von dieser Szene enttäuscht/ erzähl mir von deinen Göttern, ich komm und leg sie aufs Kreuz/ Arbeit mit Kindern ist quasi mein Traumjob!/ Melanie, ich hab da Schokolade im Auto!/ - JAW