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  1. #1
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Man muss weiter in die Richtung Forschen, ab wann sich bei einem Embryo ein Bewusstsein entwickelt. Alles was dieses erwiesener maßen nicht hat, sollte lustig der Forschung zur Verfügung gestellt und/oder abgetrieben werden können.
    So ist es. Und im Zweifelsfall steht das Wohl einer ausgewachsenen Frau für mich immer noch über dem eines Zellhaufen in deren Uterus.

    Zitat Zitat von Syd
    Schlimm finde ich aber Abtreibungsbefürworter, die dann aber die embryonale Stammzellenforschung ablehnen (das Thema, dass auch mir bei der ganzen Thematik am meisten zu schaffen macht).
    Inwiefern "zu schaffen macht"?

    Ad Verhütungsmittel: Kein Verhütungsmittel ist hundertprozentig sicher. Man muss die Pille nicht mal vergessen einzunehmen, damit sie nicht wirkt, Kondome können platzen, Nuvaringe reißen etc. Die Pille danach zu bekommen ist - zumindest in Österreich - mit ziemlich vielen Schwierigkeiten verbunden, es ist jedenfalls nicht so dass man zum Arzt marschiert, das Medikament einwirft und von der Schwangerschaft befreit ist. Das alte Argument, wonach Abtreibende nur zu faul sind zu verhüten, zieht wohl kaum - auch, weil eine Abtreibung meines Wissens nach nicht von der Krankenkasse gezahlt wird und dementsprechend teuer ist.

  2. #2
    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little Beitrag anzeigen
    Inwiefern "zu schaffen macht"?
    Dass ich es grundsätzlich befürworten würde?

  3. #3
    Wofür Diskutieren, ich finde das sollte jedem selbst überlassen sein ne Abtreibung ist keine einfache Sache für die Schwangere und wenn sie diesen Schritt trotzdem wagt dann hat sie wohl auch triftige Gründe dafür und ist doch nicht gleich ein Unmensch. Ein Unmensch sind für mich diejenigen die Kinder kriegen und sie schlecht behandeln.... Ich meine wenn man ein Kind nicht will und es dennoch bekommt wird die Mutter ob sie will oder nicht bewusst/unbewusst das Kind für vieles verantwortlich machen, was dem Kind wieder schadet. Genauso wie ich zur Adoption freigeben auch ne schlechte Alternative finde, denn kein Kind erfährt gerne das es ungewollt war sprich Adoptiert worden ist. Klar haben die dann warscheinlich eine Familie von der man geliebt wird, aber es fühlt sich dennoch nicht echt an und man fragt sich immer wie wäre es wenn es anders gelaufen wäre... Wie man sieht kann man zu allen zur Verfügung stehenden Alternativen etwas schlechtes finden, also sollte jede werdene Mutter entscheiden welche die angenehmere ist...

  4. #4

    Leon der Pofi Gast
    Zitat Zitat von Miaka86 Beitrag anzeigen
    Wofür Diskutieren, ich finde das sollte jedem selbst überlassen sein ne Abtreibung ist keine einfache Sache für die Schwangere und wenn sie diesen Schritt trotzdem wagt dann hat sie wohl auch triftige Gründe dafür und ist doch nicht gleich ein Unmensch. Ein Unmensch sind für mich diejenigen die Kinder kriegen und sie schlecht behandeln.... Ich meine wenn man ein Kind nicht will und es dennoch bekommt wird die Mutter ob sie will oder nicht bewusst/unbewusst das Kind für vieles verantwortlich machen, was dem Kind wieder schadet. Genauso wie ich zur Adoption freigeben auch ne schlechte Alternative finde, denn kein Kind erfährt gerne das es ungewollt war sprich Adoptiert worden ist. Klar haben die dann warscheinlich eine Familie von der man geliebt wird, aber es fühlt sich dennoch nicht echt an und man fragt sich immer wie wäre es wenn es anders gelaufen wäre... Wie man sieht kann man zu allen zur Verfügung stehenden Alternativen etwas schlechtes finden, also sollte jede werdene Mutter entscheiden welche die angenehmere ist...
    adoption zieht nicht umbedingt das argument ungewollt mit sich. manche menschen lieben ihre kinder, können aber aus finanzieller sicht nicht für diese sorgen oder sind mental noch nicht bereit, sich um das wohlergehen eines hilfsbedürftigen wesens zu kümmern. in der heutigen gesellschaft muss man teilweise aber erwähnen, dass in zeiten wo immer mehr kinder ermordet oder in mülltonnen gefunden werden, eine adoption noch eine befürwortung mit sich bringt

  5. #5
    Zitat Zitat von Leon der Profi Beitrag anzeigen
    adoption zieht nicht umbedingt das argument ungewollt mit sich. manche menschen lieben ihre kinder, können aber aus finanzieller sicht nicht für diese sorgen oder sind mental noch nicht bereit, sich um das wohlergehen eines hilfsbedürftigen wesens zu kümmern. in der heutigen gesellschaft muss man teilweise aber erwähnen, dass in zeiten wo immer mehr kinder ermordet oder in mülltonnen gefunden werden, eine adoption noch eine befürwortung mit sich bringt

    Sorry da hab ich mich wohl unvollständig ausgedrückt, ich meine ja nicht das, dass Kind tatsächlich ungewollt ist, aber die Gründe warum man zur Adoption freigegeben wurde erfährt man ja nicht, außer man hat die Chance seine leiblichen Eltern ausfindig zumachen, aber ansonsten bleibt dem Kind nichts anderes übrig als zu schlußfolgern... Auch wenn es die Mutter trifft und diese ihm alles erklärt, ist doch immer ein Hintergedanke da wie, wenn sie es wirklich gewollt hätte, dann hätte sie es auch geschafft... So oder so es bleibt ein scheißgefühl für das Kind (und für die Mutter meist auch wenn es so ist wie in deinem Beispiel, denn ich stelle mir vor das einen da schon ziemliche Gewissensbisse plagen und eine Art sehnsucht das Kind doch bei sich zu haben...Immerhin hatte sie es mehrer Monata in sich da entwickelt sich ja auch einiges)

  6. #6
    Schwieriges Thema. Wer nicht in so einer Situation war oder ist, kann sie auch nicht so leicht einschätzen und abtun. Wie so oft.

    Ich halte es an sich auch nicht für richtig so ein kleines "Lebewesen" zu "töten" , trotzdem kann ich eine Abtreibung nicht ganz verurteilen. In vielen Fällen würde ich sagen, wer so dumm war und nicht aufgepasst hat, der muss lernen endlich etwas Verantwortung zu übernehmen. Viele, die ungewollt ein Kind gezeugt haben, sind dann später sehr glücklich gewesen mit der Entscheidung das Kind doch zu behalten und andere, die abgetrieben haben, machen sich noch lange Vorwürfe. Naja, es kommt auf die individuelle Situation an.

    Habe aber mal von einer Bekannten gehört, dass ganz viele Frauen sehr oft abgetrieben hätten, weil sie keine weiteren Kinder mehr haben wollten. Nicht, weil sie in einer sonderlich schwierigen Situation waren oder sonstiges, was man verstehen könnte, sondern einfach, weil sie keine Kinder mehr haben wollten. Das ist für mich der dümmste Grund überhaupt, denn dann sollten sie dafür sorgen, dass der Mann sich sterilisieren lässt oder was es da noch sonst gibt, aber nicht ständig Kinder zeugen, die man dann wie Abfall entsorgt.

    Meine Mam wollte mich auch abtreiben lassen, aber nur, weil ihr der Abstand zu meinem Bruder(15 Monate) zu kurz war und sie das nicht gut fand. Ganz kurz, bevor es zum Arzt gehen sollte, der vorher fleißig Überredungsarbeit geleistet hat, damit sie mich behält, hat sie sich umentschieden und hier bin ich.

  7. #7
    Ui...
    Abtreiben ist wirklich ein schwieriges Thema. Es treiben ja nicht nur (die meisten) junge Mädchen ab, die nicht aufpassen. Auch viele ältere treiben ab, ob es nun ist weil sie sich ein Kind nicht leisten können, weil sie einfach keins wollen, oder weil ihr Mann sie verlassen hat. Wenn man abtreibt bleibt eines immer noch da: Ein seelischer Schaden.

    Ich selber bin in einer sehr großen Familie und meine Mutter hatte bestimmt auch an Abtreibung gedacht, trotzdem nicht getan, weil ein kleines Lebewesen zu töten zu schmerzvoll für sie gewesen war. Apropo nicht abtreiben. Ich höre ganz oft in den Nachrichten, das Frauen ihr Kind kriegen obwohl sie es nicht wollen, und dann hinterher töten. Das ist kein Deut besser als abtreiben, nein. Es ist sogar aus meiner Sicht richtig beschissen. Wer treibt schon extra nicht ab, und tötet dann doch das Kind?

  8. #8
    Zitat Zitat von Xia Beitrag anzeigen
    Ich höre ganz oft in den Nachrichten, das Frauen ihr Kind kriegen obwohl sie es nicht wollen, und dann hinterher töten. Das ist kein Deut besser als abtreiben, nein. Es ist sogar aus meiner Sicht richtig beschissen. Wer treibt schon extra nicht ab, und tötet dann doch das Kind?
    Hierzu muss bedacht werden, dass viele Kinder erst nach ihrer Geburt zu ungewollten werden. Postnatale Depression nennt man das, und die ist eigentlich recht allgegenwärtig und verschwindet in den meisten Fällen innerhalb weniger Wochen auch wieder. Manchmal jedoch bleibt die Depression bestehen und manifestiert sich - natürlich! - auch in der Ablehnung des eigenen Kindes, was bei psychisch besonders labilen Menschen dann natürlich auch zur Kindstötung führen kann.

    Ein anderer Grund könnte sein, dass sich viele Menschen einerseits Schwangerschaftsabbrüche nicht leisten können, andererseits ihnen die Überwindung fehlt, in die Abtreibungsklinik zu gehen und sich behandeln zu lassen. Wenn das Kind dann aber mal da ist und immer noch nicht gewollt wird, ist's halt problematisch - vor allem wenn die Psyche der Mutter prinzipiell schon angeknackst ist. Obwohl es in den meisten westlichen Ländern sogar Babyklappen und Ähnliches gibt...

  9. #9
    Zitat Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Dass ich es grundsätzlich befürworten würde?
    "Es macht mir zu schaffen" bedeutet aber für gewöhnlich, dass es dir schwer im Magen liegt, Probleme bereitet. Soll das nun bedeuten, dass du die embryonale Stammzellenforschung prinzipiell befürwortest, du aber trotzdem Sorgen darüber hegst, inwieweit diese Position für die Embryos moralisch vertretbar ist?
    Das ist keine Anfeindung, sondern eine Verständnisfrage.

  10. #10
    Zitat Zitat
    Schlimm finde ich aber Abtreibungsbefürworter, die dann aber die embryonale Stammzellenforschung ablehnen (das Thema, dass auch mir bei der ganzen Thematik am meisten zu schaffen macht).
    Also ich verstehe das so, dass er sich über Leute aufregt, die PRO Abtreibung sind (Ihnen also das leben eines Ungeborenen also prinzipiell egal ist) aber gegen Stammzellenforschung sind (und wegen der Abtreibungssache keine Argumentationsbasis haben), was aber wirklich nützlich ist und der Menschheit als ganzes nutzen würde.

    cats are not characteristically disposed toward voluntary aerobic exercise

  11. #11
    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little Beitrag anzeigen
    "Es macht mir zu schaffen" bedeutet aber für gewöhnlich, dass es dir schwer im Magen liegt, Probleme bereitet. Soll das nun bedeuten, dass du die embryonale Stammzellenforschung prinzipiell befürwortest, du aber trotzdem Sorgen darüber hegst, inwieweit diese Position für die Embryos moralisch vertretbar ist?
    Ja, so ungefähr. Wie gesagt, stehe ich der Abtreibung eher negativ gegenüber (auch wenn ich es natürlich verstehe, warum es von so vielen befürwortet wird), jedoch erkenne ich den Nutzen und die Möglichkeiten der embryonaler Stammzellenforschung durchaus an und sie deswegen auch befürworten würde, wenn es nicht um die, mit der von der Abtreibungsdiskussion identischen, "Recht auf/von Leben"-Problematik wäre. Also ja, so ungefähr wie du gesagt hast... oder eher genau wie du gesagt hast.

    Edit: Ja, so wie Freierfall gesagt hat. Nur vielleicht nicht mit "aufregen".
    Geändert von Stefan (20.01.2009 um 23:27 Uhr)

  12. #12

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