Features sollten durchgänging den Spielverlauf im Gebiet Spielbarkeit unterstützen, mehr nicht.
Solange es den Spielspaß hebt und zum Spiel passt ist alles okay.
Nicht so stumpf wie die Nennung von Velsarbor zu kritisieren, schließlich ist es das bekannteste Beispiel und eignet sich deshalb am besten für dieses Thema.Zitat von R.D.
Mich stört, dass viele offenbar glauben, Gameplay sei die Summe der Features. Wenn das Fundament solide ist, soll man es ruhig ausbauen, solange man danach nicht an jeder Ecke und Kante an...eckt.
Seit wann ist ein Feature denn eigentlich zu einem Gimmick verkommen? Das man die Oberkörper der Mecha unabhängig von den Beinen drehen konnte - das war ein Feature von Mechwarrior, dass in so ziemlich allen folgenden Mechspielen wieder auftauchte. Das man in Die by the Sword den Schwertarm frei kontrollieren konnte - das war ein Feature. Der Interface von C&C war ein Feature. Was hier als Features bezeichnet wird, ist eine recht billige Versilberung.
Der ganze Chrome, mit dem ihr hier prahlt, ist recht Sinnlos, da er nicht mal Einfluss aufs Spielgeschehen nimmt. Könnte der Spieler wissen, dass im Regen Feuersprüche und Fernwaffen unzuverlässig werden, Wassersprüche in den Bergen recht Sinnlos sind und man mit der Sonne im Rücken einen Vorteil hat, dann ja, dann würde ich Wetter, Lichtmaps und Tag- und Nachtwechsel für Features halten. ATM ist es bestenfalls Chrome.
@ Ianus:
Feature ist beim RM alles, was über RTP, Standard-KS und Zufallskämpfe hinausgeht.![]()
@Er Te Pe: Soso das ist mir ja eine ganz tolle Logik. xD
Wenn man es genau nimmt, ist Feature aber eine herausstechende Besonderheit bzw. Einzigartige Merkmale. Sprich wenn ich mir das SVKS von
Serge zum 1000sten mal Kopiere, hab ich eigentlich nicht wirklich ein Feature.
Ich find daher deine Einstellung bezüglich der Definition etwas weit hergeholt. Oo
Und wegen den Minispielen... wieso stehe ich allein auf weiter Flur? Ich habe
nur gesagt, dass es schön ist, wenn Minigames immer weider parallel zur laufenden Story
eingebunden werden. Das macht Spaß und wenn nicht, kann man sie einfach links liegen
lassen. Aber ich habe absolut nichts gegen richtig gute Minigames, welche auch in
die Handlung integriert werden. Nur sollten sie dann nicht zu groß, nervig oder störend sein.
Da muss man schon als Entwickler ein wenig was können um dies auch Abschätzen zu
können.
Scheint aber so, als dass du mich mal wieder falsch verstehst... passiert dir recht häufig. xD
Da der Text ja von mir stammt ein paar Worte dazu. Ich hab nur gesagt, dass durch das KS von Velsarbor die Popularität selbstgemachter Kampfsysteme noch zugenommen hat. Und ja, man kann Features machen wie man will, das gilt aber auch für das Kritisieren der Features, was letztendlich der Sinn des Threads damals gewesen ist. Um genau zu sein wollte ich nicht Features an sich kritisieren, sondern nur einige bestimmte bzw. deren Einsatz. An meiner Meinung hat sich seit damals auch nicht viel geändert, außer dass ich Minispiele sehr begrüsse, denn Abwechslung ist für mich eines der wichtigsten Features geworden.Zitat von R.D.
@Stoep
In TA war der Tag- und Nachtwechsel aber auch nur schmückendes Beiwerk und spätestens in den Dungeons hat die Nacht sogar genervt, weil man bei ihr kaum die Sprungsymbole erkennen konnte. Wenn schon dunkel, dann mit Fackel.
Das sehe ich genau andersherum. Ein CBS als Selbstzweck mag mir einfach nicht gefallen und die Seitenansicht als einzige Innovation gegenüber dem Standard-KS ist auch keine besonders tolle Begründung.Zitat
Augenblick, was genau stagniert denn?
Die Community wächst und genaugenommen wird die Messlatte nach wie vor und im Vergleich zu den Spielen vor fünf Jahren immer noch kontinuierlich nach oben versetzt.
Die kommerziellen Spiele selbst haben auch nur in jedem Jahr vielleicht ein Spiel, welches die Messlatte in einem speziellen Bereich als Meilenstein neu definiert, insofern können wir im hobby-professionellen Rahmen noch immer gut mithalten - grade im Vergleich der letzten 5 Jahre hat sich auf jeden Fall viel getan.
Zum Thema:
Features sind meiner Meinung nach reine Propagandamaschinen, da einfach kein einheitlicher Maßstab vorliegt, was Features sind. Insofern sind es bisher eher nur Schlagworte um eine Präsentation aufzuwerten und zu informieren, im Grunde also erfüllen sie ihren Zweck perfekt *zwinker*
@ Captain:
Mit deiner Meinung, dass Minispiele auf keinen Fall "Blockaden" bilden sollten, stehst du wohl fast ganz alleine da. Die Allreise wird für ihre tollen Minispiele von alles und jedem gelobt, obwohl sie eigentlich immer im Zentrum des Geschehens stehen, man ihnen also gar nicht aus dem Weg gehen kann.
Eine Überfütterung an Features kannst du auch ganz leicht am Spiel VD2 sehen: Das Spiel ist so voll von Features, sodass man lange Zeit überhaupt nicht damit zurechtkommt. Trotzdem gefällt es der Mehrheit.
Anscheinend kann man sogar aus scheinbaren Feature-Fehlern richtig etwas rausholen, wenn die Umsetzung stimmt.
@ R.D.:
Sorry, aber ich kann mich deiner Meinung gar nicht anschließen. (Außer dem Teil mit der Lachsen-KS, es gibt tausend Mal einfacher aufgebaute Systeme, die den Spielspass ums Tausendfache übersteigen. Ich bin ein Fan des KS von "Ateria - Kontinent der Schatten", obwohl es total simpel ist. Ob ein KS gefällt oder nicht liegt an der Person. Weder Velsarbor noch dieses AKS von Lachsen haben mich bisher umgehauen.)
Das Tunen der Autos ist nichts Anderes als das Ausrüsten eines Helden in einem Rollenspiel.
Und ich bin mir sicher, dass es möglich wäre, Angeln in ein Rennspiel einzubauen. (z.B. wenn man in einem Renn-Durchgang genug Prämie verdient hat, kann man danach als Bonus in einem Kran-Automaten nach tollen Extras für seine Karre fischen.)
Man kann garantiert JEDES Feature in jedem Spiel einbauen, man muss es nur richtig verkaufen und dosieren.
Und was ist mit Lichteffekten und tollen Grafik-Innovationen, die einfach nur schön anzusehen sind? Die dienen sicher nicht der Spielbarkeit aber tragen zum Flair eines Spieles bei.
Nicht ganz, Aufrüsten bringt auch mal andere Effekte mit sich, Auto's Tunen (ich mein Optisch), ist im Grunde nur ein Eye-Candy Features.
Features sollen imo aber TEIL des Spiels sein und nicht sinnlose Dreingaben die im Grunde nicht dienlich sind, den was bringt einem Rennspielfan, ein Kranspiel? Imo nichts, sicher es wäre abwechslung aber passen würde es nicht.Zitat
Also ich würde es nicht begrüßen in Zalda aufeinmal in einen Porsche (Epona) zu steigen, ihn optisch (fette Mähne) zu verbessern und zusätzlich noch tunen (Hufeisenverstärkung).
Nein, es wär sinnlos glaub ich^^
Genau, mein Rede XDZitat
Seh ich nicht als Features, ich seh auch kein "Rennsystem" oder "Laufgeräusche" als Features. Dient die Stimmung zu verbessern imo.Zitat
Features waren hier nie mehr als Beiwerk, das an der natürlichen Inkonsistenz von OST RPGs noch mehr geknabbert hat. Dem Szeneverständnis von Features entspricht zum Beispiel der Battle Mode im SNES Tetris, oder der Güterhandel in Suikoden, ergo Minor Inovations.Zitat von Ianus
Darum steht es unter Anführungszeichen.
Ich will damit aussagen, dass er einen Antrieb benötigt und sich nicht sonderlich viel mit einem Minispiel beschäftigt, wenn es sich nicht positiv auf seinen Spielverlauf auswirkt.![]()
Solange es einen flüssigen Spielverlauf gibt und eine genauso flüssige Handlung ist die Grafik mitsamt Lichteffekten + Features nebensächlich.
Damals waren Features noch das, was sie mal waren, nämlich eine Gameplayunterstützung, aber heute hat sich das wohl zuviel etabliert innerhalb der Gemeinschaft.
Wenn man allerdings ein technisches Spiel machen will ohne große Story müssen die Features/Grafikeffekte natürlich gut sein, damit der Spieler an der Stange bleibt. Es kommt immer darauf an worauf das Spiel aufbaut.
Bestes Beispiel ist FFXII.
Das Spiel habe ich nur wegen den Extraaufgaben hier und da und der Spielwelt zuende gespielt, in Sachen Story konnte das Spiel null punkten. Ich denke dem Großteil der Spieler geht es auch genauso.
Das Spiel setzte eh mehr auf eine große Welt mit vielen Aufgaben und das war in dem Falle richtig gut.