Ich hatte das fragliche Vergnügen mit Der gute Hirte
Story:
1961, Kuba-Krise.
Bei einem Einsatz an der Schweinebucht erleiden die USA und ihre Verbündeten einen schweren Schlag. Im Team von Edward Wilson (Matt Damon) von der CIA wussten nur wenige von diesem Einsatz und wie er verlaufen soll. Kurz darauf werden Edward ein Foto und einige Tonbandaufnahmen zugespielt, die Hinweise auf den Verräter enthalten...
Das ist der einzig spannende Teil der Story. Und dieser wurde stark vernachlässigt. Den Film über entsinnt sich Edward an Teile seiner Jugend, seiner College-Zeit und seiner Anfänge bei der CIA, damals noch als OSS bekannt. Es bauen sich viele Erzählstränge auf, die meistens in Belanglosigkeit münden und plötzlich von etwas völlig anderem überspielt werden. Einen roten Faden gibt es nicht, weshalb man auch gerne mal durcheinander kommen darf. Matt Damon spielt in den langatmigen Szenen mit gekonnter Einheitsmiene, die ihm nicht gerade großen Applaus einbringen dürfte.
Infolgedessen hat Bobby DeNiro als Regisseur ein wenig in die Ecke geschissen: Der Film war einfach nur doof, sinnlos, nichts neues und... gänzlich unnötig!
2/10 Punkten für eine gute Angelina Jolie, die es noch ein wenig rausreißt.










