@ Grandy
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Die Motivation dahinter scheint mir immer die gleiche zu sein: "WAHHH! Ich würg' mir einen ab mit meinen Varis und dem ganzen anderen Kram und dann kommt der Knilch daher und haut schnell mal sein Spiel raus, indem er nur Standard macht!
Jepp.

Und das bringt mich gleich auf den Punkt, der am stärksten für das Standardsystem spricht. Man droht nicht an den eigenen Machbarkeitsfantasien zugrunde zu gehen, sondern kommt mit seinem Kram auch zu Potte.
Ich habe mich beispielsweise vor dem Projektstart einer hochnotpeinlichen Befragung unterzogen, um ein ausgewogenes Verhältnis von Wollen und Können zu finden. Dank meiner ebenso deprimierenden wie realistischen Selbsteinschätzung griff ich zum Standard und kann deshalb das tun, wozu der RPG-Maker ursprünglich auch gedacht war, nämlich ein Spiel zu entwickeln, anstatt ein halbfertiges, überkomplexes Monstrum zu beerdigen.

Natürlich: Wer beides schafft (fertig werden UND schöne Extras einbauen), darf zu Recht gefeiert werden. Aber es wäre schon wahnwitzig, das zum Standard zu erheben.