@ Arlownay
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Zu den toten Eltern: Das ist wohl einfach eine Art (von vielen), wie man den Helden in ein Abenteuer schicken kann.
Du sagst es. Solange der Standardheld ein Dorfjunge bleibt, der plötzlich ins große Abenteuer zieht, muss man auch ein glaubwürdiges Ereignis einschieben, das erklärt, warum der Held so plötzlich und leicht seine Bindungen zur Heimat kappt. Eine tote Familie passt da sehr gut.

Wer keine hingeschlachteten Eltern mag, hat am Ende wohl etwas gegen den Erzählstrang des anfänglichen kleinen Niemands, der am Ende ein großer Held wird. Aber das liefert ja gerade den Gameplayreiz eines Rollenspiels: Zu sehen, wie die eigene Figur immer mehr kann, lernt und wächst. Womöglich sind tote Verwandte da genauso wichtig wie Magie, Drachen und Orks.