Ergebnis 1 bis 20 von 26

Thema: Diskussion: der verwaiste Held

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    Users Awaiting Email Confirmation

    Erstmal Danke für eure Antworten.
    Ich gehe darauf heute abend ein, ich muss nochmal in die Bibliothek

  2. #2
    Ich kann mir mit Ausnahme der toten Eltern gar nicht vorstellen, wie solche Hintergründe in ein Spiel eingebaut werden können, ohne dass sie für die Handlung eine Rolle spielen bzw. dass jemand sie einfach nur einbaut, damit sie da sind. Aber gut, ob sie eine Rolle spielen oder nicht, lässt sich an einer Spielvorstellung sowieso nicht erkennen, denn die besteht meistens nur aus einer Einleitung - nicht aus der ganzen Geschichte.

    Diese Hintergründe sind jedenfalls die Werkzeuge um einen Charakter interessanter zu machen. Es ist nicht für jede Geschichte nötig, aber der Reiz des Unbekannten und Geheimnisvollen (Gedächtnisverlust) ist eine gute Möglichkeit den Spieler bei der Stange zu halten, genauso wie ein innerlich zerissener Charakter (traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit). Allerdings gibt es wirklich nur wenige Makerspiele, die das tatsächlich machen. Von daher würde ich solche Hintergründe auch nicht als abgedroschen bezeichnen. Und macht sie bloß nicht zum Klischee, sonst werden euch am Ende die Bausteine für die Geschichten ausgehen.

    Ach ja, ich verschieb den Thread mal ins Communityforum. Da ist er besser aufgehoben.

  3. #3
    Hi

    Mein Held kommt auch ohne sowas aus.

    Zu den toten Eltern: Das ist wohl einfach eine Art (von vielen), wie man den Helden in ein Abenteuer schicken kann. Es werden z.B. die Eltern umgebracht und dann kann der Held mit Racheplänen losziehen, um den Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Oder der Held hatte eine schwierige elternlose Vergangenheit und will z.B. auf einen Selbstfindungstripp oder auf die Suche nach dem Sinn des Lebens gehen (was "normale" Leute mit Eltern/guter Kindheit etc." eher weniger tun.) Dann wäre noch der Fall, dass jemand, der nichts mehr zu verlieren hat, (Eltern, Freunde etc. tot), irgendwo einen Neuanfang machen will. Oder irgendeinen waghalsigen Auftrag übernimmt.

    Übrigens ist es (gemäss Story-Schreiber-"Richtlinien") ein Muss für jede Geschichte, dem Helden eine Schwäche zu geben, mit der er im Laufe der Story konfrontiert wird. Das könnte ja dann eben auch eine nebulöse Vergangenheit sein oder eben den Verlust einer geliebten Person, über den man irgendwie hinweg kommen muss. Aber die Vorausseztung, dass das als storytechnische Feinheit rüberkommt, ist natürlich, dass das auch eine Auswirkung auf die Story hat. Es soll nicht einfach den Helden geheimnisvoller machen.

    LG, Arlownay

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •