Hi

Mein Held kommt auch ohne sowas aus.

Zu den toten Eltern: Das ist wohl einfach eine Art (von vielen), wie man den Helden in ein Abenteuer schicken kann. Es werden z.B. die Eltern umgebracht und dann kann der Held mit Racheplänen losziehen, um den Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Oder der Held hatte eine schwierige elternlose Vergangenheit und will z.B. auf einen Selbstfindungstripp oder auf die Suche nach dem Sinn des Lebens gehen (was "normale" Leute mit Eltern/guter Kindheit etc." eher weniger tun.) Dann wäre noch der Fall, dass jemand, der nichts mehr zu verlieren hat, (Eltern, Freunde etc. tot), irgendwo einen Neuanfang machen will. Oder irgendeinen waghalsigen Auftrag übernimmt.

Übrigens ist es (gemäss Story-Schreiber-"Richtlinien") ein Muss für jede Geschichte, dem Helden eine Schwäche zu geben, mit der er im Laufe der Story konfrontiert wird. Das könnte ja dann eben auch eine nebulöse Vergangenheit sein oder eben den Verlust einer geliebten Person, über den man irgendwie hinweg kommen muss. Aber die Vorausseztung, dass das als storytechnische Feinheit rüberkommt, ist natürlich, dass das auch eine Auswirkung auf die Story hat. Es soll nicht einfach den Helden geheimnisvoller machen.

LG, Arlownay