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  1. #1
    Ohja, ich liebe Endgegner :-)
    Egal ob schwer oder nicht, ihnen den Arsch zu versohlen ist Befriedigung genug :-)

    Aber mal im Ernst, der Endgegner in Breath Of Fire IV ist mir immer noch ziemlich gut in Erinnerung, war zwar zeitweise hart aber fair und dafür einer der kulsten Endkämpfe überhaupt...selbiges für Star Ocean 2.
    "Die Kunst der Alchemie kann so tödlich sein "

  2. #2
    Und ich wollte schon schreiben: Hat denn niemand Bof4 gespielt? Ich find den Endkampf cool gemacht. Allein der Endgegner, mit dem man sogar mitten im Spiel spielen kann, ist wirklich cool.
    ~Death's vastness holds no peace. I come at the end of the long road - neither human, nor devil. All bends to my will~

    ~What do you intend to accomplish by avoiding... God's justice? Where will you go...?~

  3. #3
    Zitat Zitat
    Was habt ihr für Erfahrungen mit Endbossen gemacht? Hattet ihr auch solche Fälle, das ein Endboss viel zu einfach war, das ihr unglaublich enttäuscht wart, gab es Endbosse die so frustriert wart, das ihr kurz davor wart den Controller gegen die Wand zu schmeißen (oder ihr es doch getan habt)?
    Mir fällt da spontan ein Endbosskampf ein, auf den beides zutrifft. Also viel zu einfach, aber dennoch frustrierend. Ich meine den ganzen Showdown von Kingdom Hearts II. Ich war in beiden Durchläufen furchtbar unterlevelt. Dem empfohlenen Level 50, der letzten Welt, habe ich mit ca. 9 oder 10 Level unterboten. Damit und praktisch mit den schwächsten Voraussetzungen (wenig Items, etc) bin ich in den Endkampf gestartet. Ich habe diesen nur begonnen, weil ich mal schauen wollte wie die Bosse so aussehen, also nur zum Spaß. Es war spät und wirklich beenden wollte ich das Spiel erst am nächsten Tag. Nun, irgendwie habe ich die ersten beiden Phasen gleich überstanden, da dachte ich mir dass ich es gleich durchspielen sollte. Sagen wir so. Das ganze Finale war, wie auch das ganze Spiel sehr einfach, aber viel zu lang. Zwei Stunden dauerte der ganze Kampf… Als es den Anschein hatte, der Kampf wäre zu Ende, war ich froh und dann auf einmal taucht dieser verdammte wieder auf, quatscht sein selbstgefälliges Zeug und beginnt den wirklich letzten Kampf. Da war ich so sauer, ich hätte ihn am liebsten mit dem Kabel des Controllers erwürgt. Ich hasse diese ellenlangen Kämpfe. Noch schlimmer war der Showdown von FF VIII. Da habe ich mehr als drei Stunden gebraucht. Aber der hat mir Spaß gemacht, irgendwie. Aber bei KH II war ich schon mehr als grantig. Dafür entschädigten wenigstens der nette Abspann und der an sich optisch beeindruckende Endkampf.

    Kann mich Holystar nur anschließen! Handlungsrelevante Gegner sollten einfacher sein, dafür können die optionalen Bosse so schwer sein, dass man sie nicht schaffen kann. Ich interessiere mich eh nur fürs eigentliche Spiel.
    "LONG LIVE THE NEW FLESH"

  4. #4
    Also der von FF8 war genau richtig. Aber 3 Stunden ?
    Mann musst du aber recht unterlevelt gewesen sein...

  5. #5
    Hmm...Bosse...man stelle sich die Frage, wozu Bosse eigentlich existieren.
    Um seine spielerischen Fähigkeiten an ihnen zu messen? Um den Storyverlauf voranzutreiben? Um den langersehnten Endabspann zu begutachten?
    Man möge sich davon was aussuchen. Ich finde Endgegner, sei es nun storytechnisch oder optional unerlässlich für jedes RPG.

    Es macht Spass, jeden Einzelnen in Stücke zu reissen und ein Sieg nach dem anderen zu erlangen über den ach so schweren Endboss mit angeblicher ausserirdischer Schwierigkeitsstufe und ich freue mich, wenn einer vor meinen Füssen dahinrafft. ^^
    Es gibt keinen unbesiegbaren und auch keinen ultimativ "zu schweren" Gegner.
    Das kommt meist nur daher, weil man

    1.) schlecht vorbereitet ist
    2.) beim Equipment geschlampt hat
    3.) die falsche Taktik / Strategie anwendet ( oder gar keine )

    Die meisten Spiele sagen oder vermitteln einem meist wenn es dem Ende zugeht. Wenn ich dann mich nicht vorzeitig drauf vorbereite schonmal bevor ich in den letzten Dungeon gehe, und dann nicht mehr rauskomme ( evtl. Point of no Return überschritten ) - die Gegner aber zu schwer sind ( vom Endboss mal abgesehen ), dann braucht man sich nicht zu wundern wenn man anfängt zu verzweifeln.
    Auch beim EQ sollte man nie sparen. Wenn man Geld hat, sollte man es ausgeben. Ist ja nicht so, als würde sich das nach Spielende in Echtgeld materialisieren. ^^

    Hm, bis jetzt ist aus meinen Erinnerungen her kein Boss vorgekommen, den ich als nervig empfunden habe - weder in PAL oder Importversionen oder div. PC Games. Manche mögen langwierig gewesen sein ( zu 90 % die Optionalen ), aber meistens hat es sich gelohnt wenn man den Sieg erlangt hat ( und als Bonus evtl. ein rares Item ^^ ).
    Wenn man verloren haben sollte, dann muss man an obigen drei genannten Punkten arbeiten - und aus Niederlagen wächst man schliesslich. ^^


    Was die Sache mit dem Schwierigkeitsgrad in Bezug auf Storyendgegner und optionale Endgegner angeht, stimme ich den Vorsprechern zu - es sei denn, das Spiel hat kaum / keine optionalen Bosse.

    Zitat Zitat
    lso der von FF8 war genau richtig. Aber 3 Stunden ?
    Joa, ist schon ein Weilchen - wobei man mit Ending Movie & Credits + den Kämpfen auch auf 60-80 Minuten kommen dürfte. Aber ist Zeit nicht irgendwie unbedeutend letztendlich, solang wie man doch noch die Endszene zu Gesicht bekommt? ^^ Und ich denke bei einem Spiel wie FFVIII sind 3 Stunden locker zu verschmerzen.
    Geändert von Seldio (15.11.2006 um 09:52 Uhr)
    Currently playing: Uncharted - Lost Legacy
    Most wanted: Secret of Mana Remake, Xenoblade Chronicles 2, Ni no Kuni 2

  6. #6
    Da hätte ich einige Spiele, wo der Endboss gelungen oder grausam war.
    Fang ich mal mit Tales of Symphonia an.
    Der Endboss an sich war zur Hälfte eine Enttäuschung.
    Der erste Kampf gegen Mithos passte einfach perfekt und war an sich angemessen, doch dann dieser zusammenhangloser Robo-Mithos war erstens viel zu einfach und zweites armselig.
    Mir fehlte der zusammenhang, sowie die nötige Stärke eines echten Endbosses.
    Zum Beispiel Yggdrasil, wäre da doch schon viel passender gewesen.
    (Ist nur mein persönlicher Verbesserungsvorschlag^^)

    Dann gibt es noch Suikoden 4.
    Der Endboss war auch dort frustrierend und enttäuschend zu gleich.
    Alle Kämpfe im gesamten Spiel waren sowas von einfach und aufeinmal greift ein dieser zudem noch sehr unpassende Gegner an.
    Musste damals knapp 10 Level aufstocken, bevor der besiegt war.
    Einfach viel zu übertrieben.

    Als nächstes ist Final Fantasy VII dran.
    Da passte einfach alles.
    Bin zwar einmal von Sephiroths Engelsform unangespitzt in den Boden gerahmt worden, doch war der erste Kampf auf ein gutes Niveau und zum Schluss sah der Kampf folgendermaßen aus.
    Vincent Valentine als Chaos gegen Sephiroth als Engelsform.^^
    Ein schöner, machbarer und nicht zu einfacher Kampf, den ich dann auch gewonnen habe.

    Jetzt ist Baten Kaitos an der Reihe.
    Der erste Kampf gegen Malpercio war ganz okay und der zweite Kampf war für mich ziemlich fordernd.
    Hat zwar lange gedauert, doch war einfach gut in Szene gesetzt worden und passte zum Gesamtbild des Spiels.

    Und zum Schluss muss ich noch Star Ocran: Till the End of Time erwähnen.
    Da rennt man dieses komische Dingen da hoch, kämpft gegen unzähligen Gegnern, um dann zu erfahren, dass es oben keine Möglichkeit gibt sich zu heilen oder irgendwo was zu kaufen.
    Dann noch der Endkampf, der meiner Meinung zu schwer war.
    Der erste Kampf war zwar ordentlich, doch dann gewann dieser unausgeglichener Schwierigkeitsgrad die Oberhand, wie so oft im Spiel.
    Erst musste man eine gewisse Taktik finden, was natürlich gut so war, aber später festzustellen, dass die anderen Teammitglieder vollkommen überflüssig waren, machte mich schon etwas stutzig.
    Der Kampf war meiner Meinung nach zu lange, da ich den gesamten Kampf alleine mit Fayt kämpfen musste.

    Letztendlich habe ich nichts gegen schwere Endgegner, wenn dies aber schon der Fall ist, sollte es gut in Szene gesetzt werden und sollte im gesamten Spiel der Schwierigkeitsgrade passend sein.
    Zu einfacher Endgegner sind dann genau so ärgerlich, wie zu schwere ala Star Ocean: Till the End of Time.

  7. #7
    Zitat Zitat von ShooterInc.
    Wobei es bei FF8 kein "unterlevelt" gibt, da die Gegner stärker werden, wenn man selbst Level aufsteigt.
    Autsch! Das war mir damals nicht wirklich bewusst Habe praktisch umsonst aufgepowert. Ein Freund empfahl mir für Adell zu trainieren, weil sie ja so sauschwer ist. Nun, ich habe meine Leute auf Level 100 gebracht und keine Probleme mehr gehabt. Ob das am Spiel oder an mir lag, das lassen wir jetzt mal so im Raum stehen.

    Zitat Zitat von Dreyer
    Und zum Schluss muss ich noch Star Ocran: Till the End of Time erwähnen.
    Da rennt man dieses komische Dingen da hoch, kämpft gegen unzähligen Gegnern, um dann zu erfahren, dass es oben keine Möglichkeit gibt sich zu heilen oder irgendwo was zu kaufen.
    Dann noch der Endkampf, der meiner Meinung zu schwer war.
    Der erste Kampf war zwar ordentlich, doch dann gewann dieser unausgeglichener Schwierigkeitsgrad die Oberhand, wie so oft im Spiel.
    Erst musste man eine gewisse Taktik finden, was natürlich gut so war, aber später festzustellen, dass die anderen Teammitglieder vollkommen überflüssig waren, machte mich schon etwas stutzig.
    Der Kampf war meiner Meinung nach zu lange, da ich den gesamten Kampf alleine mit Fayt kämpfen musste.
    Ich fand den finalen Kampf von Star Ocean III eigentlich sehr leicht. Gut, ich muss zugeben, dass ich meine drei Kämpfer stark trainiert habe (alle um die 15.000 HP), aber es gibt Leute die viel extremer waren. Ich habe Fayt zum heilen missbraucht, während die anderen beiden Kämpfer Luther die Hölle heiß gemacht haben. Ich fand das Finale von SO II sehr viel schwerer. Den einen Kampf kurz vor dem echten Finale, wo man gegen zwei der Weisen gleichzeitig antreten durfte, fand mich viel zu schwer. Der hat mich auf die Palme gejagt. Wenn ich mich nicht irre, hatten die zwei dieselben Namen, wie Luther’s Helfer, gegen die man im Hauptquartier in der 4. Dimension antreten durfte.

    @Squallfreak:
    Ich habe den Endkampf nicht wirklich gecheckt, wie viele anderen Sachen in KH II, aber gerade bei dem Spiel konnte ich mich alleine mit Akkordknöpfchendrücken problemlos durch das Spiel schlagen. Da gibt’s ein Geschichtchen das von meiner Dummheit zeugt. Ich hatte in Radiant Garden den Hundertmorgenwald nicht beendet und somit blieb ein Schlüsselloch frei von den drei. Ich dachte man muss Sephiroth besiegen um die Welt zu beenden. Wollte einfach alle Welten bis auf die Arena komplett beenden. Nun, es dauerte sehr lange und viele Versuche, bis ich eines besseren belehrt wurde Nur so zum Trost! Hoffe damit deinen Ärger mit KH II mildern zu können…
    Geändert von Saga (15.11.2006 um 22:37 Uhr)
    "LONG LIVE THE NEW FLESH"

  8. #8
    Endbosse kommen offenbar in allen Formen und Schwierigkeitsgraden. Einige sind enttäuschend leicht, andere frustrierend schwer.

    Der leichteste Endboss, den ich je gesehen habe, war derjenige aus Final Fantasy II. Innerhalb von zwei Runden hatte ich den in die ewigen Jagdgründe geschickt. Ich glaubte, der käme dann in einer schwierigeren, mächtigeren Form wieder, aber nix wars. Der war tatsächlich Geshcichte ....

    Star Ocean II: Die Weisen habe ich bis heute nicht gepackt. Hier wurde der Schwierigkeitsgrad dann wieder reichlich übertrieben.

    Vagrant Story: Endgegner ist die ersten beiden Male fies schwer und dauert lange, danach gehts dann problemlos.

    Arc: Twilight of the Spirits: Lange Zeit glaubte ich, der wäre niemals zu schaffen, zumal er bei mir, entgegen aller Walktroughs seinen dämlichen Beam auch voll zu den Seiten hin abgeschossen hat und nicht nur durch die Mitte. Als ich alle optionalen Charas hatte und alle Goodies, die man in den diversen Arenen bekommen kann, war er total easy und ich hatte meine Rache

    Xenogears: Mit Level 99 und bester Ausrüstung leicht zu schaffen.

    Breath of Fire V: Schwer, aber schaffbar.

    Breath of Fire IV: schwerer als der Ver, aber auch schaffbar

    Was mir aufgefallen ist: viele viele Zufallsgegner, denen man vorher begegnet, sind oftmals wesentlich schwerer als der Endboss. Finde ich aber auch ganz okay so, denn wenn man sich durchgekämpft hat bis zum Endgegner möchte man auch irgendwann den Abspann sehen und nicht völlig frustriert sein. Da stimme ich einem meiner Vorposter hier zu: von mir aus eine Menge optionaler starker Gegner, die aber halt optional sind. An diese gehe ich persönlich auch viel ehrgeiziger und engagierter ran, weil sie halt optional sind. Beim Endgegner möchte ich aber lieber endlich das FInale sehen. Wild Arms 3 wäre da ein gutes Beispiel.
    Always

  9. #9
    ich kann mich meinen vorrednern in der hinsicht anschliessen, dass ich den endkampf von kh2 enorm geil fand. aber nicht, weil mich der gegner gefordert hat (ich fand xemnas in all seinen varianten lediglich lang...aber nie schwer), sondern weil die inszenierung atemberaubend war.

    so ein pompöser endkampf kam mir bislang noch unter...man zerschlitzt häuser, ballert von einem kleinen raumschiff aus, muss charaktere aus den fängen des bösewichts retten, 1000e von schüssen reflektieren, schlagsalven teilweise ausweichen, weil angreifen überhaupt keinen sinn macht, auf beide chars achten, weil KEINER sterben darf...das ganze dann noch mit netter musik und einem kitschigen happy end (ich kann das ansonsten überhaupt nicht ab aber da hab ich geweint ^^")...danach war ich mit mir und der welt einfach nur zufrieden, weil es eine inszenierung war, die einem endkampf würdig ist, wie ich finde.

    ähnlich in ff7...als ich das erste mal vor dem one winged angel stand, gefror mir das blut, die musik beeindruckte mich schwer, der wolkenhintergrund und dazu der faktor, dass ich mich mit letzter kraft bis zu ihm schleppen konnte (leveln? sidequests? was ist das?) und dann beschwört er die supernova...ein minutenlanger angriff, der mich die ganze zeit zittern liess, bis ich erkannte, dass ein charakter im froschzustand das ganze dann doch überlebte...und wenn man sich dann aus dieser lage aufrappelt, ihn irgendwie niedermetzelt und dann....DANN steht man mit cloud alleine vor sephi und wendet unter verwendung all der eigenen wut den omnislash (den man bis dato noch nichtmal vom hören kannte), verfolgt die schläge, die auf ihn eingehen und sieht ihm danach zufrieden beim sterben zu...dieser kampf war einfach orgasmisch...unglaublich anstrengend, nie mit völliger siegessicherheit und einer belohnung, die alles wieder gut macht...man hatte es geschafft! orgasmisch eben
    it's calling...

  10. #10
    Dennoch fand ich den FF7 Showdown insgesamt eher schwach, liegt vor allem daran, das der gute Sephi nicht ein einziges Wort rausgebracht hat...und gute Dialoge mit dem ultimativen Gegner vor, wärend oder nach dem Endampf gehören für mich schon irgentwie dazu.
    Gerade in diesem, für Cloud ja auch sehr persöhnlichem, Duell ist das einfach unverzichtbar.

  11. #11
    Zitat Zitat von Minrod Beitrag anzeigen
    Um zum Thema zurück zu kommen: Kamatuschi, der Endboss aus SMT: Luciffers Call war auch alles andere als stark. Leider habe ich den optionalen Boss Lucifer nicht freischalten können, da mir der Weg verwehrt wurde (Habe leider erst später gelesen, dass man den letzten Dungeon nicht betreten darf, bevor die fünfte Kalpa abgeschlossen ist ) Wie ist Lucifer denn so?
    Lucifer ist nicht sonderlich schwer (gilt auch für Hard). Focus und dann Freikugel in Verbindung mit Pierce (ohne geht gar nichts) verursacht massiven Schaden. Dazu noch die obligatorischen Buffs und Debuffs und regelmäßiges Heilen. Aber optisch sieht er schon recht imposant aus. Zudem ist das "True Demon"-Ende IMO auch das interessanteste Ende im Spiel. Lohnt sich eigentlich, wegen dem Ende (und somit auch Lucifer) das Spiel nochmal durchzuzocken.

    @Topic

    Endbosse sind IMO immer wichtig für RPGs. Ohne die würde was fehlen. Nur leider werden die immer einfacher, weil die Kampfsysteme eben auch immer flexibler werden. Zudem locken auch abseits der Story immer viele Side-Quests, wodurch die Chars dann meist schon viel zu stark sind.

    Zu einfach (nur eine kleine Auswahl) :

    Nocturne/Lucifers Call : Kagutsuchi war wirklich etwas enttäuschend. In der zweiten Phase wird er sogar noch einfacher, da er seinen zweiten Zug cancelt und kein Dekaja oder Dekunda mehr einsetzt.

    Digital Devil Saga 1 : Extrem einfach. In der ersten Phase droht nur Gefahr wegen diesem überstarken Angriff (kann man aber gut umgehen). In der zweiten Phase wirds dann richtig einfach. Orbs mittels Power Charge+Bloodbath beseitigen und dann nur noch draufprügeln. Zudem kann man den Boss auch dazu zwingen nur Dekaja einzusetzten, wodurch dann gar keine Gefahr mehr droht.

    Digital Devil Saga 2 : IMO einer der imposantesten Endbosse überhaupt, aber leider auch recht einfach. Drain/Repel-Shields sind schon der halbe Sieg. In Phase 5 wirds dann ein wenig knifflig, aber auch nicht sonderlich schwierig.

    Xenosaga III : Best Ally = Win.

    Wild Arms 3+4 : In Teil 3 gibt es Finest Art (Schaden = Level * 1000) und Teil 4 ist sowieso zu einfach.

    Genau richtig :

    Shadow Hearts 3 : Habs zwar gleich beim ersten Versuch geschafft, aber war recht knapp. Meine Combo hatte etwas zu wenig Schaden gemacht (so ca. 6000) und dann musste ich echt ums überleben kämpfen. Fand den Endboss auch insgesamt härter als Envious Jealousy (Boss im Purgatory).

    Final Fantasy X : Wenn man die Side-Quests ignoriert und gleich zu Jekkt wandert wirds wirklich richtig fordernd. Ansonsten leider viel zu einfach.

    Nervig, weil zu lang und langweilig :

    Kingdom Hearts 1 : Zuviele Formen und dazu noch irgendwie viel zu abgedreht. Im Endeffekt ca. 20 min. lang pures Button-Mashing.

    Final Fantasy 7 : Supernova dauert mir viel zu lange.

    Zu schwer :

    Romancing Saga 3 : Ich erinnere mich dunkel, dass ich bei dem Endboss echt geschwitzt habe. Nicht nur das der mehrere Formen hatte, er hat nach einiger Zeit auch wieder bei Form 1 gestartet. Man konnte aber vorher noch andere Bosse besiegen (auch heftig), wodurch der dann weniger Formen hatte. Keine Ahnung, so genau weiß ich das echt nicht mehr, war AFAIR jedenfalls richtig übel.
    Geändert von HazerX (24.11.2006 um 20:13 Uhr)

  12. #12
    Bis auf einige Ausnahmen finde ich die meisten Endbosse viel zu einfach. Das kommt nunmal blöd, wenn das nun der ultimativ letzte Kampf sein soll, eben auch in storytechnischer Hinsicht, und dann ist dieser Gegner nur ein schlechter Witz >_>
    Da ist es meiner Meinung nach immernoch eine gute Lösung, diese Kämpfe, wenn sie schon relativ einfach sein müssen, wenigstens großartig in Szene zu setzen. In FFVII z.B. finde ich das Finale nach mehrfachem durchspielen und im Nachhinein extrem einfach (davor, als ich noch keine Ahnung von RPGs hatte eher mittelschwer, habs aber trotzdem beim ersten Mal geschafft), aber wenigstens bleibt einem das alles durch die fantastische Darstellung im Gedächtnis und die Kämpfe wurden zu einem richtigen Erlebnis ausgebaut. Es ist eben nicht nur ein Kampf, sondern zuerst die Aufwärmrunde gegen Jenova Synthese, dann die zwei Inkarnationen von Sephi und dann noch einmal das allerletzte Duell, welches eigentlich ein Showkampf ist. Diese ganze Dramatik, die sich dazwischen aufbauen kann ...

    Viele RPGs haben ja eigentlich gleich mehrere Endbosse durch verschiedene bizarre Mutationen. Aber trotzdem ist es oft eher mau gestaltet, ohne dass man Gelegenheit bekommt, sich der Bedeutung der Kämpfe bewusst zu werden. Wenn diese Bosse dann auch noch nach wenigen Schlägen platt sind, macht das wirklich keinen Spaß.
    Ist alles gut dargestellt worden und habe ich lange genug mit einer spannenden Abfolge von storymäßig dramatischen Kämpfen zu tun, dann geht das schon und dann dürfen diese Battles ruhig auch etwas einfacher sein. Aber geht das zu schnell und ohne dass es etwas zu sehen gibt, dann geht das mal gar nicht.

    Obwohl mir dieser Aspekt sehr am Herzen liegt, bevorzuge ich unabhängig von der Art und Weise, wie die letzten Kämpfe nun gezeigt werden, eher schwere Endbosse, die aber nicht durch einfache Unfairness schwer sein dürfen (Barriere, die alle Treffer abwehrt oder keine Möglichkeit, dem Gegner nahe genug für einen Angriff zu kommen usw.), sondern weil sie eine bestimmte Strategie haben, die erstmal durchschaut werden muss. Leider äußerst selten anzutreffen.
    Ich wäre für meinen Teil ja schon überglücklich, wenn die Fieslinge einfach mal mehr HP bekommen, viel mehr, mindestens das Dreifache von dem, was sie normalerweise haben. Lediglich damit sie ein paar Schläge mehr aushalten und man der Illusion erliegen könnte, man nehme wirklich an einem Kampf teil, in dem es um was geht und es bestünde durchaus die Möglichkeit, zu verlieren >_>
    BD BFM BoF BoFII BoFIII BoFIV BoFV DQ DQII ES FF FFII FFIII FFIV FFV FFVI FFVII FFVIII FFIX FFX FFXI FFMQ FFTA2 GS G GII GIII GX HMC
    IoG JC KH LAL LO SG SD SD2 SD3 SD4 LoM SSD SDDS HoM SB SO SO2 SO3 S SII T ToP ToD ToE ToF VS WA WA2 WA3 WA4 XG XSI XSII

  13. #13
    Zitat Zitat
    Ich wäre für meinen Teil ja schon überglücklich, wenn die Fieslinge einfach mal mehr HP bekommen, viel mehr, mindestens das Dreifache von dem, was sie normalerweise haben.
    Das macht die Kämpfe nicht interessanter, sondern ganz im Gegenteil langweiliger. Ein Gegner braucht nicht nur Unmengen an HP, sondern auch starke Attacken. Ob ich nämlich 10- oder 20-mal auf Angreifen drücke, macht nun wirklich keinen Unterschied.

  14. #14
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Das macht die Kämpfe nicht interessanter, sondern ganz im Gegenteil langweiliger. Ein Gegner braucht nicht nur Unmengen an HP, sondern auch starke Attacken. Ob ich nämlich 10- oder 20-mal auf Angreifen drücke, macht nun wirklich keinen Unterschied.
    Das trifft es so ziehmlich haargenau, denn das Problem liegt exakt dort, wo du es ansprichst: Beim steten sinnlosen angreifen. Ich kann mich (mit ganz wenigen Ausnahmen) an kaum ein Ost-RPG erinnern, in dem ich das Kampfsystem soweit ausreizen musste, dass ich über das typische Angriffmuster + Heilzauber herausgekommen wäre. FFXII bietet derzeit gleich ein herrausragendes Beispiel. Zu Beginn ist der Schwierigkeitsgrad, im Gegensatz zu vielen anderen Genrevertreten, durchaus akzeptabel - nicht schwer, aber ein wenig fordernd. Doch sobald man die ersten paar Endgegner besiegt hat, gilt auch hier das selbe Prinzip: Draufhaun und heilen, selbst wenn man unterlevelt ist, was ich meistens bin, da bei mir abwechselnd alle kämpfen. Daher sind bei mir fast alle Magielizensen noch frei (glaub, ich hab nur bei den meisten Chars die Felder mit Vita und Vitra erworben - rest braucht man nicht). Genauso sinnlos sind die Myth Techs, da hätte ich auch Yojinbos Zanmatou einsetzen können, weil die Gegner dadurch ja mit 2-3 Angriffen platt sind. Die einzige Abwechslung bieten da die Espher/Bestias wie sie auch heißen. Sind zwar ebenfalls recht überpowert aber nicht so stark, dass die Gegner dadurch binnen einige Sekunden tot sind (sofern man bei einem Gegner nicht gleich alle dieser Viecher einsetzt). Auch die Gambits machen das Ganze nicht viel interessanter. Und so ist eben bei den meisten RPGs: kaum Taktik von nöten, sondern einfach nur draufhaun - ist immer der effektivste Weg.
    Also: HP Menge völlig wurst, aber stärkere Angriffe und vor allem soll man die Gegner nur durch intelligente Taktiken besiegen müssen. Der einzige Punkt, in dem Lucifers Call mal lobe, dort ist der Schwierigkeitsgrad ideal, aber da es wohl für die meisten zu schwer sein wird, dort voranzukommen, weil sie zu blöd sind, sich etwas gegen die starken Endgegner einfallen zu lassen, und somit das Spiel entfrustet zur Seite legen, baut man solche Ansprüche einfach nicht ein. Schade.

  15. #15
    Jaja, Endbosse - IMO sehr wichtig, nicht nur in RPGs. Ist ja immerhin (mehr oder weniger) das letzte, das man zu Gesicht bekommt.

    Meist sind die Endgegner leider witzlos, weil sie oft einfach bedeutunglos sind und nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben. Ich kämpfe dann doch lieber gegen einen charismatischen Boss als gegen ein gerade eben beschworenes "legendären Monster", wie es nicht selten der Fall ist.

    Seltsam daher, dass ich gerade den Endkampf aus Shadow Hearts: From the New World favorisiere. Man tritt zwar gegen kein "legendäres Monster" an, allerdings kann man auch nicht von "charismatisch" sprechen. Immerhin



    Allerdings war der Rest IMO einfach überragend: wunderschöne Location, extrem geile Melodie (kein Witz, ich hab den Controller MEHRMALS zur Seite gelegt und der Musik gelauscht. Irgendwie wollte ich gar nicht, dass es endet) und dazu noch ein knackiger Schwierigkeitsgrad. Unheimlich atmosphräsich inszeniert. Derart... angespannt war ich noch nie bei einem Endkampf - beim ersten Durchgang habe ich stolze 5-6 Versuche gebraucht, bis ich endlich gewonnen habe. Entsprechend groß war der Stein, der mir dann vom Herzen gefallen ist.

    Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich mir den Endkampf bei Youtube anschaue. Einfach nur geil.

    http://www.youtube.com/watch?v=PQRep-ClKnM

  16. #16
    also endgegner in der mittelschweren phase... hmm puh...
    axo ich habe mit den meisten endgegner überhaupt keine bis wenig probleme. Bei FFX habe ich verdammt probleme bekommen wegen diesem Seymour manchmal, bei Suikoden 4 hatte (!!!) ich probleme wegen einer end-see-schlacht. Seiken Dentsu find ich eigentlich recht einfach. Hmm... was gibts da noch so? Mir fällt im mom nichts ein, ausser bei final fantasy tactics... Dort hatte ich probleme ganz am anfang mit sonem boss... nuja hat sich zum glück auch erledigt
    "In a nightmare is every way the wrong way"

  17. #17

    Users Awaiting Email Confirmation

    Zitat Zitat von Zaburaska Beitrag anzeigen
    Sin so zu besiegen, wenn man das Stat-Maxing gemacht hat, aber daran hätten die Entwickler früher denken sollen. Selbst ohne das Stat-Maxing ist Sin kein Endboss, bei dem wirklich Spannung aufkommt.

    Siehste mal , bei mir war sin nen problem , trotz 2 x HP pille usw... meine recken ham grad mal an die 2,8-4k damage rausgehauen... wenn dann die säulen rund 6k HPs heilen pro runde und man dann noch mit protect , heilen und zombie curen beschäftigt ist zieht sich das für mich wie ein krasser kaugummi... wenns dann geschafft ist und dann seine stärkere spezialattacke kommt seh ich auch fast kein land mehr.


    wenn ich die helden nicht gemaxt habe bis an die kante...K.a. ich hab Jekkt nach 3-4 malen nich geschafft lol* Ich hätte es auch nie in erwägung gezogen irgendwo in einer stillen ecke meine helden nur stur "aufzuleveln" , wenn ich nicht hier solche foren besuchen würde , wo es scheinbar jeder macht...

    mir gibt es das spiel seltsamerweise nicht vor so etwas zu tun... für mich wäre ein balanciertes spiel , auf dem geraden weg durch die story nicht noch extra stupide aufleveln zu müssen... ich hasse sowas und es ist einfach unnötiges grinden...
    Geändert von Tonkra (24.11.2006 um 10:29 Uhr)

  18. #18
    naja.... FFX dieses Chocobo Rennen.... das hat ein Kumpel für mich gemacht... weil ich fast ausgerastet bin ^^ Hätte ich glaube selber nie hinbekommen diesen mist ^^ 1 Controller musste dran glauben xD Den Rest, auch das Schmetterlingsfangen ging mit dem Guide einigermaßen.
    Name: Dieter Müller
    Position: Tor
    Mannschaft: 1.FC Köln,VFB Stuttgart
    Technik: FIVE-FINGER-DEFENCE
    Info: Dieter Müller ist Deutschlands Phantomkeeper.Er ist zweifellos der beste Torhüter Europas.

  19. #19
    Zitat Zitat von Tonkra Beitrag anzeigen
    Ich hätte es auch nie in erwägung gezogen irgendwo in einer stillen ecke meine helden nur stur "aufzuleveln" , wenn ich nicht hier solche foren besuchen würde , wo es scheinbar jeder macht...

    mir gibt es das spiel seltsamerweise nicht vor so etwas zu tun... für mich wäre ein balanciertes spiel , auf dem geraden weg durch die story nicht noch extra stupide aufleveln zu müssen... ich hasse sowas und es ist einfach unnötiges grinden...
    So komisch es klingt, ich mag aufleveln eigentlich ganz gerne^^ Kann nicht malö erklären warum...

    Ich habs bis jetzt in jedem Spiel so gemacht, dass ich alles ganz normal durchgespielt habe und dann vor dem Endgegner gelevelt hab (aber nicht so Hardcore, dass ich alle Spezialattacken, besten Waffen etc. hatte; das interessiert mich weniger). Hat bis jetzt meistens funktioniert.
    Das Spiel sollte allerdings nicht so ausarten, dass man dauernd leveln muss. Bei mir wars bei FFI so, dass ich jedesmal, wenn ich in ne neue Stadt gekommen bin, erst mal ewig aufleveln musste, um die Zauber kaufen zu können und ne Chance gegen die Gegner zu haben.
    Ich finde aufleveln ist in geringem Maße ganz spaßig, allerdings sollte ein Gegner vor allem mit einer guten Strategie zu besiegen sein, als nur mit ein paar Level mehr.

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