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  1. #1
    Nur um mal kurz auf die Mittagspausenerklärung einzugehen:

    Laut Arbeitszeitgesetz (ArbZG) sieht das folgendermaßen aus:

    § 4
    Ruhepausen

    Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.


    Sprich, bei einer regulären Arbeits(uhr)zeit von 6:00 bis 17:00 Uhr (abzüglich der Ruhepause übrigens, die zählt nicht als Arbeitszeit) entspricht dies einer Arbeitszeit von 8,25 Stunden und damit sind 45 Minuten völlig legitim.

    Aber ich würde Deinem Chef bei der Gelegenheit mal § 3 ArbZG vorhalten:

    § 3
    Arbeitszeit der Arbeitnehmer

    Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden


    Jetzt müsste man allerdings prüfen, ob Du als Angestellter/Arbeiter im Sinne des ArbZG gilst (kenne ja Deinen Arbeitsvertrag nicht), ob ihr eine bestimmte Tarifvereinbarung habt etc. etc.
    Leider sind unsere lieben Gesetze so unglaublich vielfältig interpretierbar, da erlebe ich auf Arbeit manchmal witzige 'Schlachten' um Auslegungen (wenn jemand je dachte, Sekundärliteratur im Deutsch-Unterrischt wäre schrecklich, der sollte sich mal die juristische ansehen o.O).

    Na ja, nur mal als kurzer Einwurf.

    Ich denke, wenn es gar nicht mehr geht und Du die Möglichkeit hast, woanders zu arbeiten oder (weil Eltern oder sonstige Umstände Dir zuspielen), Du auch einfach so da erstmal raus kannst, würde ich das machen.
    Für mich hört sich das nach großer Ausbeute an! Und für einen sicheren Job kann man sich viel zumuten, man muss sich nicht alles zumuten.
    (Was nicht heißt, dass man sofort die Segel streichen sollte, sofern einem etwas kleines nicht passt. Na ja, jetzt führ ich das ganze doch zu weit aus, glaube ich...)

  2. #2
    thx @ Virginie

    Aber wegen 3 Monate "Aushilfsjob" mach ich mir da jetzt nicht so einen Streß^^

    Zumal die neue Abteilung wirklich genial ist von der Arbeitsatmosphäre her

    Und ja, ich kenne dieses Paragraphengewussel ein bischen aus meinem Gemeinschaftskunde Leistungskurs ^^

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