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  1. #1
    Zitat Zitat von haebman Beitrag anzeigen
    Hab ich mich da jetzt falsch verhalten ? Ich hab wirklich was vor morgen ( najo, was privates halt, kein Arzt oder so....).
    Erstmal, wenn Samstagarbeit freiwillig ist, geht das dem Arbeitgeber einen Scheissdreck an, was du am Samstag vorhast.
    Wenn du nicht kommen willst, dann kommst du halt nicht. Fertig.
    Dann kann der Arbeitgeber noch so viel Labern, wie er lustig ist.
    Wenns zu bunt wird und du in einem größeren Betrieb arbeitest, wo auch ein Betriebsrat vorhanden ist, zum Betriebsrat gehen und eine Beschwerde einlegen.
    Ich hab z.Zt. fast das selbe Problem. Naja, ich verdien fast das doppelte, wie du, bei nur 35 Stunden die Woche.
    Aber wir haben bis ende dieses Jahres unsere Produktion erhöht, weil wir enorm mit der Produktion im Rückstand sind. Der Abteilungsleiter fragte uns, wer von uns bereit wäre, am Samstag zu arbeiten. Aber unter dem Vorwand, dass das alles freiwillig sei und man dennoch nicht unbedingt kommen brauch.
    Gestern lief er nochmals rum und fragte, wer diesen Samstag kommt.
    Allerdings haben sehr viele nein gesagt, weil wir z.zt nicht besonders viel zu tun haben, da die Teile fehlen. Da wurde er wütend und meinte, dass dies nun Pflicht sei, samstag zu kommen, weil wir vor einigen Wochen eingewilligt haben, Samstag zu kommen.
    Naja, entschlossen haben wir dann zu ihm gesagt, dass wir es nun anders machen. Wir arbeiten nur noch normal von 6 - 14 uhr und gehen nach Hause.
    Nichts mit Überstunden und nichts mit Samstag, wenn er schon so kommt.
    naja, lange Rede, kurzer Sinn ^^
    Wie gesagt, wenn im Vetrag nichts von Samstag steht und dies nur auf Freiwillige Basis läuft, geht es deinen Arbeitgeber einen Scheissdreck an, ob du Samstag kommst oder nicht.

    Und wieso macht kündigen nen schlechten Eindruck?
    Willst du später dort weiter arbeiten?


    Zitat Zitat von Mog
    30 Minuten sind erfahrungsgemaess eine uebliche Mittagspause.
    ist unterschiedlich. Ich hab z.B. 10 Min. Frühszück und 20 Min. Mittag.

  2. #2
    20 Sfr. sind ungefähr 13 €, das was ich ungefähr brutto im Nebenjob verdiene bei einem Arbeitspensum von ungefähr 30%. Schöner Thread, zeigt mir dann doch wieder, dass mein Job doch nicht so scheisse ist, wie er wirkt:
    Ich arbeite in einem Forschungsinstitut und mache Telefonumfragen am Abend. Wens genauer interessiert, hier hab ich mal aufgeschrieben, wie es da so läuft, kein Bock, mich zu wiederholen.
    Electrodynamics:

  3. #3
    Zitat Zitat von De Biber
    20 Sfr. sind ungefähr 13 €
    Na toll, jetzt fühlt er sich minderwertig. ;__;

    Jedenfalls erklärt sich mir da jetzt einiges... ich wollte immer wissen, wer diese Leute sind, die am Sonntag Abend anrufen um eine Umfrage zu machen... in meiner Klasse arbeiten auch mindestens zwei dort.
    Aber ich würde meinen langweiligen Bürojob niemals dafür hingeben, von den Leuten zusammengeschissen zu werden (was du sicherlich wirst ^_~)

  4. #4
    Zitat Zitat von Mister Brightside Beitrag anzeigen
    Na toll, jetzt fühlt er sich minderwertig. ;__;
    Naja, in der Schweiz hier ist dafür alles fast doppelt so teuer wie in Deutschland. Ich mag mich noch an Kebabs für 2.50 € in Bremen erinnern, während sie hier gut über 8 Sfr. kosten.

    Zitat Zitat
    Jedenfalls erklärt sich mir da jetzt einiges... ich wollte immer wissen, wer diese Leute sind, die am Sonntag Abend anrufen um eine Umfrage zu machen... in meiner Klasse arbeiten auch mindestens zwei dort.
    Aber ich würde meinen langweiligen Bürojob niemals dafür hingeben, von den Leuten zusammengeschissen zu werden (was du sicherlich wirst ^_~)
    Geht, passiert einmal in vier Monaten oder so. Viel nerviger sind einfach dumme Leute, die zwar mitmachen aber dann nicht richtig antworten können/wollen oder nicht merken, dass mich ihre Meinung nicht interessiert, wenn ich nur nach einer Zahl frage. Und davon gibts haufenweise.
    Aber der Job geht noch, man lernt junge Leute kennen, weils ein Studentenjob ist und gewisse Telefongespräche sind manchmal einfach irre lustig.
    Electrodynamics:

  5. #5
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Naja, in der Schweiz hier ist dafür alles fast doppelt so teuer wie in Deutschland. Ich mag mich noch an Kebabs für 2.50 € in Bremen erinnern, während sie hier gut über 8 Sfr. kosten.
    Dann müsste man halt in der Schweiz arbeiten und in Deutschland wohnen!? Bzw. Grenzbewohner sein, um im deutschen Aldi einkaufen zukönnen, da sich dann die Spritkosten nicht mit der Differenz prügeln.

    [FONT="Tahoma"][/FONT]

  6. #6

    Leon der Pofi Gast
    @lucian das mit dem samstag arbeiten war zu frochvampir gemeint, weil er gesagt hat "samstag ist ein heiliger tag an dem man nicht arbeitet".
    hat sich für mich wie eine grundsätzliche regel angehört

    nicht das problem von haebmann
    das ist ausbeutung

  7. #7
    Wahrscheinlich passiert es jedem Arbeitnehmer mal daß er sich ungerecht behandelt fühlt. Aber das gehört zum Arbeitsleben leider dazu. Ich denke nicht daß es einen Job gibt wo immer alles 100%ig glatt läuft.

    Aber bei Ausbeutung hört es sich natürlich auf. Man muß sich nicht alles gefallen lassen, bestimmt nicht. Auf Mißstände kann man hinweisen, in vielen Firmen gibt es Ansprechpersonen für sowas. Natürlich sollte man das mit dem nötigen Feingefühl machen und nicht grade dann wenn einem grade der Kragen platzt

    Was ich schlimm finde ist wenn man keine richtige Einschlulung bekommt und trotzdem von einem erwartet wird daß man alles kann. Ich kenn das leider auch, aber wenn ich dann vorgehalten bekommen habe, daß ich etwas falsch gemacht habe, hab ich mich natürlich gerechtfertigt.

    Grundsätzlich ist aber zu sagen daß man froh sein sollte Arbeit zu haben und man sich mit gewissen Dingen halt einfach arrangieren muß (solange es keine Ausbeutung oder Mobbing ist).

  8. #8
    *push*

    hmm, seit 1 Woche bin ich in eine andere Halle versetzt worden und was soll ich sagen.... wie geil

    Zwar hat mir der Vorarbeiter gleich mal gesagt ich solle schneller Arbeiten "sonst werden wir keine Freunde" aber dann nix mehr. Im Gegenteil, nach nur einer Woche darf ich den sogar schon mit Vornamen ansprechen *g*

    Arbeit ist im Prinzip die gleiche, nur sind da alle so viel freundlicher. Ich wurde einen Tag eingearbeitet und am nächsten Tag durfte ich schon alles selber machen, trotzdem ist immer jemand gekommen und hat gefragt ob alles klappt^^
    Die Leute lassen echt alles stehn und liegen wen man mal eine Frage hat und helfen dir sofort und sind immer freundlich! Mittlerweile kenne ich die ganze Abteilung mit Vornamen^^
    Auserdem arbeiten da noch 2 Mädels aus meiner alten Klasse, hatte ich vorher gat net gewusst^^ Daher stammen also die unterschiedlichen Meinungen über diese Firma.
    Aber das die Unterschiede innerhalb einer Firma so krass sind hätt ich nie
    gedacht.

    Arbeitszeit ist die Gleiche, derzeit von 6-16.30 und Samstags, weil es echt brutal viel zu machen gibt gerade...und Samstag bekommt man dann sogar was zum essen spendiert
    Und vor Arbeitsbeginn gibt es immer erstmal 15 Minuten Pallaver ( mit den beiden Chefs der Abteilung) im Gruppenraum. War in der anderen Abteilung undenkbar^^

  9. #9
    Nur um mal kurz auf die Mittagspausenerklärung einzugehen:

    Laut Arbeitszeitgesetz (ArbZG) sieht das folgendermaßen aus:

    § 4
    Ruhepausen

    Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.


    Sprich, bei einer regulären Arbeits(uhr)zeit von 6:00 bis 17:00 Uhr (abzüglich der Ruhepause übrigens, die zählt nicht als Arbeitszeit) entspricht dies einer Arbeitszeit von 8,25 Stunden und damit sind 45 Minuten völlig legitim.

    Aber ich würde Deinem Chef bei der Gelegenheit mal § 3 ArbZG vorhalten:

    § 3
    Arbeitszeit der Arbeitnehmer

    Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden


    Jetzt müsste man allerdings prüfen, ob Du als Angestellter/Arbeiter im Sinne des ArbZG gilst (kenne ja Deinen Arbeitsvertrag nicht), ob ihr eine bestimmte Tarifvereinbarung habt etc. etc.
    Leider sind unsere lieben Gesetze so unglaublich vielfältig interpretierbar, da erlebe ich auf Arbeit manchmal witzige 'Schlachten' um Auslegungen (wenn jemand je dachte, Sekundärliteratur im Deutsch-Unterrischt wäre schrecklich, der sollte sich mal die juristische ansehen o.O).

    Na ja, nur mal als kurzer Einwurf.

    Ich denke, wenn es gar nicht mehr geht und Du die Möglichkeit hast, woanders zu arbeiten oder (weil Eltern oder sonstige Umstände Dir zuspielen), Du auch einfach so da erstmal raus kannst, würde ich das machen.
    Für mich hört sich das nach großer Ausbeute an! Und für einen sicheren Job kann man sich viel zumuten, man muss sich nicht alles zumuten.
    (Was nicht heißt, dass man sofort die Segel streichen sollte, sofern einem etwas kleines nicht passt. Na ja, jetzt führ ich das ganze doch zu weit aus, glaube ich...)

  10. #10
    thx @ Virginie

    Aber wegen 3 Monate "Aushilfsjob" mach ich mir da jetzt nicht so einen Streß^^

    Zumal die neue Abteilung wirklich genial ist von der Arbeitsatmosphäre her

    Und ja, ich kenne dieses Paragraphengewussel ein bischen aus meinem Gemeinschaftskunde Leistungskurs ^^

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