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  1. #1

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    Zitat Zitat von ffstar
    Also ich finde WRPGs sind es nicht mal Wert überhaupt RPGs genannt zu werden xD
    Aber alles IMO
    Dem würde ich vollkommen wiedersprechen

    Mir gefallen OST RPGs zwar auch besser... aber man muss eingestehen , dass WEST RPGs nunmal mehr Rollenspiel als ost rpgs enthalten.... zum rollenspiel gehört , dass man in die rolle einer person schlüpft... in west rpgs wird dies meist viel freiheitlicher gestaltet ... das man sogar sein leben teilweise "nachleben" kann..

    dies vollzieht sich übers essen , schlafen , (was z.b. gothic , morrowind usw. bieten) eine rotierende echtwirkende welt mit tagesrythmen (was ost rpgs eher weniger bieten, bei gothic z.b. gehen die bewohner in den städten von tag bis nacht ihren tätigkeiten nach... arbeiten schlafen usw.)... ost rpgs führen meist auf einen linearen pfad der durch die story führt und dann ist das spiel zuende ... in west rpgs kann man meist eine lebendig wirkende welt -frei- erkunden (morrowind , gothic etc.) .. was ein action von einem ost rpg unterscheidet ist nur das Kampfsystem... da sieht man in wieweit und wie wenig rpg typische aspekte ein ost rpg bietet... das KS , dass man in eine rolle eines helden schlüpft (wa sman praktisch auch in actionspielen tut) und das wars dann auch schon.


    da kannst du sagen was du willst , objektiv gesehen steckt in den west rpgs wirklich mehr rollenspiel drin... was man von rollenspiel erwartet... und rollenspiel stammt von den wirklichen rollenspielen die man noch ohne pc gespielt hat..


    wobei mir ost rpgs einfach viel mehr spass machen... aber sie sind weit weniger rpg als ein westspiel..
    Geändert von Tonkra (24.09.2006 um 18:07 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Tonkra
    da kannst du sagen was du willst , objektiv gesehen steckt in den west rpgs wirklich mehr rollenspiel drin... was man von rollenspiel erwartet... und rollenspiel stammt von den wirklichen rollenspielen die man noch ohne pc gespielt hat..
    Nicht dass ich ne Ost vs. West RPG Diskussion entfachen würde... denn ich kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen... trotzdem:


    Die Frage ist doch IMO mehr ne (nicht wirklich wesentliche) Definitionssache.... definiert der Ausdruck "Rollenspiele", was ein Rollenspiel sein muss/soll, um dieser vor Jahrzehnten ins Leben gerufenen "Klasse" anzugehören...

    ...ODER definieren die heute weitverbreiteten Ost-RPGs, was man unter dem Wort "Rollenspiel" zu verstehen hat?

    Ich tendiere eher zur zweiten Version... wobei, wir brauchen ja bewusst die Worte "West-RPG" und "Ost- bzw. J-RPG" um klar zu unterscheiden.



    Ansonsten, Beispiel aus dem Alltag gefällig?

    Wohl jeder kennt die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "geil"... aber trotzdem wird es in 99% aller Fälle anders gebraucht... ein "geiles" Game ist seit Jahren ein "super" Spiel... und nicht ein Spiel, das Sex haben will...

    Eben genau weil das Wort "geil" durch eine mittlerweile landesweit gebräuchliche Art neu definiert wurde.
    Mata ne!
    Holystar
    ___

    Currently playing: ...nothing...

  3. #3
    Zitat Zitat von Holystar
    Ansonsten, Beispiel aus dem Alltag gefällig?

    Wohl jeder kennt die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "geil"... aber trotzdem wird es in 99% aller Fälle anders gebraucht... ein "geiles" Game ist seit Jahren ein "super" Spiel... und nicht ein Spiel, das Sex haben will...

    Eben genau weil das Wort "geil" durch eine mittlerweile landesweit gebräuchliche Art neu definiert wurde.
    Jezzuz wasn das fürn Vergleich....

    Ignorieren wir einfach das West RPG's erheblich breiteren Anklang finden und eine sehr sehr große Anhängerschaft haben. Nur weil ausserhalb Japans "im Gesamtbild" eine immernoch kleine aber Vokale Gruppierung diese Art von Spielen bevorzugt is auf einmal die gesamte Definition hinfällig? Mit deiner Evolutions Theorie hast du dich in eine Sackgasse manövriert, genauso wie JRPG's es spielerisch gemacht haben.

    Anfängliche Konsolen und Pc-Rollenspiele unterscheiden sich nicht stark von heutigen J-RPG Rollenspielen (belassen wir es einfach und lassen Sub-Genre wie Tactical's weg), sie sind wie Wizardry immernoch sehr nah an ihren Dungeon & Dragons Wurzeln. Monster erscheint, Rundenweise wird gezogen, Stats bestimmen wer wieviel Damage macht, wie schnell Handeln darf ect. pp. Der einzige Unterschied ist das JRPG's die geringen Freiheiten die einem von einem Gamemaster gelassen wurden noch mehr Kastriert haben. Es gibt die Hauptstory die sich nicht verändert, ein paar Sidequests auf die kein Einfluss genommen werden kann und das wars.

    Die eigentliche Evolution fand in West Bereich statt. Anstatt ewig weiter der Wizardry Formel zu folgen (Ost) kamen Spiele wie Ultima, Wasteland ect. die am Anfang nach dem selben Schema vorgingen, mit der Zeit aber immer mehr und mehr Freiheiten boten. Rollen. Spiel. Mit FFX bin ich immer Tidus der unnfähig ist nicht nervend zu sein und nen Daddy Komplex hat (sehr originell in J-RPG's) bei Fallout bin ich ein Sklavenhändler... oder ein Meshias, Scharlatan, Kindermörder, Pimp, Kopfgeldjäger, oder ein bisschen was von allem. Wenn ich eine Rolle Spielen will, kann ich das.

    FFXII ist endlich nach etlichen Jahren mal ein erstere kleiner Schritt in die richtige Ricthung mit einem Kotor mässigen Kampfsystem. Es is ein Anfang, wenn auch nur einer der es mir endlich mal ermöglicht seit langem ein JRPG halbwegs interessant zu finden, es ist immernoch ein langer weg bis zur Vielfalt, Tiefe und Charackterdichte eines Baldur's Gate 2.

    Eines 6 Jahre alten Spiels.

    Welchen Strang hast du nochmal als Evolution angesehen?

  4. #4
    Zitat Zitat von Waku
    Der einzige Unterschied ist das JRPG's die geringen Freiheiten die einem von einem Gamemaster gelassen wurden noch mehr Kastriert haben. Es gibt die Hauptstory die sich nicht verändert, ein paar Sidequests auf die kein Einfluss genommen werden kann und das wars.

    Die eigentliche Evolution fand in West Bereich statt. Anstatt ewig weiter der Wizardry Formel zu folgen (Ost) kamen Spiele wie Ultima, Wasteland ect. die am Anfang nach dem selben Schema vorgingen, mit der Zeit aber immer mehr und mehr Freiheiten boten. Rollen. Spiel. Mit FFX bin ich immer Tidus der unnfähig ist nicht nervend zu sein und nen Daddy Komplex hat (sehr originell in J-RPG's) bei Fallout bin ich ein Sklavenhändler... oder ein Meshias, Scharlatan, Kindermörder, Pimp, Kopfgeldjäger, oder ein bisschen was von allem. Wenn ich eine Rolle Spielen will, kann ich das.
    Aber gerade das ist es, was vielen an Ost-RPGs so sehr gefällt. Sicher hat man weniger Freiheiten und Einfluss auf das Spielgeschehen, aber davon möglichst viel zu haben ist für Ost-RPGs bevorzugende Spieler nunmal nicht das höchste Gut. Bücher werden gelesen und Filme werden geschaut, obwohl diese alle nur aus einer vorgefertigten Handlung bestehen. Der Vorteil von mehr Einschränkungen ist auf Seiten der Entwickler, dass sie genauer sagen können, was in ihrer Welt geschehen soll. Zahlreiche West-RPGs zielen darauf ab, den Spieler alles selbst entscheiden zu lassen. Es ist klar, dass dabei normalerweise keine komplexe Handlung mit einer vielschichtigen Hintergrundstory herauskommen kann. Wenn wir also einen so festgezurrten Spielverlauf haben, dann gibt es für die Macher die Möglichkeit, eine regelrechte Achterbahnfahrt mit überraschenden Wendungen zu garantieren, sofern es ein gutes Spiel ist (was längst nicht immer gesagt ist). In einem RPG westlicher Machart ist das sehr viel schwerer zu realisieren und kommt daher auch nur selten vor.
    Beispielsweise kann ich mir kein West-RPG vorstellen, welches eine Geschichte vom Kaliber eines Xenogears hat. Aber genau das ist es, was viele erleben wollen. Natürlich sind die gesteuerten Figuren vorgefertigt, aber letztenendes steuert man sie selbst immernoch durch die Geschichte, trifft Entscheidungen (die dann eben keine so weitreichenden Folgen haben wie in West-RPGs) und kann auch verlieren, wenn man sich für den falschen Weg entscheidet. Man übernimmt also durchaus eine Rolle, man versucht sich ab und an in die Lage der Spielfiguren zu versetzen, ob nun bewusst oder unbewusst, so wie es auch in Filmen geschieht, nur, dass man selbst für das Weiterkommen sorgen muss, durch Kämpfe und Spielsystem. Bloß, weil man in diesem Genre selten die Möglichkeit hat, sich selbst auf den Bildschirm zu projizieren (was mir ehrlich gesagt meistens eher unangenehm vorkommt), handelt es sich dadurch nicht weniger um Rollenspiele. Das ist ein sehr weitläufiger Begriff, in den viel hineinpasst und der absolut auf beide großen Richtungen zutrifft. Dadurch, dass West-RPGs zuerst da waren, werden sie für mich gewiss nicht zu den "einzig wahren" Rollenspielen. Vielmehr stehen beide Richtungen für mich prinzipiell gleichberechtigt nebeneinander, nur dass mich lediglich eine der beiden wirklich anspricht, während mich die andere eher kalt lässt. Da ich mich fast ausschließlich mit Ost-RPGs beschäftige, meine ich immerzu diese, wenn ich schlicht "RPG" tippe.

    Vielleicht sind Ost-RPGler auch einfach fauler bei der Weiterentwicklung ihrer Charaktere, um sich besser auf die spannende Geschichte konzentrieren zu können, während in West-RPGs lieber länger herumexperimentiert wird.
    Hinzu kommt noch die Sache mit dem Design. Da sind mir West-RPGs zu einseitig geraten. Ich will jetzt nicht behaupten, da den totalen Überblick zu haben, aber meistens fahren sie die klassische Fantasy-Schiene bei realistischem Charakterdesign, was ich nun überhaupt nicht leiden kann. Ja, ich bin aufgrund der paar Erfahrungen, die ich sammeln konnte, durchaus der Meinung, dass Ost-RPGs die abwechslungsreicheren Spielwelten haben, die allerdings auch bunter und kitschiger sind - jedem das Seine. Daher würde mich mal ein RPG mit östlichem Look (was Charakterdesign einschließt) aber westlichem Spielsystem nicht wenig reizen.
    Ich finde übrigens nicht, dass sich östliche Rollenspiele in eine Sackgasse manövriert haben, sie entwickeln sich als Genre nur leider recht langsam weiter. In dem Zusammenhang ist auch nicht zu verachten (egal wie wenig Freiheiten man hat, darüber habe ich schon so manchen West-RPGler, der sonst nichts mit Ost-RPGs zu tun hat, staunen gehört oder zumindest überraschte Kommentare gelesen), dass sich viele Ost-RPGs herausnehmen, mit jedem neuen Teil einer Serie ein komplett neues Spielsystem zu entwerfen, während die Grundzüge von einem Dungeons & Dragons ("Regelwerk") immer die gleichen bleiben.

    Uhm, nochmal kurz zu den Freiheiten. Obwohl ich das Level in Ost-RPGs allgemein angemessen finde, gibt es da durchaus eine Schmerzgrenze, an der Linearität ins Negative abgleitet. Mir misfällt der Trend, dass immer mehr Spiele dieser Art immer einschränkender werden. So besteht zwischen einem FFVII und einem FFX schon ein massiver Unterschied. FFXII steht noch relativ alleine da, dem nach langer Zeit mal wieder entgegenzuwirken, ich hoffe es kommen noch mehr Rollenspiele, die nach diesem Beispiel vorgehen.

    Juhuu, wieder eine überflüssige Meinung abgegeben, nach der mich aus gutem Grund niemand gefragt hat.


    Oh ja, und ich hab doch tatsächlich auch noch was zum eigentlichen Thema zu sagen: Habe nun das Video gesehen. Ganz nett, aber irgendwie hatte ich mir das etwas spektakulärer vorgestellt. Und es wäre wirklich öde, wenn man sich nur einzelne Missionen auf der Karte herauspickt, anstatt wirklich dauerhaft in der Welt unterwegs zu sein.
    Geändert von Enkidu (25.09.2006 um 06:16 Uhr)
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