sry dass ich diesen thread wieder rauskrame, aber es geht mal um das leben kurz vorm tod. hattet ihr schon mal begegnung mit solchen menschen?
ich habe letztes wochenende meine tante besucht. vor 2 monaten hat sie 2 schlaganfälle gehabt. bei diesen schlaganfällen scheint es dazugekommen zu sein, dass ein paar zellen nim gehirn abgestorben sind. kurz danach haben sie meinen onkel vor eine entscheidung gestellt: entweder lebt sie weiter, dafür müssen sie ihr aber dass bein abnehmen,weil es nicht mehr zu retten ist oder sie stirbt! er hat sich fürs weiterleben entschieden.
dann haben wir sie am samstag besucht. sie hatte geburtstag. es war nicht schön. sie hat kaum mit uns gesprochen und wenn sie was gesagt hat denn nur solche komischen sachen wie "woher wissen die dass ich geburtstag hab"...naja jedenfalls habe ich es nicht lange ausgehalten..ungefähr 10 minuten und denn musste ich rausgehen,weil ich nicht mehr aufhören konnte zu weinen. sie tat mir so leid und so kannte ich meine tante einfach nich! es war nich die die ich kannte. manchmal denkt man sich auch warum? warum muss ein mensch soviele schmerzen ertragen? ist da die erlösung nicht besser? im moment habe ich viel mit dem thema zu tun. von einem bekannten die mutter hatte auch einen schlaganfall. dann gings aber bergauf, bis die ärzte darmkrebs festgestellt haben, der nicht mehr heilbar gewesen wäre. am ende ist sie nachts eingschlafen und nicht mehr wieder aufgewacht! das ist ein richtig schöner tod..keine schmerzen...erstmal war es natürlich ein schock für uns alle. aber im nachhinein sagt man sich dass für diese person der tod besser gewesen ist, bevor man sie mit morphium oder sonstwas zugepumpt hätte. und das finde ich auch nachdem ich meine tante in diesem zustand gesehen habe. man hatte ja bevor man dass zimmer betrat immer noch hoffnung. "ach das wird shcon nicht schlimm. sie wird reden und normal sein und dich erkennen." mit solchen gedanken bin ich ins zimmer gegangen. obwohl auf dem flur schon sehr viele leute saßen die total abwesend waren und ich sag jetzt mal "nicht normal" waren.
meine eltern haben gesagt: " gut dass du mitgekommen bist. irgendwann musstest du mal so eine erfahrung machen. man kann es ja nciht ewig hinnausschieben"
sry leute,aber es tat gut dass mal alles aufzuschreiben und darüber mit leuten zu reden die ich nicht kenne. ich konnte noch mit keinem meiner freunde darüber reden. keine ahnung warum. vielleicht weil es sonst sein könnte, dass ich gleich wieder anfange zu heulen!