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Thema: Alone - Cold Winter (ehemals Eternal Nightmare)

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  1. #1
    @Ascare

    Ich habe mir schon beim Schreiben überlegt ob ich das Wort "neutrale" Meinung benutzen soll xD
    Klar gibt man nur seine persönliche Meinung wieder, aber das hat zur Folge, dass ich meine persönliche Meinung zu seinem Beitrag wiedergebe und ich gelinde gesagt meine, dass die Beurteilung Bullshit ist ^.-

    Allerdings widerspreche ich dir mit der begründeten Argumentation. Wenn ich lese, dass ihm die KI des Spieles nicht gefällt, dann mag das zwar ein Argument sein, aber eines, das sich über den Standard herausgeht (ich kenne auf dem Maker KEIN einziges Spiel mit Echtzeit-AKS, in dem die Gegner über eine KI verfügen).

    Aber wie gesagt, ich will nicht auf alle Punkte eingehen. Vor allem, da ich einem Teil der Kritik auch zustimme. Falls Biohazard die Fehler nicht beheben würde, wäre das schon eine herbe Enttäuschung, allerdings warte ich so lange bis die nächste Version rauskommt. Wie .Macabre. schon geschrieben hat, ist für mich das Spiel ebenfalls deutlich besser als andere Makerspiele.
    Oder vielleicht bin ich durch Desert Island gegenüber Bugs deutlich abgehärteter xD

    Ich wußte nicht, dass Biohazard wirklich ein Legastheniker sein soll. Aus meiner Sicht liegt der Anteil an Rechtschreibfehlern nicht über dem Durchschnitt.

    Zitat Zitat
    Das klingt ein bisschen nach: Ich fand das Spiel gut, also dürft ihr es nicht so kritisieren, auch wenn die Kritik stimmt.
    Klar kann es kritisiert werden, aber wenn ich einigen Kritikpunkten nicht zustimme, dann darf ich das doch ebenfalls schreiben ^.-
    Wie gesagt, es ist seine Meinung, ich finde sie zu einem großen Teil übertrieben, und das ist meine Meinung.

    Falls Kelven allerdings Recht behält und sich einige Fehler nicht beheben lassen, dann stimme ich Ascare zu, dass eine Menge Potential verschenkt wurde.

  2. #2
    Zitat Zitat
    Allerdings widerspreche ich dir mit der begründeten Argumentation. Wenn ich lese, dass ihm die KI des Spieles nicht gefällt, dann mag das zwar ein Argument sein, aber eines, das sich über den Standard herausgeht (ich kenne auf dem Maker KEIN einziges Spiel mit Echtzeit-AKS, in dem die Gegner über eine KI verfügen).
    Das würde ich nicht sagen. Die Gegner bewegen sich z.B. nicht mit dem step toward hero über "Movement Type", sondern mit dem von "Move Event", welches fehleranfälliger ist bzw. in längeren Intervallen abfragt wodurch der Gegner eher an der Wand hängen bleibt. Außerdem spielt der Aufbau der Maps eine Rolle.

  3. #3

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    Bin auch durch, obwohl ich weder das Wasserponte besorgt noch das Gebäude mit der "Schwerttür" besucht habe, da zeigt sich schon das schwammige Skripten. Lag es an Biohazard oder an den Betatestern, dass das Spiel so kaputt ist?..

    Egal: "Alone - Eternal Nightmare" muss mir Spaß gemacht haben, sonst hätte ich es ja nicht durchgespielt. Dass das Spiel unzählige Rechtschreibfehler enthalten würde, war mir schon immer klar, da Biohazard ja Legastheniker ist, wofür er ja auch nichts kann. Trotzdem: Rechtschreibfehler haben nichts mit der Qualität des Dialoginhalts zu tun. Denn die Sprache im Spiel erweist sich als leicht kindisch und auch ein wenig hirnlos. Dies mag für den einen oder anderen nur ein Zeichen sein, dass Biohazard die Geschichte leicht verständlich halten wollte, doch aufgrund verschiedener Aussagen der Charaktere wirkt das Ganze eher "ernst gewollt" als "ernst".

    Allein die Gespräche zwischen Lio und der alten Voodoo-Dame lassen sich oft als "komisch" abstempeln, das Traurige: Es ist kein schwarzer Humor, so wie beispielsweise in "Resident Evil 4". Wieso ausgerechnet ein Vergleich mit "Resident Evil 4"? Nun, "Alone" nimmt sich nicht nur mit dem im Spiel vorhandenen Händler ein Beispiel von Capcoms Horrorfeuerwerk. Viele Szenen wurden im Spiel ganz einfach nachgespielt, beispielsweise wenn Erik von seinem "Onkel" erzählt. Man kämpft später sogar gegen Mönche, wie im großen Vorbild. Der oben erwähnte Händler gibt nicht nur die entsprechenden "Sounds" von sich, sondern bewegt sich auch ähnlich wie der "Resident Evil 4" Verkäufer. Eigentlich unverständlich, da andere Aspekte des Spiels von wesentlich mehr Kreativität zeugen und ein Beweis dafür sind, dass die ganzen Parallelen nicht nötig waren.

    Kommen wir zum Gameplay, um genauer zu sein: Zur Verstandsanzeige. "Gut", dachte ich mir, "geben wir dem ganze doch eine Chance". Und tatsächlich: Sobald die Verstandsleiste mal leer wird, ändert sich die gesamte Umgebung in eine dreckige, blutverschmierte und grauenhafte Landschaft. Das kriegt man nur in "Alone": Wo noch eben ein sauberes Zimmer war, erscheint bei "fehlendem Verstand" ein Drecksloch von Ort, aus dem man nur noch schnell raus will. Das dieses großartige Feature nicht bis zum Ende benutzt wurde und nicht für spezielle Rätsel genutzt wurde, bleibt mir ein Rätsel. Ausser dem hohem Aufwand spricht nämlich nichts dagegegen.
    Der nächste Punkt: Das Gameplay allgemein. Auch dies ist leider weniger gelungen, da oft undeutlich ist, wo man überhaupt hin muss. Anfangs beispielsweise kann man den Nachtclub "Nachtschicht" nicht ohne Clubkarte betreten. Um diese zu erhalten, muss man eine Person aufsuchen, die sich in einer Seitengasse befindet. Leichter gesagt als getan: In der riesigen Stadt weiß man garnicht wo lang man überhaupt muss. Und so gestaltet sich der gesamte Beginn des Spiels: Geh zu A, hol B, mach C und so weiter. Das wär nicht halb so schlimm, wenn die Umsetzung nicht so mies geworden wäre. Später im Spiel befindet man sich auf dem Schlosshof. Im Norden steht ein alleinstehendes Gebäude, welches natürlich verschlossen ist. War man gewohnt, den Schlüssel durch Rätsel etc. zu bekommen, muss man nun - Achtung - eine Säule im Bereich nebenan ansprechen. Dies wär nicht schlimm, wenn diese Säule besonders gekennzeichnet wär und nur so aussehen würde, wie jedes andere x-beliebige Objekt im Spiel.

    Kommen wir zum AKS: Ich bin selbst ein Fan von Echtzeit-Kampfsystemen und war deshalb gespannt, wie man dies nun umsetzt. Die Waffenwahl ist ordentlich: Von der einfachen Pistole bis zum zerstörerischen Granatenwerfer ist alles dabei, und das Beste: Die Waffen lassen sich in einem Schießbudenspiel auch verbessern. Das blöde: Das Schießbudenspiel gibt es (soweit ich weiß) nur im Schloß, d.h. gerade gegen Ende muss man mit den Waffen leben, die man hat, da eine Rückkehr nicht möglich ist. Auch eine sehr schöne Idee: Verteidigungswaffen. Sobald ein Gegner den Helden fest umklammert und man es Leid ist abwechselnd die Pfeiltasten zu drücken, genügt ein Druck auf die ESC- oder 0-Taste um eine Granate oder einen Dolch zu nutzen. Ein geniales Feature, bestens dafür geeignet sobald man wenig Lebensenergie hat. Aber auch hier wieder ein Fehler im Spieldesign: Nicht alle Gegner können so ausgeschaltet werden, und damit sind nicht Endgegner gemeint, sondern stinknormale Gegner. Das Skurrile: Diese Gegner sind auch in der Lage den Helden zu umklammern, und lassen sich auch mit einem Schuss töten wie der Rest. Aber kein Dolch oder keine Granate nutzbar?
    Apropos Endgegner: Diese sind schön designt und könnten aus dem Hirn des "Silent Hill"-Erfinders stammen. Nur lassen diese sich ohne Taktik ganz einfach bezwingen. Der erste Boss, "Der Vater", vertrug bei meinem Durchlauf gerade mal eine Kugel von meiner Pistole, die 1x verbessert wurde. Die restlichen Kämpfe (bis auf den Endkampf) verliefen ähnlich: Stehenbleibende Gegner, einige Schüsse, fertig.

    Kommen wir nun aber zu einem Höhepunkt des Spiels: Die Grafik. Sehr gut animierter Schnee, solides Mapping, nahezu perfekte Lichteffekte: Atmosphärisch oberste Liga. Die Posen des Helden sehen allesamt spitze aus, ob Lio nun die Waffe nachlädt oder über einen kleinen Zaun springt: Er macht immer eine gute Figur. Die Chipset-Grafiken passen frablich immer perfekt zusammen, die Stadt macht zuerst einen eher mageren Eindruck, doch sobald man "Mexikoplatz" erreicht, zeigt sie ihre ganze Pracht. Die Innenräume nur mit wenigen Lichtquellen bedeckt, aufklappernde Fenster, Schnee, der seinen Weg nach Innen bahnt, Vorhänge, die sich so flüssig Bewegen wie Schlangen. Hier stimmt einfach so gut wie alles, und da muss man Biohazard mal loben: Momentan gehört "Alone" zu den wohl schönsten RPG-Makern Spielen, die es überhaupt gibt.

    Fazit: Dass "Alone" zu den besten Spielen des letzten Jahres gehören, steht außer Frage. Das Beste jedoch wurde es nicht. Viel zu oft stellen sich unlogische Dialoge und Bugs in den Weg Richtung Maker-Olymp. Viel zu oft lassen sich Gegner nur schwer bezwingen aufgrund ihrer hoher Laufgeschwindigkeit. Viel zu oft finden sich Parallelen zu bekannteren Spielen, obwohl diese unnötig wären, da ich Biohazard für einen kreativen Menschen halte. Nichts desto Trotz ist "Alone" ein Highlight für sich: Eine grandiose Winterkulisse, erschaffen durch tolle Lichteffekten und minimalistischen Soundeffekten und ein aufstockbares Inventar motivieren den Spieler: Wo muss dieser Schlüssel hin? Kann ich mir Waffe X leisten? Auch die Zwischensequenzen, die selbst gemalt wurden, leisten ihren Beitrag und gestaltenen die Handlung spannender und lebhafter. Falls Biohazard wirklich an einer neuen Version arbeiten sollte, dann müsste er die ganzen Mängel beseitigen, und schon wär "Alone" das, was es dem Untertitel nach nicht sein will: ein "Eternal Dream".

  4. #4
    Ich stimme Sushi in fast allen Punkten zu. Manche Sachen würde ich nicht ganz so hart sehen (Chipsetfehler, fallen mir nicht sofort auf ), andere wieder etwas mehr (total unlogische Handlungen der Charas).

    Eine Sache stört mich allerdings richtig: Wieso zur Hölle versucht Biohazard eigentlich an allen Ecken und Enden die "Großen" des Horrorgenres in einem Spiel zusammenzufassen? Da befinden sich Teile aus Resi4 (wohl deutlichsten), dort ein KOMPLETT gleicher Dialog aus Silent Hill2 (konnte mitsprechen, wusste was passiert und englische Stimme Angelas mit Messer in der Hand hatte ich auch im Kopf) und dort Szenen aus führeren Resiteilen.
    Mein absolut größter Kritikpunkt am ganzen Spiel. Selbst das Zurückschrecken als James, äh Lion das Messer des Mannes nehmen wollte war komplett mit dabei, in wohl 100% gleichen Wortlaut. Habe nur noch noch darauf gewartet dass er das Messer auf den Tisch legt, man es mitnimmt und Blut dran findet....

    Es ist sehr schön, es macht auch Spaß, allerdings sehe ich es grade mehr als unlustige Parodie von Horrorspielen, als Gruselschocker.


    EDIT: Ah, natürlich was mir sehr gut gefällt ist die Musik. Jetzt die rockigen - metalartigen bis kranken Lieder gefallen mir richtig gut.
    Weiß jemand woher zbsp. die Bossmusik oder die Musik aus dem zweiten Titelbildschirm, wo man "Intro", "Spielen" und "Beenden" auswählen kann, her ist?


    EDIT2: Nächster Fehler: Gegengift kann nicht benutzt werden....

    Geändert von Soul Reaver (05.01.2008 um 19:13 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von Soul Reaver
    Weiß jemand woher zbsp. die Bossmusik oder die Musik aus dem zweiten Titelbildschirm, wo man "Intro", "Spielen" und "Beenden" auswählen kann, her ist?
    Das Lied vom zweiten Startbildschirm ist von der Deathmetalband "Children of Bodom". Leider weiß ich nicht mehr welches Lied von denen es genau war (und schnell mal nachschauen geht gerade auch nicht weil ich das Spiel nicht auf meinem Rechner habe).

    Gruß
    Stoep

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