(die Vorposter nur überflogen)
Meiner Meinung nach sollte sich ein Charakter während des Spiels entwickeln.
Wie ich finde gehorchen immernoch zu viele Chars - sein sie's in Maker-RPGs oder kommerziellen RPGs) immernoch dem klischeehaften (ich nenne es gern) "Alex-Prinzip". Das heißt: Der Krieger ist etwas dümmlich, aber im Grunde recht wonnig und wenn's hart auf hart kommt wirklich mutig. Wenn keine Auswahl gegeben ist, so ist der Krieger je im allgemeinen der Hauptprotagonist; der Magier des Spiels ist etwas schmiegsam, vllt auch etwas hochnäßig, aber im Grunde hauptsächlich das Köpfchen der Gruppe. Zumeist treffen wir noch auf Diebe/Banditen oder einfach irgendwelche zwielichten Gruppenmitglieder, die alles in der Umgebung nach Lust und Laune verarschen. Wahlweise haben wir dann noch Kinder oder andere Mitbringsel, die die Gruppe etwas spaßig auflockern. (Nebenbei bemerkt treffen die Leute ständig auf ominöse Dämonen in obscuren Höhlen, die dann etweder die Gruppe verwurzzweckeln oder verkloppt werden)
Das Paradebeispiel für meine Begriffe:
Die Klasse des Hauptprotagonisten außen vor gelassen ist er nicht allwissend, aber doch schon recht intelligent, oder zumindest einem bestimmten Sozialisationsfaktor unterworfen. Er ist auf HIlfe angewiesen und nicht unbedingt der Bringer der Nation.
Partymember 2 ist wahlweise das Gegenstück zum Hauptheld oder wenigstens von den Fertigkeiten her anders orientiert als selbiger. Gern ein bisschen dümmlich oder hochintelligent, recht freundschaftlich oder eben sehr abweisend (hierbei kommt es wieder auf die Story des Spiels an). Die restlichen Gruppenmitglieder dürfen sich gern was dazwischen aufteilen. Die Gruppe an sich darf sich gern hin und wieder etwas angiften und strietzen, Verrrat oder ähnliches sind mal wieder storybedingt und überhaupt macht die Story die Musik.
Eine gewisse Fertigkeitsvielfalt ist natürlich Vorraussetzung für ein gutes Gameplay.
Klischees lassen sich natürlich überall finden und nie ganz vermeiden, aber man sollte wenigstens den Ansatz wagen, sie auszumerzen.
Anbei meine Liste in Form von Corti's "Kelven-Glücklichkeits-Standartlistchen", dieserhalber aber etwasernster
und mehr auf Insiderwitze ausgelegt (tztz):
Dankwart aus Unterwegs in Duesterburg - er hat Witz, Geist und ist mit einer grandios versteckten Senilität gesegnet (da lukt btw. bei christianjunck ein versteckter Dankwart *bäh*)
Rem aus Mondschein - da hat's ja ds Kinderklischee *fg* ... aber ihr müsst zugeben, sie hat ihren Keks allein für den Spruch verdient ;P
Gustav aus Eternal Legends - der Gute zeugt aus charakterlicher Tiefe; der perfekte Bösewicht der Gruppe ohne direkt böse zu sein^^
(um den Kommerz zu befrieden)Uther aus Warcraft III. (auch, wenns kein RPG iss) - Klasse Pala, ich frag mich, warum die Nachtelfen ihn nich abgeworben haben, als Mondpriester hätte der echt Schmackes
Und um das Thema entgütlig ausgekaut zu haben:
Ist euch schonmal aufgefallen, dass die "neueren" komemrziellen RPGs nur mit etwa 10% Heldengesprächen gesegnet sind?! Oder spiel ich da die falschen?? oO
MFG Inuki San






.
ernster
und mehr auf Insiderwitze ausgelegt (tztz):
Zitieren









