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Thema: Gameplay vs. Realismus

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @Corti
    Bei dem was du meinst, passt dann aber "Gameplay vs. Story" besser. Das ist noch ein ganz anderes Thema, wobei dort aber wohl fast jeder zustimmen wird, wenn man sagt, dass beides sich die Waage halten sollte.

    @UhuSchuhu
    Das "Reden nach Charisma" sollte dann aber nur auf das Gameplay eine Auswirkung haben, also z.B. wenn es um das Feilschen usw. geht. Wenn Storydialoge von einem Statuswert abhängen, leidet das Geschichtenerzählen mMn darunter gewaltig.

    @Tyrfing
    Zitat Zitat
    RPG = Role Play Game = Rollenspiel -> Somit ist der Vergleich machbar, denn es bedeutet lediglich in eine andere Rolle zu schlüpfen.
    Was man aber bei den meisten Computer- und Videospielen nicht macht. Glücklicherweise verfolgt man die Spiele aus der Sicht eines unsichtbaren Beobachters über dem Protagonisten, wie in Büchern und Filmen. Das ist für mich auch absolut notwendig, um eine interessante und fesselnde Story zu erzählen, aber das jetzt weiter auszuführen sprengt den Rahmen dieses Threads. Das gilt natürlich nur für digitale RPG's.

    Ich finde, auch bei der Handlung selber sollte man keinen Realismus im Sinne eines Abbildes unserer Realität fordern. Die Handlungen der Figuren - wenn sie Menschen oder ähnliche Wesen sind - sollten nachvollziehbar sein. Wobei es durchaus mal sein kann, dass jemand gegen sein normales Verhalten handelt; auch Menschen verhalten sich oft genug unlogisch. Es kommt eben auf die Situation an. Insgesamt gesehen sollte es bei der Handlung der Figuren aber etwas geben, das jemand in einem Artikel über Geschichtenerzählen "psychologische Integrität der Hauptcharakter" genannt hat.

  2. #2
    Zitat Zitat von Kelven
    @UhuSchuhu
    Das "Reden nach Charisma" sollte dann aber nur auf das Gameplay eine Auswirkung haben, also z.B. wenn es um das Feilschen usw. geht. Wenn Storydialoge von einem Statuswert abhängen, leidet das Geschichtenerzählen mMn darunter gewaltig.
    Dann muss man es Regeln wie in Baldurs Gate.
    Man ermöglicht es dem Spieler, seinen Welt-Charakter (der, mit dem er über die Karte läuft) zu wechseln, und stellt dann halt für verschiedene Aktionen verschiedene Charaktere bereit.
    Einen Paladin mit viel Charisma zum Reden, einen Dieb zum Schlösserknacken, einen intelligenten Magier, der alte Sprachen fließend spricht und so weiter.
    Eigentlich ist das ein Konzept, was sich sicher auszuarbeiten lohnt. Das einzige Problem wird wohl sein, die Grenze zwischen Spaß und Frust, weil man den passenden Char nicht dabeihat, zu finden.

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