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Ritter
Endlich mal eine interessante Umfrage. =)
1. Auf welche Makerspiele wartet ihr im Moment? Nennt bitte 3 Spiele, die jeweils eine Gewichtung von 3, 2 bzw. 1 Punkt(en) haben.
- London Gothic (3P)
- Zodiac Towers (2P)
- Velsarbor (1P)
2. Welches Genre sollte bei den Makerspielen mehr bedacht werden?
- Rollenspiele, die sich in ihrem System mehr an westlichen RPGs und/oder Pen und Papersystemen orientieren.
- Rollenspiele, die sich darauf konzentrieren dem Spieler in vielen Belangen möglichst viel Freiraum zu bieten.
Kommerzielles Beispiel für ersteres wäre Albion oder Fallout. Für zweiteres ist Gothic das Paradebeispiel.
3. Welche Faktoren sollten in zukünftigen Makerspielen eine größere Bedeutung haben als es jetzt der Fall ist?
Spielbarkeit durch kleine technische Finessen. Velsarbors Tausch-System ist ein schönes Beispiel dafür. Aber auch in Sachen KS und Menü herrscht mMn zuwenig Experimentierfreude.
Aber generell habe ich das Gefühl, daß dem Gameplay an sich, zuwenig Aufmerksamkeit gegeben wird und zu oft mit dem Totschlagargument "Story ist wichtiger" hantiert wird. Es gibt hier natürlich auch Gegenbeispiele, dies sind meist dann die Spiele, die auch aus der Masse herausstechen (Velsarbor, die Minispiele von Bambi).
4. Welches Spiel hat euch in diesem Jahr am besten gefallen?
Schwer zu sagen, da ich mich sicher nicht an alle Spiele des letzten Jahres erinnere, aber die Velsarbor-Demo war doch ein grandioser Meilenstein, der micht tief beeindruckt hat.
5. Wurde mit den aktuellen Makerspielen ein Punkt erreicht, an dem sich die Spiele nur noch mit großen Aufwand übertreffen lassen, oder befinden wir uns erst am Anfang vom dem was möglich ist?
Ich denke, in Sachen technischer Komplexität und grafischer Qualität ist die Entwicklungskurve mittlerweile extrem flach. In Sachen Spielbarkeit sehe ich uns zwar nicht mehr am Anfang, aber dort haben wir sicherlich noch einiges an unausgeschöpftem Potential.
6. Wie wichtig sind euch innovative Elemente, also müssen sich Spiele immer grundlegend von den Vorgängern unterscheiden oder gilt für euch eher "Never change a winning team"?
Ein wenig Innovation ist nie verkehrt. Man sollte hier aber auch nicht übertreiben (ala Spiele mit Vampiren sind direkt ininovativ dank VD1+2). Ein gesundes Mittelmaß wäre am Besten. Man sollte von anderen Spielen lernen. Was war in dem Spiel besonders gelungen, was weniger. Diese Punkte sollte man dann nehmen und gucken ob sie ins eigene Konzept passen und wie man sie verbessern kann.
Spiele sollten sich evolutionär entwickeln, nicht revolutionär.
7. Wie wird sich eurer Einschätzung nach die Makerszene im nächsten Jahr entwickeln?
Ich denke wir werden immer mehr XP-Spiele in der Mache sehen. Viele 2k-Spiele werden "marktreifer", aber es wird im 2k-Bereich weniger Nachschub geben. Es wird sich also eine Art grundlegender Wandel vollziehen. Die 2k-Elite an Spielen nähert sich ihrer Vollendung, von hinten rücken aber hauptsächlich XP-Spiele nach.
8. Arbeit ihr im Moment selber an einem Spiel? Falls ja, nennt den Titel und wie weit das Spiel ungefähr ist.
Momentaner Arbeitstitel ist Solatic (basierend auf Welt u. System - siehe Sig). Status ist irgend etwas zwischen "auf Eis liegend" und "Planstatus".
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