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Thema: RPG Maker 2k Games vermarkten

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Blackadder Gast
    Zitat Zitat von GSandSDS
    [...] Natürlich immer vorausgesetzt man hat erstens den RPG Maker 2000 legal erworben und zweitens wirklich alles selbst erstellt.
    du hast drittens vergessen:
    das spiel muss in punkto qualität und vielseitigkeit einiges zu bieten haben und mindestens auf dem niveau von "unterwegs in düsterburg" sein.
    mit 08/15 spielen sollte man auf keinen allzu grossen umsatz hoffen.
    wenn überhaupt jemand dazu bereit ist, für solche spiele geld hinzublättern.

    Geändert von Blackadder (29.08.2005 um 16:46 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von .trickster
    du hast drittens vergessen:
    das spiel muss in punkto qualität und vielseitigkeit einiges zu bieten haben und mindestens auf dem niveau von "unterwegs in düsterburg" sein.
    mit 08/15 spielen sollte man auf keinen allzu grossen umsatz hoffen.
    wenn überhaupt jemand dazu bereit ist, für solche spiele geld hinzublättern.
    Nunja, ich habe die Lizenz- und die rechtlichen Bedingungen gemeint. Und da spielt ja Qualität keine Rolle. Sieht man ja auch in vielen anderen kommerziellen Sparten.

    Zu MagicMagors Erläuterungen:
    Ich will hier vielleicht noch ergänzend sagen, dass im Falle eines Vertreibes der Spiele über einen physikalisch greifbaren Datenträger (also kurz gesagt: CDs mit Spiel drauf verhökern) natürlich noch eine Investition in einen USK-Alterseinstufungstest fällig wird, jedenfalls sofern man das auf dem deutschen Markt anbieten wird. Es sei denn man will es ohnehin nur an 18+ anbieten, aber dann muss man sich mit den Altersschutzbestimmungen rumschlagen. Ein USK-Test kostet glaube ich im Schnitt 2000 Euro.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Ein USK-Test kostet glaube ich im Schnitt 2000 Euro.
    Wird höchste Zeit, dass Deutschland endlich das PEGI-System anerkennt. In allen anderen europäischen Ländern klappts doch auch, bloß die blöden Deutschen brauchen mal wieder ne Extrawurst...

  4. #4
    Wer mit dem Maker und dem Hobby "Spielerstellung" allgemein Geld verdienen will, der kann ja mal einfach über drei Ecken denken, ein gutes Makerspiel fertigmachen und Dieses dann beifügen, wenn er sich mal bei einer Spielefirma oder einem anderen Spieleprojekt größerer kommerzieller Natur bewerben will.
    Gute Personalchefs von Spielefirmen sind nicht nur an sehr guten Programmierkentnissen interessiert, sondern auch an Kreativität und der Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen oder Situationen zu inszenieren.

    Ein gutes Makerspiel als Referenz kann da durchaus Wunder wirken

  5. #5
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Wer mit dem Maker und dem Hobby "Spielerstellung" allgemein Geld verdienen will, der kann ja mal einfach über drei Ecken denken, ein gutes Makerspiel fertigmachen und Dieses dann beifügen, wenn er sich mal bei einer Spielefirma oder einem anderen Spieleprojekt größerer kommerzieller Natur bewerben will.
    Gute Personalchefs von Spielefirmen sind nicht nur an sehr guten Programmierkentnissen interessiert, sondern auch an Kreativität und der Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen oder Situationen zu inszenieren.

    Ein gutes Makerspiel als Referenz kann da durchaus Wunder wirken
    Das wäre natürlich was. Hast du denn irgendwelche Erfahrungen diesbezüglich gemacht? Würde mich interessieren.

    Zitat Zitat von Miroku
    Ob der R-PG Minerva Maker mal das Tageslicht erreicht bezweifle ich noch, und ob er dann besser sein wird als der Maker XP steht auch noch offen.
    Laut Homepage ist er schon zu 84% fertiggestellt. Ich denke das spricht ziemlich dafür, dass der Minerva erscheinen wird. Vielleicht sogar noch dieses Jahr?

  6. #6
    Zitat Zitat von Ascare
    Das wäre natürlich was. Hast du denn irgendwelche Erfahrungen diesbezüglich gemacht? Würde mich interessieren.
    Leider nicht persönlich, aber ich habe zusammen in der Berufsschule mit einem Fachinformatiker gesessen, der bei Bluebyte (Siedler-Reihe) in Mühlheim seine Ausbildung gemacht hat und jetzt zum FI umschulte und der hat mir da ein bisschen was aus dem Nähkästchen geplaudert und sich darüber beklagt, das sie keine wirklich kreativen Köpfe finden, sondern nur sture Intelligenzbestien haben, die zwar den Code auswendig runterrattern können, jedoch zum Spiel kaum Etwas beitragen. (was manchmal mit Sicherheit auch ein Segen sein kann)

    Gerade deswegen vergibt man sich Nichts, wenn man ein Zeichen der Kreatitivät und der Liebe zum Spielen (in der Branche verdammt gerne gesehen) beilegt, wobei die Personalchefs natürlich wissen, das man als 1-Mann-Armee keinesfalls ein Monsterspiel machen kann, und so vermehrt auf die Spielidee und vor Allem auf die saubere Ausführung achten, wobei eine Code-Prüfung bei Makerspielen eher hinfällig ist

  7. #7
    @Liferipper: Was ist denn das PEGI-System? Sagt mir eigentlich nichts.

    Vielen Dank für die vielen Antworten, somit ist der Gedanke von mir auch schon zerschlagen mit Makergames Geld zu verdienen, 1. wegen dem riesigen Aufwand, 2. Wegen den Kosten sodass sich das überhaupt nicht Lohnt (und eben mit Alterstufe, Vertrieb usw...)

    Und dann bekommt man ja auch Ärger mit den RTP Sachen tja, na dann kann man ein gutes RPG Game nur als Image Aufbesserung bzw. als Referenz sehen, oder weils einem Spaß macht ein Spiel zu machen, das ist wohl die Hauptsache!

    @masterquest

    Mit welcher IDE arbeitet ihr dann? Der Vorteil von Java ist ja dann, das es Plattformunabhängig sein wird, und das ist ja besonders cool 8).

    Aber wenn ich so nachdenke über die Maker-Macher Vergangenheit stoße ich auf viele Enttäuschungen, wie der Genesis Maker.

    Ob der R-PG Minerva Maker mal das Tageslicht erreicht bezweifle ich noch, und ob er dann besser sein wird als der Maker XP steht auch noch offen.

    Und meint ihr bekommt das hin? Eine Softwarefirma bei denen nur Profis arbeiten, brauchen bestimmt auch ein Jahr um einen guten Maker hinzubekommen. Zumal arbeiten die zu 30 und das Tag für Tag.

    Naja so ist es auf jeden Fall bei den neusten Games. Meistens braucht die Produktion auch länger. (Außer sie übernehmen die Engine, haben schon vorgefertigte Grafiken, Sound was weiß ich).

    Aber wie man im Forum sieht, bemüht ihr euch um die Planung, und das ist ja das Wichtigste.

    Wenn der neue Maker detailgenau aufgeschrieben wird ist die Halbe Arbeit eigentlich schon getan.

    Ich hätte schon Interesse da mitzumachen. Einen neuen Syntax eben Java lernt man eh schnell wenn man andere Programmiersprachen beherrscht. Aber ich habe leider kein Internet mehr. Ab Okt./November hoffentlich wieder. Wäre da noch ein Einstieg möglich? Ich glaube nicht oder?

    Gruß Miroku

  8. #8
    Danke für die Info. Ich denke das ist eine gute Anregung für meine zukünftigen Bewerbungen.

  9. #9
    Zitat Zitat
    @Liferipper: Was ist denn das PEGI-System? Sagt mir eigentlich nichts.
    Komm ich dochmal dazu, den Wikipedia-Tag zu benutzen...

    PEGI

  10. #10
    Ich hab irgendwo mal gelesen, dass, wenn man den RPG Maker XP legal ersteht, man die Lizenz für dessen RTP gleich miterwirbt. Folglich müsste man doch das RTP verwenden dürfen, und das Spiel trotzdem zum Verkauf anbieten, oder? GSandSDS behauptet aber was andres. Korrigiert mich, oder klärt das, ich bin ein wenig verwirrt.

  11. #11
    Laut der Hilfedatei des RPG Makers 2k müsste man den Sourcecode des Programms von ASCII/Enterbrain kaufen um damit erstellte Spiele verkaufen zu können da die Technik die hinter dem allen steckt, scheißegal ob alle Ressourcen selbst gemacht sind oder nicht, immernoch ASCII/Enterbrain gehört.

    Das Format der Maps, Database etc. mag nicht so doll sein, aber es gehört der Erstellerfirma. Das selbe gilt für die rpg_rt.exe etc.

    Ansonsten wär es n leichtes n Team aufzustellen in dem sich jeder um was anderes kümmert.

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