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Thema: Kummerkasten

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Würde ich auch vorschlagen... Vielleicht bei Tante/Onkel, Oma/Opa? Oder notdürftig bei Freunden?

    - Das Inno -

  2. #2
    Ist die Frage ob das eine nachhaltige Lösung ist...
    Aber um den Kopf freizubekommen kann es nicht schaden, erstmal Abstand zu nehmen.

  3. #3
    Eine Nachhaltige Lösung ist vermutlich nur der Schritt in die Selbstständigkeit. Eigene Wohnung etc. Aber wie? Das ist der Punkt.

    Aber ich würde Dir ebenfalls empfehlen erstmal da weg zu kommen.

  4. #4
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Ist die Frage ob das eine nachhaltige Lösung ist...
    Nein.
    Zitat Zitat
    Aber um den Kopf freizubekommen kann es nicht schaden, erstmal Abstand zu nehmen.
    Genau darum gehts jetzt erstmal.

  5. #5
    Ich habe hier keine Verwandten und wollte gerade weg. Aber ich wurde eingesperrt...

  6. #6
    Ich finde es immer arg bedenklich, wenn so krasse Formulierungen genutzt werden, ohne irgendwie konkrete Beispiele zu nennen.
    Manchmal ist einiges wesentlich weniger dramatisch, als man es selber (Unterstellung: pubertätsbedingt) sieht und ließe sich vielleicht mit einem ruhigen Gespräch aus der Welt schaffen.
    Wenn einem die Eltern als kleines Kind / prä-pubertär nicht mies behandelt haben, werden sie das sicherlich nicht plötzlich von jetzt auf gleich machen und entsprechend einem klärenden Gespräch aufgeschlossen sein.

    Sollte es sich allerdings so darstellen, wie beschrieben, wäre vielleicht mal das Wenden an einen Vertrauenslehrer (denn dafür sind die nämlich auch da) sinnvoll, bevor man selbst alleine zum Amt rennt.

  7. #7
    Ich musste vier Monate alleine zuhause leben und für das wöchtentliche Geld kellnern. Ab und zu ist mein Vater gekommen, allerdings nur, weil er sich dazu gezwungen gefühlt hat. Jede Art von eigener Meinung stempelt er als aufsässig und frech ab. Gerade im Auto hat er mich angeschrien, weil ich gemeint hatte, dass ich schon wusste, was er zu mir gesagt hatte. Solange ich mit seinem Geld lebe, muss ich auf alles hören, was er zu mir sagt. Widerreden sei mir verboten. Er hat mich vor meinem eigenem kleinen Bruder vorgeführt, mich beleidigt und gesagt, er redet nicht mehr mit mir. Ich verstehe es einfach nicht, wieso ich so behandelt werde.

    Möglicherweise klingt das weniger dramatisch, als ich es darstelle. Aber ich wurde verrückt. Erst vor ein paar Monaten habe ich meinen Fernseher umgeschmissen und zerstört, diesmal war's ein Tisch, ein Schrank und diverse Dinge, die mir unter die Hände kamen. Und was mir noch mehr Sorgen bereitet: Ich hatte Selbstmordgedanken. Ich bin absolut gegen Selbstmord, ich hasse es, wenn Leute meinen, sich selbst umbringen zu müssen. Und dann sowas.

    Geändert von Ligiiihh (17.07.2012 um 13:02 Uhr)

  8. #8

    Gala Gast
    Liigiih, geh echt direkt zum Jugendamt. Das kann so nicht weitergehen und die können dir am besten weiterhelfen!

  9. #9
    Darf ich mal fragen, wie alt du bist?
    Es kann es nicht sein, dass du für die lange Zeit, in der du alleine Zuhause bist, jobben musst, um über die Runden (?) zu kommen. Sowas ist absolut unverantwortlich. Und im Zimmer einsperren? Hallo? Ich hätte da wohl die Polizei gerufen.

    Wie Gala sagte, kontaktiere das Jugendamt, soweit du das hier beschreibst, sind das ja grausame Zustände. Die können dir bei sowas wirklich helfen.

    - Das Inno -

  10. #10
    Ich persönlich würde wohl zuerst einmal mit einer anderen Vertrauensperson in deinem Umfeld darüber sprechen. Das kann ein Lehrer oder die Eltern eines Freundes sein. Vielleicht auch dein Hausarzt oder so, einfach jemand der dir erstmal einen Rat geben kann oder mit dir das Gespräch mit deinen Eltern suchen kann bzw. den eventuellen Ernst der Lage aus einem andere Blickwinkel betrachtet als es Jugendliche oder Leute aus dem Internet können. Es ist schon ziemlich krass mMn gleich zum Jugendamt zu gehen und wenn sollte dich dabei vielleicht jemand erwachsenes unterstützen. Unternehmen solltest du aber auf jeden Fall etwas!

    Kopf hoch, Ligiiihh. :<

  11. #11
    Zitat Zitat von Sperlingsprinz Beitrag anzeigen
    Ich persönlich würde wohl zuerst einmal mit einer anderen Vertrauensperson in deinem Umfeld darüber sprechen. Das kann ein Lehrer oder die Eltern eines Freundes sein. Vielleicht auch dein Hausarzt oder so, einfach jemand der dir erstmal einen Rat geben kann oder mit dir das Gespräch mit deinen Eltern suchen kann bzw. den eventuellen Ernst der Lage aus einem andere Blickwinkel betrachtet als es Jugendliche oder Leute aus dem Internet können. Es ist schon ziemlich krass mMn gleich zum Jugendamt zu gehen und wenn sollte dich dabei vielleicht jemand erwachsenes unterstützen. Unternehmen solltest du aber auf jeden Fall etwas!

    Kopf hoch, Ligiiihh. :<
    Dass er 4 Monate alleine gucken muss, wie er über die Runden kommen soll und deswegen jobben muss und von seinen Eltern in seinem eigenen Zimmer eingesperrt wird, ist für dich also so "normal", dass man da nicht das Jugendamt einschalten sollte?
    Sorry, das finde ich nicht. Das sind krasse Zustände.

    - Das Inno -

  12. #12
    Nein, nein, da habe ich mich vielleicht etwas zu ungenau ausgedrückt. Ich habe im Restaurant meiner Eltern ausgeholfen, wo ich auch von meinem Halbbruder unterstützt werde. Ich mache das teilweise freiwillig, um an etwas Geld zu kommen. Die letzten Monate war ich halt dazu gezwungen, da etwas zu machen, da meine Eltern ständig weg sind. Mein kleiner Bruder wird eigentlich auch nur von seiner Großtante beaufsichtigt, die aber nicht hier mit in unserer Wohnung lebt. Sie kommen ab und zu vorbei, um mir beim Aufräumen zu helfen.

    Das mit Jugendamt habe ich bisher schon gemacht, allerdings ging das bisher nur um schulische Probleme, da meine Lehrer einen herben Leistungsverlust bei mir festgestellt hatten. Ich hatte das mit den Selbstmordversuchen meiner Mutter erklärt, mehr nicht. Ich sehe aber auch in den Leuten vom Jugendamt nicht wirklich Vertrauenspersonen. Die sehen das stellenweise zu sehr rational. Ich wurde in meiner Kindheit manipuliert, sodass ich meine Eltern eigentlich immer auf irgendeine Weise schätzen und lieben werde, egal, was sie mir antun. Und deswegen will ich da keine rechtlichen Konsequenzen vorerst einleiten...

    @Inno: Ich werde dieses Jahr noch 16.

  13. #13

    Gala Gast
    Das Jugendamt != rechtliche Konsequenzen.

    Das ist nunmal die Anlaufstelle, die dir helfen kann. Sei es nun um in ein betreutes Wohnen für Jugendliche oder zu Verwandten/Bekannten zu kommen denen du traust, einen finanzunterstützenden Überblick gebend oder dir die Optionen zu zeigen die du hast. Da brauchst du nicht gleich losklagen und aufhören deine Eltern nicht mehr lieb zu haben. Aber so kanns ja einfach nicht weiter gehen.

  14. #14
    Zitat Zitat von Innocentia Beitrag anzeigen
    Dass er 4 Monate alleine gucken muss, wie er über die Runden kommen soll und deswegen jobben muss und von seinen Eltern in seinem eigenen Zimmer eingesperrt wird, ist für dich also so "normal", dass man da nicht das Jugendamt einschalten sollte?
    Sorry, das finde ich nicht. Das sind krasse Zustände.
    Ganz locker.
    Wie du siehst ist immer noch ein riesiger Unterschied zwischen etwas meinen und etwas beschreiben, auch im im echten Leben, aber besonders im Internet. Deshalb können wir hier unmöglich beurteilen, wie genau die Situation ist.


    Zu Viviane: Finde ich an sich nicht verkehrt. Genau so sollte es sein, ein Kind hat das Recht in einem guten Umfeld für es aufzuwachsen und das geht vor. Aber manchmal ist es schwerer diesen Schritt für sich selbst zu machen, als eine so schlimme Situation einfach weiter zu dulden...
    Ich zB bräuchte jemanden der meine Familie und meine Situation haargenau kennt und diese Schritte dann mit mir geht. Aber das gilt ja auch nur für mich.

  15. #15
    Zitat Zitat
    Ich zB bräuchte jemanden der meine Familie und meine Situation haargenau kennt und diese Schritte dann mit mir geht.
    Leider ist es halt oft so das auch Verwandte sich selbst die nächsten sind, grade bei Großeltern z.B. und Freunde auch im gleichen Dilemma stecken, denn "man will die Eltern ja nicht verärgern/bloßstellen, die meinen es ja nur gut blabla". Und da wird auch viel runtergemacht von wegen "wird schon wieder" und "stell dich nicht so an" - in dem Sinne ist finde ich das Internet eine echte Bereicherung, weil man hier eben grade in solchen Fällen ernstnehmen muss was geschrieben wird.

    Und es ist es gut, wenn es neutrale Instanzen - wie das Jugendamt - gibt. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, das Lig auch einen Sozialbetreuer bekommen würde, der eben die Schritte mit ihm geht. 1/3 des Weggehens sind ja geschafft, wenn man aktiv Hilfe sucht.

    Und "den" Vertrauenslehrer gibt es meines Wissens nach gar nicht mehr - aber im Zweifelsfall ist jeder Lehrer auch bereit (bzw. verpflichtet) zu helfen und im besten Fall kennt da schon jemand die Eltern von Sprechabenden und weiß wie sie ungefähr ticken. Wenns da jemanden gibt, mit dem Ligiiihh auf einer Welle ist und dem er vertraut wäre das auch ein guter erster Schritt.

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