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Thema: Kummerkasten

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Du bist einfach an dem Punkt angekommen, dass du mitbekommst, dass du nicht derjenige bist, der du sein willst. Die Phase macht wohl jeder durch und leidergottes macht es dich weder besonders, noch zu einer Ausnahme. Ich kann natürlich nicht nachvollziehen, wie sehr du an deiner Wunsch- und Wertevorstellung hingst und wie sehr es dir wichtig ist, dem zu entsprechen, aber du solltest es ganz einfach akzeptieren. Such dir eine Beschäftigung und nimm einfach hin, wer du wirklich bist.

    Aus meiner persönlichen Sicht solltest du wirklich deinen Kopf ersteinmal freikriegen und dann schlägst du bei "Drogen oder frauengeschichten wirklich über die Stränge", weil es ja das ist, was du scheinbar willst. Mein Tipp: Warte lieber ab, bis es dir von alleine besser geht. Trost in chemischen Substanzen zu suchen, die Glückshormone ausschütten, ist nämlich ne gefährliche Sache und kann schnell damit enden, dass du glaubst, ohne nicht mehr in den Tag starten zu wollen. Und körperliche Zuneigung hilft dir mit Sicherheit auch nicht, mit dir selbst besser klarzukommen.

  2. #2
    In meiner Familie bin ich mittlerweile ein kleines Stück Abfall, welches in der Respekts-Hierarchie den Platz ganz unten, noch vor meinem jüngerem Bruder, rangiert und nicht wert ist, versorgt zu werden. Niemand will sich um mich kümmern und ich werde behandelt wie ein Sklave, über den sich alle lustig machen dürfen. Aber noch viel schlimmer als das: Ich hatte eben zweimal zm ersten Mal das Bedürfnis, aus dem Auto zu springen und mich vor ein anderes zu werfen. Ich muss ganz schnell hier weg, da ich das Gefühl habe, dass ich die nächsten 24 Stunden ansonsten nicht überleben werde.

  3. #3
    Ligiiihh, hast du irgendwelche Verwandten, wo du hinkannst? Wenigstens für ein paar Tage, bis dieses Gefühl vorbei ist?

  4. #4
    Würde ich auch vorschlagen... Vielleicht bei Tante/Onkel, Oma/Opa? Oder notdürftig bei Freunden?

    - Das Inno -

  5. #5
    Ist die Frage ob das eine nachhaltige Lösung ist...
    Aber um den Kopf freizubekommen kann es nicht schaden, erstmal Abstand zu nehmen.

  6. #6
    Eine Nachhaltige Lösung ist vermutlich nur der Schritt in die Selbstständigkeit. Eigene Wohnung etc. Aber wie? Das ist der Punkt.

    Aber ich würde Dir ebenfalls empfehlen erstmal da weg zu kommen.

  7. #7
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Ist die Frage ob das eine nachhaltige Lösung ist...
    Nein.
    Zitat Zitat
    Aber um den Kopf freizubekommen kann es nicht schaden, erstmal Abstand zu nehmen.
    Genau darum gehts jetzt erstmal.

  8. #8
    Ich habe hier keine Verwandten und wollte gerade weg. Aber ich wurde eingesperrt...

  9. #9
    Ich finde es immer arg bedenklich, wenn so krasse Formulierungen genutzt werden, ohne irgendwie konkrete Beispiele zu nennen.
    Manchmal ist einiges wesentlich weniger dramatisch, als man es selber (Unterstellung: pubertätsbedingt) sieht und ließe sich vielleicht mit einem ruhigen Gespräch aus der Welt schaffen.
    Wenn einem die Eltern als kleines Kind / prä-pubertär nicht mies behandelt haben, werden sie das sicherlich nicht plötzlich von jetzt auf gleich machen und entsprechend einem klärenden Gespräch aufgeschlossen sein.

    Sollte es sich allerdings so darstellen, wie beschrieben, wäre vielleicht mal das Wenden an einen Vertrauenslehrer (denn dafür sind die nämlich auch da) sinnvoll, bevor man selbst alleine zum Amt rennt.

  10. #10
    Ich musste vier Monate alleine zuhause leben und für das wöchtentliche Geld kellnern. Ab und zu ist mein Vater gekommen, allerdings nur, weil er sich dazu gezwungen gefühlt hat. Jede Art von eigener Meinung stempelt er als aufsässig und frech ab. Gerade im Auto hat er mich angeschrien, weil ich gemeint hatte, dass ich schon wusste, was er zu mir gesagt hatte. Solange ich mit seinem Geld lebe, muss ich auf alles hören, was er zu mir sagt. Widerreden sei mir verboten. Er hat mich vor meinem eigenem kleinen Bruder vorgeführt, mich beleidigt und gesagt, er redet nicht mehr mit mir. Ich verstehe es einfach nicht, wieso ich so behandelt werde.

    Möglicherweise klingt das weniger dramatisch, als ich es darstelle. Aber ich wurde verrückt. Erst vor ein paar Monaten habe ich meinen Fernseher umgeschmissen und zerstört, diesmal war's ein Tisch, ein Schrank und diverse Dinge, die mir unter die Hände kamen. Und was mir noch mehr Sorgen bereitet: Ich hatte Selbstmordgedanken. Ich bin absolut gegen Selbstmord, ich hasse es, wenn Leute meinen, sich selbst umbringen zu müssen. Und dann sowas.

    Geändert von Ligiiihh (17.07.2012 um 14:02 Uhr)

  11. #11

    Gala Gast
    Liigiih, geh echt direkt zum Jugendamt. Das kann so nicht weitergehen und die können dir am besten weiterhelfen!

  12. #12
    Darf ich mal fragen, wie alt du bist?
    Es kann es nicht sein, dass du für die lange Zeit, in der du alleine Zuhause bist, jobben musst, um über die Runden (?) zu kommen. Sowas ist absolut unverantwortlich. Und im Zimmer einsperren? Hallo? Ich hätte da wohl die Polizei gerufen.

    Wie Gala sagte, kontaktiere das Jugendamt, soweit du das hier beschreibst, sind das ja grausame Zustände. Die können dir bei sowas wirklich helfen.

    - Das Inno -

  13. #13
    Ich persönlich würde wohl zuerst einmal mit einer anderen Vertrauensperson in deinem Umfeld darüber sprechen. Das kann ein Lehrer oder die Eltern eines Freundes sein. Vielleicht auch dein Hausarzt oder so, einfach jemand der dir erstmal einen Rat geben kann oder mit dir das Gespräch mit deinen Eltern suchen kann bzw. den eventuellen Ernst der Lage aus einem andere Blickwinkel betrachtet als es Jugendliche oder Leute aus dem Internet können. Es ist schon ziemlich krass mMn gleich zum Jugendamt zu gehen und wenn sollte dich dabei vielleicht jemand erwachsenes unterstützen. Unternehmen solltest du aber auf jeden Fall etwas!

    Kopf hoch, Ligiiihh. :<

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