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Thema: Welche Spiele habt ihr 2025 durchgespielt?

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  1. #13
    51 Games 2025 durchgespielt.
    Zwar mehr als davor das Jahr, dafür viele kurze Spiele dabei.

    Astro Bot
    Clair Obscur: Expedition 33
    Cronos: The New Dawn
    Crow Country
    Dead or Alive 6
    Der kühne Knappe
    Disney Epic Mickey: Rebrushed
    Dispatch
    Doom: The Dark Ages
    Dordogne
    Dragon Age: The Veilguard
    Duck Detective - The Secret Salami
    Emio – Der lächelnde Mann: Famicom Detective Club
    Eriksholm: The Stolen Dream
    Hard Reset Redux
    Hell is Us
    I Am Your Beast
    Immortals of Aveum
    Infamous: Festival of Blood
    KARMA: The Dark World
    Keeper
    Life Is Strange - Double Exposure
    Lords of the Fallen
    Lost Judgment
    Mafia: The Old Country
    Metaphor: ReFantazio
    MindsEye
    Mortal Kombat 11: Aftermath
    Mullet Madjack
    Ninja Gaiden: Ragebound
    Olija
    Outcast – A New Beginning
    Paper Mario: Die Legende vom Äonentor
    Post Trauma
    Senua’s Saga: Hellblade II
    Shinobi: Art of Vengeance
    Silent Hill 2
    Silent Hill f
    South of Midnight
    Star Wars Outlaws
    Steel Seed
    Still Wakes the Deep
    Teenage Mutant Ninja Turtles: Die Mutanten sind los
    Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten in Manhattan
    The Last Faith
    The Last Of Us: Left Behind
    The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom
    The Long Reach
    The Midnight Walk
    Tintin Reporter - Die Zigarren des Pharaos
    Tormented Souls 2


    Highlights:

    Hell is Us: Kam für mich aus dem Nichts und anhand des Trailers wusste ich irgendwie: DAS ist genau mein Ding.
    Hier bekomme ich Freiheit, ohne mich erschlagen zu fühlen, lockere Quests, die sich aber nie überflüssig anfühlen, ein überschaubares Kampfsystem mit kleinen, netten Ideen und ein Anti-Kriegsspiel, wie ich es zuvor noch nie erlebt oder wahrgenommen habe.
    Ich mochte This War of Mine, habe aber nie mit irgendjemandem mitgefühlt und wenn, dann wäre bis vor kurzem Spec Ops: The Line auf Platz 1 gewesen, wo einem die Soldaten echt leidtun konnten.
    Und solche Spiele gibt es bereits, wie in etwa 11-11 Memories Retold oder Valiant Hearts.
    Aber Hell is Us schlägt hier für mich ein ganz neues Kapitel auf.
    An vielen Stellen fühlt es sich nicht gut, sondern bitter an.
    Musste an manchen Stellen echt schlucken und gleichzeitig kommen viele schöne Momente vor.
    Dabei wird der Spieler gar nicht so sehr mit Dialogen zugebombt, aber was gesagt und gezeigt wird, ist voller Inhalt.
    Gleichzeitig bleibt der Spieler mehr ein Beobachter und lernt ein Land und dessen Vergangenheit sehr genau kennen, sofern man kein Problem hat, viele Texte zu lesen.
    Aber dann gibt es als starken Kontrast die andere Seite vom Spiel, wo lange Dungeons erkundet, gekämpft und gerätselt wird.
    Das alles ist eine interessante Symbiose, die nur durch ein schlampiges Ende und fast immer die selben Gegner einer höheren Wertung verwehrt wird, dennoch ohne viel Konkurrenz auf Platz 1 der RPG-Challenge 2025 gehört.

    Doom: The Dark Ages: Brachiale, brutale Action, wie ich es mir von Doom wünsche und kriege.
    Wieder mit einigen Neuerungen und von Anfang bis Ende ein Splatter-Fest.
    Ich liebe die Reihe einfach, auch wenn The Dark Ages etwas hinter Eternal zurückfällt.

    Shinobi: Art of Vengeance: Poliert bis zum Ende.
    Die Geschichte ist totale Nebensache, aber alles andere ist mir 2025 gut in Erinnerung geblieben.
    Man startet Shinobi und ist einfach drin.
    Perfekte Spiellänge, tolle Herausforderungen, eine Grafik zum Dahinschmelzen, cooler Soundtrack und all das zum kleinen Preis.
    Bin selber ein wenig überrascht, aber was es macht, macht es richtig.

    Ein Game of the Year ist 2025 leider ausgeblieben.
    Irgendwie war nicht ein Spiel dabei, von dem ich 100%ig überzeugt war.

    Die größte Überraschung war letztes Jahr aber MindsEye.
    Herrlich, wenn ein angebliches Schrottspiel einem am Ende so gefällt, trotz zahlreicher Schwächen.


    Nieten:

    KARMA: The Dark World: Langweiliger Walking-Simulator mit konfuser Story.

    Life Is Strange - Double Exposure: Ich komme immer noch nicht damit klar, was für ein Mist hier abgeliefert wurde.
    Deck Nine Games hat sich wieder ausgetobt und ein weiteres Life is Strange in den Sand gesetzt.
    Denen sollte man die Reihe wegnehmen und, so böse das auch klingen mag, die darauffolgende Kündigungswelle haben die sich echt verdient.
    Zum Spiel an sich: Wer sehen möchte, wie ein beliebter Charakter von vor 10 Jahren komplett vernichtet und alles, was zuvor passierte, in die Belanglosigkeit katapultiert wird, plus ein wenig Disney/Marvel-Scheiße unter einer an sich guten Reihe hängenbleiben sehen möchte, dem kann ich diese Albtraumtüte wärmstens empfehlen.

    Senua’s Saga: Hellblade II: Die mit Abstand größte Niete des Jahres.
    Dabei war Hellblade ein so gutes Spiel.
    Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch oder Hellblade II befand sich in der Entwicklungshölle.
    Die vielen Verschiebungen und die ständigen Info-Schnipsel sprechen dafür und bis auf die Grafik finde ich das Spiel in jeglicher Hinsicht beschissen.
    Es ist zu dunkel, das Gameplay ist ein Witz mit einem völlig übertriebenen Kampfsystem, die Charaktere könnten unsympathischer nicht sein und ich komme auf die ganze Geschichte nicht klar.
    Die wirkt furchtbar erzwungen, als wollte Ninja Theory gar keine Fortsetzung entwickeln, da die Geschichte auserzählt war und Microsoft mit einigen Millionen nachgeholfen hat.
    Dass ein so guter Entwickler so viele Jahre verschwendet hat für diesen Unsinn, tut mehr weh als all die dümmlichen Gore-Szenen im Spiel.
    Diese waren nämlich sagenhaft lächerlich und haben mich ständig an The Last of Us Part 2 erinnert.
    Alles ruft einem permanent zu, wie unfassbar brutal und böse man doch ist und schockieren möchte.
    Tja, spielt Hell is Us, das Spiel hätte eine USK ab 18 verdient und tat richtig weh und das nur beim Lesen.
    Aber dieser Unsinn von Ninja Theory bekommt hoffentlich nie einen dritten Ableger.
    Sollen die besser wieder an alte Stärken wie mit Enslaved oder Devil May Cry anknüpfen.

    Infamous: Festival of Blood und Dead or Alive 6 waren zwei weitere schwache Titel, die für 1x durchspielen aber klar gingen.


    War ein etwas schwaches Jahr, aber bis Mai am stärksten.
    Danach folgte eine Flaute bis zum Herbst und für dieses Jahr möchte ich wieder vermehrt meinen Backlog reduzieren.
    Und das gilt nicht nur für Games, denn irgendwie bin ich letztes Jahr einigermaßen gut von all den Abos weggekommen.
    Dafür stapeln sich hier neben Games auch viele Serien und Filme (auch digital) und besonders beim Lesestoff bekommen meine Games ordentlich Konkurrenz.
    Denn dieser Stapel ist letztes Jahr regelrecht explodiert, gerade was Mangas und Comics angeht.
    Habe aber auch viele Messen besucht und so manches seltene Exemplar erwischt.
    Wäre vielleicht sogar einen Thread wert, nur nicht unbedingt als Challenge.
    Mal schauen, was mir in den Sinn kommt oder ob überhaupt Interesse vorhanden ist.

    Geändert von Ὀρφεύς (01.01.2026 um 21:26 Uhr)

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