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Thema: Welche Spiele habt ihr 2025 durchgespielt?

  1. #1

    Welche Spiele habt ihr 2025 durchgespielt?

    Wie immer suche ich Inspiration und bin über eure Highlights gespannt. Daher die Frage: Welche Spiele habt ihr dieses Jahr durchgespielt?

    Bei mir waren es dieses Jahr folgende Spiele:

    05.01. Tomb Raider Remastered (Switch)
    08.01. Tomb Raider: Offene Angelegenheiten Remastered (Switch)
    19.01. Borderlands 3: Blutgeld (Xbox SX)
    20.03. Tales of Graces f (PS5)
    04.04. Borderlands 3: Moxxi's Überfall auf den Handsome Jackpot (Xbox SX)
    24.05. Baldur’s Gate: Enhanced Edition (PC, GOG)
    17.08. Clair Obscur: Expedition 33 (Xbox SX)
    26.08. Grim Fandango Remastered (Switch)
    02.09. Guacamelee! Super Turbo Championship Edition (Switch)
    08.10. Half-Life 2 (Xbox 360)
    18.10. Half-Life 2: Episode One (Xbox 360)
    01.11. Half-Life 2: Episode Two (Xbox 360)
    04.11. Live A Live (Switch)
    13.11. There Is No Game: Wrong Dimension (Switch)
    24.11. Guacamelee! 2 (Switch)
    21.12. Scooby-Doo!: Classic Creep Capers (N64)

    Die fettgedruckten haben mir dabei besonders gefallen. Und mein Spiel des Jahres wurde... Clair Obscur: Expedition 33

  2. #2
    Bei mir wie immer eine kleine, aber feine Liste, aus beruflichen Gründen traditionell mit wenig Zeit im Frühjahr:

    23.03. Core Keeper (PS5)
    21.06. Mario Kart World (Switch 2)
    03.08. Donkey Kong Bananza (Switch 2)
    24.10. Super Mario Galaxy (Switch)
    16.11. Super Mario Galaxy 2 (Switch)
    28.12. Hades II (Switch 2)

    Beim Spiel des Jahres ist es eine enge Entscheidung zwischen Donkey Kong Bananza und Hades II. Am Ende hat Hades II knapp die Nase vorn.

    Ansonsten noch gespielt, aber vor dem Ende abgebrochen: Mario & Luigi: Brothership - das Spiel ist zwar nicht schlecht, aber extrem repetitiv, und ich habe es im Frühjahr gespielt, als ich dann einige Wochen gar keine Zeit mehr hatte und danach keine Motivation mehr, es wieder aufzunehmen.

    Im kommenden Jahr warten eine Menge Titel darauf, endlich mal von mir angegangen zu werden. Darunter auch zahlreiche Spiele, die ich hier leider Jahr für Jahr nenne und dann doch nicht starte: Okami, Fire Emblem Engage, The Last of Us oder Red Dead Redemption 2 auf der einen Seite, aber auch Neuheiten wie Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung (zu Weihnachten bekommen) bzw. Neuauflagen wie die GBA-Castlevania-Teile aus der Dominus-Collection oder Final Fantasy Tactics: The Ivalice Chronicles auf der anderen Seite.

  3. #3
    15.2. Factorio: Space Age
    19.2. Outer Wilds
    28.2. Outer Wilds: Echoes of the Eye
    31.5. Doom: The Dark Ages
    7.6. Clair Obscur: Expedition 33
    3.8. Tunic
    17.8. Haven Moon
    25.9. Hollow Knight: Silksong
    5.10. Lies of P
    7.11. Hollow Knight
    28.12. Resident Evil 4 Remake

    Außerdem gespielt:
    Balatro
    Sound Voltex
    Beatmania iidx
    Mash VP: Re-Vision
    Groove Coaster: Future Performers

    So viel war es nicht dieses Jahr, Highlights sind fett, Expedition 33 ist mein GOTY. Ansonsten habe ich tatsächlich kein einziges RPG gepackt dieses Jahr. Angefangen habe ich noch Metroid Prime 4, was ich auch noch weiterspielen möchte.

    Geändert von dasDull (31.12.2025 um 22:42 Uhr)

  4. #4

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Ohne große Einleitung:
    • 02.02.2025: Ninja Gaiden II Black (EU Xbox Series X)
    • 06.02.2025: The Legend of Zelda: A Link to the Past (EU Game Boy Advance)
    • 08.02.2025: Dordogne (EU Xbox Series X)
    • 19.02.2025: Teenage Mutant Ninja Turtles: The Cowabunga Collection (EU PlayStation 5)
    • 28.02.2025: Guns of Fury (PC)
    • 04.03.2025: Tales of Graces f Remastered (EU PlayStation 5)
    • 16.03.2025: Terminator Resistance Enhanced (EU PlayStation 5)
    • 18.03.2025: Battletoads & Double Dragon (US Game Boy)
    • 30.03.2025: Forza Horizon 2 (EU Xbox One)
    • 19.04.2025: The Disney Afternoon Collection (EU Xbox One)
    • 24.04.2025: Cult of the Lamb (EU PlayStation 5)
    • 10.05.2025: Suikoden HD Remaster: Gate Rune War (EU PlayStation 5)
    • 15.05.2025: Final Zone (EU Xbox Series X)
    • 29.05.2025: Alien vs. Predator (Arcade)
    • 01.06.2025: Tales of Kenzera: ZAU (EU Xbox Series X)
    • 15.06.2025: Tiny Toon Adventures: Babs' Big Break (EU Game Boy)
    • 22.06.2025: The G.G. Shinobi (EU Game Gear)
    • 22.06.2025: Burai Fighter Deluxe (EU Game Boy)
    • 08.07.2025: Wonder Boy: The Dragon's Trap (EU Xbox One)
    • 18.07.2025: Arcade Archives: Viper Phase 1 (EU Switch)
    • 23.07.2025: RoboCop (EU Game Boy)
    • 23.07.2025: QIX (JP Game Boy)
    • 25.07.2025: Mega Man V (EU Game Boy)
    • 01.08.2025: Earthion (PC)
    • 31.08.2025: Gears of War: Reloaded (Xbox Series X)
    • 06.09.2025: Shinobi: Art of Vengeance (JP PlayStation 5)
    • 10.09.2025: Gradius (Gradius Origins, JP PlayStation 5)
    • 30.09.2025: Earthion (EU Xbox Series X)
    • 07.10.2025: Super Mario Land (EU Game Boy)
    • 29.10.2025: Ghost of Yōtei (EU PlayStation 5)
    • 30.10.2025: The Legend of Steel Empire (EU PlayStation 4)
    • 08.11.2025: Ninja Gaiden 4 (EU Xbox Series X)
    • 05.12.2025: MARVEL Cosmic Invasion (EU Xbox Series X)
    • 20.12.2025: Tales of Xillia Remastered (EU PlayStation 5)
    Muss noch hier und da was aus diesem Jahr nachholen, so dass in dieser Liste für mich kein GOTY dabei war (nur Spiele, die Spaß gemacht haben).

  5. #5
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Muss noch hier und da was aus diesem Jahr nachholen, so dass in dieser Liste für mich kein GOTY dabei war (nur Spiele, die Spaß gemacht haben).
    Das klingt n bisschen schade. Echt nix, was Dich richtig gepackt hat?



    Ich kopiere mein Abschlussfazit aus der JRPG Challenge, weil das fast alles abdeckt, was ich gespielt habe. Über World of Warcraft müssen wir gar nicht reden, wo zwischendurch immer mal was an Spielzeit ging (aber viiiiel weniger als in anderen Jahren). Neben den Titeln hab ich noch Silent Hill f durchgespielt, aber nur ein Mal. Irgendwie will ich mir da noch kein abschließendes Urteil erlauben, auch wenn ich nicht so mega motiviert war es noch mal durchzuspielen. Muss mich da echt noch mal in den Arsch treten xD
    Aber ganz grob finde ich, dass das das beste Silent Hill seit den originalen vier Teilen war. Endlich mal wieder ein Teil, der tiefer als ne Pfütze ist und wirklich was sagen will.


    Aber gut, nun der kopierte Text:

    Das Jahr über hab ich viele Spiele gehabt, die ich ziemlich toll fand. Und selbst am unteren Ende war gar nicht so viel dabei - zumindest wenig, was mir gar nichts gegeben hat, selbst wenn es objektiv nicht so pralle ist. Die erste Hälfte des Jahres stand heftig im Zeichen von Visual Novels, wo einige Knaller dabei waren. Danach ging es dann doch schon eher in die JRPG Richtung, zu Kaels Freude. Und letztendlich habe ich meine Kindheit (und Jugend) Revue passieren lassen mit einer Retrospektive zu Zelda.

    Dieses Mal warens einige Titel mehr, was es nicht unbedingt einfacher gemacht hat sie einzuordnen *g*
    Zumindest die alten Zeldaspiele habe ich aus der Wertung ausgeklammert, weil es einfach unfair gegenüber anderen Titeln wäre. Immerhin habe ich diese schon mehrmals durchgespielt und mag sie daher natürlich besonders gerne.

    Aber wegen der Menge und da Tier Lists so beliebt sind, gibt’s diesmal sowas! Meine grobe Logik war, dass Spiele, die mich emotional mitgenommen, innovativ sind, einen langfristigen Eindruck hinterlassen haben oder einfach sehr unterhaltsam waren, weiter oben angeordnet sind. Das gilt nicht uneingeschränkt - ich kann es beispielsweise nicht vertreten, ein Caligula Effect weit nach oben zu ziehen, auch wenn ich es präsenter habe als viele Spiele im Mittelfeld

    Die "Wertungen" selber sind lose mit der Anzahl der "+" markiert, während "o" die okayen Spiele darstellen und "-" die, mit denen ich Schwierigkeiten hatte. Damit wollte ich ein numerisches oder "A-F"-Schema umgehen, weil man dann automatisch mit den unteren Tiers asoziiert, dass diese sehr schlecht sind. Das trifft hier definitiv nicht zu.

    Ohne weitere Worte, die Tier List (darunter sind die einzelnen Spiele dann genauer aufgefächert und mit Links zu den vollen Berichten):







  6. #6
    Dann lasse ich mich doch noch mal blicken - irgendwo muss ich die Liste ja abspeichern. Wie immer in umgekehrter Reihenfolge:

    ✔️ 30.12.2025 - Steelrising
    ✔️ 30.12.2025 - Pokémon Lazarus
    ✔️ 27.12.2025 - Atelier Ryza 2
    ✔️ 05.12.2025 - Metroid Prime 4: Beyond
    ✔️ 03.12.2025 - Atelier Ryza 1
    🏆 24.11.2025 - Moonlighter 2
    ✔️ 22.11.2025 - Dispatch
    ✔️ 16.11.2025 - Pokémon Dreamstone Mysteries
    ✔️ 16.11.2025 - The Last of Us Part II Remastered
    ✔️ 09.11.2025 - Dark Souls 3 - Cinders
    ✔️ 01.11.2025 - Tiny Tina's Wonderlands
    🏆 28.10.2025 - Yooka-Replaylee
    🏆 25.10.2025 - BALL x PIT
    🏆 24.10.2025 - Pokémon Legends: Z-A
    ✔️ 23.10.2025 - Pokémon Legends: Z-A
    🏆 10.10.2025 - The First Berserker: Khazan
    ✔️ 05.10.2025 - Persona Q2
    🏆 14.09.2025 - RoboCop: Rogue City
    ✔️ 11.09.2025 - Cyberpunk 2077
    ✔️ 05.09.2025 - As Dusk Falls
    ✔️ 05.09.2025 - Steamworld Dig 2
    ✔️ 30.08.2025 - Dysmantle
    🏆 23.08.2025 - Donkey Kong Bananza
    ✔️ 22.08.2025 - Donkey Kong Bananza
    ✔️ 20.08.2025 - Super Mariomon
    🏆 09.08.2025 - Cauldron
    🏆 27.07.2025 - Pokémon Odyssey
    ✔️ 26.07.2025 - Pokémon Odyssey
    ✔️ 19.07.2025 - Stranger of Paradise: FF Origin
    ✔️ 12.07.2025 - Death Stranding 2: On the Beach
    🏆 11.07.2025 - Melvor Idle
    ✔️ 05.07.2025 - Pokémon Emerald Seaglass
    ✔️ 21.06.2025 - Melvor Idle
    ✔️ 18.06.2025 - Pokémon Elysium
    🏆 15.06.2025 - Nintendo Switch 2 Welcome Tour
    ✔️ 14.06.2025 - Mario Kart World
    ✔️ 31.05.2025 - Fantasy Life i
    ✔️ 30.05.2025 - Revenge of the Savage Planet
    ✔️ 19.05.2025 - Yo-kai Watch Blasters: White Dogs
    🏆 14.05.2025 - Mega Man: Dr. Wily's Revenge
    ✔️ 08.05.2025 - Yo-kai Watch 3
    ✔️ 02.05.2025 - Clair Obscur: Expedition 33
    ✔️ 11.04.2025 - AI Limit
    ✔️ 09.04.2025 - Pokémon Eternal X
    🏆 05.04.2025 - Xenoblade Chronicles X DE
    ✔️ 19.03.2025 - Baldur's Gate 3
    ✔️ 15.03.2025 - Split Fiction
    ✔️ 10.03.2025 - Pokémon Storm Silver
    ✔️ 03.02.2025 - Suikoden Tierkreis
    ✔️ 22.01.2025 - Indika
    ✔️ 22.01.2025 - Donkey Kong Country Returns HD
    ✔️ 22.01.2025 - Dynasty Warriors: Origins
    ✔️ 12.01.2025 - Ys Origin
    ✔️ 10.01.2025 - Ys Memoire: The Oath in Felghana
    ✔️ 04.01.2025 - Alone in the Dark

    Alone in the Dark: War extrem mittelprächtig. Habe eine Route gespielt, dann war ich durch damit.

    Ys: Oath in Felghana: Vielleicht mein liebstes Ys-Spiel. Fetziger Soundtrack, sehr zu empfehlen.

    Ys Origin: Ich schaffe es immer nur, das Spiel mit der Axtlady durchzuspielen. Danach hab ich nie Lust auf die anderen beiden.

    DW Origins: Hat echt Spaß gemacht. Ich würde einen Nachfogler spielen, auch wenn die klassischen Spiele nicht außer Acht gelassen werden sollten.

    DKCRHD: Cashgrab.

    Indika: Erinnere ich mich nicht dran. Irgendwas mit 'ner nackten Nonne.

    Suikoden Tierkreis: Komplett belanglos mit Random Encounters zum Haareraufen. Oh, und nicht vergessen, die Party neu aufzustellen!

    Pokémon Storm Silver: Da Aurora Crystal jetzt schon seit 2023 "fast fertig" ist, hab ich mich dem "Vorgänger" gewidmet. War gut, und natürlich besser als die Mainline-Spiele.

    Split Fiction: Mit meinem Babe im Co-Op durchgespielt. Hat Spaß gemacht und einige sehr coole Splitscreen-Ideen an den Tag gelegt. Kann man empfehlen.

    Baldur's Gate 3: Beim ersten Versuch bin ich nicht warm damit geworden. Jetzt hat es Klick gemacht, und ich fand's super. Hat einen der besten Bosskämpfe aller Zeiten.

    Xenoblade Chronicles X: Endlich auf einer modernen Konsole. Absolut undurchschaubares Kampfsystem, aber Erkundung ist top und der Soundtrack slappt hart. Habe das Spiel (bis auf ein paar unsinnige Grindchievments) zu 100% durchgespielt.

    Pokémon Eternal X: Hat mir super gefallen und mir klargemacht, wie gut Generation 6 ist Schrägstrich war Schrägstrich hätte sein können. War auch ziemlich lang, abe rich glaube, der Spielzeitzähler hat nicht richtig funktioniert, weil ich da unmöglich 70+ Stunden dran gesessen habe. Auch hier wieder ein super Soundtrack.

    AI Limit: Bis gerade vergessen, dass ich das gespielt habe. War okay, aber zu leicht und flach.

    Expedition 33: Ich wusste schon beim ersten Trailer, dass das gut werden würde. Hätte gerne eine Lost Odyssey-Remaster auf Steam. Alas.

    Yo-Kai Watch 3: Viel zu lang mit viel zu viel Gelaber. VIEL ZU VIEL. Das Spiel ist super polished, und es ist voll schade, dass die Serie so abgestürzt ist, weil man hier wirklich Qualität bekommt. Allerdings hat das Spiel zu viel Padding, und das Kampfsystem war ... nie wirklich toll. Irgendwann setze ich mich mal ernsthaft an die Fan-Übersetzung von Teil 4. Die ersten paar Stunden davon waren schon nicht schlecht.

    Mega Man 1 GB: 11/10 Sternen, fuck your feelings.

    Yo-Kai Watch Dog Shit: Yeah, no.

    Revenge of the Savage Planet: War lustig. Der erste Teil hatte mir schon gefallen, daher wusste ich, dass ich auch hierab Freude haben würde. Kann man spielen.

    Fantasy Life i: Unfassbar, dass das Spiel wirklich rausgekommen ist. Mir hat's wirklich gut gefallen, auch wenn ich nach den Credits kein Verlangen mehr hatte, das noch mal zu starten.

    Mario Kart World: Fick Dich, Nintendo. Was für ein Haufen Scheiße. Und auf diese Grütze hatte ich mich gefreut, lol.

    NSW2 Welcome Tour: Immerhin besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als World.

    Pokémon Elysium: Mein Cheat-Eintrag, weil ich das nicht "durchgespielt" habe. Ich hatte ständig Fehler mit den verschiedenen Versionen der zwei Teile, das Spiel war null balanced und hat sich gegen Ende so gezogen, dass ich das nach 25+ Stunden abbrechen musste. Auch hier gab es viel zu viel Gelaber um nichts und wieder nichts.

    Melvor Idle: Bestes Idle-Spiel.

    Pokémon Emerald Seaglass: Komplett überhyped. Das ist bloß Smaragd+ mit interessanteren Sprites.

    DS2 on the Beach: War gut, aber der dritte Teil sollte seinen Fokus auf eine andere Gameplay-Mechnik setzen.

    Stranger of Paradise: Kein Plan, was das sein wollte. War ganz kurzweilig, aber es gab viel zu viele Charakterklassen, die man sowieso nicht genutzt hat.

    Pokémon Odyssey: Eine der besten Pokémon-Erfahrungen, die ich bislang machen durfte, obwohl ich Etrian Odyssey nichts abgewinnen kann. Super polished, keine Bugs, genau die richtige Länge und Mechaniken, die ich so noch nie gewesen habe. Top Teil. War etwas enttäuscht, als mir der Entwickler gesagt hat, er würde keine Spenden entgegennehmen. Ja, das war so gut, dass ich das bezahlen wollte!

    Cauldron: Brauchste nicht.

    Super Mariomon: Auch das ist ein unfassbar guter Romhack gewesen, auch wenn der Name vielleicht anderes vermuten lässt. Pokémon x Super Mario, und es funktioniert hervorragend. Mir war bis zu diesem Spiel gar nicht klar, wie viele Charaktere und Gegner es in der Mario-Serie eigentlich gibt.

    DK Bananza: Das einzig gute Switch 2-Spiel.

    Dysmantle: Auch das wurde mit dem babe im Co-Op durchgespielt. Etwas clunky, aber durchaus spielenswert, auch wenn 100% niemals erreicht werden können oder sollten.

    Steamworld Dig 2: War okay. Kennste schon.

    As Dusk Falls: Vor x Jahren mal angefangen, jetzt endlich beendet. Hat mich gepackt, auch wenn ich es schade finde, dass man Szenen nicht überspringen kann. So wird ein zweiter Durchlauf für die anderen Endings echt zäh.

    Cyberpunk 2077: Endlich spielbar. Hat es sich gelohnt? Joa.

    RoboCop Rogue City: Das Spiel wollte nicht high-budget sein, und das war vollkommen in Ordnung. Hat Spaß gemacht. Ich glaube, ich hab da sogar die Platin geholt.

    Persona Q2: Hört endlich auf zu labern, FUCK.

    Khazan: Hatte mir zwar etwas mehr erwartet, aber das hat sich ganz gut gespielt und war sehr kurzweilig. Am Ende war ich aber froh, als ich mit allem fertig war, da das missionsbasierte Design zum Ende hin sehr dünn geworden ist.

    Legends Z-A: Noch fauler als das geht ja wohl nicht. Wenn man mir gesagt hätte, dass Arceus der Nachfolger ist, hätte ich das geglaubt. Was für ein Reinfall.

    BALL x PIT: Bis man den Charakter freischaltet, der das Spiel alleine spielt, war es echt super. Danach konnte man das im Hintergrund laufen lassen. Shame.

    Yooka-Replaylee: Keine Ahnung, warum ich das gekauft habe. Das erste Spiel war scheiße. Das hier hatte auch seine Probleme, war aber zumindest ein echtes Videospiel.

    Tiny Tina's Wonderlands: Das beste Borderlands-Spiel.

    Dark Souls 3: Cinders: Wer DS3 schon zum Erbrechen gespielt hat und jede Gegnerposition auswendig kennt, kommt hier auf seine Kosten. Fast jeder Aspekt des Spiels wurde verändert. Es gibt dynamische Schwierigkeitsgrade und sogar neue Bosse, Waffen und Items. Jetzt ist der Wiederspielwert wirklich unendlich.

    Last of Us 2 Rebastard: Wie kann man Charaktere so totschreiben? lol. Gameplay war ... okay, aber die Story, lolololol. Keine Ahnung, ob ich mir einen dritten Teil antun würde.

    Pokémon Dreamstone Mysteries: Ich glaube, das war ganz okay? Irgendwie hab ich da den Faden verloren und wollte zum Ende nur noch durch sein, sodass ich mich an nichts erinnern kann, obwohl das keine zwei Monate her ist.

    Dispatch: Fuck fuck fuck fuck fuck fuck fuck dicks fuck fuck dick dick fuck.

    Moonlighter 2: Alle Achievements im Early Access geholt. Keine Ahnung, warum das Spiel Hden sein wollte, aber es war in Ordnung. Ob ich mir die Vollversion angucken werde, weiß ich n- nein, werde ich nicht.

    Atelier Ryza: Das einzige Atelier-Spiel, das ich durchspielen konnte, war bislang Shallie. Jetzt habe ich ein zweites geschafft. Hurra!

    Metroid Prime 4: Beyond: Ich weiß nicht, ob das hier oder MK World die größere Grütze ist. Wie auch immer: Fick Dich, Nintendo.

    Atelier Ryza 2: Die einzigen Atelier-Spiele, die ich durchspielen konnte, waren bislang Shallie und Ryza 1. Jetzt habe ich ein drittes geschafft. Hurra!

    Pokémon Lazarus: Don't believe the hype. Extrem mittelmäßig mit furchtbarem Soundtrack.

    Steelrising: Das letzte Spiel in 2025 war ein Soulslike. Auch das eher mittelmäßig, sah aber stellenweise echt großartig aus.

    Bestes Spiel des Jahres: Pokémon Odyssey.

    Danke und bis zum nächsten Mal! /o/

  7. #7

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Das klingt n bisschen schade. Echt nix, was Dich richtig gepackt hat?
    Zumindest nicht wie die letzten Jahre, aber mit Ghost of Yōtei hatte ich doch meinen Spaß und konnte es an manchen Tagen wortwörtlich nicht weglegen. Dennoch muss ich sagen, dass mir da der Vorgänger um einiges besser gefallen hatte. Earthion war tatsächlich auch ein sehr geiles Shmup der alten Schule und da es eigentlich für das Mega Drive programmiert wurde, wird es auch fairerweise nur mit den Shmups auf der Konsole verglichen und da ist Thunder Force IV für mich noch immer besser. Dennoch kann ich Fans des Genres Earthion nur empfehlen.
    Und als SEGA-Fan war Shinobi: Art of Vengeance ein Must Play - was ich auch nicht bereut habe. Spiel sich zwar komplett anders wie die Ursprungsreihe mit der ich groß geworden bin, aber dennoch sehr geil gemacht und bietet einiges an Herausforderungen.

  8. #8
    51 Games 2025 durchgespielt.
    Zwar mehr als davor das Jahr, dafür viele kurze Spiele dabei.

    Astro Bot
    Clair Obscur: Expedition 33
    Cronos: The New Dawn
    Crow Country
    Dead or Alive 6
    Der kühne Knappe
    Disney Epic Mickey: Rebrushed
    Dispatch
    Doom: The Dark Ages
    Dordogne
    Dragon Age: The Veilguard
    Duck Detective - The Secret Salami
    Emio – Der lächelnde Mann: Famicom Detective Club
    Eriksholm: The Stolen Dream
    Hard Reset Redux
    Hell is Us
    I Am Your Beast
    Immortals of Aveum
    Infamous: Festival of Blood
    KARMA: The Dark World
    Keeper
    Life Is Strange - Double Exposure
    Lords of the Fallen
    Lost Judgment
    Mafia: The Old Country
    Metaphor: ReFantazio
    MindsEye
    Mortal Kombat 11: Aftermath
    Mullet Madjack
    Ninja Gaiden: Ragebound
    Olija
    Outcast – A New Beginning
    Paper Mario: Die Legende vom Äonentor
    Post Trauma
    Senua’s Saga: Hellblade II
    Shinobi: Art of Vengeance
    Silent Hill 2
    Silent Hill f
    South of Midnight
    Star Wars Outlaws
    Steel Seed
    Still Wakes the Deep
    Teenage Mutant Ninja Turtles: Die Mutanten sind los
    Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten in Manhattan
    The Last Faith
    The Last Of Us: Left Behind
    The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom
    The Long Reach
    The Midnight Walk
    Tintin Reporter - Die Zigarren des Pharaos
    Tormented Souls 2


    Highlights:

    Hell is Us: Kam für mich aus dem Nichts und anhand des Trailers wusste ich irgendwie: DAS ist genau mein Ding.
    Hier bekomme ich Freiheit, ohne mich erschlagen zu fühlen, lockere Quests, die sich aber nie überflüssig anfühlen, ein überschaubares Kampfsystem mit kleinen, netten Ideen und ein Anti-Kriegsspiel, wie ich es zuvor noch nie erlebt oder wahrgenommen habe.
    Ich mochte This War of Mine, habe aber nie mit irgendjemandem mitgefühlt und wenn, dann wäre bis vor kurzem Spec Ops: The Line auf Platz 1 gewesen, wo einem die Soldaten echt leidtun konnten.
    Und solche Spiele gibt es bereits, wie in etwa 11-11 Memories Retold oder Valiant Hearts.
    Aber Hell is Us schlägt hier für mich ein ganz neues Kapitel auf.
    An vielen Stellen fühlt es sich nicht gut, sondern bitter an.
    Musste an manchen Stellen echt schlucken und gleichzeitig kommen viele schöne Momente vor.
    Dabei wird der Spieler gar nicht so sehr mit Dialogen zugebombt, aber was gesagt und gezeigt wird, ist voller Inhalt.
    Gleichzeitig bleibt der Spieler mehr ein Beobachter und lernt ein Land und dessen Vergangenheit sehr genau kennen, sofern man kein Problem hat, viele Texte zu lesen.
    Aber dann gibt es als starken Kontrast die andere Seite vom Spiel, wo lange Dungeons erkundet, gekämpft und gerätselt wird.
    Das alles ist eine interessante Symbiose, die nur durch ein schlampiges Ende und fast immer die selben Gegner einer höheren Wertung verwehrt wird, dennoch ohne viel Konkurrenz auf Platz 1 der RPG-Challenge 2025 gehört.

    Doom: The Dark Ages: Brachiale, brutale Action, wie ich es mir von Doom wünsche und kriege.
    Wieder mit einigen Neuerungen und von Anfang bis Ende ein Splatter-Fest.
    Ich liebe die Reihe einfach, auch wenn The Dark Ages etwas hinter Eternal zurückfällt.

    Shinobi: Art of Vengeance: Poliert bis zum Ende.
    Die Geschichte ist totale Nebensache, aber alles andere ist mir 2025 gut in Erinnerung geblieben.
    Man startet Shinobi und ist einfach drin.
    Perfekte Spiellänge, tolle Herausforderungen, eine Grafik zum Dahinschmelzen, cooler Soundtrack und all das zum kleinen Preis.
    Bin selber ein wenig überrascht, aber was es macht, macht es richtig.

    Ein Game of the Year ist 2025 leider ausgeblieben.
    Irgendwie war nicht ein Spiel dabei, von dem ich 100%ig überzeugt war.

    Die größte Überraschung war letztes Jahr aber MindsEye.
    Herrlich, wenn ein angebliches Schrottspiel einem am Ende so gefällt, trotz zahlreicher Schwächen.


    Nieten:

    KARMA: The Dark World: Langweiliger Walking-Simulator mit konfuser Story.

    Life Is Strange - Double Exposure: Ich komme immer noch nicht damit klar, was für ein Mist hier abgeliefert wurde.
    Deck Nine Games hat sich wieder ausgetobt und ein weiteres Life is Strange in den Sand gesetzt.
    Denen sollte man die Reihe wegnehmen und, so böse das auch klingen mag, die darauffolgende Kündigungswelle haben die sich echt verdient.
    Zum Spiel an sich: Wer sehen möchte, wie ein beliebter Charakter von vor 10 Jahren komplett vernichtet und alles, was zuvor passierte, in die Belanglosigkeit katapultiert wird, plus ein wenig Disney/Marvel-Scheiße unter einer an sich guten Reihe hängenbleiben sehen möchte, dem kann ich diese Albtraumtüte wärmstens empfehlen.

    Senua’s Saga: Hellblade II: Die mit Abstand größte Niete des Jahres.
    Dabei war Hellblade ein so gutes Spiel.
    Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch oder Hellblade II befand sich in der Entwicklungshölle.
    Die vielen Verschiebungen und die ständigen Info-Schnipsel sprechen dafür und bis auf die Grafik finde ich das Spiel in jeglicher Hinsicht beschissen.
    Es ist zu dunkel, das Gameplay ist ein Witz mit einem völlig übertriebenen Kampfsystem, die Charaktere könnten unsympathischer nicht sein und ich komme auf die ganze Geschichte nicht klar.
    Die wirkt furchtbar erzwungen, als wollte Ninja Theory gar keine Fortsetzung entwickeln, da die Geschichte auserzählt war und Microsoft mit einigen Millionen nachgeholfen hat.
    Dass ein so guter Entwickler so viele Jahre verschwendet hat für diesen Unsinn, tut mehr weh als all die dümmlichen Gore-Szenen im Spiel.
    Diese waren nämlich sagenhaft lächerlich und haben mich ständig an The Last of Us Part 2 erinnert.
    Alles ruft einem permanent zu, wie unfassbar brutal und böse man doch ist und schockieren möchte.
    Tja, spielt Hell is Us, das Spiel hätte eine USK ab 18 verdient und tat richtig weh und das nur beim Lesen.
    Aber dieser Unsinn von Ninja Theory bekommt hoffentlich nie einen dritten Ableger.
    Sollen die besser wieder an alte Stärken wie mit Enslaved oder Devil May Cry anknüpfen.

    Infamous: Festival of Blood und Dead or Alive 6 waren zwei weitere schwache Titel, die für 1x durchspielen aber klar gingen.


    War ein etwas schwaches Jahr, aber bis Mai am stärksten.
    Danach folgte eine Flaute bis zum Herbst und für dieses Jahr möchte ich wieder vermehrt meinen Backlog reduzieren.
    Und das gilt nicht nur für Games, denn irgendwie bin ich letztes Jahr einigermaßen gut von all den Abos weggekommen.
    Dafür stapeln sich hier neben Games auch viele Serien und Filme (auch digital) und besonders beim Lesestoff bekommen meine Games ordentlich Konkurrenz.
    Denn dieser Stapel ist letztes Jahr regelrecht explodiert, gerade was Mangas und Comics angeht.
    Habe aber auch viele Messen besucht und so manches seltene Exemplar erwischt.
    Wäre vielleicht sogar einen Thread wert, nur nicht unbedingt als Challenge.
    Mal schauen, was mir in den Sinn kommt oder ob überhaupt Interesse vorhanden ist.

    Geändert von Ὀρφεύς (01.01.2026 um 21:26 Uhr)

  9. #9
    Was ich so aus der Erinnerung noch zusammenkratzen konnte... paar Zerquetschte darf man noch dazurechnen, aber das dürfte hinkommen (für 2026 wird endlich mitprotokolliert):
    • Clair Obscur: Expedition 33
    • Dispatch 🎁
    • Eriksholm: The Stolen Dream
    • Eternals Strands
    • Final Fantasy XVI
    • Flintlock: The Siege of Dawn
    • Foundation
    • Jotunnslayer: Hordes of Hel
    • Kunitsu-Gami: Path of the Goddess
    • Lords of the Fallen
    • Marvel's Spider-Man 2 🤮
    • Metal Eden
    • Monster Hunter Stories
    • Rise of the Ronin
    • South of Midnight
    • Tainted Grail: The Fall of Avalon
    • The Alters
    • The Last of Us Part II Remastered
    • Total War: Warhammer III
    • Until Dawn
    • Warhammer 40,000: Rogue Trader 🏆
    • Warhammer 40,000: Space Marine 2
    • Wartales
    • Wuchang: Fallen Feathers

    🏆: GOTY
    🤮: Größte Enttäuschung des Jahres
    🎁: Überraschung des Jahres
    Fett: Highlights

    Die Liste meiner abgebrochenen Spiele ist deutlich länger, einige davon sind Silent Hill f, Metal Gear Solid Delta: Snake Eater, Karma: The Dark World, Lost Records: Bloom & Rage, MindsEye, Pacific Drive, Hi-Fi Rush oder Daemon X Machina: Titanic Scion. Werde ich auch mal mitschreiben, was da so am Ende des Jahres zusammenkommt.

    Geändert von Rusk (02.01.2026 um 09:56 Uhr)

  10. #10
    Hier meine gesamte Liste als Excel-Sheet:



    Nicht enthalten, sind sämtliche Game Boy Spiele die ich im Zuge meiner vermutlich noch lange anhaltenden Game Boy Challenge gespielt habe.
    Für einen kompletten Überblick, gibt es diesen Link: Game Boy Challenge

    Einige der hier gelisteten Spiele sind meistens eher kürzere Super Mario World Hacks, diese Spiele werde ich nicht extra erwähnen, da die Grundmechaniken stehts Super Mario World entsprechen, auch wenn die Spiele durchaus sehr unterschiedlich strukturiert sein können.
    Den einzigen Unterschied macht SMW: Gaiden, weil ich hierzu bereits einen Bericht geschrieben habe.



    Contact

    Siehe meinem JRPG-Challenge Thread: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3441009



    Trixfox

    Vorbild dieses Spiels könnte Ratchet & Clank gewesen sein, zumindest erinnert mich der Ansatz komplexerer Waffen daran.
    Ehrlich gesagt bereue ich es ein bisschen, mir keine Notizen mehr gemacht zu haben, denn vom Anfang des Jahres, als ich es gespielt habe, ist kaum noch was hängen geblieben. Dabei erinnere ich mich sonst gut an Spiele.
    Das sehe ich als Zeichen, wie vergessenswürdig die Erfahrung eigentlich war.

    Es gibt 3 Klassen, jede mit nem anderen Movement-Manöver: ein Dash, ein Blink und ein Glide. Das ist so das Basis-Set. Jede dieser 3 Klassen kann unterschiedliche Angriffe erlernen, die auf Nahkampf, Fernkampf und so ne Art Tinkerer-Build aufgebaut sind (passive Angriffe durch das Summoning von Geschütztürmen, Landminen usw.).
    Man kann die Fähigkeiten auf bis zu 4 Buttons beliebig mixen und matchen, wodurch sich der Skin des Fuchses ändert, um zu signalisieren, dass man so 'ne Art Mischklasse hat. Das Einzige, was fix bleibt für die Grundklasse, ist die Art des Traversals. Es ist auch jederzeit aus dem Hub möglich, sein Loadout neu zu verteilen.
    Jedenfalls muss man fürs Freischalten neuer Waffen für diese Klassen entsprechend viel Kohle sammeln, während das eigentliche Gameplay sehr klassisch in Leveln, verteilt über 4 Welten, angeordnet ist.
    Wie sein Vorbild R&C bestehen diese aus ner Mischung aus Plattforming und Arenakämpfen sowie auch gelegentlich einfachen Rätseln, nur eben aus der Top-Down-Perspektive mit Twin-Stick-Steuerung.

    Ich glaube, dass das Leveldesign relativ abwechslungsreich war. So gab es Lohrenfahrt-Abschnitte, solche mit Geschütztürmen, solche, die den Fokus mehr auf Plattforming verschoben haben, oder dann wieder auf Kämpfen in Aufzügen. Manche hatten eine Reihenfolge der Ziele erlaubt oder waren in anderer Form etwas offener.
    Es war alles sehr rudimentär nach Formel. So gab es auch wieder Tonnen von Kram zu sammeln, der absolut nichts bringt. Zumindest erinnere ich mich nicht daran.

    Die Collectibles waren leicht verpassbar, gerne auch mal unfair an Bildschirmrändern versteckt und damit IMO die Zeit nicht wert. Ich glaube, ich hatte trotzdem alles gesammelt und hätte auch drauf verzichten können. Gerade die große Länge der Level, bei denen man nicht zwischenzeitlich irgendwo einsteigen kann, hat das Prozedere recht zäh gestaltet.

    Bosskämpfe waren größtenteils ok. Ich weiß zumindest, dass einer so ein bisschen aus dem N-Tropy-Kampf aus Crash Bandicoot 3 inspiriert war. Das ganze Spiel ist jedoch sehr unausgegoren in seinem Schwierigkeitsgrad, den man selbst festlegt. Beim Höchsten wird man von vielen Feinden nahezu direkt erledigt, dafür heilen einen Flaschen, immer sofort voll, obwohl es verschiedene Größen gibt, einfach weil man so wenig Leben hat. Damit ist Leben effektiv kaum noch sowas wie 'ne Ressource. Klassisches Beispiel von schlechtem Einsatz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, wo einfach nur die grundlegendsten Werte verändert werden und unwissenden Spielern eine fürs Spiel unpassende Erfahrung beschert wird, in meinem Fall nach oben hin.

    Die Aggressivität der Feinde ist gleichgeblieben, das hat es eher künstlich schwer anfühlen lassen. Im Grunde genommen konnte man den Schwierigkeitsgrad jederzeit wechseln, was keinen Einfluss hatte aufs restliche Spiel. Weswegen sich da durchzusterben wie Zeitverschwendung hat anfühlen lassen. Es war halt sehr unausgegoren und teilweise, wenn die Level weniger linear waren, haben die Checkpoints nach Ableben es erfordert, dass man backtracked, um bereits eingesammelte Collectibles erneut einzusammeln.

    Insgesamt einfach ein schemaartiges, typisches Unity-Engine Indie Spiel mit akzeptablem Level-Design, schlechter Spielbalance und relativ unterhaltsamem Core-System, das sich nur nicht wirklich weiterentwickelt. Rudimentäre Feindesarten haben auch, soweit ich mich erinnere, nicht unbedingt den Einsatz fortgeschrittener Waffen erfordert und unterm Strich managed man wie in so vielen Spielen dieser Art einfach nur Cooldowns, statt sich Munition aufsparen zu müssen.
    Also insgesamt purer Durchschnitt mit nur allzu typischen, modernem Gameplay.



    Kirby's Tilt 'n Tumble

    Dazu habe ich schon letztes Jahr einen Bericht geschrieben, doch dieses Mal habe ich auch den Hard Mode vervollständigt, der sich vor allem durch Zeitknappheit auszeichnete und einige veränderte Gegnerpositionen.

    Bericht: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3440646
    (Man muss ein kleines bisschen nach unten scrollen)

    Ich habe die Wertung noch mal nach oben korrigiert. Möglicherweise wäre es im Kontext der Game-Boy-Challenge, würden Game Boy Color Spiele denn drankommen, sogar ein A+.

    Das ist eines der besten Kirby-Spiele überhaupt mit einer innovativen Spiel-Mechanik. Ich hatte noch mal mehr Spaß als beim letzten Mal, dank des Analogue Pockets, der eben beleuchtet war und bei dem der Slot für Game-Boy-Spiele groß genug war, dass es keine Probleme mit dem Sensor gab.

    Ich habe das Spiel jedoch trotzdem abgestuft, unter dem Vorwand, dass man es auf originaler Hardware spielen würde, und dennoch hat es so ein beeindruckendes Ergebnis. Der Hardmode ändert das Spiel nur subtil, doch mit Levelkenntnis gibt der Zeitdruck dem Ganzen noch mal ein Quäntchen mehr Spice und hält das Spiel frisch. Großartig, es greifen einfach so viele Mechaniken wunderbar ineinander, so kann ich jedem nur empfehlen auszuprobieren - nur nicht auf der Switch oder nem Game Boy Advance, da ist das mit dem Bewegungs-Sensor suboptimal (Switch) bis unspielbar. (GBA)



    SMW: Gaiden

    Die Ausnahme, aufgrund einer besonders prägenden Spielerfahrung, hier gehts zum Bericht: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3441679



    Soul Hackers 2

    Siehe meinem JRPG-Challenge Thread für einen Mega-Bericht, so viel werdet ihr sonst nie zu einem Spiel lesen. Unterschätzte Perle: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3441909



    Dragon Ball Sparking Zero

    Bei dem Namen muss ich irgendwie immer an irgendeinen Energy-Drink oder Erfrischungsgetränk ohne Zucker denken oder sowas.
    Ich habe wohlige Erinnerungen an Budokai Tenkaichi 2 und auch Dragon Ball Z an sich, weswegen ich nach langer Zeit, nachdem ich gehört habe, dass der Titel von den Originalmachern der Budokai-Serie sei und daneben noch ziemlich gut sein soll,

    Maßgeblich für diese Entscheidung ist natürlich ein vernünftiger Singleplayer, den diese Spiele schon immer einigermaßen hinbekommen haben, wo man im Grunde einfach nur die Dragon Ball Story nachspielt, aber inzwischen noch viel weiter, als ich Super überhaupt kenne.

    Wie sich herausstellt, ist es aber so viel Stuff, der inzwischen vorhanden ist, dass, wenn man mit der Sayajin-Saga beginnt, man unmöglich alles in vollem Detail in eine Kampagne unterbringen kann, gerade weil die Story hier strikt nach Charakter-Episoden getrennt ist, was einiges der Vielfalt wegnimmt. Da hat das Spiel über 180 Charaktere und dann kommt man innerhalb der Story nur dazu, 10 von ihnen zu nutzen, in ihren diversen Formen.

    Manche Geschichten sind völlig unterrepräsentiert wie Piccolos. Bei Vegetas fehlt fast ein komplettes Chapter. Gohans Part in der Super-Saga wird größtenteils für eine „If“-Story aufgegeben.

    Oh ja, die „If Stories“, hier genau genannt „Sparking“-Episoden. Quasi Fan-Fictions, was passieren würde, wenn die Geschichte im Anime ein bisschen anders abgelaufen wäre. Ala „Was wäre, wenn Goku nie gestorben wäre im Kampf gegen Vegeta?“ oder „Was, wenn Vegeta derjenige gewesen wäre, der Freezer plattgemacht hätte?“
    Alles Fragen, die ich mir nie gestellt habe, aber als einzigartiger Selling Point im Titel stehen, da die ausgelutschte Story einige Unvorhersehbarkeiten vertragen könnte. Die Sparking-Episoden sind über geheime Bedingungen in den Missionen verstreut und umfassen weitere Kampf-Kapitel, die teilweise mit aufwändigen Cutscenes abgeschlossen werden.

    Alles schön und gut, ich finde das Writing nur leider unfassbar uninteressant, sodass ich echt die meiste Zeit froh war, auf keine zu stoßen, da sie am Ende die gigantische Kampagne nur noch weiter aufblasen und das, obwohl schon durch das Geschehen gesprungen wird, sodass kein kohärenter Eindruck entsteht, gerade bei den Super-Arcs die ich nicht kannte.

    Teilweise muss man manche Arcs mit mehreren Charakteren zigmal erneut spielen. „Black Goku“? *kotz* Und was soll ich sagen? Die Abwechslung, die ich noch von Tenkaichi 2 finden konnte, gibt es hier nicht. Immer spielt man, wie bereits gesagt, einen der 10 Charaktere. Abwechslung in den Missionen ist wirklich rar. Meistens bekämpft man einen oder mehrere Gegner oder muss überleben, weil dieser hoch gebufft ist. Da aber bei jedem dieser Kämpfe ebenfalls zu gewinneneine alternative Bedingung ist, muss man auch diese Feinde früher oder später sowieso wegklatschen. So Kämpfe, wo die Odds völlig gegen einen sind, wie eine Sparking-Episode, wo Son Goku alleine gegen die komplette Ginyu-Force kämpft, gibt es eher selten.

    Es gibt einen Szenario-Editor, mit dem man eigene Kämpfe erstellen kann, basierend auf Cutscene-Schnipseln, alles eher rudimentär, aber man kann damit durchaus komplexe Kämpfe gestalten, von denen es sogar einige Vorgefertigte in einem separaten Modus gibt. Das ist an sich ziemlich cool, nur ist es als Spieler auch wahnsinnig intransparent, was nun genau gerade passiert. Dass ein Gegner nach 60 Sekunden gebuffed wird, fällt mir meistens nicht mal auf. Doch theoretisch lassen sich damit auch sowas wie Puzzle-Fights unterbringen. Ala „Mach bestimmte Emotes zu bestimmten Zeitpunkten oder sonst holt der Gegner automatisch seine Instant-Kill-Ultimate raus.“

    Zum Kampfsystem will ich mich im Zuge dieser Auflistung nicht groß äußern. Mein größtes Problem ist der fehlende Tiefgang, der im Sparking-Modus zustande kommt, da man dort erhöhte Kombo-Strings raushaut und die Hyperarmor des Feindes durchdringt.
    Den Sparking-Mode zu erreichen, ist da der Modus Operandi. Kurz bevor dieser ausläuft, haut man dann seine ultimative Attacke heraus, Rinse & Repeat. Das Kombosystem erlaubt viele Finten und Konter, aber das alles macht mehr Sinn gegen einen menschlichen Mitspieler, der das System verinnerlicht hat, was etwas dauern könnte, und es somit zu keinem guten Partyspiel macht.
    Meine Kumpels hatten auf jeden Fall nicht die Muße, sich da reinzusteigern, und bei der AI ist es eh ein bisschen zufällig, wie anfällig sie auf bestimmte Muster reagiert. Nur früher oder später kann man sie durchbrechen. Nervig wird's dann eben bei einigen besonderen Missionstypen, wie sie zu erledigen sind, während man eine bestimmte Attacke kontert, am besten noch obendrein auf Zeit. Das sind Sachen, da bin ich stark vom Handeln der gegnerischen AI abhängig.
    Manche Zeitlimits sind so knapp, dass es einem den letzten Nerv raubt, weil man einerseits perfekt spielen muss, aber auch die AI nicht zufällig plötzlich etwas perfekt blockt.

    Das Spiel hat Unmengen an Salz-Potenzial, das macht den Singleplayer zumindest irgendwo fordernd, wenn auch nicht immer auf die richtige Art. Das war dann aber auch das, was mich irgendwo doch dazu gebracht hat, es zumindest zu Ende zu spielen, weil es nicht ganz trivial war, auch wenn es teilweise derart stark unausbalancierte Ausreißer gab, dass man in den Controller beißen könnte.
    Ich hätte mir jeden Fall nen anderen Ansatz gewünscht, der einem dazu gebracht hätte wirklich den vollen Kader an spielbaren Figuren auszuschöpfen.



    NYANxTECH

    Eine Tech-Demo für den Pixel Maker MV, die einen derart guten Job macht, mit abwechslungsreichen Gameplay und der "Controller-Twister" Prämisse, dass sie voll und ganz ihren Zweck erfüllt, nämlich die Game-Engine schmackhaft zu machen.
    Ich haben den Pixel Maker MV später dann in einem Sale gekauft.
    Hierzu habe ich auch eine Steam Review geschrieben, auf die ich lieber verweise, als alles noch mal neu zu schreiben:
    https://steamcommunity.com/profiles/...ended/2889070/



    Princess Castle Quest

    Es ist mir schon fast peinlich sowas gespielt zu haben, aber ich bin Sucker für gute und reichhaltige Puzzle-Spiele, nur dieses ist leider keins.
    Und setzt auf Quantität statt Qualität und hat auch keinerlei Selbstwürde die Integrität seiner Puzzles zu bewahren.
    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, ist die reine Existenz des 2-Spieler Modus bereits ein Omen gewesen.
    Welcher Entwickler der was auf sich hält, glaubt in nem Puzzle-Spiel mit Singleplayer-Leveln einfach so rein zum Selbstzweck, nen zweiten Spieler zu erlauben?
    Das mag nett sein für Kinder, führt aber auch zu vielen Kompromissen bei der Levelgestaltung, die andernfalls nicht dagewesen wären.
    Naja für mehr, ließt ruhig die Review.

    https://steamcommunity.com/profiles/...ended/1103550/



    Fantasian

    Siehe meinem JRPG-Challenge Thread: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3443411



    Warcraft Rumble

    Schon ein Jahr zuvor begonnen, war es mein Einstieg in Smartphone-Live-Service-Spiele generell. (dem ich inzwischen wieder entsage)

    Das war so die Zeit, wo ich noch emsig WoW Classic gespielt habe. Also die verklärte Blizzard-Nostalgiker-Phase.
    Und Rumble ist definitiv voller Warcraft-Nostalgie und Fanservice. Ich sehe Qualität, wenn sie mich anlacht, und als das Spiel präsentiert wurde, war ich doch ziemlich neugierig. Die Hate-Welle die es abbekam von der Blizzard Community hat mich nicht gestört. Das sind ewiggestrige Generation Y Menschen, die sich nicht an den Gegebenheiten der heutigen Zeit anpassen können.

    Viele vergleichen es mit Clash of Clans – ich kann da offensichtlich nicht viel zu sagen. Doch für mich sieht es deutlich komplexer aus, da man hier mal mehr und mal weniger große Karten hat, um Ressourcen zu erbeuten. Türme zum Einnehmen usw. Man führt Einheiten auf nen Pfad und muss an Kreuzungen kritische Entscheidungen treffen, welche Ziele man priorisiert und wie die Kombination aus Einheiten entsprechende andere Units kontern kann.

    Die PvE-Missionen beginnen leicht, werden dann jedoch immer knackiger, zwecks des Grindings, das vom Spiel irgendwann erwartet wird, um ungeduldige Spieler in die Kostenfalle zu treiben.
    Es ist jedoch möglich, mit taktischer Ausprägung, sofern man nur die Möglichkeiten hat, die Missionen auch unterlevelt zu schaffen. In beliebten Gebieten aus Azeroth, wie man es von WoW kennt, gilt es, pro Gebiet 5 Bosse zu erledigen, alle mit eigenen Mechaniken und Arealen, die entfernt an WoW selbst erinnern. Alleine um zu sehen, was sich die Entwickler beim nächsten Gegner ausgedacht haben, bin ich am Ball geblieben.
    Die unterschiedlichen Kompositionen aus Einheiten sind motivierend und kitzeln den Sammelfaktor. Je nach gewähltem Anführer kann es sein, dass man völlig andere Einheitentypen bevorzugt, so dass man nicht immer mit denselben Kombinationen aus 6 Units stecken bleibt, zumal das Spiel sicherstellt, dass man spätestens auf heroisch von jeder der verfügbaren „Fraktionen“ wenigstens einen besitzt.

    Das alles vorzubereiten erfordert natürlich noch mehr Grinding alter Missionen und bis zu einem gewissen Teil macht das auch Spaß, mit Dungeons und Raids, die alle eigene Gameplay-Quirks haben, doch irgendwann, wenn man es täglich spielt, nimmt es Überhand und da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie viel Zeit diese Spiele summiert verschlingen, ohne dass man Progress macht. Sich vorzubereiten (ohne Echtgeld auszugeben) hat mich als Prozess irgendwie motiviert, aber würde ich das je nach noch mal wollen? Nicht wirklich, zeitweise ist es auslaugend, über ein Jahr zu spielen, bis man an einem Punkt ist, wo man wirklich zufrieden den Content abgeschlossen hat. Irgendwann waren die bekannten Missionen so leicht, ich habe völlig vergessen, wie aufregend das Spiel war, als man noch nicht für alles eine Unit hatte.

    Spätere Raids, wo ich gezwungenermaßen mit nem Partner im Discord kommunizieren musste, waren ein richtiges Highlight. Hier hat das Spiel wirklich seine volle Komplexität aufgefahren, wenn man mal nicht irgendwas cheesen konnte, was Blizzard dankenswerterweise, weil es ein invasives Pay2Shortcut-Spiel ist, schnell gepatched hat.

    Das Spiel hat nach hinten heraus eine komische Entwicklung genommen. Ähnlich wie WoW musste alles auch in ner leichteren Ausführung existieren und Level wurden dynamisch angepasst, was den ganzen Fortschritts-Grind wiederum teilweise obsolet gestaltet. Auch Raidpartner konnte man sich zufällig zuschustern lassen, was nicht immer geholfen hat, aber unterm Strich waren die Leute dazu hingezogen, nen schnellen Win ohne Termine einzustreichen, einfach beim Spielen mit Pugs, und ich kann es in gewisser Weise nachvollziehen, wenn spannende Raids irgendwann zu Grindfutter verkommen, wie es leider immer irgendwann in diesen Spielen ist.

    Lange konnte ich nicht über diese Veränderungen brüten.
    Just in dem Moment, wo ich wirklich alles abgeschlossen habe, was an Content signifikant war (Onyxia, alle Heroics, Ragnaros, Raids auf Heroic), wurde angekündigt, dass man die Erstellung von neuen Inhalten vollständig aufgibt. Bis dahin gab es ohnehin immer nur tröpfchenweise Content, viel zu wenig für so eine Art Spiel, nur fand ich es bis dahin „angenehm“, weil ich es als ein Spiel zum „Durchspielen“ dadurch behandeln konnte, was nicht schneller Content rausfeuert, als ich „konsumieren“ kann.

    Konsumieren … da haben wir das Problem. Ich habe gemerkt, in was für eine komische Spirale der Beständigkeit diese Service-Spiele einen treiben, so dass man das Wesentliche aus den Augen verliert. Ich habe später auch in einem Wizardardy-Variants: Daphne bemerkt, und das, obwohl es wohl eine ganz andere Zielgruppe bedient, aber alle diese Spiele buhlen darum, möglichst viel Aufmerksamkeit vom Spieler zu gewinnen. Nicht am Stück, aber sie sind so gestaltet, dass man sie über viele Jahre hinweg immer mal wieder anschmeißt. Und ganz ehrlich, dafür bleibt einfach gar nicht die Zeit, aber vor allem ist es unnötig. Es bläht einfach Spiele jeder Art auf, wie ein Gummibärchen, das man über Nacht in ein Wasserbad gelegt hat. Warcraft Rumble hätte man auch als reines Offline-Singleplayer-Spiel wunderbar umsetzen können, abzüglich des PvP, was eh in seiner Balance eher zweifelhaft war.

    Nur natürlich wäre es vermutlich als Singleplayer-Spiel längst nicht so fordernd gewesen, weil man nun Pay2Shortcut-Spieler nicht mehr ausbeuten muss, was es dann von seiner Challenge-Kurve, so wie ich modernes Blizzard kenne, viel zu lasch gestaltet hätte.

    Naja, nun ist es so gekommen. Man kann das Spiel immer noch spielen, aber man sollte wirklich nicht so viel Zeit und vor allem kein Geld investieren, bis man Onyxia legt, denn dafür ist es unterm Strich einfach viel zu viel Zeit, die man in Content verbringt, der dazu gedacht ist, beständig wiederholt zu werden, was ich inzwischen nicht mehr abkann, egal wie viel Spaß mir der eigentliche Core-Gameplay-Loop macht. Dennoch kann ich auf einige erinnerungswürdige Momente dazwischen zurückblicken, besonders in den Raids.



    Doom: The Dark Ages

    Obwohl ich dieses Spiel unterm Strich immer noch recht passabel bewertet habe, bleibt es doch die Enttäuschung des Jahres, wäre nicht noch Metroid Prime 4 zuvorgekommen.

    Ich halte id Software vor allem für eines: prätentiös.
    Sie stellen es so dar, als hätten sie so diesen großen Design-Plan, indem sie jedem Spiel von Grund auf einen ganz anderen Spin verleihen, so dass dem Franchise nicht die Sequelitis packt und es irgendwann an einem Punkt nicht mehr weiter zu iterieren ist.

    So hat man Doom 2016 und Doom Eternal als voneinander distinkte Erfahrungen beschrieben, die bewusst abgekoppelt waren, um unterschiedliche Spielgefühle zu kreieren, was man nun mit Doom: The Dark Ages erneut vollbringt.
    Was soll ich sagen? Ich habe dem geglaubt.
    Doch noch nachdem ich es ausführlich gespielt habe, war mir klar, das ist Bullshit.

    Doom Eternal war nie dazu gedacht den Kern innovativer zu gestalten. Es war Refinement. Doom Eternal sollte schlichtweg besser als sein Vorgänger sein.

    Wenn man sich frühe Interviews dazu anschaut, merkt man es. Immer ging es darum wie repetetiv Doom 2016 noch war, was es für "Probleme" hatte, Probleme, die aber manche Spieler bevorzugten, weil sie es somit viel stressfreier spielen konnten.
    Dinge wie Munitions-Überfluss sind etwas, was Spielergruppen die erst gar keinen Anspruch suchen befürworten. Doch für die Köpfe des Design-Teams, die den ultimativen Trip suchten, der den Doomguy verkörpert, war es offensichtlich eine Unzulänglichkeit im Design.

    Erst als klar geworden ist, dass es auch viele Spieler gibt, die Doom 2016 über Doom Eternal präferieren, hat sich das Narrativ geändert. Jetzt war es auf einmal ein "Paradigmen-Wechsel".

    Man spielte in Doom 2016 nen "Running Man" und In Eternal einen "MiG-25 Fighter Jet", so hieß es. Und da man nun irgendwie versucht, mehr Zielgruppen abzuholen, nachdem man leise befürchtet hat, den Bogen in Eternal zu überspannen. (so wurde bereits der Ancient Gods DLC zu Eternal generft und manche Nerfs wieder zurrückgenommen) hat sich Id zum absoluten Community-Cuck gemausert. Jetzt sollte man nun einen „Tank“ spielen. Perfekter Vorwand um das schnelle Gameplay für all die überforderten Altherren zu drosseln. Der Fokus lag auf „Rumstehen und Kämpfen" sprich, immer wenn was Grünes aufploppt, nen Button zu drücken, mit einen unfassbar großzügigen Zeitfenster, reine Reaktions-Spielchen, die es teilweise auch Eternal in seinen schlechtesten Bosskampf-Momenten hatte.

    Das führt dazu, dass das Konter-Gameplay und alle restlichen Schildaktionen derart die Spielweise dominieren, dass die eigentliche Komplexität des Spiels mit den Waffen enorm an Bedeutung verliert und eine Menge Gegner sich auch nicht wirklich von den anderen hervorheben können. Zwecks dessen spielen Hit-Detection-Feinde in The Dark Ages eine viel größere Rolle. Sie sind es, die man in den großen Schlachtfeldern priorisiert, da man hier mit Sidestep + Kontern sich nicht behelfen kann. Das macht die spannendsten Scharmützel aus, taktische platziere Hit Detection Feinde in strukturierten Feind-Formationen, bestenfalls mit Nachhut. Doomguy wird jedoch derartig schnell mächtig, spätestens wenn die Schildrunen ins Spiel kommen, dass man immer reaktiver spielt, statt wie in Eternal aktiv Feinde konstant zu behaken, da es den Druck sonst nur erhöht.

    Für mich kommt es so vor, als wollte man The Dark Ages lediglich zum Selbstzweck innovieren.
    Sprich man hat Probleme gesucht, um ein legitimes Gameplay-System daraus zustricken, nur um sagen zu können, dass man es wieder anders gemacht hat, anstatt das Produkt automatisch sein Bild ändert durch sinnvolle Verbesserungen.

    Dadurch kam etwas heraus, was sich nie so gut und natürlich anfühlt wie sein Vorgänger, der eben durch Iteration entstanden ist.
    Gerade die neuen Gameplay-Passagen außerhalb des Core-Gameplayloops mit einem Mech auf einem Drachen und mit nem Geschützturm unterstreichen das fabelhaft. Selten habe ich einen so seichten Nothingburger-Klumpatsch von billigen Reaktionsspielchen vor mir gehabt. Das ist ja wirklich null Fleisch dran.
    Id scheint sich fast selbst dafür zu schämen, denn die Passagen kommen derart selten vor und sind dann noch so kurz, dass ich mich frage, warum man so viel Budget dafür verschwendet sie überhaupt einzubauen, wenn man's nicht richtig macht. Erneut zeugt das von ein "Zögern" all in zu gehen, weil man Angst Spieler abzuschrecken.

    Auch ist die Verteilung der Bosse eigenartig. Sämtliche Bosskämpfe kommen am Ende des Spiels, davor bekämpft man nur „Champion-Varianten“ bestehender Gegner. Durch diese ungleiche Verteilung von Spielinhalten in einer, wie ich finde, viel zu langen Kampagne zieht sich das Spiel deutlicher im Mittelteil. Die Level verlieren für mich an Profil, weil sie sich einfach sehr samey“ spielen, Feindestypen reichen nicht für die Dauer der Kampagne und auch Waffen hat man alle schon ab der Hälfte. Große Highlights sind alle ans Ende gepackt und selbst Cutscenes werden im Mittelteil weniger. Der ganze Cthulhu-Quatsch ist mir obendrein zu derivativ, sorry, mich hat diese Cthulhu-Welt kein Stück beeindruckt.

    Neben all dem hilft sicherlich nicht, dass ich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad meistens unterfordert war.

    Es kann sein dass zum Zeitpunkt des Geschreibsels vieles von dem was ich schreibe nicht länger zutrifft, da die Entwickler eine Technik entworfen haben, wie sie die Balance des Spiels on the fly tweaken können, ohne einen Patch auszurollen. Wenn sich also etwas anders anfühlt, merkt man es vielleicht nicht.
    Dass es so ein System überhaupt gibt, zeigt doch, wie wenig Selbstvertrauen die Entwickler in ihre eigenen Systeme haben. Kurz nach Release wurde das Spiel schwieriger getweakt, weil es zu viele Beschwerden gab, dass Nightmare nicht seinen Namen verdient. Abermals hat id Software seine Zielgruppe unterschätzt, zu Gunsten einer großen Allgemeinheit, die man versucht, anzusprechen.

    Dabei gibt es bereits mannigfaltige Methoden, wie sich ein jeder einzelner Spieler das Spiel selbst tweaken kann. Mit Tonnen von Slidern, bei denen man selbst das Zeitfenster zwischen den Parries oder wie viel Munition ausgeschüttet wird, bestimmt.
    Weil es id Software nicht besser weiß, lassen sie euch das alles machen, aber dann tweaken sie es trotzdem noch obendrein, weil man offensichtlich nicht feinfühlig mit solchen Slidern vorgehen kann. Wenn eine Waffe zu stark ist, ändert es nichts, den Schaden anzupassen.

    Dieses rumgeeiere, statt einfach nen paar bis zur Vergasung ausbalancierte Schwierigkeitsgrade zu liefern, die garantiert dafür Sorgen dass man sein Fett weg bekommt, geht mir auf die Nerven.
    Es zeigt, wie dermaßen weit man sein Ziel aus den Augen verloren hat. Vor allem der permadeath Modus, mit dem man sich noch so gebrüstet hat in Doom Eternal, wofür es einen Gold Skin gab: "Ultra-Alptraum" lässt sich kurzerhand einfach so tweaken, dass man kaum noch sterben kann ohne dass man die Belohnung verwehrt bekommt, man spielt immer noch auf Ultra-Alptraum...

    Doomguy hätte keinen Respekt vor dieses flaschenhafte Verhalten. Für den „Accessibility Award“ bei den Game Awards reicht's trotzdem.
    Herzlichen Glückwunsch, Id Software, ihr seid dafür bekannt, das zugänglichste Spiel 2025 erstellt zu haben. Nein, nicht der beste Action-Titel, nicht das beste Sounddesign, nicht die beste Game-Direction. Nein, das, das ist jetzt euer Schtick.
    Ich weiß nicht, ob ich zukünftige Doom-Spiele jemals noch ernst nehmen kann.

    Für einen tieferen Deep Dive in die Mechaniken empfehle ich dieses Video:



    Besser könnte ich es nicht ausdrücken und mehr Leute sollten Electric Underground kennenlernen.



    Mekazoo

    Ein äußerst einzigartiger und dynamischer Plattformer, der von zu viel Sammelzwang zurückgehalten wird.
    Hier geht es zu meiner Steam-Review: https://steamcommunity.com/profiles/...mended/390330/



    Astalon: Tears of the Earth

    Herzlichen Dank an Vergangenheits-Klunky für diese Einsendung: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3443879



    Soul Blazer

    Siehe meinem JRPG-Challenge Thread: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3444012



    Vividlope

    Style over Substance.
    Hier gehts zu meiner Steam Review: https://steamcommunity.com/profiles/...ended/2078510/



    Kingdom Come Deliverance

    Hier geht es zu meinem Mega-Eindruck: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3444229



    Spellforce 2: Dragon Storm

    Another year, another Spellforce. Von den spielerischen trifft alles zu, was ich bereits zu Teil 2 geschrieben habe. Es ist ein gestreamlinedtes Spellforce 1, was gleichermaßen Positives wie Negatives mit sich bringt.
    Es gibt nun einen neuen Völkerbund, bei dem man u.a. zwischen offensiven und defensiven Upgrades wechseln kann. Aber unterm Strich ist das Echtzeitstrategie-Gameplay nach wie vor stumpf, gemessen daran, wie schnell und leicht man Truppen raushauen kann.

    Was Spellforce-Entwickler Phenomic eigentlich so interessant macht, ist die spielerische Abwechslung. Wie die RPG-Systeme mit den Echtzeitstrategie-Elementen in interessanteren Szenarien ineinander greifen, selbst wenn die Experimente spielerisch an sich nicht immer aufgehen, so kann man nicht sagen, was man als Nächstes für variierende Missionsziele erhält. Und auch hier zeigen sie wieder, dass es nach wie vor ihre große Stärke ist. Das alles komprimiert auf eine viel kürzere, viel verdaulichere Kampagne als das Hauptspiel.

    Das war jedoch keine freie Entscheidung. Das Studio stand nämlich während der Entwicklungsphase kurz davor, an Electronic Arts verkauft zu werden. Die Erweiterung musste schnell raus und im Zuge dessen geplanter Inhalt des Spiels gekürzt werden.
    Das Interessante hierbei ist jedoch, dass es nicht wie üblich zu einem gerushten Ende geführt hat. Nein, die Schere hat man ganz am Anfang angesetzt.
    Man startet das Spiel auf Level 15, doch etwas sagt mir, dass das nicht der Fall sein sollte.
    So wie man direkt seine Skillpunkte verteilt. Man beginnt unvermittelt in ein Szenario, wo die Kacke bereits am Dampfen ist, ohne großen Kontext.
    Das erschließt man sich dann so auf dem Weg.

    Ich finde, das hat dem Spiel gar nicht so viel Abbruch getan, denn ich kann einen langsamen Einstieg eher vermissen als den Climax des Spiels. Das führt dazu, dass Dragon Storm ein außerordentlich schnelles Pacing hat.
    Mit einer interessanten Prämisse, wo die Magie der Portale, welche die zersplitterte Welt zusammenhalten, schwindet und man nun auf einer schwimmenden Stadt durch das Äthermeer segelt. Die schwimmende Stadt ist eine Art Hub, aber auch zunächst ein eigenes Level, voller Rätsel und wiederkehrender Angriffe durch Feinde, wo ein Großteil der RPG-Komponente stattfindet.

    Damit werden nach und nach neue Ziele angesteuert. Man kann damit sogar später zu einem Level zurücksegeln für eine Quest zur Berfreiung der Zwerge.
    Das fand ich ziemlich cool gelöst.
    Bei der Strategie-Komponente hat man sich zumindest Mühe gegeben, ein bisschen mehr Taktik einzustreuen. Später, wenn man dann in die Welt der Drachen kommt, gibt es fliegende Feinde mit großen AoE-Angriffen. Hier muss man besonders tankige Units nach vorne schicken, welche die Angriffe wegziehen, während man seine eigenen Einheitengruppen gut verteilt, denn die spawnenden Drachen, fliegen einfach über alles hinweg zur eigenen Basis.
    Es gibt diverse solcher Quirks und sogar die RPG-Passagen können dieses Mal (zumindest auf „Very Hard“, wie ich es gespielt habe) weitaus anspruchsvoller sein.
    Das Hauptspiel hat bereits sowas wie „Boss-Mechaniken“ eingeführt und auch wenn es nicht viel ist, der Trend wird im kleinen Stil weitergeführt.

    Ich hatte am Ende doch mehr Spaß, als ich zunächst erwartet hätte, auch wenn es von den allgemeinen Systemen die gleichen Schwachpunkte hat wie das Hauptspiel. Zudem sind die Hauptfiguren immer noch alle komplett austauschbar, da ändert es auch nichts daran dass sie jetzt alle eigene Quests bekommen haben.



    Hi-Fi-Rush

    Hier gehts zu meiner Review, nach all dem Hype, habe ich mir mehr von dem Spiel des The Evil Within 2 Designers versprochen: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3444497



    Spellforce 2: Faith in Destiny

    Von den genialen Köpfen hinter Gothic III: Götterdämmerung
    Goddamnit! Ich hätte es bei einem Spellforce dieses Jahr belassen sollen!
    Jedoch war Dragon Storm kurz genug und ich habe gehört, dass Faith in Destiny sogar noch kürzer sein soll.

    Natürlich ist mir der Ruf des Spiels nicht entgangen – doch das war kein Grund, die Finger davon zu lassen. Im Gegenteil: Ich war neugierig, wie scheiße es denn nun wirklich ist.
    Und ja, ihr seht die Wertung.

    Hier muss ich jedoch differenzieren: Ich habe die kostenpflichtigen DLCs in die Wertung mit einbezogen. „Faith in Destiny“ ist keine Expansion, zumindest funktional, sondern dient als Stand Alone Spiel, das aber die Aufmachung einer Erweiterung hat.
    Der Vorteil: das Spiel ist viel besser für aktuelle Systeme optimiert. Es unterstützt aktuelle Auflösungen und es wurden auch in der Menüführung einige Verbesserungen vorgenommen.

    Würde ich alleine nach dem Inhalt der „Faith in Destiny“-Kampagne gehen, würde ich sagen, das Spiel kommt gerade noch auf ein „D–“.

    Der Grund ist, dass die Story aufgrund der komplett irrwitzig geschriebenen Dialoge einen überraschenden Unterhaltungsfaktor hat. Das wäre nicht gegeben, wenn das Spiel die Ursprungslore einfach ignoriert hätte, aber das tut es nicht. Es enthält tatsächlich eine Menge Referenzen und Figuren zu Spellforce 2, mutiert mit diesem amateurhaften, aber sehr engagierten Writing. Wenn Fink der Dieb was wie „Sonst lande ich hinter schwedischen Gardinen, wo auch immer dieses Land liegt“ dropt oder der Held sich wie ein Soziopath verhält.

    Wenn die Drachen sich aufführen wie die Figuren in der Serie „Die Dinos“. Es ist irgendwie „faithful“ (pun intended) und dann gleichzeitig verhält sich jedes bekannte Gesicht out of character. Gleichermaßen ist es aber auch das erste Spellforce, bei dem überhaupt die Figuren in Cutscenes im größeren Stil miteinander interagieren. Und was soll ich sagen, zumindest das absolute Minimum an Fünkchen Bindung entwickelt sich und das, obwohl das Mapdesign der lediglich 4 ½ Karten im Spiel absolut unterirdisch ist.
    Viel zu große Maps, in denen nichts passiert, willkürlich auf der Karte platzierte Gegnergruppen zum Abfarmen. Weil das Spiel so kurz ist, levelt der Held in Rekordgeschwindigkeit, was dafür sorgt, dass Gear schon wenige Minuten später wieder nutzlos wird. Warum die Figuren nicht gleich auf Level 20 anfangen lassen?

    Die neuen Gegner spawnen ihre Einheiten aus Türmen, die extrem viel Schaden machen, was die Belagerungen sehr langwierig und monoton gestaltet. Auch wenn ich das Design der Gegner zumindest prägnant finde, so werden sie einfach aus heiterem Himmel in die Story geschrieben.

    Faith in Destiny wirkt komplett unfertig und überhastet rausgebracht. Da ist es 'ne Frechheit, dass bei der kurzen Spielzeit noch 3 weitere Missionen, welche die Geschichte mehr oder minder ergänzen, als kostenpflichtiger DLC rausgehauen werden. Jedoch kann ich mit Sicherheit sagen: Spart euch diese. Die sind noch schlimmer als das Hauptspiel. Während das Hauptspiel noch ein bisschen Abwechslung ab und zu hatte und eigenartige Ideen, wie dass man zum Weiterkommen Steine, die den Weg versperren, mit Arbeitern abbauen muss oder dass man sich entscheiden kann, mit welchem Volk man in Karte 2 in den Strategie-Part übergeht, sind die DLC-Kapitel alles nur eine Ansammlung von öden Fetch-Quests zusammen mit RPG-Kloppviech und viel zu vielen, zu großen Enemy-Camps zum Dezimieren.
    Die Geschichten sind langweilig und nur eine hat ein bisschen Relevanz zum eigentlichen Plot. Es sind schlichtweg einzelne Spellforce-Karten, doch da sie Geld gekostet haben, werden sie auf bis zu 6 Stunden in die Länge gestreckt.
    Das ist einfach lächerlich groß. Die Hauptspielkarten waren schon zu lang, aber das bläht derartig die Spielzeit auf, dass ich am Ende doch so ausgelaugt von Spellforce 2 war, dass ich ne ganze Weile keinen Bock mehr auf „Demon's of the Past“ bekommen werde, wo ich auch absolut nichts Gutes erwarte, aber der Vollständigkeit halber irgendwann noch mal spielen möchte, dann hätte ich alles zu Spellforce 2 gesehen. Hrrrr …!



    Trauma Center: New Blood

    Das originelle Wii-Spiel zu Trauma Center, nicht das Wii-Remake zum ersten Teil.

    Eine völlig neue Geschichte mit neuen Figuren. Und doch läuft alles in bekannten Bahnen. Statt das „GUILT“ Virus gibt es nun „Stigma" und die Geschichte wird über mehrere Episoden erzählt, die zwischen Slice of Life und Anime-Shounen-Schmierentheater hin und her divergieren. Die Story ist nur ein Vorwand für das eigentlich einzigartige chirurgische Gameplay, was mir mit der Wiimote schon immer etwas schwerer gefallen ist als mit dem Stylus des DS. Ich muss häufig die Wiimote zweihändig führen, weil ich sonst zu sehr zittere. Ist das etwa das Alter?
    Zwecks dieses Umstands habe ich mich wirklich mal ein bisschen zurückgehalten, weil ich böse Erinnerungen an den Vorgänger hatte, und war sehr zufrieden. Ich habe nämlich „lediglich“ auf Normal gespielt und das Spiel war letztlich fordernd genug.

    Ich bin auch froh, dass ich dieses Spiel nach erst einiger Pause zum 2. DS Teil angefangen habe, denn vermutlich wäre ich dem Gameplay etwas überdrüssig geworden.
    Obgleich seines Namens macht New Blood nicht viel Neues. Die ersten Level kommen mir teilweise sogar wie eine Kopie der Operationen des ersten Teils vor. Aber auch so zwischendrin kommen immer wieder besondere Fälle, die mir stark bekannt vorkommen.
    Operationen am Gehirn, Giftgas-Attacken (wir sind hier Spezialist für ALLES) mehrerer Patienten hintereinander verarzten, Turbulenzen, wo man stillhalten muss, operieren im Dunkeln. Das obligatorische „Nicht-Operation“-Minigame, wo man auf Zeit ein Puzzle lösen muss, mit den Operationstools. Dass man von Terroristen entführt wird. Irgendwie gab's das alles schon mal, was New Blood trotz neuer Story eher wie eine Art „Wii-Version“ des ersten Teils anfühlen lässt, das bereits ein Remake besitzt. Schräg.

    Am besten sind diese neuen „STIGMA“-Viren. Nachdem mich der erste ein bisschen zu sehr an Kyriaki erinnert hat, waren die nachfolgenden dann doch alle weitaus unterschiedlicher und tatsächlich neue Gegner. Ich fand, die Stigma-Viren waren auch besser darauf ausgelegt, später gemeinsam bekämpft zu werden. In Teil 1 wurde das richtig krude, als GUILT-Viren kombiniert wurden. In New Blood führt es lediglich dazu, dass sich der ein oder andere Virus isoliert zu leicht anfühlt. Dennoch schwankt der Schwierigkeitsgrad stark und gerade die Verbrennungen gingen mir auf die Nerven, weil es so ein schleppend langsames Prozedere, gerade mit der Wiimote, ist. Abseits mancher plötzlicher, unverhältnismäßiger Spikes war es dennoch eine unterhaltsame Erfahrung, nur eben wirklich nichts Neues, mehr so der Fix, wenn man sonst keine anderen Spiele der Reihe mehr hat.

    Ach ja, und man kann es auch im Co-Op spielen. Manche Missionen, so heißt es, scheinen wohl darauf ausgelegt zu sein.
    Das kann ich jedoch nicht verifizieren. Manche Spikes eigneten sich dafür, doch ähnlichen Bullshit kannte ich auch schon vom ersten Teil.



    Trine: Enchanted Edition

    Hier gehts zur Review: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3444947



    Trine 2: Director's Cut

    Und Teil 2 gleich hinterher: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3444947



    Hollow Knight: Silksong

    Ich befürchte, ich muss hier einige enttäuschen. Das Spiel war dermaßen publik, es wurde so viel besprochen, dass ich nicht weiß, wie viel Geistreiches ich noch hinzufügen kann, was sich nicht ausgelutscht anhört. Daher wird das mehr ein Ramble und kein Deep Dive.
    Im Hinblick auf den kommenden Sea-of-Sorrow-DLC und alles, was da sonst noch folgen könnte, bin ich geneigt, evtl. noch mal mein Bild zu dem Spiel zu reevaluieren, da ich davon ausgehe, dass es einige signifikante Änderungen erhalten könnte.

    Kurzum kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Spiel liebe, nicht nur die Spielerfahrung an sich, sondern für alles, wofür es steht. Als Indie-Produktion, die wirklich unabhängig von anderen Publishern ist, der Fakt, dass es keinerlei Spiele-Gazette im Vorfeld reviewen konnte, so dass jeder unbefangen an den Release gehen konnte.
    Das Weigern, irgendwelchen modernen Standards und Erwartungen bezüglich „Accessibility“ zu entsprechen, was sowieso stets mit allem möglichen Themen vermengt wird, sodass das Wort für mich an Bedeutung verloren hat.

    Das Spiel ist so barfuß, wie es sich präsentiert, geradezu eine Anomalie 2025, etwas, was so nur entstehen kann, wenn da nicht zu viele Einflüsse in einem Team versuchen, die Wogen zu glätten.
    Team Cherry sind einfach nur 2 Dudes, die ihr Ding durchziehen, voller Leidenschaft, die keinen Druck verspüren, viel Geld verdienen zu müssen. Das ist für mich die Verkörperung von Indie.

    All die Zeit, die man sich genommen hat, all das Commitment auf eine einzigartige Erfahrung ist letztlich im Polish des Endprodukts wiederzufinden. Wer auch immer behauptet, Silksong habe irgendwelche janky Designschwächen, der hat in meinen Augen Probleme, Brillanz zu sehen, wo Brillanz vor ihm steht. Das Spiel ist unter 7 Jahre langer Arbeit entstanden. Man entscheidet sich nicht einfach „zufällig“ dafür, dass z.B. Tools den Einsatz von verbrauchbaren Splittern benötigen, die tatsächlich ausgehen können. Alle getroffenen Entscheidungen sind das Produkt einer allumfassenden Design-Kohärenz, die sich gegenseitig im Spiel bedingt, um ein Spiel zu erschaffen, was sich größer anfühlt als die Summe seiner Teile. Dafür muss es euch, den Spieler in allererster Linie ernst nehmen, wie eben als ein weiteres Teil der Spielwelt. Damit können Hebel bedient werden.
    Bilewater fühlt sich nicht nur bedrückend an, weil die Musik es euch vorträllert, sondern weil man es auch bei lebendigem Leib erfährt, als Gebiet, in dem die Maggot-Zustandsveränderung dominant vertreten ist. Gebiete wie diese gewinnen nicht nur durch ihre Optik ein Profil, wo bereits viel geleistet wurde, unterschiedliche unterirdische Einrichtungen voneinander unterscheidbar zu gestalten, sondern auch, weil jedes von ihnen spielerisch gewisse Eigenheiten zu bieten hat, welche die Sense of Discovery erst so belohnend gestaltet hat.

    Es gibt mittlerweile wenig Spiele, wo ich nicht irgendwas manipulieren muss, irgendwas einstellen, mich einschränken oder sonst wie in meine Spielerfahrung sabotieren muss, um eine wünschenswerte Erfahrung zu erhalten. Silksong ist besonders, weil ich es einfach starten konnte, genau so spielen wie jeder andere auch, und ich hatte das Gefühl, man hat es von gleichauf einfach genailed, da wurden umfassende Überlegungen reingesteckt, das Spiel fair zu gestalten.
    Kaum ein Spiel telegraphiert so gut die Angriffe seiner Gegner, schafft es derartig gut Feindsynergien zu schaffen sie dich koordiniert bewegen, ohne dass es intransparent wird. Gerade fliegende Feinde, forcieren die stärkere Air-Utility, die ja gerade für Hornet so viel Raum einnimmt. Wer behauptet, das Spiel habe zu viele fliegende Feinde? Nun ja, offensichtlich sind die Feinde ganz auf die Spezifikationen von Hornets Moveset zugeschnitten.

    Das ist eine von vielen der Übertreibungen, die zu dem Spiel existieren. Angeblich macht jeder Gegner 2 Schaden, so sei auch das Vervollständigen einer Maske nutzlos, da man ja trotzdem mit 3 Schlägen draufgeht, obwohl man sich um 3 Punkte heilen kann. All diese Mechaniken im Gesamtkontext scheinen wohl über den Kopf von dem einen oder anderen geflogen zu sein.

    Silksong ist so ein Spiel, was eigentlich für eine dedizierte Gruppe an Genre-Enthusiasten und natürlich Fans des Vorgängers entworfen wurde. Doch der Hype hat so dermaßen Überhand genommen, dass auch viele Stimmen sich äußern, die von vielen Metroidvanias vor allem „Nachlässigkeit“ gewohnt sind, nicht nur vom Design der Spiele, sondern auch von sichselbst.
    Silksong bestraft Fehler stärker, aber erlaubt genau so die Rgeneration beim Aufbau von neuen Momentum.
    Es ist ein Tanz, bei dem man auf einem Faden zwischen Leben und Tod balanciert. So ergibt sich gerade in den Bosskämpfen ein befriedigendes forth & back, bei dem die zu gewinnende Ressource zum Heilen jederzeit wiedererlangbar ist, aber auch zu aggressives Verhalten den Kopf kosten kann. Etwas, was wie ich finde sehr gut auf Hornet-Hunter-Persönlichkeit zugeschnitten ist.

    Silkongs ohne Guide zu spielen macht die Erfahrung noch besser, wenn das Spiel seine wahren Proportionen verschleiert, um den Spieler viele Male mit dem Scope von Pharloon erneut zu überraschen.

    Dabei würde ich die Welt nicht mal als weitläufig betrachten, sondern vor allem als sehr dicht. Es ist beeindruckend, wie groß die Zitadelle ausfällt, obgleich der Ausschnitt, den sie auf der Karte einnimmt, vielleicht so groß wie 2 nicht zu kleine Gebiete ist. Und doch kann man viele Stunden damit verbringen, zu navigieren, einfach weil man es geschafft hat, freie Fläche derartig ausgiebig auszunutzen, ohne dass es sich unnatürlich anfühlt.

    Gegen Ende schwächelt es ein wenig, zu dem Zeitpunkt, wo die Welt in ihrem Grundriss erschlossen wurde und nicht mehr viel zu entdecken ist. Ab dem Punkt existiert viel Leerlauf, um die finalen Ziele zu erreichen, da auch das Auffinden selbiger teils einem Puzzle gleicht Das Spiel ist so schon umfangreich genug, doch hätte ich mir gewünscht, dass möglicherweise der letzte Teil des Spiels selbige Spielwelt stärker verändert hätte, so dass man beim Backtracking immer noch mit einer hohen Frequenz an neuen Impressionen rechnen kann. Nichtsdestotrotz enthält der letzte Akt einige der stärksten Momente des Spiels. Es ist nur so, dass man keinen konstanten Spielfluss, wie noch in den vorherigen Akten, hat.

    Insgesamt haben mir das schnellere Spieltempo und die dichtere Spielwelt noch mal etwas mehr als der Vorgänger gefallen.
    Die Spielbalance ist über jeden Zweifel erhaben, ich finde es weder zu schwer noch zu leicht, genau richtig. Und selbst die Tools erfordern ihren gerechten Tribut, so dass man diese nicht einfach blindlings gegen den erstbesten Boss wirft.
    Wenn man etwas kritisieren könnte, dann vielleicht, dass es sich genau wie sein Vorgänger immer noch an bewährten, aber auch konventionellen Mechaniken im Genre orientiert, womit es spielerisch zu keinen Innovationen führt, dafür jedoch viel Refinement, was es bis dato zu einem der geschliffensten Metroidvanias macht, dessen Fokus auf die Erkundung liegt, nicht den Kampf wie es vermeintlich dargestellt wird.



    Abyss of the Sacrifice

    Hier gehts zur Review: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3445384



    Internet Generation

    Unfassbar beschissenes Gameplay, was lediglich durch die Dialoge und Prämisse gerade noch so vor einem Totalausfall entfernt ist. Das ultimative Basement-Dweller Spiel.
    Das habe ich ich auf Steam hierzu geschrieben: https://steamcommunity.com/profiles/...ended/1556980/

    ...

    Moment, ich merke gerade, wie wenig aussagekräftig meine Steam-Review ist.

    Dann lasst es mich kurz zusammenreißen.

    Internet Generation handelt von einem verwaisten Forum/Discord-Server, der in einem Machtvakuum steckt, weil ihm die User und Moderatoren flöten gehen.

    Langsam über Schnipsel puzzelt man sich die Backstory zusammen, warum die originale Administration zerstritten ist, während es der Protagonistin nur darum geht, lewd Pics zu spammen und auszutauschen.
    Der Humor ist daher sehr stark chinesischer Internet-Creep-Humor, der halt wirklich spezifisch an soziale „Versager“ gerichtet ist, was ich nicht mal abwertend meine. Es wird teils ganz schön überspitzt dargestellt, wie stark die Akteure emotional an dem Forum hängen, und ich kann das als Multimediaxis-User nur zu gut nachvollziehen.

    Diese außergewöhnliche Thematik gibt dem Spiel schon das gewisse Etwas, was ich von anderen Spielen nicht kenne, auch wenn viel vom Humor vermutlich in der schlechten Übersetzung untergegangen ist.

    Dagegen steht halt ein absolut katastrophales Gameplay, was mir in der Form schon lange nicht untergekommen ist. Eine unglaublich irreführende Steuerung, die alle Schulterbuttons beansprucht und 2 Aktionsbuttons. Das komplette Gameplay besteht darin, sich von einer Arena zur nächsten zu kämpfen, in denen man später meistens 100 Gegner erledigen muss. Neue Angriffe, die man erhält, sind einfach nur Erweiterungen von Kombo-Strings, die komplett alle über Cooldowns reguliert werden, weswegen man in kurzen Phasen nicht mal angreifen kann.
    Es hat was von nem Vampire Survivor nur dass man selbst die Tasten drückt, mit sehr schlechten Trefferfeedback.

    Die komplette Balance ist für den Popo, man erhält immer mehr Leben, irgendwelche Buffs spawnen mit zufälligen Effekten, entweder überpowert oder nutzlos. Zu Beginn kann einen die Gegner noch schnell erledigen. Später wird's besser. Mit Währung kann man sich wiederbeleben, wobei sich der Preis nach jedem Ableben verdoppelt. Was dazu führt, dass man sich eigentlich immer 2–3 Mal wiederbeleben kann und auf den höheren Stufen gar nicht mehr. Man hat sich bei den Feindtypen um Abwechslung bemüht, aber eigentlich greift nichts ineinander, was man nicht durch stumpfes Gespamme löst. Bosse kann man, bevor der Kampf beginnt, in eine Ecke schieben und dann totspammen.

    Die Arenakämpfe werden im Laufe des Spiels immer frequenter und die Storyschnipsel immer kleiner. Gegen Ende ist die Monotonie, trotz der lediglich 5 Stunden Spielzeit, einfach unerträglich.
    Das Gameplay hätte man auch streichen können. Dann wär's wohl nur kein Spiel mehr. kA, hätten sie nicht einfach … nen Picross machen können oder so? Das Gameplay ist hier nur Mittel zum Zweck.



    Rift Wizard

    Eigentlich spiele ich ja nur sehr ungerne Rogue-Like Spiele, dafür bin ich einfach zu sehr abgeturnt vom Zufallsfaktor, der in gewissen Ausprägungen schon an Gambling erinnert.
    Also warum genau Rift Wizard? Ich weiß es selbst nicht mehr, ich habe den Titel vor vielen Jahren auf mein Roulette gepackt. Ich glaube, es war die Art und Weise, wie enthusiastisch der Entwickler sein Vorhaben mit dem Spiel beschreibt, ohne dass es aufgezwungen wirkt.

    Das ist ein Garant, dass in dem Spiel etwas Besonderes steckt, und ich sollte Recht behalten. Für ein Rogue-Like hat es nach wie vor zufällig ausgewählte Level und Gegner, zwischen denen man sich pro von 2-4 entscheiden kann, doch die Charakterprogression selbst ist rein deterministisch.
    Jedes Level besitzt 3 Orbs, was sozusagen Magiepunkte sind. Mit diesen Punkten kauft man sich neue Zauber in einem rundenbasierten Kampfsystem, wo man sich auf Kacheln fortbewegt, was am ehesten wirklich, wie der Name suggeriert, an das Spiel Rogue“ erinnert.

    Das Besondere ist jedoch, dass von Anfang an sämtliche Zauber zur Verfügung stehen. Und das ist schier überwältigend, denn das Spiel hat über 120 Zauber, alle mit unterschiedlichsten Effekten. Man selbst kann nicht angreifen, solange man nicht Zauber mit begrenzten Ladungen nutzt. Ob man mit diesen Punkten dann neue Zauber erlernt oder bestehende upgraded, die auch teilweise mannigfaltige „Tech-Trees“ besitzen, bleibt einem selbst überlassen. Obendrein gibt es noch mal rund 50–60 Perks separat zu erlernen, welche alle Einfluss auf die Zauber nehmen. Die Navigation wird durch ein cleveres Filtersystem erleichtert, bei dem einzelne Zauber mehrere Kategorien haben können, wie man sie wirkt (Beschwörung, Herbeirufung, Aura etc.), welche Elemente sie besitzen usw.

    Der Reiz an Rift Wizard liegt darin, mit diesen Zaubern zu experimentieren. Es ist eine riesige stürmische See aus Möglichkeiten und man versucht, durch Erfahrung mit dem Spielsystem, was zusammen funktioniert und was nicht, ein immer größeres Verständnis zu erlangen und sich seinen Weg durchs Spiel zu mappen.
    Mana-Management und Lebens-Management werden das A und O, denn die 25 Stages, bis es zum bösen Erzmagier geht, können langwierig sein, da es immer darum geht, nicht nur alle Feinde zu vernichten, sondern auch Spawner, die diese Feinde erst ausspucken. Diese sind generell an allen Ecken der Karte verstreut und werden immer mehr. Dafür ist es möglich, ein Level im Vorfeld zu sehen, bevor man sich dafür entscheidet, und sogar seine Startposition zu bestimmen. Von dort aus versucht man dann effektiv, die nicht enden wollenden Monstermassen einzudämmen. Mit immer gewaltigeren AoE-Zaubern, die riesige Kettenreaktionen hervorrufen, die trotz der minimalistischen Präsentation durch die Soundeffekte beeindruckend wirken können. Gerade dieser Fokus auf spawnenden Feinde führt, zu eine Art forth & back Tauziehen, dass einem zum agressiven Vorgehen zwingt um voranzupreschen, wenn man das Momentum verliert, verliert man Zeit und damit auch Zauberladungen.

    Das ist wirklich das Spiel für Theory-Crafter, die vom Zusammenwirken dutzender Systeme begeistert sind und es lieben, das gleiche Spiel wieder und wieder mit unterschiedlichen Builds durchzuspielen. Als solches macht es das Erstspielern nicht leicht, eine Gewinnformel zu finden, aber daran lag bei mir der Reiz: Ein Guide hätte das alles unterminiert. Bedenkt man, wie bestrafend ein Ableben ist (eine Runde kann 3–4 Stunden dauern), verliert man sich irgendwann in dem eigenwillig trance-artigen Ambient-Sound, der eigenwillig anachronistisch zur Grafik steht und beruhigend auf die Anspannung wirkt. Aber gleichzeitig fühle ich mich zurückerinnert an eine Zeit, die ich nie erlebt habe. Vor dem Heimcomputer zu sitzen und auf nen schwarzen Bildschirm zu starren, so wie die Leute, als sie damals Rogue gespielt haben, alles ist so minimalistisch dargestellt, dass die Fantasie die Lücken schließt.

    Ist es trotzdem langfristig etwas für mich? Eher weniger, denn die Wiederspielbarkeit hält sich da in Grenzen, einfach weil es nicht meiner typischen Motivation entspricht. Als ich den Boss besiegt hatte, war ich zufrieden und hatte nicht den Reiz, noch mal zu spielen, nur um was anderes auszuprobieren. Ich habe mächtige Zauber gefunden und es ist komisch, auf diese nicht noch mal zurückzugreifen, nur um es anders zu machen, zum Selbstzweck.

    Kurzum: für Leute, die das Spiel kennen sollten. Ice Vortex und Kettenblitz FTW.

    Props auch noch mal für den finalen Boss, der so designed wurde, dass man ihn theoretisch mit jedem Build schlagen kann, aber trotzdem nicht leicht ist, durch die chaotische Natur des Kampfes. Sonst sind immer bestimmte Feinde gegen Elemente immun, was ein zentraler Spielbestandteil ist und der Grund, warum man unter Umständen mehr als nur einen Angriffszauber haben möchte oder ein Minion eines Elementes. Man kann mit mächtigen AoEs spielen, kann ein reiner Summoner sein, alles dazwischen, an sich ist es eine riesige Spielwiese, um sich auszutoben. Gerade die freie Charakterentwicklung könnte Spieler von gewöhnlichen modernen Rogue-Likes eher abschrecken, weil es einen mit Möglichkeiten, wie bereits erwähnt, erschlägt.

    Ich akzeptiere es als besonderes Spiel, was vermutlich den ein oder anderen Theory-Crafter völlig umhauen könnte (Liferipper vielleicht!?). Aber es ist mit dem Fokus auf der immer noch zufälligen Natur der Herausforderungen nicht ganz mein Metier.



    Betterfied: Bestified VI

    Es sieht aus wie ein SMW-Hack, ist jedoch ein Spiel, das mit der Super Mario X2 Engine erstellt wurde, die sich an diversen Super Mario Spielen orientiert.
    Dieses Spiel zu beschreiben, ist schwierig. Es ist kein konventioneller Plattformer, vielmehr ist es ein interaktiver Shitpost, zwischen Brainrot und Trollkultur und pseudophilosophischem Edge Humor, eine riesige Kollaboration verschiedenster Mario-Hack-Fanatiker, die auch stark mit einer Queer-Szene verbandelt ist.

    Der Humor ist extrem hit or miss, aber meistens wird man wohl den Point missen, wie es bei Brainrot so üblich ist. Viel mehr wird man den Humor spüren, denn die meisten Gags gehen auf Kosten des Spielers.

    Absichtlich beschissenes Leveldesign wird zelebriert. Sound, der immer wieder in sich selbst looped, Gegnergespamme. Alles, womit man in nem Level interagiert, verwandelt sich in Donkey-Kong-Country-Fässer. Krudeste Bosskämpfe, unter anderem gegen die 4 Heavenly Kings, Father Brain (Mother Brain mit nem Zylinder und Schnauzer) und Luigi, John Cena, sind nur einige wenige.

    Manchmal ist das Spiel gnädig und es gibt ein triviales Level, z.B. wo Mario in den Abgrund fliegt, aber als Kefka in seiner Gottform wiedergeboren wird und man dann das ganze Level zerstören kann, während andere unerträglich nervig sind, einfach weil es den Humor des Erstellers entspricht. Dann ist auf einmal die Physik von Mario komplett beschissen, das Spiel ruckelt nur wegen eines "Unreal Engine Mario" Gags oder alle Gegenstände werden alle 3 Sekunden mit nem Bounce Effekt belegt.

    Das Faszinierende an diesem Fiebertraum: Obwohl die Schwierigkeitskurve permanent hin und herspringt, gibt es eine gewisse Konsequenz, wie das Spiel mit seinen Secrets umgeht. Es ist unfassbar, wie umfangreich es ist. Eine Hub-World mit dutzenden Räumen, die man nach und nach freischaltet, deren Bewohner je nach Uhrzeit woanders sind. Dinge, die passieren, wenn man zu oft stirbt. Über 1000 Tipps während der Ladezeiten. Tonnen von Cheats zu finden, die den krudesten Scheiß machen, wie dass man von NPCs verfolgt wird. Ein „Crime Meter“, bei dem man komische Features freischaltet, wie einen stark versteckten Chaos-Modus, der sich in Corruptions-Hacks verwandelt, wenn man deren Bits austauscht. Eine komplette Creepy-Pasta um Luigi, der in einen psychotischen Zustand verfällt, weil man seine Freundin umbringt. Inklusive geheimer Luigi-Welt. Man kann zum Christentum konvertieren, kann sich von Fans des 3DO vollabern, wie diese Konsole technisch allem überlegen ist.

    Man müsste einen Aufsatz schreiben, um all das festzuhalten. Und doch kurz vor Ende, wo alles noch fun & games war, weiß das Spiel auch wenn es Zeit ist ernst zu machen, packt die harten Bandagen aus und trollt einem nicht länger, sondern stellt einem vor wirklich exzellent kreativen Herausforderungen, die es immer mal wieder gibt, aber breit gestreut zwischen Brainrot, der dann aber auch charmant ist, weil kein Level dem Letzten gleicht. Alleine zu sehen was für ein Wahnsinn im nächsten Level wartet, ist bereits Grund genug weiter zu spielen und die vielen, vielen Geheimnisse und untorthodoxe, sehr offene Weltstruktur, wo man die Welten nicht in klassischer Reihenfolge betretbar sind, lassen einen auch wie ein Entdecker fühlen, in etwas, was keiner klassischen Logik folgt. So ist es trotz des Ursprungs eines Mario-Fangames eine völlig eigenwillige Erfahrung, was mit seiner Beklopptheit „All-in“ geht.

    Damit ist es nicht zu Unrecht eines der bestbewerteten Spiele dieses Jahres, auch wenn es vermutlich nicht viele Leute interessieren wird.
    Wenn ihr kurz mal durchzappen wollt, hier gibt es ein Best of von Vinesauce:





    NEO: The World Ends With You

    Siehe JRPG-Challenge Thread: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3445932



    Metroid Prime 4

    Die Enttäuschung des Jahres, Bericht gibt es hier: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3445971



    Like A Dragon: Infinite Wealth

    Siehe JRPG-Challenge Thread: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3446086



    Dragon Quest III: Seeds of Salvation

    Siehe JRPG-Challenge Thread: https://www.multimediaxis.de/threads...=1#post3446113



    Honorable Mention: Angeline Era

    Leider habe ich dieses Spiel erst am 1. Januar abgeschlossen, so dass es für diese Liste nicht mehr gereicht hat. Ich denke, ich werde bei Zeiten noch was dazu schreiben, aber dafür ist es immer noch nicht vollständig erforscht.
    Kurzum jedoch, da ich einen Großteil davon noch im vergangenen Jahr gespielt habe. Es konkurriert locker mit Silksong als Anwärter für das Spiel des Jahres 2025.

    Da es in der Liste um durchgespielte Spiele geht, ist es nicht drauf, aber auf einer Liste „Beste Spiele 2025“ würde ich es direkt daneben sehen, ohne mich jetzt schon festlegen zu wollen, was ich präferiere, weil es durchaus noch Geheimnisse bereithält.
    Beide Spiele haben jedenfalls ein enorm hohes Sense of Discovery und legen klar den Fokus drauf und weigern sich, in das Korsett typischer moderner Spiele für die Completionist-Fraktion zu fallen.

    Dieses Spiel ist noch mal wesentlich unorthodoxer und geht große Längen, ja, auch nicht jemals durchschaubar zu sein, was eigene Vor- und Nachteile mit sich bringt. Mehr dazu ein andermal.

    ------------------------------------------

    Ansonsten habe ich noch Silent F und Bubble Bobble: Sugar Dungeons gespielt, bin aber noch nicht durch.

    TOP LISTE: DURCHGESPIELTE SPIELE JAHR 2025

    1. Kingdom Come Deliverance
    2. Hollow Knight: Silksong
    3. Betterfied: Bestified VI
    4. Soul Hackers 2
    5. Fantasian


    Alle gespielten Spiele aus dem Jahr 2025, ranked in Order

    1. Hollow Knight: Silksong
    2. Angeline Era
    3. Silent Hill F
    4. Bubble Bobble Sugar Dungeons
    5. Bounce Land (SMW Hack)
    6. Doom: The Dark Ages
    7. Metroid Prime 4

  11. #11
    Zitat Zitat von Klunky
    Es wird teils ganz schön überspitzt dargestellt, wie stark die Akteure emotional an dem Forum hängen, und ich kann das als Multimediaxis-User nur zu gut nachvollziehen.
    Don't call me out like that!
    Zitat Zitat
    Honorable Mention: Angeline Era

    Leider habe ich dieses Spiel erst am 1. Januar abgeschlossen, so dass es für diese Liste nicht mehr gereicht hat. Ich denke, ich werde bei Zeiten noch was dazu schreiben, aber dafür ist es immer noch nicht vollständig erforscht.
    Kurzum jedoch, da ich einen Großteil davon noch im vergangenen Jahr gespielt habe. Es konkurriert locker mit Silksong als Anwärter für das Spiel des Jahres 2025.

    Da es in der Liste um durchgespielte Spiele geht, ist es nicht drauf, aber auf einer Liste „Beste Spiele 2025“ würde ich es direkt daneben sehen, ohne mich jetzt schon festlegen zu wollen, was ich präferiere, weil es durchaus noch Geheimnisse bereithält.
    Beide Spiele haben jedenfalls ein enorm hohes Sense of Discovery und legen klar den Fokus drauf und weigern sich, in das Korsett typischer moderner Spiele für die Completionist-Fraktion zu fallen.
    Bei dem Spiel bin ich immer noch hin- und hergerissen. Es klingt einerseits sehr cool, aber andererseits auch einfach pur random und wie etwas, an dem ich schnell das Interesse verliere, weil kein roter Faden da ist. Also quasi ein Spiel für Spieler, denen es reicht, wenn ein Spiel mit einfallsreichen Ideen vollgepackt ist, die dafür aber keine Struktur brauchen.
    Zitat Zitat
    Besser könnte ich es nicht ausdrücken und mehr Leute sollten Electric Underground kennenlernen.
    Kann man wenig hinzufügen. Es gibt wirklich wenige Leute, die sich so eingängig mit Spielmechaniken beschäftigen und sie einordnen. Gerade heutzutage wichtiger denn je, weil immer mehr Spiele komplett sloppy entwickelt werden. Einer meiner persönlichen Favoriten ist ja das "The deepest games are dumb"-Video.

  12. #12

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    ... Lost Records: Bloom & Rage ...
    Das habe ich vor ein paar Tagen angefangen und obwohl ich noch nicht so weit bin, weiß ich nicht was ich davon halten soll. Wie bei Tell Me Why finde ich die Umgebung geil, da es halt abseits von Großstädten ist und für mich andere Natur präsentiert, aber die Dialoge sind sowas von peinlich und zum Fremdschämen. Ich weiß auch nicht, ob ich Swann in der Vergangenheit oder der Gegenwart weniger mag... beide Male eine absolut anstrengende Art ihr zuhören zu müssen.

  13. #13
    Zitat Zitat von Lux Beitrag anzeigen
    Baldur's Gate 3: Beim ersten Versuch bin ich nicht warm damit geworden. Jetzt hat es Klick gemacht, und ich fand's super. Hat einen der besten Bosskämpfe aller Zeiten.
    Nicht zufälligerweise der hier?

    Zitat Zitat von Lux Beitrag anzeigen
    Last of Us 2 Rebastard: Wie kann man Charaktere so totschreiben? lol. Gameplay war ... okay, aber die Story, lolololol. Keine Ahnung, ob ich mir einen dritten Teil antun würde.
    Nach jedem Dialog habe ich eine Familienpackung Aspirin inhaliert.

    @Rusk

    South of Midnight muss ziemlich Eindruck bei dir hinterlassen haben.
    Und du machst mir erneut Warhammer 40,000: Rogue Trader schmackhaft.
    Ich will das spielen, doch ich will auch mehr Zeit.
    Vorschlag: Du zockst Hi-Fi Rush durch und ich fange mit Rogue Trader an. Deal?

    Und hier ist noch jemand, der Lost Records: Bloom & Rage abgebrochen hat.
    Toller Soundtrack, super Location und dann gähnende Langeweile.
    Nach knapp 2 Stunden war bei mir Schluss.
    Ein mühsamer Dialog folgt dem nächsten, mit Katzenfotos … und noch mehr Fotos.
    Ne, öde Walking-Simulatoren hatte ich die letzten Jahre genug, und einen mit Pubertät brauche ich dann echt nicht mehr.

  14. #14
    Habe halt einen heftigen Backlog, aber diese Spiele habe ich 2025 durchspielen können:
    Kirby & das vergessene Land
    Dead Space - Remake
    Gris
    Sayonara Wild Hearts
    Resident Evil 8
    Sorry We Are Closed
    Ratchet & Clank - Rift Apart
    Silent Hill 2 - Remake
    Armored Core 6
    HROT
    Mouthwashing
    Cocoon
    Alan Wake 2
    Rain World

    Alles sind großartige Spiele gewesen, außer Alan Wake 2. xD

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