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Thema: Nachbarlicht

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @real Troll
    Ich finde, dass das Rätsel deutlich einfacher ist als die Bilderrätsel eines IQ-Tests, bei denen ich die Gesetzmäßigkeit öfters nicht erkannt hab.

  2. #2
    Ja, Let's plays haben den Vorteil, dass man es dort idiotensicher Schritt für Schritt vorgeführt bekommt. Das half mir selbst kürzlich bei "Pillars of Eternity 2". Aber manchmal ist mir ein Lösungstext lieber, bei dem ich nur schnell die Stelle mit dem Code aufsuchen muss, als mich Stück um Stück in einem Video zur gesuchten Stelle voranzusuchen. Naja, Luxusprobleme.

    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung zum Beispielrätsel. So fällt es leicht, guter Dinge zu bleiben.

  3. #3
    @Kelven
    Diese Art von graphischen "Was kommt als nächstes?"-Fragen eines IQ-Tests sind grundsätzlich nicht eindeutig lösbar – zu jeder möglichen Antwort lässt sich ein mathematisches Gesetz1 finden, das die gegeben Symbole (in der richtigen Reihenfolge) und eine beliebige Antwort danach zurückgibt. Die ehrliche Fragestellung für "Tests" dieser Art wäre
    Zitat Zitat
    Erraten Sie das vom Autor gewählte System, und geben Sie das nächste Element auf Basis Ihres erratenen Systems an.
    Leider gibt es keine Möglichkeit zu beweisen, das das erratene System tatsächlich vom Autor verwendet wurde, d.h. die Antwort auf solche Fragen beruht ausschließlich auf Vermutung. Sie ist damit per se nicht eindeutig. Das scheint Autoren solcher Tests nicht davon abzuhalten, das Gegenteil zu behaupten.


    1Codiere die gegebenen Graphiken (und alle Auswahlmöglichkeiten) mit aufsteigenden natürlichen Zahlen. Dann lässt sich ohne viel Aufwand für jede mögliche Antwort ein mathematisches Gesetz angeben, das die Codes der gegebenen Graphiken (in der richtigen Reihenfolge) zurückgibt, gefolgt vom Code der gewählten Antwort. Eine Möglichkeit, so ein Gesetz zu konstruieren, sind Lagrange-Polynome.

    Geändert von CrazyL (24.10.2025 um 12:05 Uhr)

  4. #4
    @ CrazyL
    Stimmt womöglich. Aber wäre denn jede verargumentierbare Lösungsvariante auch gleichermaßen plausibel?

  5. #5
    @realtroll
    Gegenfrage: Wenn jede Antwortmöglichkeit grundsätzlich auf Raten basiert, welche objektive Wahl sollte eine "korrekte" Antwort festlegen?

    Aus mathematischer Sicht gibt es keinen Grund, ein mögliches unterliegende Systemen für "Was kommt als nächstes?"-Fragen einem anderen vorzuziehen – "Einfachheit" ist nicht wohl-definiert. Wie Kelven treffend bemerkte, ist sie subjektiv: Ein System, das Person-A als einfach und intuitiv empfindet und erkennt, kann für Person-B das Gegenteil sein, und umgekehrt.

    Ein gutes Beispiel ist die Folge "1; 2; 4; 8; 16" -- die meisten würden vermutlich "32" als nächstes Folgenglied angeben. Aber warum sollten wir davon ausgehen, dass "Zweierpotenzen" die Grundlage der ersten Folgeglieder darstellen? Es gibt viele andere ebenso mögliche Systeme, nach denen "31" das nächste Folgeglied ist (es gibt ein gutes 3b1b-Video zu diesem Phänomen), und mit Sicherheit gilt das auch für viele andere mögliche Werte.

    P.S.: Mir scheint, die Diskussion driftet etwas zu weit vom eigentlichen Thema dieses Threads ab.

    Geändert von CrazyL (25.10.2025 um 18:19 Uhr)

  6. #6
    @ CrazyL
    Die klassische Antwort auf deine Gegenfrage lautet wohl: "Ockhams Messer", also dass man, wenn man nach Lösungen in noch unbekannten Bereichen forscht, erst einmal diejenigen ins Auge nimmt, bei denen vermutlich die wenigsten theoretischen Zusatzannahmen nötig sind. Mit so einer Ballastschere kann man dann auch die praktischen Diskussionen von den eher theoretischen und den rein akademischen trennen. Interessant sind in meinen Augen alle drei Kategorien, aber wer auf schnelle Ergebnisse aus ist, hat natürlich in der erstgenannten die besseren Wettchancen.
    Aber nur, weil eine Lösungsoption in der ersten Abschätzung am tauglichsten klingt, muss sie es nach eingehender Prüfung natürlich nicht bleiben. Das gilt für die Erkenntnistheorie genauso wie für die Konzeption eines Spielerätsels mit Hintertür. Insofern glaube ich gar nicht, dass wir gerade meilenwert vom Thema abgekommen seien - allenfalls ein paar Meter.

  7. #7
    Deswegen bin ich bei den meisten Zahlen- und Bilderrätseln auch mit "Die einfachste oder naheliegendste Lösung ist meistens die richtige" am besten gefahren.

  8. #8
    Ich habe ja auch gar nichts gegen Rätsel, ich stehe halt nur häufig auf dem Schlauch, und ja, es ist sehr subjektiv, was da zu lösen ist und was nicht.
    Vielleicht einfach die Lösungen in einer TXT hinterlegen, ich würde auch schwören, da nicht "einfach so" reinzugucken, was logisch ist, denn wenn mir ein Rätsel liegt, bringt das ja auch Spaß.
    Nur wenn ich es halt gar nicht kapiere, ist das wirklich frustrierend. Auch bei Sidequests, denn die mache ich ja auch sehr gerne.

  9. #9
    @ why not?
    Aktuell habe ich gerade eine der letzten Aufgaben der Demoversion abgeschlossen und die Machart dürfte dich freuen. Man kann sich Tipps zur Bewältigung von einem der NPCs geben lassen. Wieweit man sich helfen lässt, entscheidet man selbst - der Hilfreiche plappert solange weiter, bis man entweder genügend Stupser in die richtige Richtung intus hat und den restlichen Weg alleine findet oder sich alles vorsagen lässt, weil man halt komplett auf dem Schlauch stand. Erzählerisch ergibt so ein Vorsager an der Stelle auch Sinn.
    Kelven macht es ja standardmäßig so, seinen Spielen direkt die Lösungen beizugeben. Ich bin da eher der hartherzige und zu wenig vertrauensselige Typ, der euch lieber durch die Todesminen schickt, als einen Taxidienst zuzulassen.

  10. #10
    bruder hab dir nachricht geschickt

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