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Thema: Anime Winter Season 2022/23

  1. #21
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    c) Mich stört es ein wenig, dass diese Serien sich rein auf die Beziehung zwischen den beiden konzentriert und ignoriert, dass es vielleicht auch so etwas wie *gasp* Freunde gibt. Und das ist ein Trend, den ich bei immer mehr Serien feststelle: Entweder ist es so wie hier oder es wird gleich die Harem-Schiene gefahren (siehe z.B. Call of the Night). Offenbar dürfen Serien für männliche Otakus keine weiteren relevanten gleichaltrigen männlichen Figuren beinhalten. Das zeichnet für mich ein ziemlich deprimierendes Bild sowohl der Schöpfer als auch der Zielgruppe – anscheinend darf es nur noch diesen Hypereskapismus geben. Dabei hat die Darstellung eines kompletten sozialen Gefüges Serien wie Horimiya erst so gut gemacht.
    Das ist genau der Punkt der mich bei den ganzen "Cute Girls Doing Cute Things" Serien (und manch anderen Single Gender Casts Shows) so massiv stört. Es dürfen dort keine männlichen Charaktere existieren, und wenn sie existieren sind sie irgendwelchen gesichtslosen Nebencharaktere oder Ähnliches. Für mich fühlt sich das immer wie eine perfide Form von Fanservice an, damit die weiblichen Charaktere besonders rein sind oder was auch immer die Motivation dahinter ist.
    Im Vergleich dazu fühlt sich eine Serie die sich nur auf das Hauptpaar konzentriert für mich gar nicht so schlimm an, aber Kubo-san hab ich auch nur 2 Episoden geschaut bis ich von der Verschiebung gehört habe, von daher kann ich das da nicht kommentieren. Stimmte dir aber zu das es die Serien deutlich verbessert und bereichert wenn es Nebencharaktere gibt die eine größere Rolle spielen, Abwechslung und andere Perspektiven bieten.

    Geändert von Kayano (21.03.2023 um 11:34 Uhr)

  2. #22
    Ein paar Eindrücke zu den bereits geendeten Serien.

    Kaina of the Great Snow Sea (Episode 11 / Ende)
    Für mich wird die Serie durch das Setting getragen, auch wenn sie bis zum Ende der Serie nicht viel daraus machen. Ich schätze wirkliche Aufklärung über die Hintergründe sind erst im Film zu erwarten wie der Trailer andeutet. Mir macht diese Welt mit den Orbitalbäumen, Rieseninsekten und den Relikte einer untergegangen Zivilisation einfach deutlich mehr Spaß als die hunderte Auflage einer Fantasywelt mit Schwertern und Magie. In der Serie selber ist die Story um den Krieg der zwei Königreiche nicht wirklich einfallsreich zumal ich den Antagonisten für sehr überzeichnet halte. Mit dem restlichen Cast kann ich aber ganz gut leben, Kaina erinnert mit seiner etwas dämlichen Aura ein wenig an Nagate aus Knights of Sidonia aber generell mochte ich den Cast. Kann verstehen wenn man mit der Serie wenig anfangen kann, weil sie Story und die Charaktere nichts besonderes sind aber mir hat sie trotzdem gut gefallen und ich würde eine solche Serie jederzeit den unzähligen Isekai-Harem-Power-Fantasien vorziehen.
    Zum Abschluss noch der Trailer zum Film der im Oktober erscheinen soll.



    The Fire Hunter (Episode 10 / Ende)
    Hier bin ich deutlich weniger enthusiastisch. Da sind zum einen die Animationen die ich wie geschrieben stellenweise furchtbar fand. Aber auch die Story konnte mich am Ende nicht so wirklich mitnehmen.
    Was war z.B. der Beweggrund für den Kampf in der letzten Episode 10? Akira und Touko brechen doch auf die Göttlichen per Brief um etwas zu bitten. Was genau ist ja ziemlich vage. Warum muss Hibari sie dann bekämpfen? Er kann den Brief doch entgegennehmen und ignorieren. Und was soll das alles mit den Firecatcher Lord der den Stern erntet. Sie wissen das es ein Stern ist auch wenn sie nicht verstehen das es ein Satellit ist. Welche Gefahr geht von einer Frau mit ihrem Schwert und einem Chihuahua aus? Diese ganze Seite hat mich überhaupt nicht mitgenommen. Vielleicht weil das Setting so vage bleibt und das ganze eher märchenhaft und fantastisch aufzieht? Daraus entstand für mich jedenfalls keine Spannung. Vielleicht sind im Vergleich zur Vorlage auch viele Sachen unter den Tisch gefallen? Bei dem offensichtlichen Budgetmangel für die Serie würde es mich nicht wundern. Zumal es ja auch nur 10 Episoden waren. Mit zwei Episoden mehr hätte man vielleicht mehr Dinge beleuchten und klarer machen können. Mit Koushis Seite der Erzählung und dem bevorstehenden Angriff der Spinnen konnte ich dann zwar mehr anfangen, aber am Ende hat mich die Serie nicht wirklich abgeholt. Keine Ahnung ob ich mir die zweite Staffel geben. Und das mit dem Budget wird in der zweiten Staffel auch nicht besser sein.


    Ningen Fushin: Adventurers Who Don`t Believe in Humanity Will Save the World (Episode 12 / Ende)
    Ich mag die vier Hauptcharaktere und die Grundidee das sie alle ihr Vertrauen in ihre Mitmenschen verloren haben ist ein guter Ausgangspunkt der auch in den ersten Episoden für eine interessante Dynamik sorgt. Danach wird diese Idee aber ziemlich fallen gelassen, Kizuna mochte ich weder als Charakter noch als Konzept, und die [insp]Fusion von Charakteren[/isnp] widerspricht der Grundidee regelrecht. Nach den ersten Episoden werden die Bedenken der Charaktere praktisch bei Seite gewischt für übliche Abenteuer nur um dann in der letzten Episode wieder aufgegriffen zu werden. Die Serie wäre deutlich besser gewesen wenn sie bodenständig geblieben wäre und sie nur auf die Dynamik der Hauptcharaktere die langsam Vertrauen zueinander finden konzentriert hätte. Vielleicht ähnlich wie Grimgar: Ashes and Illusions. So war es eine ziemlich halbgare Angelegenheit mit einem guten Cast (Kizuna ausgenommen), in einer seltsamen Fantasy-Welt mit modernen Elementen und generischen Fantasy Abenteuerkrempel ab der Mitte.


    The Ice Guy and His Cool Female Colleague (Episode 12 / Ende)
    Das Himuro wenn er krank wird oder einen Sonnenstich bekommt sich in ein Kind verwandelt fand ich ziemlich albern und hat mich enorm aus der Serie raus gerissen was leider auch die letzte Episode kaputt gemacht hat. Davon abgesehen war es aber für mich eine sehr schöne und angenehme Romantik Serie mal ganz Abseits des üblichen Schul-Settings. Für mich sicher die größte Stärke. Die Fantasy-Elemente sind aber gesehen vom „Kind werden“ auch eher dezent. Sie unterstreichen eher die Emotionen der Charaktere. (Himuro mit seinen Schneestürmen und Komori mit ihrem Fuchsschwanz). Wie viele Romantik Serie leidet sie darunter das es wenig Fortschritt zwischen beiden Hauptcharakteren gibt und auch bei den Nebencharakteren gibt es wenig Bewegung (Ich hätte gerne mehr von Komori und Saejima gesehen.) Aber am Ende ist es sehr entspannte Serie zum wohl fühlen. Wer Lust auf eine ruhige, langsame Romanze im Büro Alltag Lust hat sollte definitiv mal reinschauen.


    Don`t Toy with Me, Miss Nagatoro 2nd Attack (Episode 12 / Ende)
    Gibt es wenig zu sagen. Geht weiter wie in der ersten Staffel mit etwas mehr Annäherung der beiden Hauptcharaktere, auch im romantischen Sinne. Nagatoro ist bisweilen sogar recht offen in ihrer Zuneigung auch wenn sie es in viel Fopperei verhüllt. Wer bei der ersten Staffel aber schon keine Lust mehr hatte für den ändert sich hier auch nichts.

  3. #23
    Revenger (Episode 12 / Ende)
    Der große Showdown zwischen den Mördergruppen. Die Protagonisten gewinnen, weil - sie einfach besser sind. The End. Im Epilog geht noch der Samurai drauf, weil... Gründe! Ansonsten hat sich absolut nichts im Vergleich zum Beginn der Serie geändert. Ziemlich unspektakulär.

    Giant Ass Beasts (Episode 12 / Ende)
    Oh, schon die letzte Folge? Geben wir den Protagnoisten einen Gegner, der beeindruckend ist, weil er... besonders groß ist. Im Gegenzug bekommen sie dafür neue Superkräfte, mit denen sie ihn trotzdem problemlos plattmachen. Natürlich gibt es dafür eine gute Erklärung und die lautet... oh, die Sendezeit ist vorbei. Schaltet zu Staffel 2 wieder ein!

  4. #24
    Das Finale von Trigun Stampede ist einfach nur whoa! Schon lange keine so geile Inszenzierung in einem Anime mehr gesehen – und dann (FETTER SPOILER) diese Enthüllung am Ende, dass es gar kein Reboot von Trigun war, sondern ein Prequel, das quasi nahtlos in die alte Serie mit Milly etc. übergeht – richtig genial, vor allem weil die PR perfekt mitgespielt hat und vorher gar nichts in die Richtung geteasert hat! Freue mich auf die Fortsetzung!

  5. #25
    Reborn to Master the Blade 03-12: Fand es erstaunlich das sie teilweise die großen Monster richtig in 2D animiert haben für die Kämpfe, während der Kleinkram meist 3D war. Die Show ist ganz lustig durch ihren Hauptcharakter Inglis, die einfach nur auf ihre Kämpfe und gutes Essen aus ist und den Rest hinten anstellt. Sie hält sich zwar auch sinnvoll zurück, so dass sie nicht jedem sofort mit der Faust ins Gesicht springt oder Kriege vom Zaun bricht, aber die meiste Zeit schaut sie schon, ob nicht doch irgendwie ein Duell raus springen könnte. Oder mehr Monster zum Verprügeln.
    Fand es nur seltsam, dass sie am Anfang ihre Kräfte geheim halten will, aber später munter zeigt was sie kann, ohne das es eine Erklärung dazu gibt.
    Über die Highlander und wie die Welt so geworden ist erfährt man recht wenig, auch wenn es da scheinbar mehrere Fraktionen gibt. Die Highlander, die als Gegenspieler auftreten, sind allerdings alle übertrieben Böse und eindimensional und haben nicht wirklich etwas interessantes zu bieten. Aber es reicht um sich ein wenig zu amüsieren, wenn Inglis sie fertig macht.
    Die Rebellen der Bloodchain Brigade sind da schon etwas interessanter, vor allem weil deren Boss ganz charmant rüber kommt und Inglis sogar überlegen ist.
    War insgesamt schon unterhaltsam, aber die Show baut im Verlauf eher ab und wird hauptsächlich durch Inglis getragen, die sich aber auch ein wenig abnutzt mit der Zeit. Der Fanservice hielt sich auch in Grenzen, wobei Inglis mit Lyn einen Busen Gremlin bekommt (aka putziges Maskottchen das zwischen ihren Brüsten herumgeistert) xD. Die restlichen Charaktere sind ok, aber stechen nicht sonderlich heraus. Wobei ich Yua ihre Art ganz lustig fand.

    The Magical Revolution of the Reincarnated Princess and the Genius Young Lady 04-12: Hat mir ganz gut gefallen und hatte sogar ein paar nette Kämpfe zu bieten. Die Romanze zwischen den beiden Mains entwickelt sich eher langsam und steht nicht so prominent im Vordergrund, aber zum Ende wird es mit mehreren Küssen definitiv bestätigt^^. Anise und Euphy ergänzen sich auch gut was ihre Stärken und Schwächen angeht.
    Auf Seiten der Story sieht es eher gemischter aus. Die politischen Intrigen und Strukturen sind zwar die Quellen für die meisten dramatischen Entwicklungen, aber gleichzeitig kümmert sich die Geschichte erstaunlich wenig um diesen Aspekt. Man erfährt zwar über einzelne Charaktere ein wenig zu ihrem Werdegang und der Prinz ist da auch eher die Ausnahme, aber über die Gesamtsituation weiß man erstaunlich wenig und bekommt nur kleine Happen. Der Rest der Gegenspieler bleibt auch blass und eindimensional. Ich fand es zumindest schwer nachvollziehbar, warum so viele Charaktere immer nur eine einzige Option in Betracht ziehen und der Rest gefühlt tatenlos zusieht. Gerade beim König habe ich mich oft gefragt was der eigentlich die ganze Zeit treibt und wieso die Adeligen teilweise so frech sein können. Diese Einseitigkeit konnte mich nicht so überzeugen.
    Davon ab sind die Eskapaden von Anise aber durchaus unterhaltsam und was sie so mit ihren Fähigkeiten und Erfindungen anstellt. Es war schön, dass sie die großen Herausforderungen auch nicht nur einfach so überwältigen konnte sondern schon kämpfen musste, und sei es manchmal nur emotional. Und es gab auch Probleme, die sich mit roher Gewalt nicht lösen ließen. Auch wenn wie gesagt die Story keinen so guten Job dabei macht zu vermitteln warum.
    Bei der Magie stellen sie ein paar nette Sachen mit dem Magicite an, wobei ich schon etwas die Augen verdreht habe, als sie damit Vampire begründet haben. Dabei erklären sie zuerst, dass damit nur Gedankenmanipulation gemeint ist und die Geschichten nur übertrieben / ausgeschmückt sind, aber dann bekommt der betroffene Charakter doch plötzlich rote Augen, Eckzähne und ein Bedürfnis Blut zu trinken xD.

    Trigun Stampede 02-03: Die Überleitung mit der Radio Show zum OP hat mir ziemlich gut gefallen und ich mag den Song auch total gern. In den beiden Eps passiert aber auch wirklich schon eine ganze Menge und Schlag auf Schlag. Kaum ist die eine Sache gelöst, taucht auch schon das nächste Problem auf. Und die Show ist da auch nicht gerade zimperlich. Ep 3 hatte einen recht beeindruckenden Auftritt mit Million Knives und seinen Klingen, die das ganze Dorf zerlegt haben.
    Hier mal noch das OP

  6. #26
    Wie ist denn die LotH Anime Adaption?
    Hat es sich jemand angeschaut?

  7. #27
    Urusei Yatsura (2022) (Episode 23 / Ende)
    Überhang aus der letzten Season. Die Vorlage ist ja ziemlich groß und ikonisch in der Anime Manga-Welt von daher war es durchaus mal interessant einen Blick darauf zu werfen. Es ist eine reine Comedy Serie, es gibt keinen größeren Handlungsfaden und das kleine Romance Element hat in den 23 Episoden auch keine Entwicklung durchlaufen. Insgesamt ist die ganze Season sehr konstant (oder stagniert je nach dem wie man sehen will), abgesehen davon das ständig neue Charaktere eingeführt werden passiert nichts. Die letzte Episode hätte auch die 10. Episode sein können vom Prinzip her. Leider hat die Comedy nicht immer bei mir funktioniert, was halt ein Problem ist wenn der Kern der Serie Comedy ist. Öfter fand ich es sogar recht anstrengend weil es nicht lustig war aber auch weil manche der Charaktere halt anstrengend sind wenn man sie nicht lustig findet. Ataru macht halt jede einzelne Frau in der Serie an abgesehen von Lum die auf ihn steht (und seiner eignen Mutter), und für mich war das halt mehr nervig als ein Running Gag. Wenn einem der Humor gefällt kann man aber sicher viel Spaß dran haben weil die Qualität ist eigentlich durchgehend gut, von daher kann ich auch nicht sagen das die Serie schlecht ist. Sie ist nur nichts für mich. Nächste Jahr soll übrigens eine neue Season folgen.


    Giant Beasts of Ars (Episode 12 / Ende)
    Enttäuschend fällt mir als Beschreibung ein. Der Anfang war eigentlich nicht schlecht. Kumi und Jiro als Charaktere zwar nichts was man noch nie gesehen hat, aber der grummelige Ex-Kämpfer und die junge Mädchen das Hilfe braucht weil sie verfolgt wird ist zwar nichts Neues aber solide ausgeführt und unterhaltsam. Dann verbringt die Serie recht viel zeit damit unterschiedliche Dörfer zu besuchen wo dann immer ein paar Monster besiegt werden müssen, während im Hintergrund das Imperium seine Pläne voranbringt und immer wieder eine ominöse Prophezeiung erwähnt wird, aber am Ende wird nichts davon aufgelöst. Im Gegenteil das Ganze endet im Cliffhanger, was es mit der Prophezeiung oder was die vom Imperium geplant hat wird nie geklärt und es ist einfach vorbei. Vielleicht war eine zweite Staffel geplant, vielleicht kommt sie auch irgendwann noch (aber bei dem Ende und dem fehlen einer Vorlage wäre es schon dringend nötig gewesen sie jetzt anzukündigen), aber im jetzigen Zustand kann ich niemand ernsthaft empfehlen die Serie zu schauen, zumal das Ende jetzt auch nicht toll war. Wie bereits von Liferipper angesprochen gab es nochmal ein besonders großes Monster am Ende, aber interessant war das Ende dadurch nicht.
    Hätte man mehr draus machen können, den Part mit den Dörfer einschmelzen (was es zum Background von Kumi & Jiro gab war ja nicht schlecht), den albernen Katzen-Charakter Sidekick kicken oder direkt in der "Endform" einführen und vielleicht hätte man einen etwas runderen Abschluss hinbekommen. Aber wahrscheinlich hätte es ohne weiteren Episoden trotzdem nicht gereicht.


    Handyman Saitou in Another World (Episode 12 / Ende)
    Am Anfang war ich kurz davor die Serie zu droppen, weil der Einstieg mit den kurzen Szenen welche den Cast einführen scheinbar ohne lineare Erzählung einfach nicht besonders gut funktioniert haben. Ab Episode 5 oder so wo es dann einen zusammenhängend Erzählstrang gibt die und der Cast aufeinander trifft steigert sich die Serie dann aber deutlich. Neben dem generellen Comedy Grundton schafft es die Serie dann auch ernste und dramatische Szenen zu erzeugen und das ohne das sich diese mit der Comedy beißen. Ab da weiß die Serie dann wirklich zu gefallen und man muss auch mal hervorheben das es eine Isekai Serie ist ohne das der Protagonist übermächtig (oder auch nur stark ist), ohne Harem und ohne das es um die Rettung der Welt geht. Ohne gamifizierte Skill Systeme oder das Götter ihn als Helden beschworen haben. Nein die Fantasie die hier erfüllt wird ist sehr viel simpler und bodenständiger es geht einfach darum das Saitou einen Platz findet an dem er sich gebraucht und anerkannt fühlt. Der Cast trägt ebenfalls viel zum positiven Gesamteindruck bei, vor allem Morlock der als alter vergesslicher Zauberer ist einfach mal was anderes. Dabei haben aber sogar die Actionszene wenn dann mal um was ging gar nicht schlecht ausgesehen. Heißt nicht das die Serie perfekt ist (wäre nach dem Einstieg auch schwierig) aber hier ist es mal so das die Serie besser ist als der erste Eindruck, wo es oft genug eher so ist das die Serie abbaut. Und mit ihrem bodenständigen Ansatz, ist mir diese Isekai einfach schon mal viel lieber als das meiste was wir im Genre bekommen. Es ist auch immer noch trotz der simpleren Prämisse Wish-Fullment mit im Spiel, aber das konnte mich hier nicht stören, zumal das Ende eigentlich ein befriedigender Endpunkt ist. Sogar Saitous Grund für den Aufenthalt wird aufgeklärt. Für mich klar eine der empfehlenswerteren Isekai Serien.



    Und dann drei Serien zu denen ich bisher noch kein Wort verlorene habe.

    Mononogatari (Episode 12 / Ende)
    Die Prämisse der Show ist das Tsukumogami existieren, (Alltags-)Objekte die von "Wesen" beseelt werden und die menschliche Form annehmen können und übernatürliche Kräfte verfügen. Hyomas Familie kümmert sich seit Generationen um die Tsukumogami, hilft denen die sich in den menschliche Gesellschaft eingliedern wollen und verbannt jene die dies nicht können oder wollen. Hyomas Geschwister wurden allerdings von einem Tsukumogami getötet als er noch ein Kind war weshalb er selbst großen Hass auf die Tsukumogami hegt. Um sein Weltbild zu erweitern zwingt ihn sein Großvater zu Botan zu ziehen eine junge Frau dessen einzige Familie eine Gruppe von Tsukumogami sind. Entsprechende Probleme inklusive.

    Im Kern ist Mononogatari dabei ein Battle-Shōnen der die Action und Kämpfe aber mit Comedy-Elementen und einem Romantischen Aspekt abwechselt. Die Kämpfe machen Laune sind aber nicht so allgegenwärtig das sie alles andere in den Schatten stellen. Hyomas Charakter empfand ich dabei als recht angenehm, er ist extrem stur und in seiner Art etwas trottelig, aber alles andere als unfähig. Zusammen mit Botan und ihren Tsukumogami erwachsen vor allem aus ihren Gegensätzen einige witzige Situationen die auch von Hyoma getragen werden. Durch die Spannung zwischen den beiden machen aber auch die aufkeimende romantischen Gefühle zwischen den beiden mehr Spaß. Und sie geht an die Uni und er wirkt mindestens gleich alt, zumindest ist es mal kein Schulsetting. Die Serie schafft auch einen guten Balance-Akt zwischen Actionszenen, Drama und Comedy. Für mich eine sehr solide Mischung. Eine zweite Staffel ist für den Sommer angekündigt und der Manga soll sich auch dem Ende nähern. Vielleicht kann man auf eine abgeschlossene Handlung hoffen.
    Die Serie wird wohl immer ein Dasein im Schatten größerer Shōnen Serien fristen, aber ich kann nicht sagen das ich sie schlecht fand.


    The Angel Next Door Spoils Me Rotten (Episode 12 / Ende)
    Der Protagonist Amane ist der Nachbar des schönsten und beliebteste Mädchen der Schule Mahiru, die als Engel verehrt wird. Eines Tages sieht er sie alleine apathisch im Regen sitzen und leiht ihr seinen Schirm. Als er darauf hin krank wird fühlt sie sich verantwortlich und hilft ihm. Langsam kommen die beiden sich näher.

    Die Serie hat zunächst mal einen faden Beigeschmack hinterlassen, dieser Shtick mit Mädchen das alle anbeten finde ich immer abgedroschen. Dazu leben die beiden nebeneinander und sie kocht für ihn usw. Das ist im Kern schon hartes Wish-Fulliment und ich wollte die Serie auch schon droppen. (Weshalb ich auch am Anfang der Season nichts dazu schreiben wollte.) Also warum hab ich die Serie am Ende doch durchgezogen? Der Umgang der beiden miteinander ist doch eher ungewöhnlich. Man merkt das die beiden am Anfang deutlich distanziert und reserviert sind. Beide haben ihre eigenen Probleme und Bürden aus denen sie alleine im Apartment Komplex leben. Aber Mahiru weiß zu schätzen das Amane sie nicht auf ein Podest stellt und ihr nicht nach dem Mund redet, sie sich nicht verstellen muss weil der Außenseiter Amane in der Schule nicht über sie reden wird. Und Amane schätzt am Anfang vor allem ihre Kochkünste. ^^
    Wie sie sich näherkommen ist damit durchaus langsam und graduell, aber es folgt auch weniger der Schiene die man sonst so aus Romance Stories kennt. Daneben gibt es noch Amanes besten Freund und dessen Freundin welche das Ganze noch zusätzlich auflockern, zumal sich Amane interessanterweise im Laufe der Staffel sogar mit einem weiteren Jungen anfreundet. Trotz des Wish-Fulliment Aspekts, ist es deshalb eine doch recht bodenständige Romance Story, in der es auch deutliche Fortschritte zwischen den beiden gibt und dazu noch ein befriedigendes Ende, an satt das alles offen gefallen wird. Das die Situation so konstruiert wirkt und das Mahiru trotz ihrer Probleme doch so "perfekt" dargestellt wird hat mich davon abgehalten die Serie wirklich vorbehaltlos zu genießen, aber wer Lust auf einen Romance Anime der findet hier eine gute und befriedigende Serie.


    Tomo-chan Is a Girl! (Episode 13 / Ende)
    Grundidee ist Tomo und Junichirou seit Kindheitstagen Freunde sind, er sie aber nie als Mädchen gesehen hat selbst als sie ihm ihre Liebe gesteht.

    Der Gag das Junichirou Tomo nicht als Mädchen wahrnimmt hat sich ziemlich schnell abgenutzt für mich aber die Serie schafft es trotzdem lustig zu sein. Vor allem dank der Nebencharaktere wie Misuzu und Carol. Aber auch Tomo hat amüsante Reaktionen auf Lager. Als sie herausfindet das Misuzu früher mal mit Junichirou zusammen war ist z.B. herrlich gewesen. Von daher fand ich sie schon unterhaltsam, aber was das Hauptpaar angeht bewegt sich die meiste Zeit über nichts, was vielleicht auch meine Frustration über den Gag etwas erklärt, bis sich dann kurz vor Ende doch noch was bewegt und dann geht es auf einmal schnell. Ist damit etwas unausgeglichen aber zumindest gibt eine Entwicklung und damit auch einen Befriedigenden Abschluss. Interessanterweise gibt es sogar noch eine Folge nachdem sie sich ihre Liebe gestehen, in der angemessen awkward in ihrer neuen Situation sind , was ich gut finde nur das Drama der letzten Folge war mir dann doch wieder etwas zu viel.
    Ist in jedem Fall keine schlechte RomCom Serie und wenn man die Prämisse und den Humor mag macht man mit der Serie nichts falsch.


    Nur Trigun Stampede ist für mich so ein unter den Tisch gefallen, weil es einfach zu viele Serie diese Season waren. Den Reaktionen nach zu urteilen sollte ich da aber doch noch reinschauen.

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