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  1. #21
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Außerdem mag ich die ATE, die ich gerne in weiteren Spielen sehen würde.
    Das ist so für mich mit das meist unterschätzte Spielelement, Die Active Time Events waren auch das weswegen ich mich immer gefreut habe in einer neuen Stadt anzukommen, statt dass die Charaktere an dem jeweils spielbaren Charakter kleben, trennen Sie sich vorrübergehend und gehen ihren eigenen Interessen nach, fast so als hätten sie eine eigene Persönlichkeit...

    Ich weiß auch gar nicht wie viel davon der deutschen Lokalisierung zu verdanken ist, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das Spiel noch mal ohne diese zu spielen, da ist so unglaublich viel Liebe zum Detail und Wortwitz eingeflossen, wirklich mitunter eine der besten übersetzten Rollenspiele und das sag ich jetzt einfach mal frei heraus ohne die Vorlage zu kennen. In so vielen Rollenspielen denke ich mir manchmal "och nö, wieder ne riesige Stadt mit dutzenden von belanglos quasselnden NPC's" in FF9 ist das anders, da saug ich jeden Textfetzen wie ein Schwamm auf. Es ist auch einfach erstaunlich wie viel Lebendigkeit die Städte immer noch ausstrahlen, obwohl die Spielwelten plaktiv ausgedrückt zum Großteil aus JPG's besteht.

    Apropos JPG's, die Auflösung der Hintergründe in der HD Version finde ich absolut furchtbar, Charaktere stechen da richtig heraus mittlerweile, auch das UI scheint für Smartphone Fettfinger entworfen zu sein. Von den ganzen Neuveröffentlichungen habe ich mir noch nie was geholt, bis auf FFX HD, was ich auch just bereut habe, ich finde das Ergebnis immer zweifelhaft und es nimmt mir immer etwas Nostalgie, Respekt dass du dich von sowas nicht beirren lässt. xD

    Und zu den Cheats brauche ich wohl nichts sagen, ich finds irgendwie schade dass man die Notwendigkeit erachtet sowas einzubauen, als würde Square Enix sagen "ja diesen Scheiss brauch sich keiner mehr so anzutun wie er damals war, spielt lieber FFXV mit seinem SSStylisch Kampfsystem, wo man eine Taste gedrückt hält" was ich aber besonders schlimm finde ist wie leicht man scheinbar diese ausversehen aktivieren kann. Ich würde gar nicht anders können als das für Grinding einzusetzen, weil es mir irgendwie unlogisch erscheint für nen gewissen Zeitraum Monster zu kloppen, wenn man auch genau so gut mit ein paar Tastdrucks die EXP for free bekommt, das ist ein wesentlicher Zeitunterschied und ich wäre nicht bereit den langsamen Weg zu gehen, wenn die schnellere Alternative auf der Hand liegt. Das Problem für mich ist - und ich glaube das werden viele nicht verstehen - gerade WEIL es diese schnelle Alternative gibt, hat der eigentliche, weitaus langsamere Weg für mich an Bedeutung verloren. Als würde man 100 Meter vor seiner eigenen Wohnung Zelten gehen.

    Man kann sich natürlich die Frage stellen in wie fern Grinding überhaupt notwendig sein sollte, aber um eben Bosse wie Yadis zu besiegen gehört das alles zum Zuge der Vorbereitung, die man frei gestalten kann und das Schöne an FFIX ist dass man meistens mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt beim Kämpfen, das Ability System ist einfach genial und auch die Vielzahl an Arten an Extra-Schätze zu kommen, hach da könnte ich auch noch ne ganze Weile schwärmen...
    Geändert von Klunky (16.02.2021 um 23:11 Uhr)
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  2. #22
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Ich habe im Moment noch einiges vor...

    Angefangen habe ich Arc - Twilight of the Spirits (15 Std.), das mir recht gut gefällt, mich aber nicht zu 100% umhaut, da die Kämpfe sehr langsam ablaufen und die Handlung leider klischeehafter ist, als ich gehofft hatte.
    Das Spiel hatte mir auch sehr gut gefallen, aber die Kritikpunkte mit den Kämpfen und der Handlung kann ich leider für mich bestätigen.
    Vielleicht trügt mich da auch meine Erinnerung, bin mal gespannt was du berichtest, wenn du das Spiel beendet hast :'D

    Und danke, für den tollen FFIX Bericht. Jetzt überlege ich doch, dieses Jahr FFIX auf Steam zu spielen, statt FFVIII. Hatte mir eigentlich FFVIII vorgenommen, weil ich IX schon viel öfter gespielt habe. Aber jetzt wo ich den Text gelesen habe, habe ich super viel Lust auf die Chocobos und Tetra Master x)

  3. #23
    FF IX wird auch bei mir und meiner Schwester immer einen Platz in unserer persönlichen Hall of Fame inne haben, denn wie du schon gesagt hast, Winy, stimmt hier von Graphik über Musik zu Minispielen echt alles. Und ich liebe die Texte der deutschen Version - besonders die Sprachfehler und Dialekte diverser Leute, zefix.
    BITE ME, ALIEN BOY!

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  4. #24
    Ich mag ja Deine bissigen Hottakes immer, aber bei FFIX gibts meiner Meinung nach durchaus Gründe, warum man es gerne beschleunigen möchte: Die langsamen Kamerafahrten der Kämpfe *g*
    Ich krame ja meine PSX ohnehin schon seit Jahrzehnten nicht mehr raus - wieso auch, wenn es schon seit Ewigkeiten Emulatoren gibt, die die Spiele perfekt abspielen? Daher hast Du mit dem Mehrwert vermutlich recht, denn tragbar konnte man das Game ja auch auf der PSP zocken. Schätze die Ladezeiten sind auch ein großer Mehrwert, weil die auf dem PC im Prinzip instant sind und auf der Switch sicher auch nicht lange.

    Finde es auch nicht besonders schön, dass sie die Figuren hochauflösend gemacht haben, aber dann bei den Hintergründen gespart haben. Gibt zwar per KI hochskalierte Hintergründe, die nicht übel aussehen, aber so richtig das gleiche ist das nicht (vielleicht sehe ich das aber auch nur so, weil die nicht "offiziell" sind^^).

    Was ich an FFIX neben den von euch erwähnten Sachen immer sehr zu schätzen wusste waren die vielen gut integrierten Minispiele. Öfter waren die zwar eher Selbstzweck, aber das war in Ordnung. Immerhin war Tetra Master an sich ja auch ein Spiel im Spiel, was einiges an Tiefe besessen hat, und sehr stark verknüpft mit den vielen Minigames war. Irgendwie haucht das der Welt von IX so viel mehr Lebendigkeit ein, selbst wenn ein Großteil der Spieler die Dinger vermutilch nicht mal anrührt. Aber ist das nicht auch was Schönes? Dass man weiß, dass es da im Spiel noch Elemente gibt, die man noch nicht gemacht hat, und die man dann beim nächsten Durchgang vielleicht angehen könnte (und es definitiv wieder nicht tun wird? )

    Und was die Story angeht: Finde Kuja ist immer noch einer der effektiveren Bösen, den die FF Reihe hervorgebracht hat. Unter seiner Hand werden im Laufe des Spiels mehrere Städte / Armeen ausradiert, und das wird auch sehr imposant in Szene gesetzt. Der Junge leistet als Antagonist schon einiges und bringt einen dazu, ihn wirklich zu hassen. Ach ja, FFIX war schon ein Erlebnis. Irgendwie krieg ich gerade Bock drauf *g*
    Für mich auch der letzte Teil der Reihe, der mich komplett packen konnte. Alle danach hatten irgendwelche Probleme, auf die ich nicht klarkam. Dadurch wurden diese nicht direkt schlecht, aber eben nicht *ganz* so gut wie die davor.

    Übrigens hatte ich Twilight of the Spirits beim letzten Endboss abgebrochen. Ehrlich gesagt fand ich das Spiel davor schon recht langweilig und wenig motivierend. Als ich gegen den dann zwei Mal verloren hatte und ich mir hätte mehr Gedanken machen müssen, wie ich das packe, hab ichs einfach sein lassen. Das Ende Ende war mir eigentlich auch herzlich egal^^°

  5. #25
    Final Fantasy IX ist mein absolutes Lieblingsspiel aller Zeiten. Ich finde es immer noch eines der tiefgründigsten Spiele, die jemals entwickelt wurde und es ist einfach nur wunderschön.

    Die Welt ist fantastisch, aber die Charaktere haben so viel Profil, dass man sie sich als Menschen so richtig vorstellen kann. Mich hat dieses Spiel wirklich beeindruckt, da es so voll Story war. Die Story ist in meinen Augen nicht nur traumhaft erzählt, sondern besitzt auch einiges an Tiefe und hat auch immer das richtige Tempo. Das Spiel beginnt spektakulär und aus verschiedenen Blickwinkeln und zieht mit der Entführungsszene auch einiges an Action. Das schöne ist, dass es aber immer wieder zu ruhigen Momenten zurückkehrt - es erinnert vom Pacing ein wenig an die ersten drei Indiana-Jones-Filme.

    An einigen Stellen muss ich immer noch weinen. Wenn ich mein iPad nehme und alle halbe Jahre irgendeinen alten Spielstand aus dem Sammelsurium der Ereignisse lade, bin ich jedes Mal wieder baff wie gut dieses Spiel geblieben ist. Fehlende Sprachausgabe, verpixelte Hintergründe und seeeeeehr langsame Kämpfe sind nur oberflächliche Probleme. Im Kern ist dieses Spiel einfach nur ein wunderschönes Meisterwerk. Kein Spiel hat es danach mehr geschafft, mich so zu begeistern.

    Am beeindruckendsten ist jedoch diese lebensbejahende Schönheit, die dieses im Kern recht traurige Spiel offenbart: In einer Dokumentation mit den Entwicklern haben diese erzählt, schubkarrenweise Fanpost zu dem Spiel zu bekommen. Das wohl nahegehendste war aber der Brief eines jungen Mannes, der schon den Entschluss gefasst hatte, dass er sich das Leben nimmt. Allerdings hat er dann - wie auch immer - Final Fantasy IX gespielt und die Charaktere und die Erlebnisse im Spiel haben ihn dann davon abgehalten und er hat sein Leben wieder liebgewonnen. Ein Spiel, das so etwas schafft, hat einen besonderen Platz im Herzen verdient. Dass es sogar Leben rettet, zeigt, wie wunderbar das Writing gelungen ist und ist für mich irgendwo ein Beweis, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung dastehe. Dazu kommt noch, dass Final Fantasy IX echt mal richtig hervorragend übersetzt ist. Die Sprache ist so wunderbar, dass die Vorgänger dagegen wie gestammelte B-Movie-Dialoge rüberkommen (was sie zum Teil auch tatsächlich hatten).

    Nichtsdestotrotz hat es Square Enix kein einziges Mal mehr geschafft, an dieses Spiel heranzukommen. Natürlich hatten sie auch danach viele tolle Spiele (neben auch einigem Scheiß) veröffentlicht, aber so hat kein Spiel mehr eingeschlagen!

  6. #26
    Habe heute Xuan Yuan 7 bekommen und bin sehr gespannt. Eigentlich würde ich auch Suikoden 5 weiterspielen, habe aber Atelier Ryza 2 und Ys IX gekauft und zumindest eins will ich jetzt spielen, da ich sonst hätte warten können und mich dann später wieder ärgere. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Spielen fällt mir nicht echt nicht leicht...

    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Das ist so für mich mit das meist unterschätzte Spielelement, Die Active Time Events waren auch das weswegen ich mich immer gefreut habe in einer neuen Stadt anzukommen, statt dass die Charaktere an dem jeweils spielbaren Charakter kleben, trennen Sie sich vorrübergehend und gehen ihren eigenen Interessen nach, fast so als hätten sie eine eigene Persönlichkeit...
    In vielen Spielen ist es ja leider nicht so und die anderen Charaktere hängen ständig am Hauptcharakter.

    Ein aktuelles (von echten Geschehnissen inspiriertes) Beispiel aus Twilight of the Spirits:

    [die Gruppe läuft auf einen NPC zu]
    NPC: Hallo, wer seid ihr denn und was wollt ihr?
    Kharg: Hi, ich bin Kharg. Ich suche diese Steine...
    [der Rest der Gruppe steht dumm daneben]

    Das ist mir schon in vielen Fällen negativ aufgefallen (zumal ich Leuten im echten Leben in den Arsch treten würde, wenn sie sich in einem Gespräch so verhalten würden).

    Zitat Zitat
    Ich weiß auch gar nicht wie viel davon der deutschen Lokalisierung zu verdanken ist, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das Spiel noch mal ohne diese zu spielen, da ist so unglaublich viel Liebe zum Detail und Wortwitz eingeflossen, wirklich mitunter eine der besten übersetzten Rollenspiele und das sag ich jetzt einfach mal frei heraus ohne die Vorlage zu kennen. In so vielen Rollenspielen denke ich mir manchmal "och nö, wieder ne riesige Stadt mit dutzenden von belanglos quasselnden NPC's" in FF9 ist das anders, da saug ich jeden Textfetzen wie ein Schwamm auf. Es ist auch einfach erstaunlich wie viel Lebendigkeit die Städte immer noch ausstrahlen, obwohl die Spielwelten plaktiv ausgedrückt zum Großteil aus JPG's besteht.
    Das geht mir auch immer so. Häufig laufe ich an NPCs vorbei, weil das, was sie zu sagen haben, in vielen Spielen uninteressant ist, aber in FFIX ist das definitiv nicht so.

    Zitat Zitat
    Apropos JPG's, die Auflösung der Hintergründe in der HD Version finde ich absolut furchtbar, Charaktere stechen da richtig heraus mittlerweile, auch das UI scheint für Smartphone Fettfinger entworfen zu sein. Von den ganzen Neuveröffentlichungen habe ich mir noch nie was geholt, bis auf FFX HD, was ich auch just bereut habe, ich finde das Ergebnis immer zweifelhaft und es nimmt mir immer etwas Nostalgie, Respekt dass du dich von sowas nicht beirren lässt. xD

    Und zu den Cheats brauche ich wohl nichts sagen, ich finds irgendwie schade dass man die Notwendigkeit erachtet sowas einzubauen, als würde Square Enix sagen "ja diesen Scheiss brauch sich keiner mehr so anzutun wie er damals war, spielt lieber FFXV mit seinem SSStylisch Kampfsystem, wo man eine Taste gedrückt hält" was ich aber besonders schlimm finde ist wie leicht man scheinbar diese ausversehen aktivieren kann. Ich würde gar nicht anders können als das für Grinding einzusetzen, weil es mir irgendwie unlogisch erscheint für nen gewissen Zeitraum Monster zu kloppen, wenn man auch genau so gut mit ein paar Tastdrucks die EXP for free bekommt, das ist ein wesentlicher Zeitunterschied und ich wäre nicht bereit den langsamen Weg zu gehen, wenn die schnellere Alternative auf der Hand liegt. Das Problem für mich ist - und ich glaube das werden viele nicht verstehen - gerade WEIL es diese schnelle Alternative gibt, hat der eigentliche, weitaus langsamere Weg für mich an Bedeutung verloren. Als würde man 100 Meter vor seiner eigenen Wohnung Zelten gehen.

    Man kann sich natürlich die Frage stellen in wie fern Grinding überhaupt notwendig sein sollte, aber um eben Bosse wie Yadis zu besiegen gehört das alles zum Zuge der Vorbereitung, die man frei gestalten kann und das Schöne an FFIX ist dass man meistens mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt beim Kämpfen, das Ability System ist einfach genial und auch die Vielzahl an Arten an Extra-Schätze zu kommen, hach da könnte ich auch noch ne ganze Weile schwärmen...
    Auf dem Handy sieht sehen die Menüs wahrscheinlich noch einmal anders aus? Man fragt sich jedenfalls echt, wieso man die Hintergründe nicht auch schärfen konnte - genau deshalb finde ich die PSX-Version auch deutlich ansehnlicher, aber wenigstens wurden die Charaktermodelle hier nicht total verhunzt. Ich habe auch mal FFVIII auf der Switch angespielt und Squall sieht ja so etwas von merkwürdig aus ... wobei man in FFIX natürlich eher von oben auf die Charaktere guckt.

    Ja, den Eindruck, dass die Entwickler uns vermitteln wollen, dass man das Spiel so nicht mehr spielen könne, kann man auf jeden Fall bekommen. Zusätzlich ist es wohl der vermeintlich kurzen Aufmerksamkeitsspanne von Leuten geschuldet (sagt man jedenfalls immer).

    Ich bin ja prinzipiell der Meinung (weißt du ja), dass man sich sein Spiel ruhig so anpassen können sollte, wie man will und solange es den Spielspaß für andere Spieler nicht versaut, aber bei manchen Sachen sehe auch ich den Sinn nicht. Jedenfalls kann ich es mir nicht vorstellen, wie es Spaß machen könnte, das Spiel so stark zu beschleunigen oder direkt auf Lvl. 99 zu starten. In FFIX fand ich diese Funktionen aber etwas weniger aufdringlich eingebaut als in FFVIII, wo man sie sehr schnell durch Zufall aktivieren kann (Drücken der Steuerknüppel, glaube ich). Hier muss man das Spiel erstmal pausieren und kann dann auswählen, was man will, wenn man von der automatischen Kampffunktion absieht, die ich wirklich 1-2x aus Versehen aktiviert habe, ohne zu wissen, wie das Ding wieder ausgeschaltet wird. Das war dann schon doof.


    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Das Spiel hatte mir auch sehr gut gefallen, aber die Kritikpunkte mit den Kämpfen und der Handlung kann ich leider für mich bestätigen.
    Vielleicht trügt mich da auch meine Erinnerung, bin mal gespannt was du berichtest, wenn du das Spiel beendet hast :'D

    Und danke, für den tollen FFIX Bericht. Jetzt überlege ich doch, dieses Jahr FFIX auf Steam zu spielen, statt FFVIII. Hatte mir eigentlich FFVIII vorgenommen, weil ich IX schon viel öfter gespielt habe. Aber jetzt wo ich den Text gelesen habe, habe ich super viel Lust auf die Chocobos und Tetra Master x)
    Der letzte Gegner ging gar nicht!
    Ich bin jetzt mit Twilight of the Spirits durch und fand, dass das ganze 7. Kapitel eine große Geduldprobe war; der Endgegner war dann wirklich noch ein Sahnehäubchen. Ich habe jetzt "nur" zwei Versuche gebraucht, habe mich aber vorher auch, wegen dem, was ihr hier geschrieben habt, ordentlich im Netz informiert und es hat immer noch ewig gedauert und war ätzend. Wenn man sich ganz außen am Rand aufhält und die Fernkämpfer den Typen angreifen lässt, während alle anderen den Kleinkram erledigen, geht es irgendwie, man muss sich aber echt Zeit nehmen...
    Noch einmal mache ich das sicher nicht.

    Schön, wenn ich dich dazu motivieren konnte. Ich mochte FFIX auch immer lieber als FFVIII, aber VIII werde ich mir demnächst sicher auch nochmal gönnen.

    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    FF IX wird auch bei mir und meiner Schwester immer einen Platz in unserer persönlichen Hall of Fame inne haben, denn wie du schon gesagt hast, Winy, stimmt hier von Graphik über Musik zu Minispielen echt alles. Und ich liebe die Texte der deutschen Version - besonders die Sprachfehler und Dialekte diverser Leute, zefix.
    Man sieht vor allem an der Überetzung sehr schön, dass das reine Übersetzen, wie es ja oft gemacht wird, nicht ausreicht. Man stelle sich mal vor, Lili würde wirklich "Dagger" heißen, das wäre schon arg lächerlich (um mal nur ein Beispiel zu nennen).
    Im Moment fällt es mir wieder beim Spielen von Atelier Ryza 2 auf, was passieren kann, wenn beim Übersetzen Dinge transportiert werden, die für uns einfach nicht natürlich rüberkommen: Es gibt einen Charakter, der in etwa so alt wie Ryza ist und diese in den Untertiteln als "Miss Ryza" anspricht, was wohl eine Übersetzung des "san" sein soll. Das würde niemand machen und es ist so unnatürlich ... zumal "san" ja nicht zwingend bedeutet, dass man jemanden siezt, wenn man das übersetzt. Man hätte den Quatsch besser weglassen und den Charakter ggf. minimal förmlicher sprechen lassen können, aber so...
    Die FFIX-Übersetzung wirklich dagegen zu keiner Zeit unnatürlich - im Gegenteil.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ich mag ja Deine bissigen Hottakes immer, aber bei FFIX gibts meiner Meinung nach durchaus Gründe, warum man es gerne beschleunigen möchte: Die langsamen Kamerafahrten der Kämpfe *g*
    Ich krame ja meine PSX ohnehin schon seit Jahrzehnten nicht mehr raus - wieso auch, wenn es schon seit Ewigkeiten Emulatoren gibt, die die Spiele perfekt abspielen? Daher hast Du mit dem Mehrwert vermutlich recht, denn tragbar konnte man das Game ja auch auf der PSP zocken. Schätze die Ladezeiten sind auch ein großer Mehrwert, weil die auf dem PC im Prinzip instant sind und auf der Switch sicher auch nicht lange.
    Da hast du recht, die Kamerafahrten sind wirklich recht langsam, wobei die Musik eben bei mir dafür sorgt, dass es mich hier deutlich weniger stört. Zu den Ladezeiten kann ich nicht unbedingt viel sagen, weil ich dafür den direkten Vergleich bräuchte, aber es gab schon welche. V.a. beim Laden der Kämpfe und - interessanterweise ein paarmal während Dialogen hat es manchmal länger gedauert, wobei das Stocken in Dialogszenen merkwürdig war (die Charaktere blieben dann einfach einen Moment länger stehen, woran ich mich auf der PSX nicht erinnern kann).
    Ich bin kein Emulator-Freund, spiele Spiele lieber in der usprünglichen Version (Neuauflagen o.ä. manchmal außen vor). Gut, die PSP klammere ich da mal aus, denn das fühlt sich wirklich natürlich genug an, PC mag ich nicht besonders.

    Zitat Zitat
    Und was die Story angeht: Finde Kuja ist immer noch einer der effektiveren Bösen, den die FF Reihe hervorgebracht hat. Unter seiner Hand werden im Laufe des Spiels mehrere Städte / Armeen ausradiert, und das wird auch sehr imposant in Szene gesetzt. Der Junge leistet als Antagonist schon einiges und bringt einen dazu, ihn wirklich zu hassen. Ach ja, FFIX war schon ein Erlebnis. Irgendwie krieg ich gerade Bock drauf *g*
    Für mich auch der letzte Teil der Reihe, der mich komplett packen konnte. Alle danach hatten irgendwelche Probleme, auf die ich nicht klarkam. Dadurch wurden diese nicht direkt schlecht, aber eben nicht *ganz* so gut wie die davor.
    Ich mag Kuja total gern, finde, dass er ein richtig guter Antagonist ist. Es wird ja ständig über Seppel und Kefka geredet, aber ihn finde ich noch eine ganze Ecke überzeugender, v.a. wie er vom mysteriösen Typen im Hintergrund im Laufe des Spiels als Gegner immer präsenter wird. Und der ist so schön, aber nicht affig, theatralisch, ein bisschen wie ein Theaterschauspieler.

    Zitat Zitat
    Übrigens hatte ich Twilight of the Spirits beim letzten Endboss abgebrochen. Ehrlich gesagt fand ich das Spiel davor schon recht langweilig und wenig motivierend. Als ich gegen den dann zwei Mal verloren hatte und ich mir hätte mehr Gedanken machen müssen, wie ich das packe, hab ichs einfach sein lassen. Das Ende Ende war mir eigentlich auch herzlich egal^^°
    Verstehe ich irgendwie, also, dass man das Spiel langweilig finden kann. Ich fand es insgesamt recht unterhaltsam, aber die Kämpfe sind wirklich langsam und die Handlung hat auch ihre Hänger (Kapitel 7 war ein Krampf und Kap. 6 total antiklimatisch), dazu kommen einige gern genutzte Klischees. Ich fand es vor allem schade, dass Darcs erstes Kapitel, das interessant anfing, am Ende so richtig auf die Klischee-Kacke gehauen hat (und Kharg ist einfach so kacke).

    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Final Fantasy IX ist mein absolutes Lieblingsspiel aller Zeiten. Ich finde es immer noch eines der tiefgründigsten Spiele, die jemals entwickelt wurde und es ist einfach nur wunderschön.

    Die Welt ist fantastisch, aber die Charaktere haben so viel Profil, dass man sie sich als Menschen so richtig vorstellen kann. Mich hat dieses Spiel wirklich beeindruckt, da es so voll Story war. Die Story ist in meinen Augen nicht nur traumhaft erzählt, sondern besitzt auch einiges an Tiefe und hat auch immer das richtige Tempo. Das Spiel beginnt spektakulär und aus verschiedenen Blickwinkeln und zieht mit der Entführungsszene auch einiges an Action. Das schöne ist, dass es aber immer wieder zu ruhigen Momenten zurückkehrt - es erinnert vom Pacing ein wenig an die ersten drei Indiana-Jones-Filme.

    An einigen Stellen muss ich immer noch weinen. Wenn ich mein iPad nehme und alle halbe Jahre irgendeinen alten Spielstand aus dem Sammelsurium der Ereignisse lade, bin ich jedes Mal wieder baff wie gut dieses Spiel geblieben ist. Fehlende Sprachausgabe, verpixelte Hintergründe und seeeeeehr langsame Kämpfe sind nur oberflächliche Probleme. Im Kern ist dieses Spiel einfach nur ein wunderschönes Meisterwerk. Kein Spiel hat es danach mehr geschafft, mich so zu begeistern.

    Am beeindruckendsten ist jedoch diese lebensbejahende Schönheit, die dieses im Kern recht traurige Spiel offenbart: In einer Dokumentation mit den Entwicklern haben diese erzählt, schubkarrenweise Fanpost zu dem Spiel zu bekommen. Das wohl nahegehendste war aber der Brief eines jungen Mannes, der schon den Entschluss gefasst hatte, dass er sich das Leben nimmt. Allerdings hat er dann - wie auch immer - Final Fantasy IX gespielt und die Charaktere und die Erlebnisse im Spiel haben ihn dann davon abgehalten und er hat sein Leben wieder liebgewonnen. Ein Spiel, das so etwas schafft, hat einen besonderen Platz im Herzen verdient. Dass es sogar Leben rettet, zeigt, wie wunderbar das Writing gelungen ist und ist für mich irgendwo ein Beweis, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung dastehe. Dazu kommt noch, dass Final Fantasy IX echt mal richtig hervorragend übersetzt ist. Die Sprache ist so wunderbar, dass die Vorgänger dagegen wie gestammelte B-Movie-Dialoge rüberkommen (was sie zum Teil auch tatsächlich hatten).

    Nichtsdestotrotz hat es Square Enix kein einziges Mal mehr geschafft, an dieses Spiel heranzukommen. Natürlich hatten sie auch danach viele tolle Spiele (neben auch einigem Scheiß) veröffentlicht, aber so hat kein Spiel mehr eingeschlagen!
    Gut gesagt. Ja, da steckt einiges drin und die Handlung ist vor allem nciht so oberflächlich und klischeehaft wie in manch anderen Spielen. Atmosphärisch und dramatisch stimmt hier wirklich alles.

    Ich finde aber nicht, dass die "fehlende" (das impliziert ja, dass sie da sein müsste) Sprachausgabe ein Manko ist, denn an FFIX sieht man ja sehr gut, dass man so etwas gar nicht braucht, sondern dass Dialoge, Charaktermodelle und - vor allem - Musik eine große Bandbreite an Emotionen tragen können. Eine Sprachausgabe würde nur dafür sorgen, dass die Musik in den Hintergrund tritt, die dann wiederum nicht mehr so gut wirkt. Ich habe nicht zum ersten Mal die Stimmen in einem Spiel deutlich leiser gestellt und die Musik lauter.
    Geändert von Winyett Grayanus (21.02.2021 um 00:14 Uhr)
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  7. #27
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    und Spiele, die ich immer mal beenden wollte (Shadow Hearts 1-3, Herr der Ringe - das dritte Zeitalter, Persona 3, Magna Carta...).
    Wenn du wirklich Magna Carta spielen willst (mein Beileid ) dann würde ich dir, da du Japanisch kannst, zur Playstation Portable-Version raten, denn dort wurden die nervigsten Gameplay-Elemente wie der komplette Abbruch eines Angriffs, wenn man ein Timing versemmelt oder das erzwungene Dauerlaufen statt Rennen in Dungeons, da man sonst immer in Hinterhalte von Gegnern gerät, entfernt. Grafisch und von der Performance scheinen sich beide fast nichts zu nehmen (AKA läuft auch auf der Playstation 2 ziemlich mies).

  8. #28
    FF IX hat es geschafft, meine Freundin zu begeistern, obwohl es ihr eigtl zu verpixelt ist, die Auflösungen waren teilweise desaströs
    Eines der Spiele, die sie langsam diese Kunstform näher bringen konnte, obwohl sie eine tiefe Abneigung hegte (v.A. wegen nem Fifa süchtigen Ex)

    ATE's wären mal wieder cool, aber auch einige andere Dinge, diese Märchenhafte Welt. Eigtl. das Spiel, welches wirklich mit die Phantasiereichste und Märchenhafteste Welt gemalt hat in der FF Franchise.
    Wüsste auch nichts, was vergleichbar gewesen wäre bis dato. Es fällt in den FF's auch irgendwie bisschen aus der Reihe...


    Es ist gelogen, dass Videogames Kids beeinflussen. Hätte Pacman das getan, würden wir heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören.

    ...Momentchen

  9. #29
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Wenn du wirklich Magna Carta spielen willst (mein Beileid ) dann würde ich dir, da du Japanisch kannst, zur Playstation Portable-Version raten, denn dort wurden die nervigsten Gameplay-Elemente wie der komplette Abbruch eines Angriffs, wenn man ein Timing versemmelt oder das erzwungene Dauerlaufen statt Rennen in Dungeons, da man sonst immer in Hinterhalte von Gegnern gerät, entfernt. Grafisch und von der Performance scheinen sich beide fast nichts zu nehmen (AKA läuft auch auf der Playstation 2 ziemlich mies).
    Danke, das behalte ich mal im Hinterkopf. Ich habe die PS2-Version hier, würde mir also nicht so gerne noch eine kaufen wollen, aber sollte ich merken, dass das Spiel sonst gar nicht zu ertragen ist, würde ich es wohl in Erwägung ziehen. Wobei ich sagen muss, dass Magna Caarta auch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste steht, vorher werde ich wohl zig andere spielen.

    Zitat Zitat von one-cool Beitrag anzeigen
    FF IX hat es geschafft, meine Freundin zu begeistern, obwohl es ihr eigtl zu verpixelt ist, die Auflösungen waren teilweise desaströs
    Eines der Spiele, die sie langsam diese Kunstform näher bringen konnte, obwohl sie eine tiefe Abneigung hegte (v.A. wegen nem Fifa süchtigen Ex)

    ATE's wären mal wieder cool, aber auch einige andere Dinge, diese Märchenhafte Welt. Eigtl. das Spiel, welches wirklich mit die Phantasiereichste und Märchenhafteste Welt gemalt hat in der FF Franchise.
    Wüsste auch nichts, was vergleichbar gewesen wäre bis dato. Es fällt in den FF's auch irgendwie bisschen aus der Reihe...
    Das mit deiner Freundin kann ich mir gut vorstellen. Eigentlich unmöglich, dass man, wenn man dem Spiel erstmal eine Chance gibt, FFIX nicht mag. Man denkt, wenn man keine gute Spiele kennt, sonst wahrscheinlich wirklich erstmal an diejenigen, die sehr bekannt, aber deswegen nicht zwingend gut sind.
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  10. #30

    Falling Stars (PS2)

    Ich habe keine Ahnung, wann oder wieso ich dieses Spiel mal gekauft habe, vermute aber, dass es daran lag, dass es graphisch irgendwie bunt-solide und ansonsten nach RPG aussah. Hinen auf der Hülle wird damit beworben, dass Falling Stars ein Rollenspiel „für Kinder“ (was auch immer das heißen soll) mit zig unterhaltsamen Spielstunden sei … na, ja.

    Auf den ersten Blick wirkte dieses Spiel noch einigermaßen solide auf mich, denn der quietschbunte Stil sieht ok aus und auch die Charakterbilder lassen erstmal nicht zuviel Schlechtes erahnen, wirken nicht hochqualitativ, aber annehmbar. Dieser erste Eindruck hielt ungefähr für 15 Min. an und ab dann war mir klar, dass ich hier die ultimative Gurke entdeckt habe.

    Hinter dieser quietschig bunten Fassade verbirgt sich nämlich ein Machwerk, das die Scheibe nicht wert ist, auf das es gebrannt wurde. Die Kämpfe (rundenbasiert) sind extrem langweilig und funktionieren nach dem Zufallsprinzip: Jede runde wählt man aus, ob man einen gelben, grünen oder blauen Angriff auf den Gegner starten möchte, um anschließend dasselbe für die Verteidigung zu machen. Wenn man Glück hat, verursacht man Schaden und erhält selbst wenig … und so geht das dann länger weiter, weil Angriffe i.d.R. wenig abziehen, was einen Kampf unnötig in die Länge zieht. Keine Ahnung, wer dachte, dass so etwas Spaß macht. Glücklicherweise greifen Gegner meistens (es klappt nicht immer) nach einem mehr oder weniger festen Muster an, das man sich merken kann, um so besser die richtigen Farben auswählen zu können. Vor allem bei den drei Endgegnern hat das recht gut geholfen, damit sich der Quatsch nicht zu sehr in die Länge zieht (oder man den Kampf wiederholen muss – Hilfe!).

    Ah ja, es gibt drei Endgegner und ansonsten nutzt man die Gegner, die so herumlaufen, um seinen Level zu erhöhen, was auch nicht mehr Spaß macht. Ansonsten kann man Gegenstände kaufen (was mit ziemlich dämlichen Dialogen verbunden ist) und Minispiele machen, um Geld zu verdienen. Diese Minispiele habe ich mir gar nicht alle angesehen, weil die, die ich gemacht habe, mir schon gereicht habe, so wenig Spaß haben sie gemacht.

    Auch die Handlung ist ein Witz und ist innerhalb eines Satzes zusammengefasst, nach ein paar Dialogzeilen auserzählt. Am Ende haben die Erzähler noch versucht, eine Wendung einzubauen; die Frage ist nur, inweiweit dich das packen soll, wenn dir alle Charaktere am Allerwertesten vorbeigehen.

    Die Welt selbst wurde noch ganz ansprechend gestaltet und es gibt sogar Insekten, die durch die Gegend fliegen, aber das ist dann auch alles, zumal man beim Durchqueren dernicht gerade großen Welt immer wieder Ladebildschirme zu sehen bekommt. Außerdem gibt es eine Ausdaueranzeige, die sich beim Rennen leert und dann wiederum langsam wieder auffüllt – eine Funktion, die in so einem Spiel keinerlei Sinn ergibt.
    Immerhin habe ich hinterher noch herausgefunden, dass man den Level seines kämpfenden Viehs (das total banane aussieht) auch mittels Gegenstände erhöhen kann, man also nicht ubedingt nur mittels langweiliger Kämpfe leveln muss. Leider muss man für diese Lösung Minispiele erledigen…

    Ansonsten hat das Spiel unerträgliche Ladezeiten (habe zwischendurch gelesen), lässt die Konsole laut brummen und zwei Abstürze hatte ich innerhalb dieser 5,5 Stunden auch noch (aka Fehlermeldung auf schwarzem Bildschirm, laut der irgendwelche Texturen nicht geladen werden können).

    Immerhin war das Spiel nicht gerade lang, aber selbst diese paar Stunden kann man in bessere Spiele investieren.

    Spielzeit: 5,5 Std.
    Insgesamt: 2/10
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  11. #31
    @Xuan-Yuan Sword VII

    Hast du das bereits angefangen?
    Habe ich letztens erst durchgespielt, weil der Patch für dt. Untertitel erschienen ist, aber war nicht so mein Spiel.
    Alles zu simpel gestrickt und fühlte ich mich so, als müsse ich eine Bedrohung in irgendeinen Landkreis in China beseitigen.
    Ist wirklich kein schlechtes Spiel, nur so wahnsinnig belanglos, leider.

    @Arc: Twilight of the Spirits

    Das habe ich vor Ewigkeiten gezockt und wie viele andere beim Endboss abgebrochen.
    Bis dahin war es nur mittelmäßig, selbst wenn ich die Dämonen-Truppe gerne gespielt habe.
    Ist auch eine Reihe dessen Vorgänger ich mir näher anschauen wollte.
    Haben die eigentlich was miteinander zu schaffen oder steht jeder Teil für sich?

    @Final Fantasy IX

    Was liebe ich dieses Spiel?
    Für mich noch immer das mit Abstand stärkste Final Fantasy und neben Xenogears das JRPG der PSOne schlechthin, wo ich mit Lösungsbuch im Alter von 12-13 alles gemacht habe was man machen konnte (Yardis war übrigens eine äußere Fehlbesetzung).
    FFIX wurde aus purer Liebe geformt und ja, Kuja ist der geilste Oberschurke in einem FF.
    Diese arrogante Art und wie er als Marionettenspieler im Hintergrund agiert ist das, was einen Bösewicht so ausmacht.
    Man nimmt ihn als nicht greifbare Bedrohung wahr, da man sich hauptsächlich mit Königin Brane rumschlagen muss.

    Und FFIX schafft es mehr als viele andere JRPGs eine richtige Reise zu vermitteln.
    Habe das sicherlich irgendwo schonmal erwähnt, aber wenn man unterwegs ist, dann ist man unterwegs.
    Sag nur die Reise zum anderen Kontinent, wo man einen Eindruck von Entfernung vermittelt bekommen, was eben nicht mehr viele JRPGs schaffen, trotz Open World, was schon wieder irgendwo witzig ist.
    Now: Torment: Tides of Numenera / Done: Disco Elysium
    Now: Doctor Who - Sechster Doktor - Volume 2 / Done: Shameless Staffel 10
    Now: Avatar: Der Herr der Elemente - Das Versprechen, Band 2 / Done: Carthago. Band 4: Die Monolithen von Koubé

  12. #32
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    @Xuan-Yuan Sword VII

    Hast du das bereits angefangen?
    Habe ich letztens erst durchgespielt, weil der Patch für dt. Untertitel erschienen ist, aber war nicht so mein Spiel.
    Alles zu simpel gestrickt und fühlte ich mich so, als müsse ich eine Bedrohung in irgendeinen Landkreis in China beseitigen.
    Ist wirklich kein schlechtes Spiel, nur so wahnsinnig belanglos, leider.
    Ich habe es mittlerweile ca. 6 Stunden lang gespielt und finde es auch nicht schlecht, aber es wirkt so furchtbar gehetzt auf mich. Die Anfangssequenz hat mir ziemlich gefallen, aber danach hatte ich seitdem häufig das Gefühl, von einem Dorf ins nächste und von einem Dungeon ins nächste gejagt zu werden, ohne dass ich mich dort mehr als ein paar Minuten aufgehalten hätte. Vor allem in den Dörfern macht man ja wirklich nichts und zudem soll das Spiel je echt kurz sein. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass das unter großen Zeitdruck fertiggestellt wurde, denn der Vorgänger wirkte ganz anders.

    Zitat Zitat
    @Arc: Twilight of the Spirits

    Das habe ich vor Ewigkeiten gezockt und wie viele andere beim Endboss abgebrochen.
    Bis dahin war es nur mittelmäßig, selbst wenn ich die Dämonen-Truppe gerne gespielt habe.
    Ist auch eine Reihe dessen Vorgänger ich mir näher anschauen wollte.
    Haben die eigentlich was miteinander zu schaffen oder steht jeder Teil für sich?
    Der Nachfolger ("End of Darkness") spielt wohl in derselben Welt einige Jahre später, ansonsten glaube ich aber nicht, dass die Spiele der Reihe viel miteinander zu tun haben.

    Zitat Zitat
    @Final Fantasy IX

    Was liebe ich dieses Spiel?
    Für mich noch immer das mit Abstand stärkste Final Fantasy und neben Xenogears das JRPG der PSOne schlechthin, wo ich mit Lösungsbuch im Alter von 12-13 alles gemacht habe was man machen konnte (Yardis war übrigens eine äußere Fehlbesetzung).
    FFIX wurde aus purer Liebe geformt und ja, Kuja ist der geilste Oberschurke in einem FF.
    Diese arrogante Art und wie er als Marionettenspieler im Hintergrund agiert ist das, was einen Bösewicht so ausmacht.
    Man nimmt ihn als nicht greifbare Bedrohung wahr, da man sich hauptsächlich mit Königin Brane rumschlagen muss.

    Und FFIX schafft es mehr als viele andere JRPGs eine richtige Reise zu vermitteln.
    Habe das sicherlich irgendwo schonmal erwähnt, aber wenn man unterwegs ist, dann ist man unterwegs.
    Sag nur die Reise zum anderen Kontinent, wo man einen Eindruck von Entfernung vermittelt bekommen, was eben nicht mehr viele JRPGs schaffen, trotz Open World, was schon wieder irgendwo witzig ist.
    Der Punkt der Reise trifft das hier wirklich gut. Selten hat man heutzutage in Spielen den Eindruck, eine wirkliche Reiese zu erleben, denn früher oder später teleportiert man sich ja eh von einem Ort zum anderen oder die Welt ist total belanglos.
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  13. #33
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Ist auch eine Reihe dessen Vorgänger ich mir näher anschauen wollte.
    Haben die eigentlich was miteinander zu schaffen oder steht jeder Teil für sich?
    Arc the Lad 1 und 2 gehören definitiv zusammen, wobei der erste Teil eher wie ein Prolog daherkommt und auch nur ein paar Stunden dauert. Teil 3 hat eine andere Heldentruppe, spielt aber noch in derselben Welt und ein paar der alten Helden tauchen wieder auf und mischen z. T. in den Kämpfen mit.

    TotS hat abgesehen von diversen Anspielungen und spielbaren Cameos (Diekbeck und Choko) kaum noch was mit den Ursprüngen zu tun. Ich meine mich zu erinnern, dass es sich um die gleiche Welt handelt, aber zig Jahrhunderte und geographische Veränderungen später.
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Dragon Quest XI
    Zuletzt gespielt: Bishoujo Senshi Sailor Moon, Soul Blazer, Fantasy Life
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  14. #34
    @Winyett Grayanus

    Xuan-Yuan Sword VII ist in den ersten 2-3 Stunden am stärksten.
    Danach verliert es sich zu sehr in Belanglosigkeiten und ja, es wirkt tatsächlich sehr gehetzt.
    Zum Ende bin ich eigentlich nur noch durchgelaufen, egal wo man sich gerade befand.
    Nichts motiviert ein an irgendeinen Ort zu verweilen (die Nebenquests erst recht nicht) und schon ist das Spiel vorbei.
    Aber man kann es ruhig 1x zocken, finde diesen Chinesischen-Touch auch leicht erfrischend, nur war mir das Gesamterlebnis zu teuer mit über 20 Euro.

    @Arc: Twilight of the Spirits

    Ich vermerke mal die ersten Teile als möglicherweise spielenswert.
    Dieses End of Darkness schaut hingegen scheußlich aus.
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  15. #35
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Der Punkt der Reise trifft das hier wirklich gut. Selten hat man heutzutage in Spielen den Eindruck, eine wirkliche Reiese zu erleben, denn früher oder später teleportiert man sich ja eh von einem Ort zum anderen oder die Welt ist total belanglos.
    Und häufig erkundet man ja nicht mal mehr eine Welt, sondern nur einen winzigen Teil daraus^^
    Diese minimalistische Ansicht mit Weltkarte hatte halt schon ihre Vorzüge, und das Design war ja auch häufig so semilinear. Weil man erst später eine große Erkundungsfreiheit hatte konnten Designer die Spiele so aufbauen, dass Warppunkte gar nicht unbedingt nötig sind, weil die Strecken erstens nicht zu lang sind und man zweitens eh recht vorwärtsgerichtet arbeitet. Dabei hab ich mich von solchen Spielen noch nicht mal unbedingt eingeschränkt gefühlt, weil sie ja das Gefühl vermitteln, dass die Welt offen ist - selbst wenn das in Wahrheit gar nicht stimmt.

    Ich gehöre ja zu den Nitpickern, die sich bei Spielen, bei denen es ein Teleportfeature gibt, immer zu den Orten teleportieren, an denen man unerwünscht ist. Wurde man gerade von der Garde aus einer Stadt geworfen? Gleich mal testen, ob die Entwickler bedacht haben hier den Teleport zu deaktivieren - ach, haben sie nicht? Cool, schon sucht mich hier wohl keiner mehr *g*
    Merkwürdig wirds für mich aber dann, wenn ein Teleportfeature vom Spiel noch nicht mal kontextualisiert wird und man sich wohl vorstellen darf, dass die Gruppe einfach den Weg "reist", aber man die Reise halt nicht sieht. Wird dann halt sehr amüsant, wenn man dann am Ende technisch Jahrzehnte lang gereist ist, das Spiel aber in einem Monat abläuft^^

  16. #36
    Früher gabs halt auch in den wenigsten Spielen überhaupt einen Grund, ältere Orte zu besuchen, außer vielleicht ganz zum Schluss wenn man ein Luftschiff erhielt und hier und da noch mal ein paar Nebenquests freigeschaltet wurden (wobei das auch eher selten der Fall war, meistens konnte man halt irgendwelche entlegenen Inseln ansteuern).
    Wenn sich aber z.B. in einem Trails viermal an einem einzigen Ingame-Tag die Dialoge ändern, dann möchte ich nicht achtmal denselben Weg bis zur entlegenen Mine hin- und wieder zurücklaufen müssen, um mit dem einen NPC dort zu schnattern.

  17. #37
    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    Arc the Lad 1 und 2 gehören definitiv zusammen, wobei der erste Teil eher wie ein Prolog daherkommt und auch nur ein paar Stunden dauert. Teil 3 hat eine andere Heldentruppe, spielt aber noch in derselben Welt und ein paar der alten Helden tauchen wieder auf und mischen z. T. in den Kämpfen mit.

    TotS hat abgesehen von diversen Anspielungen und spielbaren Cameos (Diekbeck und Choko) kaum noch was mit den Ursprüngen zu tun. Ich meine mich zu erinnern, dass es sich um die gleiche Welt handelt, aber zig Jahrhunderte und geographische Veränderungen später.
    Ach so, gut zu wissen. Ich hatte die Reihe bisher nicht besonders auf dem Schirm, werde jetzt aber auch erst wieder eine Pause machen, bis ich mir ggf. noch ein Spiel ansehe. Welche davon lohnen sich denn am meisten, hast du sie gespielt?

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    @Winyett Grayanus

    Xuan-Yuan Sword VII ist in den ersten 2-3 Stunden am stärksten.
    Danach verliert es sich zu sehr in Belanglosigkeiten und ja, es wirkt tatsächlich sehr gehetzt.
    Zum Ende bin ich eigentlich nur noch durchgelaufen, egal wo man sich gerade befand.
    Nichts motiviert ein an irgendeinen Ort zu verweilen (die Nebenquests erst recht nicht) und schon ist das Spiel vorbei.
    Aber man kann es ruhig 1x zocken, finde diesen Chinesischen-Touch auch leicht erfrischend, nur war mir das Gesamterlebnis zu teuer mit über 20 Euro.
    Ich bin seit gestern durch und nun in diesem Epilog gefangen, den ich nicht beenden kann, weil ich eine dieser Felsspalten auf einmal nicht mehr durchqueeren kann...
    Gestern habe ich mir dann doch noch den Patch heruntergeladen, weil ja u.a. ein Stück Handlung (also dieser Epilog, denke ich mal) hinzugefügt wurde, und mir ist aufgefallen, dass sich von 1.0 zu 1.20 schon ein paar Dinge geändert haben, auch wenn das Spielerlebnis natürlich gleich geblieben ist. Das Ende gefiel mir überraschenderweise wieder deutlich besser, auch wenn es insgesamt bei "guten Mittelmaß" bleibt.
    Ich werde die Tage mal mehr dazu schreiben.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Und häufig erkundet man ja nicht mal mehr eine Welt, sondern nur einen winzigen Teil daraus^^
    Diese minimalistische Ansicht mit Weltkarte hatte halt schon ihre Vorzüge, und das Design war ja auch häufig so semilinear. Weil man erst später eine große Erkundungsfreiheit hatte konnten Designer die Spiele so aufbauen, dass Warppunkte gar nicht unbedingt nötig sind, weil die Strecken erstens nicht zu lang sind und man zweitens eh recht vorwärtsgerichtet arbeitet. Dabei hab ich mich von solchen Spielen noch nicht mal unbedingt eingeschränkt gefühlt, weil sie ja das Gefühl vermitteln, dass die Welt offen ist - selbst wenn das in Wahrheit gar nicht stimmt.

    Ich gehöre ja zu den Nitpickern, die sich bei Spielen, bei denen es ein Teleportfeature gibt, immer zu den Orten teleportieren, an denen man unerwünscht ist. Wurde man gerade von der Garde aus einer Stadt geworfen? Gleich mal testen, ob die Entwickler bedacht haben hier den Teleport zu deaktivieren - ach, haben sie nicht? Cool, schon sucht mich hier wohl keiner mehr *g*
    Merkwürdig wirds für mich aber dann, wenn ein Teleportfeature vom Spiel noch nicht mal kontextualisiert wird und man sich wohl vorstellen darf, dass die Gruppe einfach den Weg "reist", aber man die Reise halt nicht sieht. Wird dann halt sehr amüsant, wenn man dann am Ende technisch Jahrzehnte lang gereist ist, das Spiel aber in einem Monat abläuft^^
    Ich finde Weltkarten toll und würde mich freuen, wenn man sie in neueren Spielen wieder mehr nutzen würde. Sie tragen, sofern gut gemacht, einiges zur Atmosphäre und zum Gefühl bei, eine wirkliche, große Welt zu bereisen. Mir geht es da wie dir - eingeschränkt gefühlt habe ich mich nie, zumal es, wenn man dann ein Luftschiff bekam, ein viel tolleres Gefühl war, endlich auch an frühere Orte zurückkehren zu können (die dann im besten Fall natürlich auch für die Handlung relevant sind, z.B. Alexandria in FFIX). Das Teleportieren dagegen trägt nicht gerade zur Immersion bei, auch wenn es, bezogen auf Design einiger neuerer Spiele, praktisch sein kann (liegt häufig aber daran, dass das Design halt schlechter ist).

    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Früher gabs halt auch in den wenigsten Spielen überhaupt einen Grund, ältere Orte zu besuchen, außer vielleicht ganz zum Schluss wenn man ein Luftschiff erhielt und hier und da noch mal ein paar Nebenquests freigeschaltet wurden (wobei das auch eher selten der Fall war, meistens konnte man halt irgendwelche entlegenen Inseln ansteuern).
    Wenn sich aber z.B. in einem Trails viermal an einem einzigen Ingame-Tag die Dialoge ändern, dann möchte ich nicht achtmal denselben Weg bis zur entlegenen Mine hin- und wieder zurücklaufen müssen, um mit dem einen NPC dort zu schnattern.
    Die Frage ist ja, welchen Mehrwert das hat. An sich ist es sicher nett, wenn die Dialoge sich ändern, aber unter Spielspaß stelle ich mir etwas anderes vor, als mich - wie in Trails - hin- und herzuteleportieren, um zu gucken, um irgendwer irgendetwas Neues zu sagen hat. Das soll sich dann lieber natürlich aus der Geschichte heraus ergeben, z.B., weil man mal wieder an den entsprechenden Ort muss, weil die Handlung es verlangt.
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  18. #38

    Arc –Twilight of the Spirits (PS2)

    Auf dieses Spiel bin ich zum ersten Mal gestoßen, als man es auf einer Demo-CD dieses blauen PS2-Magazins anspielen konnte, gekauft habe ich es aber erst einige Jahre später und dann auch nur ca. 3 Kapitel weit gespielt. Da ich die Grundprämisse – dass man zwei Charaktere, die miteinander verwandt sind zu zu zwei verfeindeten Lagern gehören – immer recht interessant fand, wurde das hier jetzt mal fällig.

    Was die Handlung angeht, ist Twilight of the Spirits eine sehr gemischte Packung und es kommt sehr auf den Charakter, den man gerade spielt, an, ob die Handlung gerade interessant ist oder nicht. Einerseits haben wir da den Menschen Kharg, einen Typen, der sich selbst sehr geil findet und irgendwie auch erwartet, dass ihn alle anderen geil finden und ihm alles zugeworfen wird. Ich war hier überwiegend damit beschäftigt, den Charakter dumm zu finden und zu überlegen, ob sein nicht vorhandenes Philtrum Absicht ist oder man in der Mundpartie einfach mit Pixeln gespart hat. Aber mal Ernst beiseite: Kharg macht keinen Spaß, denn er ist als Charakter flach und so ein typischer, tugendhafter Heldencharakter, der einfach lahm ist. Die anderen Charaktere, die mit ihm herumlaufen, fand ich aber auch nicht so toll, vor allem Paulette, die nur dazu da ist, Kharg gutzufinden.
    Andererseits gibt es die Truppe um Darc, einen Deimos (so eine Art Tierwesen), die ich deutlich lieber gespielt habe. Darcs Handlung fängt deutlich interessanter an, macht aber am Ende seines ersten Kapitels eine schlimme Klischee-Wendung, die mir nicht gefallen hat. Die Ausgangssituation hier ist recht gut und interessant, aber leider wird dann sehr viel Potential verschenkt. Daran, dass man Darc nicht einfach einen Außenseiter bleiben lassen konnte, der hin und wieder mal schikaniert wird (mit allem Drama, was dann dazugehört), zeigt leider, dass hier keine guten Geschichtenerzähler am Werk waren. Das sieht man übrigens auch daran, wie die Beziehung zwischen Darc und Kharg gehandhabt wurde – sehr platt, obwohl man hier viele schöne Sachen hätte machen und richtig viel Charakterentwicklung mit verbinden können. Dennoch bleibt Darc Gruppe interessanter und auch sympathischer; Darcs Kapitel sind immerhin ganz nett und teilweise spannend, während ich Kharg teilweise als Zeitverschwendung empfand. Vor allem sein sechstes Kapitel zieht sich extrem, während nichts passiert. Und die Art, wie hier erst der letzte spielbare Charakter eingeführt wurde … so viel Potential und so eine schlechte Umsetzung.

    Das wirkt jetzt wohl wie ziemlich viel Kritik und sie ist auch so gemeint, das heißt aber nicht, dass ich die Art, wie das Spiel angelegt ist, komplett schlecht fand. Gefallen hat mir, dass man zwei unterschiedliche Sichten auf denselben Konflikt hat, der sich relativ konsequent durch die Geschichte zieht. Manches hat hier sogar mal Konsequenzen, was in Ost-RPGs leider zu selten passiert (Tote usw). Der Wechsel zwischen den beiden Gruppen wird ganz gut ausgeführt, auch wenn ich mir zwischendurch mal gewünscht habe, jetzt nicht die aktuelle Gruppe angeben zu müssen (meistens die mit der aktuell besseren Ausrüstung).

    Vom Spielprinzip her ist Arc recht solide, aber man könnte auch hier einige Sachen besser machen. Das Kampfsystem ist ein relativ simples Taktik-System … oder vielleicht auch ein rundenbasiertes System mit leichten Taktik-Anteilen, wie man will. Es gefiel mir jetzt nicht so gut wie die Kampfsysteme in richtig ausgereiften Taktik-RPGs und auch nicht so gut wie manch rein rundenbasierte Systeme, aber es erfüllt seinen Zweck und spielt sich an sich recht spaßig. Wirklich daran gestört hat mich aber, dass die Kämpfe extrem langsam ablaufen – und das beginnt schon mit den Animationen der Charaktere. Wenn die Gegner dann auch noch in Zeitlupe angreifen, wird es richtig zäh … einige Male habe ich nebenbei etwas gelesen, weil mir die Kämpfe schlichtweg zu lahm abliefen und ich keine Lust hatte, diesen Opa-und-Oma-Animationen zuzusehen. Dadurch haben mir die Kämpfe leider weniger Spaß gemacht als nötig. Vor allem zufällig auf der Karte ausgelöste Kämpfe hätte ich mir zwischendurch gerne gespart, habe aber bis zum Schluss nie nachgesehen, wie man flüchten kann (angeblich soll das wohl gehen). Ich fand die Art, wie das Spiel abläuft, aber nie wikrlich schlecht und denke, dass das Kampfsystem, wäre es doch schneller, sogar ordentlich Spaß machen könnte.

    Merkwürdig ist die Schwierigkeit, die sich immer wieder ändert. Anfangs hatte ich das Gefühl, ordentlich mit meinem Zeug haushalten zu müssen, später hatte ich von allem total viel (u.a. Geld) und zufällige Gegner waren eher Kanonenfutter … und am Ende kam dann dieser letzte Gegner, zu dem ich am liebsten gar nichts schreiben möchte. Hier haben ja mehrere Leute geschrieben, dass sie das Spiel wegen dieses Gegners abgebrochen haben und das kann ich total verstehen, denn er ist eine echt Vollkatastrophe. Keine Ahnung, was die Entwickler sich dabei gedacht haben, die Schwierigkeit dort plötzlich so hochzuschrauben. Ich wusste ja vorher, dass da etwas Unangenehmes kommen wird und habe ich entsprechend vorbereitet (Charaktere auf Lichtschaden eingestellt usw.) und mir ein paar Sachen zur Charakterplatzierung im Kampf durchgelesen. Das alles war sogar recht hilfreich und hat immerhin dazu beigetragen, dass ich den Kampf irgendwann geschafft habe und nicht sooo viel Schaden erlitten habe, nur war der Kampf trotzdem noch mehr als nervig und hat ewig gedauert. Genau so killt man den Spaß an einem Spiel…

    Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass ich Twilight auf the Spirits vom Aussehen her recht nett finde, wobei die Charaktermodelle durchwachsen sind. Kharg ist z.B. potthässlich und sieht dumm aus, während andere Charaktere in Ordnung sind. Die Umgebungen sind überwiegend ansprechend und gut gemacht, die Kampfumgebungen sehen aber häufig gleich aus. Und das bisschen Synchronisation, das es gibt, ist jetzt auch nicht so toll. Die englische Synchronisation ist noch besser, klingt aber künstlich, während ei deutsche total unnatürlich klingt und echt nicht auszuhalten ist (daran erinnere ich mich noch vom Anspielen vor einigen Jahren). Na ja, es kann wohl nicht allesein Kingdom Hearts sein. Musikalisch gibt es ein paar nette Stücke (vor allem dieses Stück, das spielt, wenn es mal ein bisschen Drama und Gefühl gibt, fand ich nett), aber viel ist auch nicht erwähnenswert.

    Insgesamt war das hier mal eine Erfahrung wert und ist solide, erstmal habe ich aber keine Lust darauf, End of Darkness auszuprobieren. Vielleicht mache ich das irgendwann mal, aber im Moment habe ich genug Spiele, die nicht so durchschnittlich sind und auf die ich Lust habe.

    Spielzeit: 30,5 Std
    Insgesamt: 6,5/10
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  19. #39
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    Das Teleportieren dagegen trägt nicht gerade zur Immersion bei, auch wenn es, bezogen auf Design einiger neuerer Spiele, praktisch sein kann (liegt häufig aber daran, dass das Design halt schlechter ist).
    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Gibt genügend ältere Spiele der Super Nintendo- und Playstation 1-Zeit mit Miniaturweltkarte, in denen man sich trotzdem umherteleportieren kann. So ist für jeden etwas dabei, denn irgendwann wird auch die schönste Oberwelt langweilig, wenn man das x-te Mal über dieselbe Landschaften geflogen ist.^^

    Zitat Zitat
    Die Frage ist ja, welchen Mehrwert das hat. An sich ist es sicher nett, wenn die Dialoge sich ändern, aber unter Spielspaß stelle ich mir etwas anderes vor, als mich - wie in Trails - hin- und herzuteleportieren, um zu gucken, um irgendwer irgendetwas Neues zu sagen hat. Das soll sich dann lieber natürlich aus der Geschichte heraus ergeben, z.B., weil man mal wieder an den entsprechenden Ort muss, weil die Handlung es verlangt.
    Für mich stellen Gespräche mit NPCs eine fundamentale Grundlage zur Bildung von Atmosphäre in Rollenspielen dar, gerade wenn sich durch regelmäßiges Verfolgen sogar kleine Minigeschichten ergeben oder man subtile Hinweise für die Hauptgeschichte erhält. Bleiben sie statisch fehlt mir da einfach etwas und ja, dann geht mir auch der Spielspaß flöten. Die Hauptgeschichte kann zwar gut sein, sie ist aber eben auch sehr zielgerichtet und blendet dabei alles Unwichtige darum herum aus. Gerade in Tales-Spielen ist es z.B. eine enorme Bereicherung, wenn Ereignisse von globaler Tragweite geschehen und die Bewohner aller Städte darauf reagieren, ganz egal ob man dort jetzt handlungsgetrieben vorbeischauen muss oder nicht.
    Und in den Trails-Spielen ist es ja auch meistens so dass man in einem relativ engen Bereich unterwegs ist und alles was in der Handlung passiert sich auf den aktuellen Ort auswirkt. Trotzdem gibt es aber gerade in den älteren Teilen Laufwege die einfach nur unnötig sind und das Unvermeidliche nur weiter in die Länge ziehen.
    Geändert von Nayuta (07.03.2021 um 21:18 Uhr)

  20. #40

    World-Devouring Dragon
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    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Ich finde Weltkarten toll und würde mich freuen, wenn man sie in neueren Spielen wieder mehr nutzen würde. Sie tragen, sofern gut gemacht, einiges zur Atmosphäre und zum Gefühl bei, eine wirkliche, große Welt zu bereisen. Mir geht es da wie dir - eingeschränkt gefühlt habe ich mich nie, zumal es, wenn man dann ein Luftschiff bekam, ein viel tolleres Gefühl war, endlich auch an frühere Orte zurückkehren zu können (die dann im besten Fall natürlich auch für die Handlung relevant sind, z.B. Alexandria in FFIX). Das Teleportieren dagegen trägt nicht gerade zur Immersion bei, auch wenn es, bezogen auf Design einiger neuerer Spiele, praktisch sein kann (liegt häufig aber daran, dass das Design halt schlechter ist).
    Ja, da geht's mir aber auch so. Gefühlt haben die neueren Spiele dieses Feature überhaupt nicht mehr - nicht mal bei einem Dragonball Z: Kakarot, um mal was zu nennen, wo eine Weltkarte vielleicht auch den einen oder anderen Sinn erfüllt hätte. Ich glaub, so richtig das Gefühl, die gesamte Welt bereist und alles gesehen zu haben, war entweder in Legacy of Goku II oder Golden Sun: Lost Age. Bei letzterem fand ich's immer besonders witzig, an den Rand der Welt zu reisen, wo dann das Wasser heruntertropft.


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