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Ergebnis 121 bis 140 von 145
  1. #121
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Ich habe mir die Szene gerade nochmal angeschaut und weiß nicht wirklich wie du auf diese Schlussfolgerung kommst. Das einzige was diese Waffen gemeinsam haben ist das sie mit diesen Divergent Laws erschaffen wurden.


    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Die Struktur dieses finalen Bossrushes ist aber echt misslungen und das nur weil ein überragender Sieg keinen Sinn machen würde weil die Bosse ja in den Nachfolgern immer noch eine Bedrohung darstellen sollen. Da hätten sie sich aber echt was besseres überlegen sollen. Das bizarrste ist allerdings dass die Entwickler daraus sowohl gelernt haben, aber wiederrum auch nicht. Es gibt in den Nachfolgern nämlich ein Sequenz die zeigt wie man das wesentlich besser hätte designen können. Ist zwar trotzdem vorhersehbar, aber viel interessanter, vor allem aus taktischer Hinsicht. Aber dann gibt es leider auch Stellen die genau so designt sind wie hier Das zeigt sich leider auch in anderen Aspekten. Manche wurden besser umgesetzt, andere aber sogar noch schlechter.
    Das größte Problem was ich neben der vorhersehbaren Struktur damit habe ist, dass diese Gegner zuvor als besiegbar dargestellt wurden oder zumindest in Reichweite lagen, so dass die Charaktere sie spätestens am Ende des zweiten Spiels eigentlich schlagen können sollten. Besonders dann wenn der Protagonist solche Kräfte hat und auch eine Ausbilderin an seiner Seite steht, von der immer so getan wurde als würde sie zur Oberschicht der Kämpferriege gehören. (Aber sobald ein Charakter in die Party kommt verkümmert er irgendwie zum Waschlappen...)

  2. #122






    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2
    ~ Game-Log #2-12 ~




    Teaser








    Fortsetzung folgt...





  3. #123






    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2
    ~ Game-Log #2-13 ~




    Teaser








    Fortsetzung folgt in Trails of Cold Steel 3...





  4. #124

    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel-Serie

    ~ Kurzfazit ~









    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel



    Challenge #: 01
    System: Playstation 4 [EU]
    Version: 1.00


    Ein Kommando aus Terroristen hat die Garrelia-Militärfestung angegriffen. Ihr Ziel sind die gigantischen Eisenbahnkanonen, Massenvernichtungswaffen die auf den kleinen Nachbarstaat Crossbell gerichtet sind. Nur eine kleine Gruppe von Militärstudenten stellt sich ihnen in den Weg. Können sie noch rechtzeitig das Schlimmste verhindern?

    Die Geschichte springt fünf Monate in die Vergangenheit. Der Protagonist Rean Schwarzer tritt seinen ersten Schultag an der Thors-Militärakademie an. Zu seiner Verwunderung wird er aber nicht einer der fünf bestehenden Klassen zugewiesen, sondern zusammen mit seinen acht Mitschülern in eine neugegründete Sechste, die auf den "passenden" Namen "Klasse 7" getauft wurde. Das Besondere an dieser ist, dass hier Studenten, die aus unterschiedlichen sozialen Klassen stammen, vermischt werden. Denn im durch das Militär geprägten Imperium Erebonia herrscht die Adelsschicht über die normale Bevölkerung, was sich auch in der strengen Aufteilung der Schulklassen widerspiegelt. In den letzten Jahren bekam diese althergebrachte Ordnung aber Risse, seit der aus dem Bürgertum aufstrebende Giliath Osborne die Regierungsgeschäfte als Kanzler übernommen hat und das Land reformiert. Neben zahlreichen Reformen die das Leben der Bürger angenehmer gestalten, zählen zu seinen größten Errungenschaften die Durchziehung der Nation mit der Eisenbahn, die Annexion zahlreicher Anrainerstaaten, sowie die Gründung einer zentralen Militärpolizei und eines Geheimdienstes. Der Adel sieht es natürlich nicht gerne, dass sich die Machtverhältnisse zu ihren Ungunsten verschieben, weswegen es zu zahlreichen politischen Spannungen zwischen den Fraktionen kommt.
    In diesen unruhigen Zeiten sieht der Lehrplan der Klasse 7 einmal pro Monat eine mehrtägige Feldstudie vor. In diesen reisen die Schüler, in jeweils zwei Gruppen getrennt, durch das Land und lernen dabei nicht nur ihre eigene Heimat und die Menschen darin besser kennen, sondern spüren die Auswirkungen der Spannungen auch am eigenen Leib. Zusätzlich gilt es, die Differenzen in der eigenen Gruppe zu überwinden, die aus den unterschiedlichen sozialen Ständen oder verschiedenen Ansichten resultieren. Als Motivation dienen dabei die taktischen Orbments namens ARCUS. Mit diesen werden die Schüler im Kampf untereinander synchronisiert, was ihnen eine instinktive Zusammenarbeit ermöglicht, die per optischer oder akustischer Absprache unmöglich wäre. Allerdings müssen sie dazu mental auf derselben Wellenlänge liegen, sie müssen sich also gegenseitig akzeptieren und freundschaftliche Bande schließen.
    Neben ihren Ausflügen zählt auch noch die Erkundung eines mysteriösen, verlassenen Schulgebäudes auf dem Campus, welches ein Eigenleben zu führen scheint, zu ihren Aufgabengebieten.


    Die verschiedenen Kapitel, in die das Spiel unterteilt ist, folgen einem stringenten Ablauf, von dem es nur selten Abweichungen wie z.B. die Zwischenprüfungen gibt. Auf einen Kapitel-Prolog folgt ein freier Sonntag mit anschließendem Exkurs in das alte Schulhaus. Danach wird die Zeit einige Tage vorgedreht und man muss sich einer praktischen Kampfprüfung stellen, um am folgenden Wochenende für einige Tage auf eine Feldstudie in eine der vielen Regionen des Imperiums geschickt zu werden. Sind diese abgeschlossen, springt die Handlung wieder zwei bis drei Wochen in die Zukunft und der Zyklus beginnt von neuem.

    Dabei macht es allerdings nur selten den Anschein, sich an der renommiertesten Militärakademie des Landes zu befinden und der Campus gleicht eher einer Irrenanstalt voller pubertierender Paviane. Ja, ich mag den "Highschool-Humor", er ist so schön einfach gestrickt und steckt voller eindeutiger Zweideutigkeiten. Nein, weitere explizite "Unfälle" wie im Prolog braucht man nicht zu fürchten, dafür tendiert der geschriebene Humor im Spiel aber doch deutlich unter die Gürtellinie (und bezüglich einiger weiblicher Charaktere auch oberhalb davon).
    Den zentralen Dreh- und Angelpunkt stellen die Akademie und das kleine Städtchen Trista dar, in denen man die meiste Zeit verbringt. Mit deren Schülern und Einwohnern kommt man immer wieder zusammen und lernt sie so am besten kennen. Hier erinnern sich die Charaktere schon mal an vorherige, optionale Ereignisse und wenn man z.B. mit einem Charakter eine Plüschfigur kaufen geht oder Blumen verteilt, stehen diese anschließend als Dekor in den Wohnungen. Auf den Ausflügen zu anderen Städten und Orten erschließt man nach und nach die Welt und erhält so zusätzliche Eindrücke, allerdings heißt es hier "aus den Augen aus dem Sinn" und man kehrt im weiteren Spielverlauf nicht mehr in diese zurück. Es gibt aber einige NPCs die weiterreisen und die man dadurch öfter wiedertrifft, so dass sich auch hier kleinere Minigeschichten ergeben.

    Auch den Klassenkameraden kommt man so immer näher und löst nach und nach interne Konflikte, die manchmal allerdings etwas konstruiert wirken können. Leider findet zu diesen, aufgrund der Aufteilung in zwei Gruppen pro Feldstudie, immer wieder eine Entfremdung statt, wodurch man sich hinterher erst wieder an sie gewöhnen muss. Die Bonding Events an der Schule, bei denen man etwas Zeit mit ausgewählten Freunden verbringen kann und etwas über deren Persönlichkeit oder Vergangenheit erfährt, versuchen dem entgegenzuwirken. Da es sich allerdings um rein optionale Szenen handelt braucht man nichts erwarten, was die Handlung oder zukünftige Interaktion mit den ausgewählten Charakteren in irgendeiner Weise beeinflussen würde.
    Weniger begeistert war ich von der Story an sich bzw. der Art und Weise, wie diese stellenweise künstlich zurechtgeschrieben wirkt. Charaktere handeln plötzlich nicht nachvollziehbar, werden von den Autoren absichtlich verdummt und haken an den entscheidenden Stellen nicht nach, um gewisse Enthüllungen später als Plot Twist zu präsentieren. Themen die einer weiteren Erklärung bedürften und auch erklärt werden könnten werden einfach unter den Tisch gekehrt. All die aufregenden Dinge die der Nichtspieler-Party widerfahren werden komplett totgeschwiegen, selbst wenn sie tragende Ausmaße hatten. Es gibt hier keinerlei Austausch zwischen den Kameraden. Manchmal wirkt auch die Integration der Klasse selbst in die Geschehnisse arg erzwungen, z.B. wenn sie sich als einfache Studenten entschließen, unbedingt selbst in Aktion zu treten, obwohl die Polizei bereits vor Ort ist. Oder auch schon alleine die Tatsache, dass die Großereignisse immer genau an den Orten und in den kurzen Zeitfenstern stattfinden, an denen Klasse 7 zu Besuch ist. Und dann sind da noch die terroristischen Gegenspieler, die wie ein Team Rocket auftreten und denen es offenbar ziemlich egal ist wenn ihre Pläne mal wieder vereitelt werden, nein, die das sogar stolz erwartet haben, was auch immer das für einen Sinn ergeben mag.


    Alles in allem stellt Trails of Cold Steel für mich - analog zu Trails in the Sky First Chapter - einen soliden Auftakt der Reihe dar, mehr aber auch nicht. Die Charaktere sind sympathisch geschrieben und die Dialoge witzig, manchmal driftet es aber zu sehr ins Teenie-Drama ab und das an einigen Stellen wackelige Skript konnte mich nicht komplett überzeugen. Von der Sogwirkung der Crossbell-Vorgänger ist es noch ein ganzes Stück entfernt und die meisten Charaktere reichen nicht an die aus der Trails in the Sky-Serie heran.




    Artikel








    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2



    Challenge #: 02
    System: Playstation 4 [EU]
    Version: 1.00


    Da die Handlung nahtlos an den Vorgänger anknüpft und alles dazu Spoiler wären, möchte ich nur allgemein über das Spiel reden.

    Trails of Cold Steel 2 hinterlässt einen interessanten Ersteindruck und ich wollte wissen was nach dem ersten Teil so alles passiert- und wie es den Charakteren ergangen ist. Nach einem exzellenten vorläufigen Höhepunkt im ersten Spielabschnitt, der sich zugegebenermaßen ganz ungeniert an Handlungselementen aus Trails in the Sky Second Chapter bedient, stürzt das Spiel allerdings in ein tiefes Loch, aus dem es nicht mehr so recht herauszufinden mag.
    Während man ziellos das Land durchstreift, stolpert sich die Handlung von einem wahllosen Ereignis zu nächsten, die alle wenig überzeugen können, da es letztendlich immer auf die extreme Inkompetenz einer der Konfliktparteien hinausläuft. Und selbst wenn es mal etwas dramatischer wird, macht dem die USK 6-Präsentation einen Strich durch die Rechnung. Daneben mangelt es auch an der technischen Präsentation. Wo die vorangegangenen Serien bestimmte Actionszenen noch als vorgerenderte Videos abgespielt- und somit einen gewissen Wow-Faktor erzeugt hatten, wurde in den Cold Steel-Spielen komplett auf Ingame-Grafik gesetzt - mit allen Einschränkungen die die Engine mit sich führt. Gerade im Hinblick auf den Hintergrund von Cold Steel 2 wirkt es schon etwas traurig, wenn sich auf dem Bildschirm auf beiden Seiten jeweils nur maximal 6 Kampfeinheiten auf den Spielarealen, die für solche Szenen überhaupt nicht ausgelegt sind, gegenüberstehen.
    Selbst das Finale konnte mich nicht überzeugen, da das Spiel bzw. die Charaktere hier mit unzähligen, gehaltlosen One-Linern, ihrem übelst naiven, fehlgeleiteten Idealismus und ihrer fast schon krankhaft kollektiven Selbsttäuschung, einen neuen Tiefpunkt erreichen und die ganze vom Spiel in diesen Szenen vorgesehene Dramatik verpufft - wobei auch die gleichförmige und vorhersehbare Ausführung dieser Szenen nicht ganz unschuldig daran war. Nach einem kleinen, löblichen aber letztendlich nicht weiter relevanten Fanservice folgt dann ein komplett unnötiger, prozedural generierter, letzter letzter Dungeon, der dem Spiel schließlich den Todesstoß verpasst.

    Das soll nicht heißen dass ich das Spiel schlecht finde. Gerade die Gespräche mit den NPCs und der Humor haben mich, wie auch im Vorgänger, gut unterhalten und das Spiel über weite Strecken getragen. Die Welt wirkt lebendig, NPCs sind nicht nur Statisten sondern man kann ihre Minigeschichten verfolgen und man kann die Spielwelt dieses Mal sogar frei erkunden. Weniger begeistert war ich hingegen von Klasse 7 selbst, zu der ich nur wenig Bezug gefunden habe. Nicht nur der naive Idealismus hat mich auf Distanz gehalten, viele von ihnen kommen auch einfach viel zu eindimensional herüber. Eigentlich kann in diesem Teil nur Jusis hin und wieder glänzen. Gerade Gaius und Elliot haben mit ihrem ständig wiederholenden, einseitigen Geblubber über den Wind oder die Musik im Grunde keinerlei Daseinsberechtigung. Letzterer schafft es in vielen variablen Dialogen (aufgrund variabler Partyzusammenstellungen) oftmals nicht mal über ein "oh oh, "hehe" oder "eeek" hinaus, was echt traurig ist. Die Gastcharaktere, die nur kurze Zeit in der Party sind, fand ich allesamt interessanter als die eigentlichen Protagonisten aus der eigenen Klasse. Im Endeffekt hätte ich es besser gefunden, wenn man nur halb so viele, dafür aber besser ausgearbeitete und vor allem integriertere Charaktere in der Party gehabt hätte. Die Hälfte davon muss man ohnehin immer in der Basis zurücklassen.
    Auch die Hintergrundgeschichte ist nach wie vor interessant, auch wenn es weit weniger Hinweise gab als ich mir bei einem zweiten Teil gewünscht hätte. Das Fass zum überlaufen brachte aber die Art und Weise, wie man die Hintergründe über die direkt zugetragenen Geschehnisse aufdeckt. Wie in den Vorgängerspielen muss man im Laufe der Handlung Dokumente einsammeln, die dann am Ende entschlüsselt werden und die Wahrheit preisgeben. Dieses Mal sind sie allerdings hinter einer New Game Plus-Schranke versperrt und man muss das Spiel ein zweites Mal zu 99% durchspielen, um endlich die wohlverdienten Antworten zu erhalten. Ist ja nicht so als wäre es nicht schon lang genug. Das ist wirklich ein ganz schäbiger Schachzug von Falcom!

    Das Kampfsystem hat mir wieder viel Spaß gemacht, auch wenn ich mich immer etwas zurückhalten musste und es nie komplett ausreizen durfte, da sonst sämtlicher Anspruch flöten gegangen wäre. Gerade wenn ich bestimmte Teilabschnitte ein zweites oder drittes Mal gespielt habe (um unterschiedliche Charakter- und Dialogkonstellationen zu forcieren) habe ich sämtliche Bosse im Nu weggefegt, indem ich die S-Crafts aller Kämpfer nacheinander abgefeuert habe. Ich finde es ist eine gute Idee, mittels S-Breaks die Züge der Gegner zu stehlen, aber das an sich ist schon mächtig genug, ich denke die entsprechenden S-Crafts müssen nicht unbedingt ein Zehnfaches oder mehr des normalen Schadens bildschirmfüllend anrichten.
    Zustandskrankheiten wurden etwas abgeschwächt, da die Wahrscheinlichkeiten bei Bossen teilweise drastisch gesenkt wurden. Dafür kann man ein Accessoire erhalten, welches die Wirkzeit für Arts deutlich senkt, so dass ein Magier sie am laufenden Band abfeuern kann. Daneben gibt es andere Erweiterungen abseits der S-Crafts, die der eigenen Party gegenüber den Gegnern enorme Vorteile verschaffen, die ich aus Spoilergründen aber nicht näher erläutern möchte.
    Außerdem macht es das Spiel einem extrem leicht, U-Materials zu farmen, um damit Quarze zu verbessern oder kostengünstig die besten Accessoires herzustellen. So hatte ich am Ende des Spiels z.B. über ein Dutzend Evergreens (verbessern Ausweichrate und Treffsicherheit) und ein halbes Dutzend Abyss Shadows (erhöhen Geschwindigkeit drastisch und schützen vor ekelhaften Statuskrankheiten) und wusste gar nicht mehr, wem ich das alles ausrüsten soll.


    Trails of Cold Steel 2 markiert für mich einen Wendepunkt in der Serie, denn während ich in den vorhergehenden Teilen die Nachfolger immer stärker fand, stellt dieser Teil meiner Ansicht nach den Tiefpunkt der Serie dar. Zu meinen ganzen Kritikpunkten gesellen sich auch noch die Schwächen die schon Teil 1 plagten, wie ein Skript in dem sich die Charaktere inkonsistent verhalten und Gegebenheiten absichtlich unter den Tisch fallen gelassen werden, um sie später dann als Offenbarung aus dem Hut zu zaubern. Die normalen Nicht-Story-Dialoge sind aber immerhin noch so spaßig wie eh und je.




    Artikel









    Wertungen
    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2
    ★★★☆☆ (3/5) "Positiv" ★★☆☆☆ (2/5) "Verhalten positiv"




    Trails-Serie Platzierung
    Mobile: ←L/R→ wischen für mehr Details
    # Pic Titel System Typ Wertung
    01 The Legend of Heroes: Trails to Azure
    PSP
    Basisspiel ★★★★★
    (5/5)
    02 The Legend of Heroes: Trails from Zero
    PSP
    Basisspiel ★★★★★
    (5/5)
    03 The Legend of Heroes: Trails in the Sky SC
    PSP
    Basisspiel ★★★★
    (4/5)
    04 The Legend of Heroes: Trails in the Sky the 3rd
    PC
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    05 The Legend of Heroes: Trails in the Sky
    PSP
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    06 The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel
    PS4
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    07 The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2
    PS4
    Basisspiel ★★☆☆☆
    (2/5)






    In organisatorischer Sache

    Tjo, das hat ja ziemlich lange gedauert mit den beiden Spielen. Das erste Halbjahr ist bereits vorüber und die Cold Steel-Serie ist erst zur "Hälfte" durch.
    Ich werde auf jeden Fall damit weiter machen, auch wenn ich sie bisher als deutlich schwächer als die vorherigen Ableger der Trails-Saga empfinde. Aber da die Handlung noch frisch im Gedächtnis ist, ist jetzt eben auch der beste Zeitpunkt dafür. Nach sieben Teilen werde ich nicht einfach das Handtuch werfen und es gibt ja gewisse Aspekte der Story, die ich weiter erfahren möchte.
    Allerdings werde ich das Game-Log hiermit beenden, denn für den Aufwand der da hineinfließt geben mir die Spiele einfach nicht genug zurück. Außerdem habe ich gehört, dass selbst Fans der beiden Spiele bei Teil 3 von "Storyproblemen" reden, wie werde ich dann wohl erst darauf reagieren?
    Eventuell werde ich einen Ersteindruck zum nächsten Teil verfassen und hin und wieder mal ein paar Kommentare abgeben, aber eben nichts Großes mehr.

  5. #125
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Außerdem habe ich gehört, dass selbst Fans der beiden Spiele bei Teil 3 von "Storyproblemen" reden, wie werde ich dann wohl erst darauf reagieren?
    So viele Storyprobleme hat Teil 3 imo überhaupt nicht. Da gab es eigentlich nur eine Sache die mich wirklich gestört hat, aber da wollte ich zumindest noch warten worauf das ganze hinausläuft.
    Für den dritten Teil der Reihe fand ich die Struktur allerdings problematisch.



    Erst in Cold Steel 4 gab es leider viele schlechte Entscheidungen die das Finale imo zum schwächsten Teil der gesamten Reihe machen, auch wenn es durchaus gute Momente gibt. Ist also vermutlich ganz gut dass du keine so umfangreichen Berichte mehr schreiben willst Schon weil die nächsten Teile beide wesentlich länger sind als die Vorgänger. Es gibt aber zumindest nichts wichtigstes das hinterm New Game+ versteckt wäre, außer natürlich man will alle Bonding Events ohne Save Scumming anschauen.

    Bin ja gespannt ob Trails into Reverie mit seiner lineareren Story für einen etwas runderen Abschluss dieser Crossbell-Erebonia-Saga sorgen kann. Wird zwar keins der Probleme von Cold Steel 4 ausgleichen können, aber es würde mir schon reichen wenn es nicht die selben Fehler macht.

  6. #126
    Ein Soft Reboot hört sich für mich zwar zuerst einmal willkommen an, ich brauche dringend neue Gesichter, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann dass man von den alten Charakteren nichts mehr zu sehen bekommt, selbst im Video zu Kuro meine ich eine Fie mit langen Haaren erspäht zu haben, hätte aber auch nichts dagegen gehabt wenn Falcom die Geschichte endlich abgeschlossen hätte.


    Aber dass Falcom zumindest von dieser absurden New Game Plus-Schranke weggekommen ist stimmt mich schon mal positiv. Echt jetzt, einen Bonusdungeon oder -Boss kann man ja mal machen, aber so wichtige Hintergründe dahinter zu versperren geht ja mal gar nicht.

  7. #127
    Auf das grafische Update hätte ich jetzt nicht verzichten wollen. Mag zwar kein Quantensprung sein, aber vor allem die Charaktermodelle sehen wesentlich hübscher aus und sind auch flüssiger animiert, wodurch die Story besser in Szene gesetzt werden konnte. Die Geschichte schneller abzuschließen wäre zwar auch nicht schlecht gewesen, aber das Setup für Cold Steel 4 ist imo richtig gut, auch wenn der Weg bis dahin etwas langatmig sein kann. Und sie haben zumindest aus den Problemen der Vorgänger gelernt und dafür gesorgt dass man nicht von Anfang an mit viel zu vielen Charakteren erschlagen wird (abgesehen von NPCs, natürlich). Ob man die jetzt mehr mag als die alten Mitglieder von Class 7 ist natürlich eine andere Sache. Mich hat in dieser Hinsicht aber hauptsächlich die Hintergrundgeschichte eines Charakters gestört. Und du wirst vermutlich schnell erraten von wem ich rede ohne dass ich näher drauf eingehen muss

    In Cold Steel 4 haben sie es mit der Masse an Charakteren aber ein bisschen übertrieben (39 wählbare Charaktere für einen einzigen Kampf? Why the hell not? x___x), auch wenn das bei weitem nicht das größte Problem des Spiels ist. Aber mal schauen wie lange du bis dahin brauchst, so ohne diese ewig lange Berichte!
    Geändert von ~Jack~ (09.07.2021 um 03:07 Uhr)

  8. #128
    Nachtrag:
    Da ich im vorherigen Bericht zu Cold Steel 1 und 2 die Soundtrack-Empfehlungen verschlafen habe, habe ich diese nun nachgetragen. Und das passiert mir ausgerechnet bei Falcom-Spielen?! Asche über mein Haupt!









    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3
    ~ Ersteindruck ~



    Du, wenn du das phallusartige Monster mit den Tentakeln und einer Attacke namens "Vibrate" unbedingt übernehmen möchtest dann nur zu, jeder wie er mag.^^'


    Zitat Zitat von Einstellungsgespräch bei Falcom
    Falcom: "Soso, sie wollen sich also bei uns als Engine-Programmierer bewerben. Haben sie denn Ahnung von Anti-Aliasing?"

    Bewerber: "?!? ... Ich bin Pro-Alisa!!"

    Falcom: "................... Willkommen an Bord!"


    Ich befinde mich aktuell mitten in Kapitel 1, zeit für einen ersten kleinen Bericht.


    • Da mir die vorherigen Teile auf "Normal" etwas zu leicht waren, habe ich dieses Mal auf "Hard" angefangen und bisher ist es gut managebar. Einer der ersten Bosse konnte hin und wieder zweimal direkt hintereinander angreifen und so einen Charakter töten und die letzten beiden Bosskämpfe in denen ich antreten musste und die aus mehreren Gegnern bestanden, haben jeweils den Erstschlag bekommen und der Party mit Zustandskrankheiten etc. schon zu Beginn so zugesetzt, dass man in einen beachtlichen Nachteil geriet. Aber dann muss man immerhin mal überlegen welche Optionen einem zur Verfügung stehen und diese geschickt ausnutzen, um sich aus der Misere zu befreien und das Blatt zu wenden.
      • Die größte Schwierigkeit ist bisher denke ich mal die suboptimale Ausrüstung, aber das ändert sich nach und nach, je mehr Orbment-Slots man öffnen kann. Sogar U-Materials regnet es im Sekundentakt von Gegnern, so dass ich mir schon ein Evergreen herstellen konnte.^^
      • Brave Orders helfen aber enorm und manche davon sind ziemlich überpowert. So kommt anfangs ein Charakter temporär in die Party, dessen Orders einfach mal für acht Züge den erlittenen Schaden um 90% reduzieren. Ein anderer kann für vier Züge alle Angriffe, egal ob physisch oder magisch, reflektieren. Genauso gibt es Orders die den Angriff erhöhen, was man vor allem dann ausnutzen kann wenn man die Verteidigung des Gegners gebrochen hat und er wehrlos ist. Und mit den Analysefähigkeiten mancher Charaktere, die die Balance verringern, kann man ständig kritische Treffer abstauben um Brave Points für weitere Orders zu sammeln. Ein wahrer "Teufelskreis" (aus der Sicht der Gegner ).
      • Also wäre vielleicht sogar "Nightmare" eine bessere Option gewesen? Aber näh, dann würden sich die Kämpfe denke ich mal schlicht zu lange ziehen und keinen Spaß mehr machen.^^'
    • Bereits seit Trails in the Sky First Chapter hatte ich mir schon immer gewünscht, dass Kampfbefehle per Tasten-Shortcuts direkt anwählbar wären, statt über ein scrollendes Menü. Jetzt wo es nach sieben Teilen endlich soweit ist, fühlt es sich ungewohnt und komisch an.
    • Meine alte Strategie, Kämpfe mit einem Vorteil zu starten, indem ich solange vor den Gegnern weglaufe bis sie sich umdrehen und ihnen dann in den Rücken falle, funktioniert hier nicht mehr, da sie den Spieler viel zu lange verfolgen und sich sofort wieder umdrehen, sobald man ihnen zu nahe kommt. Allerdings bemerken die Gegner den Spieler nun nicht mehr sofort wenn man in ihren Radius kommt und man kann sich ihnen leicht von hinten nähern.
      • Sollten sie mich trotzdem entdecken, spiele ich mit ihnen einfach Karussell.^^ Ich renne mit ihnen im Schlepptau so lange im Kreis (linker Stick nach vorne, Kamerastick 90° nach rechts/links, der Rest passiert automatisch) bis sie stehen bleiben und habe dann sofort die Möglichkeit, ihnen in den Rücken zu fallen.
    • Es ist zwar nett dass Kämpfe mehr oder weniger an Ort und Stelle ausgetragen- und die Teilnehmer auf das Gebiet darum herum verteilt werden, weniger nett ist es aber wenn man dann eine Wand hinter sich hat und sich nicht mehr zurückziehen kann oder noch übler, einer der Charaktere in der Geometrie festhängt und sich nicht mehr bewegen kann.
    • Außerdem sieht es so aus als würde bei Kämpfen bei denen ein Sieg unmöglich ist jetzt der Schwellenwert bei den gegnerischen Lebenspunkten angezeigt werden, ab dem der Kampf beendet wird.
    • Probleme habe ich aber noch mit der Steuerung, die viel träger ist als in den Vorgängern. Der Charakter läuft erst nach einer Verzögerung los und lässt man den Stick los, schlittert er noch ein paar Pixel weiter. Gerade wenn mehrere NPCs nebeneinander stehen und ich zu diesen wechseln will tippe ich den Stick gewohnheitsbedingt leicht an, was dem Charakter hier aber nur ein müdes Zucken entlockt.
    • Gegenstände aus zerstörbaren Objekten werden nun automatisch aufgenommen. Endlich keine weiß leuchtenden Punkte mehr, die man auf hell erstrahlten, reflektierenden Böden nicht erkennen kann.^^
    • Von den großzügigen acht Quarz-Slots der Vorgänger wurde einer entfernt, dafür gibt es nun einen weiteren Slot für Masterquarze. Da die Mechanik aber noch nicht offiziell erklärt wurde und ich nur ganz kurz mit einem temporären Charakter herumspielen durfte, warte ich noch etwas mit einer Beschreibung dazu.
    • Der Turbomodus ist leider nicht mehr so schnell wie noch in den vorherigen Teilen, dafür kann man jetzt sogar Szenen komplett überspringen! Und das in einem Falcom-Spiel!
    • Es werden nun nicht nur Active Voice Events- sondern auch sämtliche Dialoge in einem Log festgehalten. Perfekt wenn man noch mal ein Detail nachschauen möchte und noch besser, dass man das Log auch direkt aus Dialogen heraus aufrufen kann und nicht warten muss bis der Dialog oder die Sequenz beendet ist. Auch für später stelle ich mir das nützlich vor, um Szenen mit variablen Charakterkonstellationen schnell im Turbo durchrattern zu lassen und anschließend nachzulesen, welche Dialoge sich geändert haben.
    • Aber keine Ahnung was das soll dass die Kamera bei Gesprächen mit Schülern und wichtigen Personen jetzt ständig in die Ego-Sicht wechselt, vor allem da man zum Initiieren eines Dialogs so nahe bei den Charakteren stehen muss, dass einem deren Visagen praktisch direkt ins Gesicht gedrückt werden *uaaargh*.
    • Man kann sich nun jederzeit von überall aus überall hinteleportieren (innerhalb des Einsatzgebietes), teilweise sogar direkt in separate Räume hinein. Sprich, man kann im Dungeon grinden, sich zurückteleportieren um schnell die CP kostenlos aufzuladen und anschließend wieder direkt in den Dungeon hinein, ohne dazwischen viel Zeit zu verlieren.
    • Irgendwie bekommt Rean immer mehr Erfahrung als die anderen Partymitglieder, selbst wenn deren Level niedriger sind.
    • Vantage Masters ist deutlich komplexer als die vorherigen Minispiele in der Serie und anfangs hatte ich eher das Gefühl, dass ich gewinne weil die KI mich lässt. Aber mittlerweile glaube ich den Dreh einigermaßen raus zu haben. Außerdem habe ich eine Schützen-Meisterkarte erhalten, die meine aktuelle Strategie, alles aus der hinteren Reihe heraus abzuballern und in der vorderen Reihe Fallobst zu platzieren, weiter unterstützt.^^













  9. #129
    Du ziehst das ja echt durch

    Ich häng immer noch im ersten Kapitel von Steel 2.
    Ich werd wohl im September nach Indonesien und Quarantäne müssen, könnte also sein, dass ich wieder intensiver zocke die zwei Wochen

    Gibt ja einiges aufzuholen. Aber noch keine Spoiler für mich ^^


    Es ist gelogen, dass Videogames Kids beeinflussen. Hätte Pacman das getan, würden wir heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören.

    ...Momentchen

  10. #130
    Natürlich!

    Ich hoffe nur mich bis September dann zumindest halbwegs im Endgame von Teil 3 zu befinden.

    Jedenfalls viel Spaß beim Lesen, wenn du die Zeit dafür findest.^^



    Habe jetzt auch das System mit den Sub-Masterquarzen erklärt bekommen und ich muss sagen, ___________________ Fies ___________________ natürliche Ausweichrate mit einem oder zwei Evergreens erhöhen, Sirius als (Sub-)Masterquarz ausrüsten, welcher den Konterschaden um ein Vielfaches erhöht und dann im Kampf die __________________ Zephyr __________________ Wing-Order aktivieren, um durch das Insight die Ausweichrate noch weiter zu steigern, zaubert ein Lächeln auf das Gesicht eines jeden Spielers.

  11. #131

    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3

    Habe nun das erste Kapitel beendet und wenn man mal von den ganzen Wiederholungsquests wie Lieferboten spielen, verlorene Geldbörsen finden oder nach vermissten Katzen suchen und dabei auf eine "Tigerin" stoßen absieht (hey, man musste immerhin keine Orbments von Straßenlaternen auswechseln... das hat ein NPC schon Off-Screen erledigt ), war das ein richtig starker Anfang! Irgendwie schafft das Spiel es, bei mir genau die richtigen Knöpfe zu drücken und nach dem etwas enttäuschenden Cold Steel 2 bin ich nun wieder richtig heiß auf die Serie, wie zuletzt bei den Crossbell-Teilen.^^
    Das könnte vielleicht auch damit zusammenhängen dass es nostalgische Gefühle weckt, da man praktisch mit einer Art Estelle und Joshua unterwegs ist, die von einer Aufsichtsperson vergleichbar mit Scherazard etc. begleitet werden. Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, in der Vergangenheit hatten Trails-Spiele nach Höhepunkten immer mal wieder tiefe Hänger, daher will ich erst einmal nicht zu euphorisch- und lieber vorsichtig optimistisch sein.^^'

    Meine Ausbeute aus dem ersten Kapitel: drei Evergreens und ein Abyss Shadow. Läuft!




  12. #132

    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3

    Zitat Zitat von Nayuta
    Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, in der Vergangenheit hatten Trails-Spiele nach Höhepunkten immer mal wieder tiefe Hänger, daher will ich erst einmal nicht zu euphorisch- und lieber vorsichtig optimistisch sein.^^'
    Zumindest im zweiten Kapitel ist diese Befürchtung nicht eingetreten, eher ist das Gegenteil der Fall und es toppt das erste Kapitel noch einmal deutlich.
    Mittlerweile müssten jetzt aber auch alle Möglichkeiten, den Protagonisten in Verlegenheit zu bringen, erschöpft sein. Mal sehen ob das Spiel im nächsten Kapitel versucht diese Schiene weiterzufahren oder sich etwas Neues ausgedacht wird.

    Und hui, die Sledgehammer-Brave Order, die den Break-Schaden verdreifacht und dabei nur einen Bravery Point kostet, kann man schon fast als Win-Button bezeichnen.

    BTW, kann es sein dass bei Vantage Master die KI beim ersten Spiel einen immer gewinnen lässt, damit man die Karten erhält und erst bei Folgespielen gegen denselben Gegner Ernst macht? Kommt mir nämlich so vor, dass Gegner beim ersten Spiel immer andere Karten bevorzugen, während sie sich bei Folgespielen komplett auf den Meister einschießen (kann natürlich auch sein dass ich hier einfach Kartenpech hatte).




  13. #133
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Zumindest im zweiten Kapitel ist diese Befürchtung nicht eingetreten, eher ist das Gegenteil der Fall und es toppt das erste Kapitel noch einmal deutlich.
    Freu dich solange noch Tempo in der Handlung ist
    Hach, ich hoffe dass Trails Into Reverie ist tatsächlich soviel schneller wie behauptet wird. Und ich sehe gerade dass es dafür sogar eine Overlay Übersetzung gibt die es scheinbar ganz gut spielbar machen würde ... nur ohne NPC Dialoge, außer von wichtigen Charakteren

    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    BTW, kann es sein dass bei Vantage Master die KI beim ersten Spiel einen immer gewinnen lässt, damit man die Karten erhält und erst bei Folgespielen gegen denselben Gegner Ernst macht? Kommt mir nämlich so vor, dass Gegner beim ersten Spiel immer andere Karten bevorzugen, während sie sich bei Folgespielen komplett auf den Meister einschießen (kann natürlich auch sein dass ich hier einfach Kartenpech hatte).
    Nicht dass ich wüsste. Wie schwer die Matches sind scheint aber vom Schwierigkeitsgrad des Spiels abzuhängen. In Teil 4 gibt es dafür extra einen Hard Mode, für den man aber erst ein normales Match gewinnen muss. Ich fands aber auch so ein bisschen schwerer, was aber daran liegen kann dass ich direkt auf Schwer angefangen habe, insofern die selbe Mechanik wie im dritten Teil zum Einsatz kommt.

    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Und damit hast du endlich die Hintergrundgeschichte gefunden die mich gestört hat Die Kai Fassungen von Crossbell versuchen das zwar zu retconnen, aber soweit ich weiß passt das vom Umfang her trotzdem nicht. Da trifft man Juna nämlich scheinbar nur bei der Poizeiakademie und kann ansonsten nur ihren Geschwistern in der Stadt über den Weg laufen. Kann natürlich sein dass es in Wahrheit noch mehr Szenen gibt, aber ich habe bei meinen Recherchen zumindest nichts weiter gefunden.
    Geändert von ~Jack~ (13.08.2021 um 01:03 Uhr)

  14. #134
    Zitat Zitat von ~Jack~
    Freu dich solange noch Tempo in der Handlung ist
    Hach, ich hoffe dass Trails Into Reverie ist tatsächlich soviel schneller wie behauptet wird. Und ich sehe gerade dass es dafür sogar eine Overlay Übersetzung gibt die es scheinbar ganz gut spielbar machen würde ... nur ohne NPC Dialoge, außer von wichtigen Charakteren
    Wenn ich dich richtig verstanden habe soll das ja zumindest für den Dritten Teil so bleiben, also habe ich bei meinem Tempo noch etwas Zeit bis mich die Realität einholt.
    Was den Rest betrifft: Stark bleiben! (Auch wenn es leider länger dauert als ich erwartet hätte bis Reverie in den Westen kommt...)

    Zitat Zitat
    Und damit hast du endlich die Hintergrundgeschichte gefunden die mich gestört hat Die Kai Fassungen von Crossbell versuchen das zwar zu retconnen, aber soweit ich weiß passt das vom Umfang her trotzdem nicht. Da trifft man Juna nämlich scheinbar nur bei der Poizeiakademie und kann ansonsten nur ihren Geschwistern in der Stadt über den Weg laufen. Kann natürlich sein dass es in Wahrheit noch mehr Szenen gibt, aber ich habe bei meinen Recherchen zumindest nichts weiter gefunden.
    Von mir aus hätten sie da gar nichts nachträglich hinzudichten müssen (wenn dann sehe ich das eh nur als Fanservice an) sondern es hätte Off-Screen stattfinden können. Gibt immerhin genug Wochen die in den Spielen übersprungen werden, in denen Dinge passiert sein können von denen der Spieler nichts weiß und Personen getroffen werden die der Spieler nie zu Gesicht bekommt. Das kann ich noch einigermaßen akzeptieren. Ist narrativ zwar nicht besonders elegant, aber Schwamm drüber. Das Problem sehe ich eher darin dass hinterher einfach ein paar Schichten zu dick aufgetragen wurde, so dass es sich unnatürlich anfühlt.^^'



    Bei Vantage Master habe ich mein Deck jetzt mal etwas umgekrempelt, da in den letzten Spielen immer so viel ungenutztes Mana pro Runde liegen blieb. Alle Low-Level-Karten sind rausgeflogen und wurden durch Karten die 4 bis 6 Manapunkte kosten ersetzt (außer den Bogenschützen-Feuerkarten und natürlich den obligatorischen Buff-, Debuff- und Heilkarten).
    Die Meisterkarte des Schützen wurde durch den Ritter ersetzt. Dieser hat mehr Lebenspunkte und kann pro Runde allen Karten auf dem Feld einen zusätzlichen Angriffspunkt verpassen. Anfangs, wenn das Mana noch etwas knapp ist, kann er gut tanken (und wenn der Gegner es wagen sollte ihn anzugreifen, tut sein Konter ordentlich weh) und nach wenigen Runden sind die Karten so stark, dass ich den Gegner ruck zuck auseinandernehmen kann.
    In einem Testspiel waren die Angriffswerte so hoch, dass sich die KI bei einem Angriff durch die Konter selbst vernichtet hätte. So eingeschüchtert hat sie ihren Meister nur noch von Feld zu Feld geschoben, bis das Rundenlimit erreicht wurde (habe nichts gemacht außer ihre anderen Karten aus dem Spiel zu nehmen, weil ich sehen wollte was passiert^^).

  15. #135

    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3

    Nach einer "kurzen" Playstation 5-Pause geht es hier nun weiter mit Trails of Cold Steel 3!
    (Und ja, die Abwärtskompatibilität der Playstation 5 powert durch sämtliche performancetechnischen Problemstellen des Spiels. Selbst das gefürchtete Schulfest aus Cold Steel 1 läuft nun butterweich.)




    Battle situation: ...Du bist im Arsch!

    Zitat Zitat
    Azubi-Komponist: "Chef, wir haben hier noch Unfathomed Force in der epischen Evolution-Fassung herumliegen, können wir die nicht einfach..."
    Sir Falcom Chef-sama:
    Azubi-Komponist: "*grumel* Komponiere ich halt eine neue Billigvariante..."

    Hm, was soll ich im Endkampf einsetzen? Die Brave Order die den erlittenen Schaden um 90% reduziert und mich somit praktisch unbesiegbar macht oder die Brave Order die mittels Accelerate die Züge aller Charaktere vorzieht und die ich, sobald sich ein Gegner im Break-Status befindet, fast unendlich oft hintereinander einsetzen kann? Optionen, Optionen... warum nicht beide?!




  16. #136
    Mal wieder ein paar sehr interessante Theorien ... zu denen ich nichts weiter sagen kann

    Zitat Zitat
    im Austausch gegen eine Amnesie
    Erst Hilfe leisten um dann alle Erinnerungen zu verlieren klingt nach keinem sonderlich berauschenden Angebot Da hätten sie auch gleich bis zum bitteren Ende kämpfen können!

    Zitat Zitat
    oder haben sie das Geschlecht des Professors in Kuro geändert bzw. hier falsch übersetzt?
    Reddit sagt im Original wurde das Geschlecht nie bestätigt.

    Zitat Zitat
    (Vielleicht hätte ich auch beim Charakterintro die Augen schließen sollen um mich bezüglich der Charaktere überraschen zu lassen.^^')
    Mich hat ja überrascht dass du das überhaupt angeschaut hast obwohl du dich von Openings nicht mehr spoilern lassen wolltest.

    Zitat Zitat
    Azubi-Komponist: "Chef, wir haben hier noch Unfathomed Force in der epischen Evolution-Fassung herumliegen, können wir die nicht einfach..."
    Sir Falcom Chef-sama:
    Azubi-Komponist: "*grumel* Komponiere ich halt eine neue Billigvariante..."
    Laut einem Bericht den ich im Falcom Subreddit gelesen habe hat Falcom sich in den letzten Jahren eine große Musik-Bibliothek zusammengesammelt ohne dass die Komponisten wissen wofür die Songs überhaupt verwendet werden sollen. Und mittlerweile lässt Falcom einen Großteil der Musikproduktion scheinbar outsourcen. Hat sich zwar imo noch nicht wirklich negativ geäußert, aber Songs nur auf Basis gewisser Themen zu komponieren ist eindeutig suboptimal. Und es gab kürzlich Gerüchte dass einer von Falcoms besten Komponisten (Unisuga) das Studio verlassen hätte. Wurde später zwar von anderer Quelle verneint, aber was nun stimmt ist leider nicht bekannt. Nach allem was ich gelesen habe wäre Falcom aber vermutlich besser dran wenn Masayuki Kato sich nicht mehr in Angelegenheiten des Studios einmischen würde. Der Kerl ist, laut dem Bericht, immerhin dafür verantwortlich das fast die komplette jdk BAND in 2015 das Handtuch geschmissen hat nachdem Kato das Japan Game Music Festival II sabotiert hat.

  17. #137
    Zitat Zitat von ~Jack~
    Erst Hilfe leisten um dann alle Erinnerungen zu verlieren klingt nach keinem sonderlich berauschenden Angebot Da hätten sie auch gleich bis zum bitteren Ende kämpfen können!
    *hust* Wie heißt es so schön: Vergeben und Vergessen!
    Wenn ein für die Rechtschreibprüfung unsichtbarer Fehler auf eine Blindschleiche vorm Monitor trifft... Ist korrigiert.^^

    Zitat Zitat
    Reddit sagt im Original wurde das Geschlecht nie bestätigt.
    Also eine zu "eigenwillige" Übersetzung. Vielleicht wird der Fehler dann mal in einer Evolution/Kai-Fassung behoben oder NIS erbarmt sich und patcht das jetzige Spiel... wenn Kuro dann irgendwann 2026 in den Westen kommt.

    Zitat Zitat
    Mich hat ja überrascht dass du das überhaupt angeschaut hast obwohl du dich von Openings nicht mehr spoilern lassen wolltest.
    Das war bezogen auf die Anime-Intros. Die Charakter-Intros der ersten beiden Teile fand ich überhaupt nicht spoilernd, daher bin ich da etwas zu blauäugig herangegangen und BÄM, schon lässt Falcom mit Crow/Azure Siegfried, Rutger und Roselia gleich drei kleine Bömbchen platzen... Naja, beim nächsten Mal bin ich schlauer.^^'


    Zitat Zitat
    Laut einem Bericht den ich im Falcom Subreddit gelesen habe hat Falcom sich in den letzten Jahren eine große Musik-Bibliothek zusammengesammelt ohne dass die Komponisten wissen wofür die Songs überhaupt verwendet werden sollen. Und mittlerweile lässt Falcom einen Großteil der Musikproduktion scheinbar outsourcen. Hat sich zwar imo noch nicht wirklich negativ geäußert, aber Songs nur auf Basis gewisser Themen zu komponieren ist eindeutig suboptimal. Und es gab kürzlich Gerüchte dass einer von Falcoms besten Komponisten (Unisuga) das Studio verlassen hätte. Wurde später zwar von anderer Quelle verneint, aber was nun stimmt ist leider nicht bekannt. Nach allem was ich gelesen habe wäre Falcom aber vermutlich besser dran wenn Masayuki Kato sich nicht mehr in Angelegenheiten des Studios einmischen würde. Der Kerl ist, laut dem Bericht, immerhin dafür verantwortlich das fast die komplette jdk BAND in 2015 das Handtuch geschmissen hat nachdem Kato das Japan Game Music Festival II sabotiert hat.
    Da geht es ja wirklich rund in der Firma, das ist ein ziemlich verwirrendes Geflecht...
    Andererseits habe ich vor kurzem ein Video gesehen in dem unter anderem gesagt wurde, dass dieser Josep der das Google-Dokument und den Youtube-Kanal führt, ziemlich voreingenommen gegenüber manchen Komponisten (Singa) ist, also muss man die Infos auch mit Vorsicht genießen und kann nicht guten Gewissens alles für bare Münze nehmen was dort geschrieben steht.

    Was die jdk-Band betrifft hatte ich letzten Monat mal ein aktuelles Konzert angeschaut und meine Güte, das war leider echt traurig. Aber wenn Falcom da kaum mehr Geld reinsteckt auch erklärbar. Neue, coole Arrangement-Alben braucht man da wohl nicht mehr erwarten...

  18. #138

    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3


    Die Hexe als Meisterkarte ist auch interessant zu spielen. Man hat schon früh viel Mana um die starken Karten auszuspielen und mit überschüssigem Mana kann man dem Gegner Feuerbälle um die Ohren knallen. Besonders lustig wird es, wenn man den Gegner versiegelt und das wehrlose Opfer nach und nach ausbluten lässt.^^




    Zitat Zitat
    Autor A: "... doch dann stellt sich heraus dass feindliche Agenten das Land infiltriert haben. Es entsteht eine prekäre politische Lage und alle Beteiligten müssen auf einem schmalen Grad balancieren, um die Situation nicht zu eskalieren, doch dann kommt es zum Unvorstellbaren..."
    Autor Z: "VAMPIRE!!"
    Autor A: "...? Also, die politischen Implikationen würden bedeuten, dass..."
    Autor Z: "Wir brauchen mehr VAMPIRE!!"
    Autor A: "?!?"
    Autor Z: "Und DRACHEN! Aber vor allem VAMPIRE!!"
    Autor A: "Chef, ich glaube Z geht es nicht so gut. Vielleicht sollten wir..."
    Sir Falcom Chef-sama:
    Autor A: "*grumel* Dann eben Vampire ......... "



    Kleiner Tipp Falcom, führt doch mal so etwas wie Ausrüstungsprofile ein. Oder instanziert zumindest verschiedene Parties, so dass sie sich nicht gegenseitig die Ausrüstung stehlen. Macht jedenfalls bitte IRGENDETWAS damit man beim Wechseln von Parties nicht immer wieder eine Stunde mit dem Umkonfigurieren der Charaktere beschäftigt ist!!




    Dalmore: Gier/Korruption
    Gilbert Stein: Verbitterung/Desillusionierung
    Alan Richard: "Xenophobie"
    Leonhardt: Aufopferung
    Bleublanc: Exzentrik
    Luciola: Unerwiderte Liebe
    Walter: Rivalität
    Georg Weissmann: Ambitionen (Übermensch erschaffen)
    Renne Hayworth: Trauma
    Joachim Günther: Fanatismus
    Dieter Crois: Ambitionen/Macht ("Weltfrieden")
    Ian Grimwood: Familienangehörige verloren
    Arios MacLaine: Familienangehörige verloren
    Crow Armbrust: Familienangehörige verloren
    Scarlet: Familienangehörige verloren
    Vulcan: "Familienangehörige" verloren
    Claire Rieveldt: Familienangehörige verloren
    Lechter Arundel: Ziellosigkeit
    Rufus Albarea: Unterforderung/Langeweile
    Carl Regnitz: Familienangehörige verloren
    Eugent Reise Arnor: Familienangehörige verloren
    Giliath Osborne: Familienangehörige verloren

    Meine ich das nur oder werden die Motivationen der Charaktere immer einseitiger?




  19. #139

    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3


    Cliffhanger Definition:
    1. Eine Person, die an einem Felsen hängt.
    2. Die Spannung einer Erzählung stufenartig aufbauen und an der spannendsten Stelle abbrechen. Der Betrachter wird demnach hängen gelassen.
    3. Nihon Falcom




  20. #140
    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3

    ~ Kurzfazit ~




    Challenge #: 03
    System: Playstation 4 [EU]
    Version: 1.02


    Bei Trails of Cold Steel 3 muss man sich über eine Sache im Klaren sein, bevor man es anfängt: die Haupthandlung um Erebonia wird hier kaum fortgesetzt.

    Stattdessen verbringt man seine Spielzeit damit, vergangene Ereignisse aufzuarbeiten und die neue Spielwelt zu erschließen. Dazwischen muss sich immer wieder nebulös gehaltenen Experimenten der Organisation angenommen werden, so wie man es schon von der ersten Hälfte aus Trails in the Sky SC her kennt. Der Großteil besteht allerdings daraus, die neu hinzugekommenen Charaktere besser kennenzulernen.
    Diese sind wirklich gelungen, fügen sich gut ins Spiel ein und gefallen mir dadurch dass sie auch gerne mal anecken besser als ihre Vorgänger aus den ersten beiden Cold Steel-Teilen. Wobei diese ursprünglich zwar auch ganz gut waren, Cold Steel 2 sie für mich aber ziemlich verbrannt hat. Außerdem sind es hier eine überschaubare Menge, weswegen die Handlung sich stärker auf diese fokussieren- und deren Zusammenwachsen überzeugender darstellen kann. Unterstützt werden sie von spaßigen Dialogen, die dem Protagonisten oftmals ein dickes Fell abverlangen. Es gibt noch mehr Charaktere als die Kerngruppe, aber diese schließen sich nur temporär an.

    Die Handlung setzt wieder verstärkt auf eine Mystery-Komponente und selbst unwichtig erscheinende NPCs können am dritten Tag einer Feldübung schon mal einen subtilen Kommentar abgeben, der sich als wichtiges Puzzleteil beim Spinnen einer Theorie entpuppt. Wobei ich zugeben muss dass es Falcom mit dem Vorenthalten von Informationen wieder etwas übertrieben hat. Im Angesicht der Verschwiegenheit - ohne sichtlichen Grund - einiger "Verbündeter" braucht man wirklich keine Feinde mehr. Besonders absurd wird es, wenn sich die Charaktere in der trauten Zweisamkeit optionaler Bonding Events eigentlich endlich austauschen- und aussprechen könnten, der Protagonist aber sofort abblockt weil er es jetzt noch nicht hören will, nur damit es hinterher in einem Story-Event zur großen Offenbarung kommt. Das ist nicht nur reichlich dämlich, sondern stellt die Bondings nach drei Teilen nun endgültig aufs narrative Abstellgleis der Belanglosigkeit.

    Im Großen und Ganzen hat mich das Spiel den Großteil über sehr gut unterhalten, lediglich gegen Ende geht ihm etwas die Luft aus und die Autoren zaubern plötzlich Storyelemente aus dem Hut, die keinen so rechten Bezug zu den aktuellen Ereignissen besitzen und mal wieder viel zu nebulös gehalten sind. Auch konnten die emotionalen Szenen bei mir nie die gleiche Wirkung erzielen wie noch in den Trails in the Sky- und den Crossbell-Teilen. Dennoch ist es für mich bisher der beste Teil der "Saga Erebonia".


    Obwohl ich diesen Teil auf Hard und alle anderen auf Normal gespielt habe, sehe ich ihn trotzdem als den mit Abstand leichtesten Ableger der gesamten Reihe an. Selbst wenn man auf S-Crafts verzichtet gibt es so viele Brave Oders, die einfach so overpowert sind, dass man damit mit Leichtigkeit durchs Spiel kommt. Da bricht man zuerst die Gegner mit einer Order die den Schaden an deren Schilden verdreifacht, so dass sie wehrlos sind und ins Taumeln geraten und wechselt dann auf die Order die die Verzögerung zwischen Angriffen um 70% verringert, so dass die Gegner nie wieder zum Zug kommen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, es gibt noch viel mächtigere Orders. Unabhängig von diesen kann man seine Charaktere mit entsprechender Ausrüstung und den dieses Mal sogar in zweifacher Ausführung anlegbaren Master Quarzen zu wahren Killermaschinen ausbauen. Egal ob ein Charakter nun zu 100% ausweicht und dabei jedes Mal mit dem Sechsfachen seines Grundangriffs zurückschlägt oder ein Brecher, der die Schilde der meisten Gegner mit einem einzigen Angriff zerstört und dessen Folgeangriffe an den wehrlosen Opfern dann im Zehntausender-Bereich liegen. Außer im ersten Kapitel, als die Charaktere noch nicht so gut ausgerüstet waren, kam ich praktisch nie in brenzlige Situationen und die meisten Bosse konnten nur ein bis zwei- oder manchmal sogar gar keine Aktionen ausführen. Auch im Enddungeon wurden die Bosse mit jeder Etage eher leichter als schwerer und der Endboss konnte genau zwei Aktionen durchführen, von der eine ins Leere ging.
    Nur bei "Spezialkämpfen" in "stählernen Rüstungen" muss man hin und wieder aufpassen welche Aktionen man auswählt und darf nicht zu übermütig werden, da gegnerische Angriffe hier durchaus wehtun können. Auch gibt es im Spiel zwei optionale 1vs1-Kämpfe, bei denen man vom Gegner mit einem einzigen Angriff getötet werden kann. Diese sind aber auch nicht schwer, man passt einfach seine Ausrüstung an und gewinnt beim zweiten Versuch spielend. Wer Cold Steel 1 und 2 auf normal schon als zu einfach empfand, dem würde ich sogar empfehlen hier Hard zu überspringen und sich gleich an Nightmare zu versuchen. Runterschalten kann man ja jederzeit, nur ein Wechsel zurück auf Nightmare ist dann nicht mehr möglich. Hätte mir das Spiel die Möglichkeit gegeben, hätte ich spätestens ab der Hälfte die größere Herausforderung gewählt.
    Besonders gefreut hat es mich, dass Parties dieses Mal auch Übergröße haben dürfen und die überschüssigen Charaktere dann als Reserve mitgenommen werden, anstatt gelangweilt am Dungeonanfang herumzustehen.


    Mit Vantage Masters wurde ein komplexeres Karten-Minispiel integriert. Aufgrund der Spielweise und da man sich hier ein eigenes Deck zusammenstellen kann, ist man nicht mehr so sehr dem Zufall ausgeliefert wie noch beim vorherigen Blade. Anfangs war ich etwas skeptisch ob es nicht zu komplex und zeitaufwändig wäre und ich daher die Finger davon lassen würde, allerdings stellt es sich, wenn man die Regeln einmal verinnerlicht hat, als gar nicht so komplex heraus wie befürchtet. Mit einer guten Taktik und einem Minimum an Kartenglück kann man die meisten Duelle bereits in der dritten oder vierten Runde beenden. Nach dieser "Aufwärmübung" freue ich mich schon darauf, wenn das Minispiel in Teil 4 etwas herausfordernder werden soll.


    Abschließend lässt sich sagen, dass die Trails-Serie nach den beiden doch etwas unterwältigenden Vorgängern mit Cold Steel 3 wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, auch wenn einige der Schwächen übernommen wurden, doch die positiven Aspekte überwiegen. Ob aus der guten Vorarbeit etwas gemacht wird oder ob es wieder zu sehr zerfasert, dass muss der Nachfolger nun unter Beweis stellen.






    Trails-Serie Platzierung
    Mobile: ←L/R→ wischen für mehr Details
    # Pic Titel System Typ Wertung
    01 The Legend of Heroes: Trails to Azure
    PSP
    Basisspiel ★★★★★
    (5/5)
    02 The Legend of Heroes: Trails from Zero
    PSP
    Basisspiel ★★★★★
    (5/5)
    03 The Legend of Heroes: Trails in the Sky SC
    PSP
    Basisspiel ★★★★
    (4/5)
    04
    The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 3
    PS4
    Basisspiel ★★★★
    (4/5)
    05 The Legend of Heroes: Trails in the Sky the 3rd
    PC
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    06 The Legend of Heroes: Trails in the Sky
    PSP
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    07 The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel
    PS4
    Basisspiel ★★★☆☆
    (3/5)
    08 The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 2
    PS4
    Basisspiel ★★☆☆☆
    (2/5)



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