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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Insgesamt ist Septerra Core sperrig, anstrengend und verwirrend, und es belohnt einen zum Ausgleich dazu eigentlich mit nichts. Dafür ist die Geschichte zu leidenschafts- und manchmal zusammenhangslos erzählt und dazu bleiben leider, leider die sympathischen Charaktere im Endeffekt viel zu blass.

    Wertung: 3,5/10
    Okay, mein Interesse sinkt gerade merklich in den Minusbereich.
    Nein, Septerra Core werde ich mir jetzt wohl erst geben, wenn ich meinen restlichen Backlog abgearbeitet habe, also irgendwann im Rentenalter.

    Und bei JRPGs wie mit Skies of Arcadia Legends habe ich mittlerweile das Problem, dass die sich zu träge spielen.
    Eigentlich schlimm wie verwöhnt man bereits ist und sich nicht mehr auf ein gemütlicheres/langsameres RPG einlassen kann, ohne sich leicht genervt zu fühlen.
    Damals jedenfalls hatte ich eine Menge Spaß damit und wäre ein Remake wünschenswert mit eben vielen Anpassungen.
    Denn genau diese Trägheit ist mir letztens erst bei Grandia 2 aufgefallen, als ich für zwei Stunden weitergespielt habe.
    Verglichen mit anderen JRPGs ist das zwar ein eher schnelles Spiel, aber irgendwie dauert mir das alles immer noch zu lange.
    Ein weiterer Punkt ist, sei es ein Grandia 2, Shadow Hearts, Skies of Arcadia Legends oder Koudelka, die sind allesamt in meinen Augen schlecht gealtert und sind in etwa zur selben Zeit erschienen (1999-2001).
    Jedes SNES JRPG oder das was direkt danach kam wie etwa Final Fantasy X oder Shadow Hearts: Covenant finde ich persönlich 100x hübscher oder sollte ich besser sagen runder? Alles halt nicht so kantig.
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  2. #2
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Eigentlich schlimm wie verwöhnt man bereits ist und sich nicht mehr auf ein gemütlicheres/langsameres RPG einlassen kann, ohne sich leicht genervt zu fühlen.
    War bei mir witzigerweise schon immer so^^
    Also, SoA hat 1. viel zu viele Random Encounter (und die waren ja in der GC Version sogar schon weniger O_o) und 2. spielt es sich arschlahm. Generell gab es so einige PSX J-RPGs, die meinem Geschmack nach zu langsam waren, und so einige hab ich da auch mit der Frameskip-Option vom Emulator gespielt, zugegeben^^
    Die Ableger von FFT fand ich da auch schlimm, weil sie im Vergleich zu FE viel langsamer waren.

    Oder halt ein neueres Beispiel mit CrisTales, was eigentlich gar nicht so~ extrem langsam ist, aber halt langsam genug, dass es auffällt. Bzw. wo man sicher durch einige Kniffe es hätte optimaler machen können. Da sind halt auch Spiele wie das von Dir erwähnte FFX, welche zeigen, wie zackig man ein rundenbasiertes System gestalten kann, oder dann FFX-2, was echt ein superflottes ATB bietet. Und da wirds anhand dieser positiven Beispiele dann doch etwas schwer verzeihbar, wenn Animationen ne halbe Ewigkeit dauern und Zeit fressen ohne Ende.
    Bin ja auch eher ein Fan von weniger spektakulären Magieeffekten, wenn sie dafür dann nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen.

  3. #3
    Bei Skies of Arcadia scheint sich hier ja wirklich jeder einig zu sein, dass es extrem behäbig ist (sogar LittleChoco, die die skurrilsten Spiele überhaupt durchzieht ), das hatte ich vorher irgendwie gar nicht so recht auf dem Schirm.^^" Und ich dachte bisher eigentlich immer, dass ich definitiv noch zu den geduldigeren Leuten gehöre, die mit veralteten oder langsamen Systemen trotzdem noch ganz gut zurecht kommen.

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Punkt ist, sei es ein Grandia 2, Shadow Hearts, Skies of Arcadia Legends oder Koudelka, die sind allesamt in meinen Augen schlecht gealtert und sind in etwa zur selben Zeit erschienen (1999-2001).
    Von der Aufzählung kenne ich jetzt Shadow Hearts noch nicht, aber Koudelka fand ich zum Beispiel klasse und kann mich sogar erinnern wie ich damals überrascht war, dass mir das Gameplay und allgemeine Tempo so überhaupt nicht missfallen hat, eher im Gegenteil.^^ War zwar auch schon 2014 wo ich das gespielt habe, aber ich glaube nicht, dass ich es heutzutage viel frustrierender finden würde?

    Ich glaube bei Skies of Arcadia Legends gefällt mir in Kombination mit den Zufallskämpfen auch die Erkundung nicht so. Ich hätte lieber eine Weltkarte auf der ich rumlaufen kann, in der Luft bin ich irgendwie komplett orientierungslos und finde mich recht schlecht zurecht - wenn dann die wirre Suche nach dem nächsten Punkt auch noch dauernd von Kämpfen unterbrochen wird ist das echt sehr ärgerlich. .... Wird es irgendwann eine Schnellreisefunktion geben oder muss ich das ganze Spiel über selbst mit dem Schiff herumsegeln?
    Ah, dabei könnte alles einfach so gut sein, weil das Setting ja toll ist und sich so viel Mühe mit den Charakteren und der Geschichte gegeben wird.

    Zitat Zitat von Sylverthas
    Die Ableger von FFT fand ich da auch schlimm, weil sie im Vergleich zu FE viel langsamer waren.
    Sprechen wir hier von Final Fantasy Tactics und Fire Emblem? Weil das sind für mich trotz des Labels als SRPG trotzdem unterschiedliche Sub-Genres (?), weil sie mechanisch ja schon einen total anderen Fokus haben. Was nicht heißen soll, dass ich nicht auch Fire Emblem bevorzugen würde.^^

    Zitat Zitat von ~Jack~
    Fallout 2 fand ich dafür richtig gut
    Okay, "richtig gut" aus deinem Mund heißt schon was, da schraube ich meine Erwartungen jetzt mal ein ganzes Stück nach oben. :0

  4. #4
    Ich wollte im Oktober unbedingt noch mein siebtes Spiel schaffen, damit ich noch halbwegs gemütlich Zeit für Skies of Arcadia habe. Aber äh...

    Spiel: Fallout 2
    Dauer: 37:35
    Durchgespielt: 24.10.2021
    Blogpost (Spoiler)

    Fallout 2 ist noch ein CRPG der alten Schule: Rundenbasierter Kampf, isometrische Ansicht, akribische Skillpunkte zu verteilen. Ist natürlich nicht mehr mit den späteren Titeln der Reihe zu vergleichen. Sehr gut vergleichen kann man es aber mit Fallout 1, da sich Interface, Fortbewegung und allgemeine Spielmechaniken kaum von diesem unterscheiden - was ich gut finde (und auch nicht näher erklären werde)!
    Man schlüpft in die Rolle eines Nachkommen des ursprünglichen Vault Dwellers und bekommt die Aufgabe, ein sogenanntes "Garden of Eden Creation Kit" (kurz GECK) zu finden, damit das eigene Dorf und dessen Bewohner weiter in der harten postapokalyptischen Umgebung bestehen können. Wie im ersten Teil gibt es hier ein Zeitlimit, es ist allerdings seeehr großzügig und sollte definitiv nicht vom Erkunden abhalten - hat man das GECK erst einmal nach Hause gebracht erfährt man auch gleich von der Location, die zum Endgame führt, es wird also erwartet, dass man vorher einen großen Teil der Welt bereits bereist hat.
    Obwohl die Vorzüge diesem Teil nicht abzusprechen sind - zum Beispiel gibt es endlich eine gute Auswahl von Companions mit einer Persönlichkeit, außerdem deutlich mehr Waffen, Perks und natürlich Schauplätze - war ich trotzdem nicht ganz zufrieden damit. Ich hatte im Mittelteil das Gefühl nur wahllos herumzuirren, weil ich manche Quests noch nicht machen konnte, ich ein paar Voraussetzungen nicht erfüllt hatte, oder mir manche Aufgaben auch einfach nicht zugesagt haben. Da ging meine Motivation etwas verloren und ich habe zum Ende hin definitiv nicht mehr so viel erkundet und ausprobiert wie davor. Ich glaube mir persönlich war die Welt dann sogar ein bisschen zu groß, und dabei in einigen Punkten gleichzeitig zu beschränkt. Als Beispiel: Eine bestimmte Quest ist ohne Power Armor fast nicht zu schaffen, viel mehr gab es in dieser Ortschaft dann aber auch gar nicht zu tun, obwohl es haufenweise Häuser und namenlose NPCs gab. Ohne jegliche alternative Beschäftigung dort musste ich also unverrichteter Dinge diese Location verlassen und irgendwo den nächsten Anhaltspunkt irgendwas Neues suchen. Zu dem Zeitpunkt habe ich drei solcher Locations hintereinander einfach tatenlos verlassen. Das ist wahrscheinlich da Pech gewesen und mein persönliches Problem, aber ich war streckenweise orientierungslos wohin ich mich wenden soll, während ich ständig das Gefühl hatte von dieser großen Welt trotzdem irgendetwas zu verpassen. Das war irgendwie einfach nicht für mich gemacht.
    Auch wenn ich aber, bis auf wenige Ausnahmen, nicht richtig warm mit dem Spiel wurde ist es gerade im Detail streckenweise aber echt genial. Vor allem die Querverweise zum ersten Teil fand ich toll, genauso wie die Möglichkeit sich ein Auto zu beschaffen (!), sich Vorteile als Frau einfach zu, äh, er"schlafen" oder einfach mal ein Klo in die Luft zu sprengen weil sich darunter ein Geheimgang befindet. Solche Sternstunden gibt es viele, und ich bin sicher andere haben deutlich mehr Spaß als ich dann schließlich mit Fallout 2 hatte. Mein Herz gehört tatsächlich mehr dem ersten Teil, aber grundsätzlich ist der zweite, sofern man sich in die allgemeine Mechanik ein wenig einarbeiten kann, definitiv nicht das schlechtere Spiel.

    Wertung: 7,0/10

    (bei der Wertung bin ich mir nicht sicher, aber da ich stellenweise dieses Jahr schon öfter mal in der Übersicht Wertungen nachkorrigiert habe, halte ich mir das für hier auch offen =D)



    Ja, jetzt bliebe also noch Skies of Arcadia Legends als letztes Spiel, aber ich habe irgendwie keine Lust darauf. Ich hatte das Gefühl teilweise durch Fallout zu hetzen, und genervt zu sein keine großen Quests zu finden, weil ich in Gedanken schon irgendwie dabei war, dass ich dieses Jahr auch meinen letzten Titel für die Challenge noch schaffen will. Ich denke das hat durchaus zu meiner Motivationsflaute auch beigetragen, oder dass ich manches im Spiel nicht so "appreciaten" konnte wie ich es noch in Fallout 1 zum Beispiel getan habe.
    Also habe ich beschlossen, dass ich nicht noch ein Spiel jetzt anpacken will, nur um es zu schaffen, obwohl mir der Sinn danach gerade gar nicht steht.
    Ich denke also, dass ich Skies of Arcadia einfach ins nächste Jahr mitnehmen werde und die Challenge halt um diesen einen Titel leider nicht schaffe. Zu Anfang eines neuen Jahres bin ich eh immer viel motivierter, da geht das dann wieder; 2021 lasse ich lieber mit etwas ausklingen worauf ich gerade Lust habe.^^

  5. #5
    Zitat Zitat von Lynx
    Ich hätte es ganz cool gefunden mich für eine der vier Familien frei entscheiden zu können
    Das hätte man durchaus tun können, nur um dann alle zu verraten Und dank meines männlichen Charakters habe ich nicht nur mit der Frau eines Bosses geschlafen, sondern auch mit dessen Tochter, die natürlich direkt schwanger wird und das Ending beeinflusst *.*
    Keine Ahnung ob es da für weibliche Charaktere was ähnlich interessantes zu tun gegeben hätte.

    Zitat Zitat von Lynx
    Es dürfte theoretisch möglich sein ein Drittel aller Schauplätze zu besuchen und Quests dort zu erledigen, bevor es zu spät ist.
    Diese Aussage finde ich ein bisschen seltsam, da das Zeitlimit (trotz häufiger Warnungen die das Gegenteil suggerien) selbst ohne Mods 13 Jahre beträgt, was ich selbst mit 10 Stunden an zusätzlichen Content und so gut wie jeder abgeschlossenen Quest nicht erreicht habe. Erst recht nicht dank dem Auto mit dem man eine Menge Zeit spart. Bei manchen deiner Probleme hätte aber eventuell das Restoration Project helfen können weil es ein paar der unterentwickelten Orte noch ein bisschen ausbaut und auch den Begleitern mehr Quests gibt. Aber dadurch wäre das Spiel natürlich noch umfangreicher geworden, was dir vielleicht nicht gefallen hätte, zumal die Qualität des Contents sehr schwanken kann. Zu blöd dass das Studio aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nur 9 Monate Zeit hatte das Spiel zu entwickeln. Ansonsten hätte es vermutlich noch viel besser werden können.

    Persönlich ging mir aber erst ab San Francisco langsam die Puste aus weil es da nur noch wenig interessantes zu tun gab. Und die Story hat leider auch zu wünschen übrig gelassen, aber das trifft imo auf jedes Fallout zu dass ich bisher gespielt habe (also alles außer Tactics, Fallout 4 und Fallout 76). War außerdem irgendwie dumm wie man in die feindliche Basis spazieren und dann einfach mal mit dem Präsidenten darüber quatschen kann wie man vorhat die Enklave zu vernichten ... woraufhin er einen weder verhaftet noch umbringt, sondern man sich gemütlich weiter nach einer Möglichkeit umschauen kann die Anlage zu vernichten. Bei so einem Anführer braucht man echt keine Feinde mehr :D Und der Endkampf war natürlich Bullshit, vor allem wenn man versuchen sollte den auf konventionelle Art und Weise zu machen.

    Wundere mich aber ob dir Fallout 3 oder New Vegas noch gefallen könnten. Die sind ja nochmal sehr viel umfangreicher, aber fühlen sich dafür mehr wie die Elder Scrolls Teile an, die dir ja scheinbar gut gefallen haben. Dafür spielen sie sich aber mehr wie Shooter, die sich aufgrund der RPG Mechaniken allerdings nicht so gut spielen wie richtige Shooter. Und Fallout 3 hat leider fast genauso langweilige Begleiter wie Fallout 1. Erst in New Vegas sind die wieder richtig gut, was vom Setting und der Story her auch mehr wie ein richtiges Sequel zu Fallout 2 wirkt als Teil 3. Aber bis du dahin kommst wird es ja vermutlich eine Weile dauern, wenn du überhaupt Lust drauf hast.

  6. #6
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Ich denke also, dass ich Skies of Arcadia einfach ins nächste Jahr mitnehmen werde und die Challenge halt um diesen einen Titel leider nicht schaffe. Zu Anfang eines neuen Jahres bin ich eh immer viel motivierter, da geht das dann wieder; 2021 lasse ich lieber mit etwas ausklingen worauf ich gerade Lust habe.^^
    Das find ich aber ganz gut so. Im Endeffekt hast du ja selbst nichts von den Spielen, wenn das so zwanghaft abläuft (Ha! ich hab gut reden...) und man zwischendrin einfach mal was frei Schnauze oder etwas für eine Monthly Mission spielt. ^^

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