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  1. #101
    South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe

    Ich bin kein sonderlich großer Fan vom Franchise muss ich sagen. Als Kind hab ich South Park immer ganz gern gesehen, inzwischen schaue ich allerdings kein TV mehr und würde aber selbst dann einfach weiterzappen. Allerdings bin ich ein Fan guter RPGs und nachdem mir der Stab der Wahrheit vor ein paar Jahren schon ausgesprochen gut gefallen hat, wollte ich auch den Nachfolger spielen. Letztlich war es die absolut richtige Entscheidung, weil das Spiel einfach richtig, richtig gut ist. Inhaltlich ist es natürlich typisch South Park. Im Mittelpunkt steht das Furzen. Der Furz ist hier der heilige Grahl mit magischen Kräften, der sogar in der Lage ist, die Zeit anzuhalten oder zurückzudrehen. Ist natürlich komplett idiotisch, aber ist halt South Park. Die Story ist komplett bescheuert und abgedreht, aber durchweg lustig und ab einem gewissen Punkt auch fesselnd. Natürlich muss man den Humor mögen, um sich damit anfreunden zu können. Mir hat das gefallen, aber ich denke Fans der Serie kommen hier nochmal deutlich mehr auf ihre Kosten. Was mir hier richtig gut gefallen hat und wo wir dann auch beim RPG Aspekt wären, sind die klassischen rundenbasierenden Kämpfe. Man hat eine Vielzahl an Begleitern zur Auswahl mit diversen Fähigkeiten und man selbst kann zu Beginn eine und später dann immer mehr Klassen auswählen und sich der unterschiedlichen nützlichen Fähigkeiten bedienen. Diese kann man sich dann aus den verschiedenen Klassen quasi beliebig zusammenstellen. Das sorgt für mehr als genug Abwechslung. Es gibt nicht viele klassische Ost-RPG Kampfsysteme, die mir in den letzten Jahren besser gefallen haben. Seinen Charakter kann und muss man mit diversen Artefakten verstärken. Das ist simpel, handlich und komplett ausreichend für das Spiel. Auch das Balancing ist sehr gut. Sachen, die mich stören, wüsste ich auf Anhieb eigentlich keine. Das Spiel ist an sich eine absolut runde Sache, auch die Spieldauer ist (inklusive DLCs) mit ca 25 Stunden komplett ausreichend. Ich war auch (leider) relativ schnell durch, weil es halt ordentlich Laune gemacht hat. Die beiden Story DLCs sind ebenfalls klasse. Es gibt in jedem eine neue, eigenständige Handlung, einen neuen neuen Begleiter sowie eine zusätzliche Charakterklasse. Insgesamt ein tolles Spiel, das ich absolut empfehlen kann. 8,5/10 Punkten.

  2. #102
    Nach South Park hab ich nun mit Vampyr angefangen. Allerdings werd ich mit dem Spiel noch nicht so richtig warm. Ich find das Ambiente und die düstere Atmosphäre toll. Der Rest ist soweit auch ganz solide, allerdings find ich das System mit den Bürgern und Bezirken irgendwie nicht sonderlich. Die Dialoge sind immer ähnlich und meistens nicht sonderlich spannend. Und da es relativ viele Leute pro Bezirk sind und die sich dann alle quasi auf einem Haufen befinden, quatscht man halt immer erstmal ne ganze Weile, und schon ist ne Stunde Spielzeit rum. Im Krankenhaus fand ich das noch ganz interessant, aber bereits jetzt in Whitechappel ist das schon etwas ermüdend. Zudem ist mir das alles ein bisschen zu verwinkelt. Ich weiß irgendwie nicht so richtig, wo das Spiel eigentlich hin will. Aber gut, ich bin auch noch am Anfang. Auch hab ich das Gefühl, dass die ganzen Fähigkeiten irgendwie relativ nutzlos sind. Ich steigere halt einfach nur meine Gesundheit/Ausdauer und Heilkraft, aber der Rest.... bisher kam da noch nicht viel zum Einsatz und bei den meisten Sachen hab ich nicht das Gefühl, dass ich die wirklich benötigen werden. In der Regel prügel ich mich halt mit Nahkampfwaffe und Pistole durch.
    Geändert von Kadaj (29.08.2019 um 00:04 Uhr)

  3. #103
    Vampyr

    Ich mag ja Vampirspiele generell sehr gern und kann mich noch gut an das seinerzeit herausragende Bloodlines sowie dessen Vorgänger Redemption erinnern. Beide haben mich richtig gut unterhalten. Über Vampyr hatte ich vorab eigentlich nichts gelesen und hatte daher auch keine speziellen Erwartungen an den Titel. Nach einigen Stunden Spielzeit war ich mir irgendwie unsicher, wo das Spiel eigentlich so richtig hin möchte. Man versucht in der Rolle von Jonathan Reyd herauszufinden, warum man zum Vampir wurde und soll gleichzeitig die Stadt London von einer Epidemie retten. Die Stadt ist dabei in 4 Unterschiedliche Bezirke aufgeteilt mit jeweils ca 15 NPCs, die alle ihre eigene Story und Sidequest haben. Je mehr Hinweise man über eine Person sammelt, desto mehr erfährt man über sie und desto mehr Erfahrungspunkte erhält man, wenn man sich dazu entscheidet, sie auszusaugen. Das wiederum kann man machen (um selbst stärker zu werden), muss man aber nicht und hat entsprechende Konsequenzen. Diese offenbaren sich, wenn man eine Nacht geschlafen hat. Zudem können die Personen über Nacht erkranken und verringern dadurch den Zustand des Bezirks sowie die Erfahrungspunkte, die man durchs aussaugen erhält. Also sollte man sie heilen. Die Idee fand ich ganz interessant, die Umsetzung dagegen nur so mittelmäßig. Denn im Endeffekt rennt man dauernd zwischen den einzelnen Bezirken hin und her, um die Leute zu heilen. Und da es keine schnellreise gibt und irgendwann an jeder Ecke Feinde lauern, wird das schnell nervig. Daher hab ich letztendlich auch nur 5 oder 6 mal geschlafen und meinen Charakter verbessert. Auch den Skilltree empfand ich als weitestgehend sinnlos. Denn abgesehen von Gesundheits und Ausdauererhöhung sowie einer ultimativen Fähigkeit braucht man die meisten Sachen eigentlich nicht.
    Die Kämpfe sind relativ simpel gehalten und erinnern an das typische Witcher 3 Kampfsystem. Macht durchaus Laune, ist aber jetzt nix besonderes. Auch die Bosse sind nicht sonderlich anspruchsvoll. Die Story schwankt zwischen interessant und zäh, weil man viel hin und her rennen darf und die Geschichte gerade zu Beginn mühsam in Fahrt kommt. Insgesamt also viel Durchschnitt. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die düstere Atmosphäre, die einem Vampirspiel definitiv würdig sind. Das nächtliche London vermittelt eine relativ beklemmende Stimmung und wenn man sich einmal in den vielen Gassen einigermaßen zurecht gefunden hat, wirkt das ganze auch nicht mehr so extrem unübersichtlich und verwirrend. Insgesamt also ein solides Spiel, das durchaus Laune gemacht hat, sich aber nichr wirklich vom Durchschnitt abhebt. Daher 6,5/10 Punkten.

  4. #104
    Welches Ende hast Du erreicht? Und sooo anspruchslos fand ich die Bosse eigentlich nicht. Ich habe aber auch keinen einzigen Bürger verspeist (obwohl ich bei manchen sehr versucht war Außerdem musste ich noch zweimal je 3000 EP abgeben wegen der Wandlung von . Insofern war ich zum Ende Level 27 oder 28, da mir auch einige Hinweise entgangen war und Usher Talltree habe ich nur zweimal die Karten legen lassen. Waren auch 300 Shilling O_o
    Auch welcher Plattform hast Du gespielt? Das einzige, was mich (XBOx One S) massivst gestört hat, waren einmal die Ladezeiten, die sogar noch diejenigen von Pillars of Eternity um Längen übertroffen haben und das "Lädt" mit Stop mitten im Geschehen, teilweise im Kampf sogar, was gegen Ende hin immer öfters auftrat. Zudem mehrere Abstürze, wo man direkt wieder auf dem Fernsehbildschirm landete oder es hat sich aufgehangen. Eine sauberer Programmierung geht anders....

  5. #105
    Zitat Zitat von Shiravuel Beitrag anzeigen
    Welches Ende hast Du erreicht? Und sooo anspruchslos fand ich die Bosse eigentlich nicht. Ich habe aber auch keinen einzigen Bürger verspeist (obwohl ich bei manchen sehr versucht war Außerdem musste ich noch zweimal je 3000 EP abgeben wegen der Wandlung von . Insofern war ich zum Ende Level 27 oder 28, da mir auch einige Hinweise entgangen war und Usher Talltree habe ich nur zweimal die Karten legen lassen. Waren auch 300 Shilling O_o
    Auch welcher Plattform hast Du gespielt? Das einzige, was mich (XBOx One S) massivst gestört hat, waren einmal die Ladezeiten, die sogar noch diejenigen von Pillars of Eternity um Längen übertroffen haben und das "Lädt" mit Stop mitten im Geschehen, teilweise im Kampf sogar, was gegen Ende hin immer öfters auftrat. Zudem mehrere Abstürze, wo man direkt wieder auf dem Fernsehbildschirm landete oder es hat sich aufgehangen. Eine sauberer Programmierung geht anders....
    Ich hatte eines der beiden schlechten Enden, da ich ein paar Leute verspeist habe (den Priester und noch 3 andere, deren Namen ich nicht mehr weiß). Eben weil sie es mmn auch verdient hatten. Ich wusste aber auch nicht, dass es das Ende beeinflusst, sonst hätte ich das vermutlich gelassen. ^^

    Am Ende war ich auf Level 31 und empfand es eigentlich nicht als sonderlich schwierig. Und du hast recht, die langen Ladezeiten (hab auf PC gezockt) waren super nervig, vor allem wenn man versehentlich einen Ort betreten hat, der eine Ladezeit in Anspruch nimmt. Auch die Steuerung war an manchen Stellen ätzend. Vor allem, wenn man kurz die Karte öffnen wollte und dann gleich weiterrennen. Dann ist er oftmals erstmal in eine komplett andere Richtung gelaufen oder stehen geblieben. Apropos Karte. Eine Minikarte wäre hier Gold wert gewesen. Dass es während des Spielens lädt, ist mir zum Glück nicht passiert.


    Ich hab nun mit Final Fantasy 12 begonnen. Ich weiß wieder, warum es mich vor 12 Jahren so enttäuscht hat. Die MMORPG ähnliche Spielprinzip ist überhaupt nicht mein Ding. Mal schauen, wie lang es mich motivieren kann.
    Geändert von Kadaj (08.09.2019 um 17:01 Uhr)

  6. #106
    erstes fazit nach ca 10 stunden spielzeit von ff12: das spiel ist halt echt nich gut und schlecht gealtert. das kampfsystem spielt sich wie in nem mmorpg, das gambit system macht keinen spaß, die areale sind zu groß und komplett austauschbar ohne jeglichen wiedererkennungswert (die öl-plattformen - wtf?), die story bislang mau und das mob system derart aufzuplustern obwohls einfach darum geht haufenweise größere gegner platt zu machen, ist ne frechheit. früher hatte ff mal geile kartenspiele oder blitzball. das beste am spiel ist bislang die möglichkeit 2 bzw 4fache geschwindigkeit zu aktivieren. ich hoffe, das spiel wird noch besser.
    nach ff10 kam irgendwie kein gutes ff mehr raus und der 12te teil gefällt mir bislang von allen (15 hab ich noch nicht gespielt und 14 interessiert mich nicht da online) nachfolgern sogar am wenigsten. sehr enttäuschend. ich versteh aber wieder, warum ich damals das interesse verloren habe.

  7. #107
    So, nach ca 22h Spielzeit hab ich FF 12 in Cids Labor nun abgebrochen, nachdem ich das erste Mal im Spiel gestorben bin und einfach keinen Bock mehr habe. Allein die selten hohle Quest, um an diese weißen Rosen zu gelangen hat mir schon den letzten Nerv geraubt. Sorry, aber das Spiel ist einfach absoluter Murks und das schlechteste FF, das ich bislang gezockt habe. Abgesehen von dem tollen Soundtrack hat es aus meiner Sicht einfach absolut nichts positives an sich. Das Kampfsystem ist vermutlich Geschmackssache. Wer MMORPGs mag, der kann sich dafür vllt begeistern, aber ich finds persönlich einfach kacke. Das Gambitsystem mag zwar zum KS passen, gefällt mir aber einfach null, die pseudo Star Wars Story ist auch nach 20 Stunden noch stinklangweilig, die Charaktere kann man abgesehen von Balthier komplett in die Tonne kloppen, die ganzen Baukasten-Orte sehen einfach furchtbar langweilig aus und sind dazu auch noch unnötig groß, das Jobsystem ist von der Idee her gut, aber die Umsetzung ist schwach. Die Mob-Jagd ist ein schlechter Witz, um die Spieldauer noch weiter in die Höhe zu treiben und mit der Grafik konnte man natürlich zum damaligen Zeitpunkt punkten, aber der Aspekt fällt ja nun gänzlich weg. Ansonsten fand ich das Bestia-System noch ganz gut. Ich geb dem ganzen 3/10 Punkten. Für mich damit das schlechteste und mit Abstand enttäuschendste Spiel, das ich in diesem Jahr gespielt habe. Mir ist gänzlich schleierhaft, wie das Spiel damals so gute Wertungen einfahren konnte...

  8. #108
    Ich muss zugeben, dass ich Final Fantasy XII wirklich mag. Ich finde - im Gegensatz zu fast allen - die Charaktere sehr gelungen und die Dialoge sind sehr schön. Das Spiel hatte etwas erfrischendes. Was mich eher gestört hat, ist, dass es so wenige Cutscenes gibt, gerade im fortgeschrittenen Verlauf. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum es so viele gibt, die die Charaktere als unterrepräsentiert ansehen, was sie aufgrund der seltenen Dialoge ja auch sind. Gerade der Anfang beginnt recht stark, aber sobald sich die Gruppe entschließt zu Fuß den ganzen Weg durch die Giza-Ebene zu laufen (ich glaube im Anschluss an die Minen in Bjuherba) fehlt einfach Handlung. Dann ist mehr oder weniger nur noch einen Weg abzulaufen. Außerdem sind manche Gebiete, insbesondere einige Dungeons einfach viel zu weitläufig (später im Spiel kommen noch Leuchttürme, die ungelogen 4 Stunden dauern). Das sind genau meine größten Kritikpunkte, die mich am meisten stören.

    Ich persönlich mochte es aber dennoch richtig gerne. Auch als ich es vor ein paar Jahren noch einmal für die Playstation 4 gespielt habe, fand ich es an sich richtig gut. Ich habe es da allerdings nicht mehr komplett durchgespielt, aus Zeitgründen. Gerade die Star-Wars-inspirierte, sehr sehr politisch-motivierte Geschichte hat mir gefallen. Ich hätte mir einfach noch mehr Abwechslung in der Handlung gewünscht. Die Geschichte enttäuscht nach der Auflösung am Ende nicht - wie ich finde. Aber es gibt halt sehr viele Durchhänger. Daher ist Deine Langeweile mit dem Spiel nachvollziehbar. Und bevor Du Dich weiter durchquälst, leg es besser weg. Der Leuchtturm am Schluss ist wirklich einfach nur Arbeit und auch ich musste noch ein Auge zudrücken. Hätte man das Spiel entsprechend gekürzt (ich glaube ich habe damals ziemlich genau 50 Stunden gebracht), dann würde ich es auf jeden Fall hervorragend finden. Wie schon gesagt, das Writing finde ich exzellent (die Dialoge sind besser als bei Star Wars Episode 1-3), es ist insgesamt nur einfach zu wenig. Nicht umsonst wird Final Fantasy XII als das beste Star Wars-Spiel ohne offizielle Lizenz gehandelt.

    p.s.: Alle Final-Fantasies ab Teil X haben irgendeine Handlungsverknappung. Teil X ist noch vertretbar, was die Länge und Komplexität der Dialoge angeht (gerade am Anfang nimmt sich das Spiel schön viel Zeit), aber Teil XII hat eben schon eine stark komprimierte Handlung. Teil XV geht nach 26 Stunden schon die Luft aus - hier hätte man das Spiel obendrein auch noch mal locker um die Hälfte kürzen können. Es wird immer weniger erzählt... wird also Zeit, dass das Remake von Teil VII rauskommt und mal wieder eine komplexe Handlung mitbringt.

    p.s.2: Die beiden South-Park-Spiele fand ich übrigens auch richtig stark. Sie hatten eine angenehme Länge, haben super unterhalten und sind in meinen Augen neben Rayman Legends die besten Spiele, die Ubisoft hervorgebracht hat.
    Geändert von Cuzco (15.09.2019 um 22:58 Uhr)

  9. #109
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    So, nach ca 22h Spielzeit hab ich FF 12 in Cids Labor nun abgebrochen, nachdem ich das erste Mal im Spiel gestorben bin und einfach keinen Bock mehr habe. Allein die selten hohle Quest, um an diese weißen Rosen zu gelangen hat mir schon den letzten Nerv geraubt. Sorry, aber das Spiel ist einfach absoluter Murks und das schlechteste FF, das ich bislang gezockt habe. Abgesehen von dem tollen Soundtrack hat es aus meiner Sicht einfach absolut nichts positives an sich. Das Kampfsystem ist vermutlich Geschmackssache. Wer MMORPGs mag, der kann sich dafür vllt begeistern, aber ich finds persönlich einfach kacke. Das Gambitsystem mag zwar zum KS passen, gefällt mir aber einfach null, die pseudo Star Wars Story ist auch nach 20 Stunden noch stinklangweilig, die Charaktere kann man abgesehen von Balthier komplett in die Tonne kloppen, die ganzen Baukasten-Orte sehen einfach furchtbar langweilig aus und sind dazu auch noch unnötig groß, das Jobsystem ist von der Idee her gut, aber die Umsetzung ist schwach. Die Mob-Jagd ist ein schlechter Witz, um die Spieldauer noch weiter in die Höhe zu treiben und mit der Grafik konnte man natürlich zum damaligen Zeitpunkt punkten, aber der Aspekt fällt ja nun gänzlich weg. Ansonsten fand ich das Bestia-System noch ganz gut. Ich geb dem ganzen 3/10 Punkten. Für mich damit das schlechteste und mit Abstand enttäuschendste Spiel, das ich in diesem Jahr gespielt habe. Mir ist gänzlich schleierhaft, wie das Spiel damals so gute Wertungen einfahren konnte...
    Nach 22 Stunden bereits in Cids Labor!? Dann bist du ja schon fast durch und hast den zähesten Teil hinter dir. Dieses Geschwindigkeitsding scheint ja echt großen Einfluss zu haben, denn ich kann mich erinnern als ich zu dem Zeitpunkt in die imperiale Hauptstadt kam, bereits 80 Stunden auf dem Tacho gehabt zu haben.
    Auch ist er interessant zu lesen dass du bisher nur einmal gestorben bist, ich habe da FF12 tatsächlich als kein allzu leichtes Spiel in Erinnerung, besonders nicht, wenn man viele der Mob Hunts ignoriert. Das kommt jedoch auch nicht von ungefähr, wie ich lesen konnte haben sie den Schwierigkeitsgrad für die HD Version absichtlich stark verringert, ich kann mich noch an irgendeinem Entwickler Interview erinnern wo ausgesagt wurde, dass das bewusst so gehalten wurde weil die Spieler mittlerweile ja "älter geworden sind und weniger Zeit und Geduld haben". Relativiert haben sie es dann durch diese neuen Trials die dich durch 100 künstliche Kämpfe ohne Kontext schicken, damit ja auch bloß an den "Hardcore-Spieler" gedacht wird, weil es ja genau ist was dieser will, bzw das alte Spiel ja auch nuuuuur für Hardcore-spieler war, natürlich.. Habe leider gerade nicht viel Zeit, aber werde das Interview mal heraussuchen, ansonsten fühlt dieser Thread dem auch auf dem Zahn:
    https://gamefaqs.gamespot.com/boards...c-age/75844660

    Also wenn das Spiel insgesamt ziemlich langweilig ist und da gebe ich auch Cuzco recht, dass das Spiel ab dem Zeitpunkt wo man in die imperiale Hauptstadt muss, massiv abbaut (immer weniger Cutscenes und immer mehr Wege durch weitläufige Landschaften) kann das nicht zuletzt daran liegen, dass einer der Hauptmotivatoren des Spiels, das anpassbare und frei individualisierbare Gameplay, noch mal n Stückchen extra zahnlos gemacht wurde.

    Für mich ist das Fazit auf jeden Fall dass man kein einziges der mordernen Remastereds/Ports/Neuveröffentlichungen von Final Fantasy der letzten paar Jahre empfehlen kann, außer vielleicht noch das von FFX-2. Square Enix hat da wie ich finde einfach den reverse Midas touch und ich würde mir wünschen dass sie es zukünftig unterlassen ihre alten Werke in irgendeiner Weise weiter zu verschandeln und die öffentliche Wahrnehmung dieser Titel mit derartigen Mitteln auf subtile Weise beeinflussen. Womit ich natürlich nicht sagen möchte, dass du das Original nicht trotzdem scheisse gefunden hättest, ich fand das nämlich auch nie so prall, aber konnte dem zumindest seine Gameplay-Quirks positiv anrechnen.
    Gamingblog: Ulterior_Audience (Aktuell: Lobotomy Corporation)

  10. #110
    Also Teil X war das HD Remake doch gut,
    das X-2 hab ich nicht angeschaut bis dato. Und die anderen bin ich mir auch noch ned sicher (das IX steht bei mir schon unendlich lang auf der ToDo Liste)

    Aber was remakes angeht, bekleckert sich SE schon lange nicht mehr mit Ruhm leider.

    PS. Danke für die Niederlage am Wochenende


    Es ist gelogen, dass Videogames Kids beeinflussen. Hätte Pacman das getan, würden wir heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören.

    ...Momentchen

  11. #111
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben, dass ich Final Fantasy XII wirklich mag. Ich finde - im Gegensatz zu fast allen - die Charaktere sehr gelungen und die Dialoge sind sehr schön. Das Spiel hatte etwas erfrischendes. Was mich eher gestört hat, ist, dass es so wenige Cutscenes gibt, gerade im fortgeschrittenen Verlauf. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum es so viele gibt, die die Charaktere als unterrepräsentiert ansehen, was sie aufgrund der seltenen Dialoge ja auch sind. Gerade der Anfang beginnt recht stark, aber sobald sich die Gruppe entschließt zu Fuß den ganzen Weg durch die Giza-Ebene zu laufen (ich glaube im Anschluss an die Minen in Bjuherba) fehlt einfach Handlung. Dann ist mehr oder weniger nur noch einen Weg abzulaufen. Außerdem sind manche Gebiete, insbesondere einige Dungeons einfach viel zu weitläufig (später im Spiel kommen noch Leuchttürme, die ungelogen 4 Stunden dauern). Das sind genau meine größten Kritikpunkte, die mich am meisten stören.


    Ich persönlich mochte es aber dennoch richtig gerne. Auch als ich es vor ein paar Jahren noch einmal für die Playstation 4 gespielt habe, fand ich es an sich richtig gut. Ich habe es da allerdings nicht mehr komplett durchgespielt, aus Zeitgründen. Gerade die Star-Wars-inspirierte, sehr sehr politisch-motivierte Geschichte hat mir gefallen. Ich hätte mir einfach noch mehr Abwechslung in der Handlung gewünscht. Die Geschichte enttäuscht nach der Auflösung am Ende nicht - wie ich finde. Aber es gibt halt sehr viele Durchhänger. Daher ist Deine Langeweile mit dem Spiel nachvollziehbar. Und bevor Du Dich weiter durchquälst, leg es besser weg. Der Leuchtturm am Schluss ist wirklich einfach nur Arbeit und auch ich musste noch ein Auge zudrücken. Hätte man das Spiel entsprechend gekürzt (ich glaube ich habe damals ziemlich genau 50 Stunden gebracht), dann würde ich es auf jeden Fall hervorragend finden. Wie schon gesagt, das Writing finde ich exzellent (die Dialoge sind besser als bei Star Wars Episode 1-3), es ist insgesamt nur einfach zu wenig. Nicht umsonst wird Final Fantasy XII als das beste Star Wars-Spiel ohne offizielle Lizenz gehandelt.
    Kann man natürlich gern alles so sehen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man Freude an dem Titel hat, wenn man sich für MMORPGs begeistern und/oder der Story etwas abgewinnen kann. Bei mir ist halt beides nicht der Fall (ich mag aber auch kein Star Wars obwohl KOTOR 1&2 toll sind) und beides macht eben nunmal 90% des Spiels aus. Deine (und meine vorherigen) erwähnten Kritikpunkte kommen dann halt noch mit dazu, das rundet das ganze für mich dann in negativer Hinsicht halt komplett ab.

    Zitat Zitat
    p.s.: Alle Final-Fantasies ab Teil X haben irgendeine Handlungsverknappung. Teil X ist noch vertretbar, was die Länge und Komplexität der Dialoge angeht (gerade am Anfang nimmt sich das Spiel schön viel Zeit), aber Teil XII hat eben schon eine stark komprimierte Handlung. Teil XV geht nach 26 Stunden schon die Luft aus - hier hätte man das Spiel obendrein auch noch mal locker um die Hälfte kürzen können. Es wird immer weniger erzählt... wird also Zeit, dass das Remake von Teil VII rauskommt und mal wieder eine komplexe Handlung mitbringt.

    p.s.2: Die beiden South-Park-Spiele fand ich übrigens auch richtig stark. Sie hatten eine angenehme Länge, haben super unterhalten und sind in meinen Augen neben Rayman Legends die besten Spiele, die Ubisoft hervorgebracht hat.
    Teil X lebt ja im Endeffekt auch mehr von seinen Emotionen. Das Spiel ist zwar teilweise kitschig af aber ich persönlich fand es halt einfach damals unglaublich packend und da hat das Verhältnis zwischen Handlung und Gameplay einfach super gut gepasst. Wie du schon sagtest, kann man in FF13 theoretisch 5 Stunden rumrennen ohne dass etwas passiert. Bei 13 war es dann das Gegenteil. Gefühlt alle 10 Minuten eine Sequenz wenn ich mich richtig erinnere. Aber das Spiel mochte ich auch nicht sonderlich.

    Jop, SP hat für mich alles, was ein richtig gutes RPG ausmacht. Hätte hier allerdings auch nix dagegen gehabt, wenn es noch 5-10 Stunden länger gewesen wäre.


    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Nach 22 Stunden bereits in Cids Labor!? Dann bist du ja schon fast durch und hast den zähesten Teil hinter dir. Dieses Geschwindigkeitsding scheint ja echt großen Einfluss zu haben, denn ich kann mich erinnern als ich zu dem Zeitpunkt in die imperiale Hauptstadt kam, bereits 80 Stunden auf dem Tacho gehabt zu haben.
    Auch ist er interessant zu lesen dass du bisher nur einmal gestorben bist, ich habe da FF12 tatsächlich als kein allzu leichtes Spiel in Erinnerung, besonders nicht, wenn man viele der Mob Hunts ignoriert. Das kommt jedoch auch nicht von ungefähr, wie ich lesen konnte haben sie den Schwierigkeitsgrad für die HD Version absichtlich stark verringert, ich kann mich noch an irgendeinem Entwickler Interview erinnern wo ausgesagt wurde, dass das bewusst so gehalten wurde weil die Spieler mittlerweile ja "älter geworden sind und weniger Zeit und Geduld haben". Relativiert haben sie es dann durch diese neuen Trials die dich durch 100 künstliche Kämpfe ohne Kontext schicken, damit ja auch bloß an den "Hardcore-Spieler" gedacht wird, weil es ja genau ist was dieser will, bzw das alte Spiel ja auch nuuuuur für Hardcore-spieler war, natürlich.. Habe leider gerade nicht viel Zeit, aber werde das Interview mal heraussuchen, ansonsten fühlt dieser Thread dem auch auf dem Zahn:
    https://gamefaqs.gamespot.com/boards...c-age/75844660
    Ich glaub man kann sich mit dem Spiel unfassbar viel Zeit nehmen, gerade auch was die MOB Jagd angeht. Ich fand das aber alles sehr mühsam und wenig interessant und bin daher ziemlich durchgerusht. Bei 4facher Geschwindigkeit geht das natürlich auch schnell und man muss auch keinen Kämpfen aus dem Weg gehen. Und ja, ich hatte es von damals wesentlich schwerer in Erinnerung.

    Zitat Zitat
    Also wenn das Spiel insgesamt ziemlich langweilig ist und da gebe ich auch Cuzco recht, dass das Spiel ab dem Zeitpunkt wo man in die imperiale Hauptstadt muss, massiv abbaut (immer weniger Cutscenes und immer mehr Wege durch weitläufige Landschaften) kann das nicht zuletzt daran liegen, dass einer der Hauptmotivatoren des Spiels, das anpassbare und frei individualisierbare Gameplay, noch mal n Stückchen extra zahnlos gemacht wurde.

    Für mich ist das Fazit auf jeden Fall dass man kein einziges der mordernen Remastereds/Ports/Neuveröffentlichungen von Final Fantasy der letzten paar Jahre empfehlen kann, außer vielleicht noch das von FFX-2. Square Enix hat da wie ich finde einfach den reverse Midas touch und ich würde mir wünschen dass sie es zukünftig unterlassen ihre alten Werke in irgendeiner Weise weiter zu verschandeln und die öffentliche Wahrnehmung dieser Titel mit derartigen Mitteln auf subtile Weise beeinflussen. Womit ich natürlich nicht sagen möchte, dass du das Original nicht trotzdem scheisse gefunden hättest, ich fand das nämlich auch nie so prall, aber konnte dem zumindest seine Gameplay-Quirks positiv anrechnen.
    Ich mochte das Original auch damals nicht, und hatte es irgendwo mittendrin abgebrochen. Damals war ich aber auch noch deutlich jünger und bin mit dem Gambit System überhaupt nicht klar gekommen. Diesmal hatte ich kein Problem damit. Nur muss man halt auch einfach selbst überhaupt nicht mehr eingreifen, sobald die Gambits entsprechend angepasst sind, sondern einfach nur noch durch die Gegend rennen . War nicht mein Fall.
    Ich würde ja gern das Remake von 10 und 10-2 spielen, allerdings ist mir Teil 10 so gut in Erinnerung geblieben (vermutlich besser als es tatsächlich war), dass ich so ein wenig angst habe, dass es mir nun nicht mehr gefällt. Da behalte ich es lieber als tolles Spiel in Erinnerung. 10-2 mochte ich dagegen schon nicht wirklich.

    Zitat Zitat von one-cool Beitrag anzeigen
    PS. Danke für die Niederlage am Wochenende
    Hier: 🖕

  12. #112
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Teil X lebt ja im Endeffekt auch mehr von seinen Emotionen. Das Spiel ist zwar teilweise kitschig af aber ich persönlich fand es halt einfach damals unglaublich packend und da hat das Verhältnis zwischen Handlung und Gameplay einfach super gut gepasst. Wie du schon sagtest, kann man in FF13 theoretisch 5 Stunden rumrennen ohne dass etwas passiert. Bei 13 war es dann das Gegenteil. Gefühlt alle 10 Minuten eine Sequenz wenn ich mich richtig erinnere. Aber das Spiel mochte ich auch nicht sonderlich.
    Oh, Teil XIII war ein Totalausfall. Das hatte zwar viele Dialoge, aber bei diesem Spiel hätte ich mir echt weniger gewünscht. Während ich mir bei Teil 12 und 15 deutlich mehr gewünscht hätte. Vor allem wenn Teil 15 einfach nichts mehr macht... Warum gibt es in Altissia keine Nebenstränge, warum trifft sich Noctis nicht mit Luna? Warum gibt es keine Verfolgungsjagden, sondern nur einen halbgaren Kampf gegen Leviathan??? Das ist einfach ungerecht! Den Blödsinn von FF 13 erzählen sie exzessiv und bei den Stories von 12 und 15, die sehr viel Potenzial aufweisen und wesentlichste sehr viel besserst sind, lässt man dann fast alles weg! Ich finde das wirklich zum Weinen! Das zeigt nur eines: Square Nix spielen ihre eigenen Spiele nicht!

    Zitat Zitat
    Jop, SP hat für mich alles, was ein richtig gutes RPG ausmacht. Hätte hier allerdings auch nix dagegen gehabt, wenn es noch 5-10 Stunden länger gewesen wäre.
    Ich sag immer: Lieber 20 Stunden super unterhalten werden, als sich 50 Stunden zu langweilen. Aber Du hast recht. Diese wirklich gut ausbalancierten Spiele hätten auch mit etwas mehr Umfang immer noch super funktioniert.

    Zitat Zitat
    Ich glaub man kann sich mit dem Spiel unfassbar viel Zeit nehmen, gerade auch was die MOB Jagd angeht. Ich fand das aber alles sehr mühsam und wenig interessant und bin daher ziemlich durchgerusht. Bei 4facher Geschwindigkeit geht das natürlich auch schnell und man muss auch keinen Kämpfen aus dem Weg gehen. Und ja, ich hatte es von damals wesentlich schwerer in Erinnerung.
    Eigentlich eine gute Gelegenheit, sich auf die fast nicht vorhandene Handlung zu konzentrieren...

    Zitat Zitat
    Ich mochte das Original auch damals nicht, und hatte es irgendwo mittendrin abgebrochen. Damals war ich aber auch noch deutlich jünger und bin mit dem Gambit System überhaupt nicht klar gekommen. Diesmal hatte ich kein Problem damit. Nur muss man halt auch einfach selbst überhaupt nicht mehr eingreifen, sobald die Gambits entsprechend angepasst sind, sondern einfach nur noch durch die Gegend rennen . War nicht mein Fall.
    Ich würde ja gern das Remake von 10 und 10-2 spielen, allerdings ist mir Teil 10 so gut in Erinnerung geblieben (vermutlich besser als es tatsächlich war), dass ich so ein wenig angst habe, dass es mir nun nicht mehr gefällt. Da behalte ich es lieber als tolles Spiel in Erinnerung. 10-2 mochte ich dagegen schon nicht wirklich.
    Ich glaube, ich kann Dich bei Final Fantasy X etwas beruhigen. Ich habe das vor ein paar Jahren, als das erste Remaster für PS3 und VITA herauskam, wieder gespielt - auf der Playstation VITA. Und ich war etwas überrascht, wie gut dieses Spiel doch war. Ich hatte es nämlich wesentlich schlechter in Erinnerung, nachdem ich es auf der Playstation 2 gespielt hatte. Es ist bei weitem nicht mein persönlicher Lieblingsteil. Das Writing ist aber deutlich besser als bei Teil 8, weil professionell. Aber es ist immer noch ein sehr schönes Spiel, sehr emotional, sehr stark beginnend, leider stellenweise halt mit Durchhängern (Handlung lässt in der zweiten Hälfte schon arg nach), aber immer noch richtig gut und viel besser als die meisten der aktuellen JRPGs.

    Zitat Zitat von one-cool
    (das IX steht bei mir schon unendlich lang auf der ToDo Liste)
    Final Fantasy IX schießt einfach den Vogel ab - in fast allen Belangen. Es mag etwas s p e r r i g sein vom Gameplay her (obwohl auch nicht sperriger als andere PS1-FFs). Es ist die pure in Videospiel gegossene Schönheit. Ich habe es bestimmt sechsmal immer und immer wieder durchgespielt und es ist traumhaft. Du wirst nie wieder etwas Schöneres spielen. Nebenbei sind die Dialoge spannend und die Handlung abwechslungsreich sowie durchhängerarm und es featured einige der besten Figuren, die jemals in einem japanischen Rollenspiel bzw. überhaupt jemals in irgendeiner Fiktion aufgetreten sind. Die Beziehungen der Figuren untereinander sind absolut meisterhaft in Szene gesetzt und es gibt auch einige hier im Forum, denen FF IX zu einfach gestrickt ist, weil die komplette Handlung lückenfrei und nachvollziehbar (und eben sehr klar) präsentiert wird. Die Story ist dennoch sehr innovativ und toll erzählt, auch wenn sie jetzt nicht zahlreiche Geheimnisse und kaum Interpretationsspielraum bietet. Dennoch ist die Spieltiefe enorm und die 35 Stunden (länger dauert's nicht) Haupthandlung sehr schön ausbalanciert.

    Zudem: Die Charaktere sind so toll und lebensbejahend, dass sie einem nach kurzer Zeit ans Herz wachsen und schon alleine die Motivation bieten, weiterzuspielen. Dabei sind die Schicksale so rührend erzählt, dass man stellenweise sicherlich die ein oder andere Träne vergießt. Was mich aber am meisten bestätigt hat, ist die Tatsache, dass Final Fantasy 9 auch schon Leben gerettet hat. Die wohl bewegendste Fanpost, die ein Spiele-Designer mal bekommen hat, war ein Brief eines jungen Mannes, der darüber nachgedacht hat, sich das Leben zu nehmen (was in Japan ja nicht so selten vorkommt). Er hat sich aber nach dem Durchspielen von Final Fantasy IX entschieden, weiterzuleben, da die handelnden Charaktere einen so positiven Eindruck hinterlassen haben und aus tiefem Herzen ihr Leben gelebt haben und für ihre Freunde da waren.

    Es ist wohl das rührendste Meisterwerk, das jemals auf einer Spielekonsole gelaufen ist und man merkt jeden Tropfen Herzblut, den die Entwickler in dieses Projekt haben einfließen lassen mehr als bei jedem anderen Spiel. Ich lehne mich weit aus dem Fenster und sage, dass Final Fantasy IX das beste Spiel ist, das jemals entwickelt wurde und wahrscheinlich entwickelt werden wird - eine nicht zu erreichende Messlatte. Außerdem wirkt es am europäischsten von allen FFs, wenn man vom Figurendesign und dem Rundenkampf absieht, dann könnte es ebenso "westlich" sein wie ein Witcher. Und es ist wahrscheinlich eines der wenigen Spiele, das nicht durch die Entwicklerhölle gegangen ist, sondern gut im Zeitplan unter der wunderschönen hawaiiarischen Sonne entstanden zu sein scheint...

  13. #113
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Oh, Teil XIII war ein Totalausfall. Das hatte zwar viele Dialoge, aber bei diesem Spiel hätte ich mir echt weniger gewünscht. Während ich mir bei Teil 12 und 15 deutlich mehr gewünscht hätte. Vor allem wenn Teil 15 einfach nichts mehr macht... Warum gibt es in Altissia keine Nebenstränge, warum trifft sich Noctis nicht mit Luna? Warum gibt es keine Verfolgungsjagden, sondern nur einen halbgaren Kampf gegen Leviathan??? Das ist einfach ungerecht! Den Blödsinn von FF 13 erzählen sie exzessiv und bei den Stories von 12 und 15, die sehr viel Potenzial aufweisen und wesentlichste sehr viel besserst sind, lässt man dann fast alles weg! Ich finde das wirklich zum Weinen! Das zeigt nur eines: Square Nix spielen ihre eigenen Spiele nicht!
    Der 15er steht bei mir noch auf der to Do Liste, dazu kann ich noch nix sagen. Allerdings würde ich mich wundern, wenn mir der super gefällt. Nach FF10 kam aus meiner Sicht halt nix gescheites mehr. Und das ist tatsächlich traurig. Vor allem wenn man die reihe in seiner Kindheit eigentlich geliebt hat.

    Zitat Zitat
    Ich sag immer: Lieber 20 Stunden super unterhalten werden, als sich 50 Stunden zu langweilen. Aber Du hast recht. Diese wirklich gut ausbalancierten Spiele hätten auch mit etwas mehr Umfang immer noch super funktioniert.
    Dito. Mich können so extrem lange Spiele in der Regel auch nich mehr dauerhaft packen (abgesehen von Ausnahmen wie PoE2). Trails of Cold Steel ist halt auch so ein Paradebeispiel für ein Spiel das viel länger als nötig ist. Bin ja mal gespannt, wie es bei Persona 5 ist, das hoffentlich irgendwann nochmal auf dem PC erscheint. Das soll ja wohl auch extrem lang sein, aber gerade bei den Persona teilen fand ich das balancing immer recht stark.


    Zitat Zitat
    Eigentlich eine gute Gelegenheit, sich auf die fast nicht vorhandene Handlung zu konzentrieren...
    Ich weiß, aber die Handlung hat mich halt einfach nicht interessiert. Ich schau mir Grad auf YouTube noch den Rest der Story an. Die cutscene im Leuchtturm mit cid war die erste die ich wirklich gut fand. Und viel kommt danach wohl nicht mehr.

    [quote]Ich glaube, ich kann Dich bei Final Fantasy X etwas beruhigen. Ich habe das vor ein paar Jahren, als das erste Remaster für PS3 und VITA herauskam, wieder gespielt - auf der Playstation VITA. Und ich war etwas überrascht, wie gut dieses Spiel doch war. Ich hatte es nämlich wesentlich schlechter in Erinnerung, nachdem ich es auf der Playstation 2 gespielt hatte. Es ist bei weitem nicht mein persönlicher Lieblingsteil. Das Writing ist aber deutlich besser als bei Teil 8, weil professionell. Aber es ist immer noch ein sehr schönes Spiel, sehr emotional, sehr stark beginnend, leider stellenweise halt mit Durchhängern (Handlung lässt in der zweiten Hälfte schon arg nach), aber immer noch richtig gut und viel besser als die meisten der aktuellen JRPGs. [/quote ]

    Klingt gut. Vllt nehm ichs ja doch nochmal mit in Angriff, mal schauen.


    FF9 war damals mein erstes FF. Auch wenn ich deine Meinung dazu nicht vollumfänglich teile, so ist das in der Tat ein wundervolles Spiel. Das hab ich sogar vor 3 Jahren nochmal ebenso wie den achten auf Emulator gespielt und beide konnten mich ähnlich fesseln wie damals. Das war allerdings auch Nostalgie pur.

  14. #114
    Final Fantasy 12 ist quasi die Antithese zu dem was Cuzco zu Final Fantasy 8 so schön beschrieben hat. Denn während die Charaktere in 8 immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, ist das in 12 praktisch nie der Fall und die eigentliche Geschichte wird zwischen den Kapiteln von einem Sprecher vorgelesen. Spannend... -_-'zzzZZZzz
    Ich finde es einfach dämlich wenn man sich 4 Stunden durch einen Dungeon crawlt und einem das Spiel hinterher sagt: "Haste fein gemacht. Übrigens, an einer komplett anderen Stelle der Welt, zu der du eh nie gelangen wirst da die Spielwelt trotz ausladender Gebiete stark eingeschränkt ist, ist dies und das und sogar jenes passiert. Krass, ne? Haste alles nicht mitbekommen, du Lusche!"

  15. #115
    Die FF IX Geschichte erhält so viele Liebesbriefe, grmbl
    sind 40 Stunden, die ich einfach brauch

    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Hier: 🖕
    Also, wenn wir einmal Punkte holen. Ist das n honorable mention wert
    Müssen ja irgendwie die Klasse halten.

  16. #116
    Spyro Reignited Trilogy

    Nostalgie incoming. Ich fand Spyro als Kind damals toll. Den ersten Teil habe ich leider nie gespielt, aber Teil zwei und drei haben mir damals viele spaßige und teils auch frustrierende Momente beschert. Und auch im Remake hat die Reihe von seinem damaligen Charme verloren, im Gegenteil, es hat mir von Anfang an wieder rießigen Spaß gemacht die ganzen Kristalle, Kugeln und Dracheneier zu sammeln. Man Springt und gleitet umher, rennt Gegner über den Haufen oder grillt sie und rettet Drachen. Das alles ist recht simpel, macht aber sehr viel Spaß und konnte mich im Gegensatz zum Remake von Crash Bandicoot eigentlich dauerhaft bei Laune halten. Zwischendurch schleicht sich zwar ab und an mal etwas Monotonie ein, weil manche Level sich durch die "Nebenaufgaben" im zweiten und dritten Teil etwas zäh spielen lassen und gerade die Unterwasserlevel fand ich wie schon früher durch die Steuerung recht frustrierend. Sonst kann ich eigentlich wenig bemängeln. Für die einzelnen Teile jeweils eine eigene Punktzahl zu geben, ist schwierig, da alle drei recht ähnlich sind und einige Neuerungen im Verlauf der Spiele klasse, einige etwas weniger gut sind. Daher würde ich insgesamt 7,5 Punkte geben.

  17. #117
    Schummelst Du jetzt nicht ein bisschen? Spyro ist weder japanisch, noch ein RPG... Ich habe bei meiner Challenge nicht mal Zelda mit drin, da selbst das offiziell als "Action Adventure" OHNE RPG-Elemente gilt, auch wenn ich es zumindest noch als verwandtes Genre ansehe. Ich hätte dann nämlich Link's Awakening theoretisch mit aufnehmen können. Das hab ich nämlich schon fast durch...

    Aber okay, jeder macht seine eigenen Regeln und Du hast ja 20 Titel in Deine Challenge aufgenommen. Davon kann ich nur träumen.

    Ich habe mir Spyro auch für die Switch geholt. Ich finde es vor allem von der technischen Seite interessant. Es ist wohl das Unreal-Spiel, welches bisher am vernünftigsten mit der Switch läuft. Aber bei mir hat sich auch eine Art Langeweile eingestellt. Am Anfang ist es noch spaßig, wenn dann aber die zweite oder dritte Welt durch ist und es irgendwie immer gleich aussieht, dann merke ich Redundanz. Ich habe damals allerdings Spyro auf der PS1 komplett ausgelassen. Bei Crash Bandicoot fühle ich mich eher zu Hause. Das hat mir zwar auch nicht mehr so viel Spaß gemacht wie noch vor 20 Jahren (außer Teil 3), aber da spiele ich immer mal gerne ein Stück. Wenn ich Spyro anwerfe, dann habe ich meist am Anfang keine Lust mehr. Eigentlich schade, aber jetzt weiß ich, was Banjo Kazooie und Konsortien den PS1-Pendants voraus hatten - sie waren insgesamt viel abwechslungsreicher und motivierender.

    Merkt man übrigens auch am neuen Yooka Laylee. Das Spiel ist zwar komisch, aber ich fühle mich angenehm unterhalten (überraschenderweise finde ich es "halb" so gut wie ein Tropical Freeze, also ein richtig gutes Spiel ) und man merkt viele viele viele verschiedene Ideen, wo bei Spyro einfach leider vieles immer wieder das gleiche zu sein scheint. Eigentlich schade...

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