Umfrageergebnis anzeigen: Welche Burton-Filme mochtet ihr am liebsten?

Teilnehmer
24. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • (1985) Pee-wee's Big Adventure

    0 0%
  • (1988) Beetlejuice

    6 25,00%
  • (1989) Batman

    4 16,67%
  • (1990) Edward mit den Scherenhänden

    4 16,67%
  • (1992) Batmans Rückkehr

    8 33,33%
  • (1994) Ed Wood

    1 4,17%
  • (1996) Mars Attacks!

    4 16,67%
  • (1999) Sleepy Hollow

    12 50,00%
  • (2001) Planet der Affen

    3 12,50%
  • (2003) Big Fish

    5 20,83%
  • (2005) Charlie und die Schokoladenfabrik

    3 12,50%
  • (2005) Corpse Bride

    3 12,50%
  • (2007) Sweeney Todd

    3 12,50%
  • (2010) Alice im Wunderland

    0 0%
  • (2012) Dark Shadows

    0 0%
  • (2012) Frankenweenie

    0 0%
  • (2014) Big Eyes

    0 0%
  • (2016) Die Insel der besonderen Kinder

    1 4,17%
Multiple-Choice-Umfrage.
Ergebnis 1 bis 14 von 14

Thema: Der beste Tim Burton Film

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich habe nur fünf aus der Liste gesehen. Edward mit den Scherenhänden ist ein sehr schönes Märchen, das eine rührende Geschichte mit einer magischer Atmosphäre, verspielter Optik und ulkigem Humor kombiniert. Dazu der wunderschöne Score von Danny Elfman – sehr schöner Film. Big Fish hat mir ebenfalls sehr gefallen, Enkidu hat dazu eigentlich schon alles geschrieben. Die beiden habe ich auch gewählt.

    Sweeny Todd fand ich ganz unterhaltsam, aber mir liegt dieser morbid-humoristische Tim Burton nicht so. Alice im Wunderland war maximal okay, hat mich aber so wenig abgeholt, dass ich mich nur noch an den Hutmacher erinnern kann. Charlie und die Schokoladenfabrik ist ein schöner Kinderfilm, der das ebenso schöne Buch, soweit ich mich erinnern kann, sehr gut umsetzt und in puncto Regie und Besetzung den ulkigen Charme der Vorlage sehr gut einfängt.

  2. #2
    Ich wusst gar nicht, dass Burton noch Filme macht. War damals einer meiner Lieblings-Filmemacher, weil bei ihm Trash und Meisterwerk oft so nah beieinanderliegen.

    @ Batman 1 & 2:
    Einfach Hammer! Jack Nicholson als Joker ist einfach nur legendary! Der Pinguin war vll etwas übertrieben und nicht im Sinne der Comicvorlage, aber dafür einfach so mega creepy. Und die Animated Series, die dann auf Basis der Filme entwickelt wurde, ist jawohl bis heute unübertroffen. Haben wir damals hart gefeiert.
    Aber der schwarze Harvey Dent ging leider überhaupt nicht .......

    @ Mars Attacks:
    Eigentlich ein cooler Film, aber den hab ich wohl einfach zu oft gesehen. Der lief so dermaßen häufig im Fernsehen, dass er mir zum Halse raushängt. Und die Marsmännchen sahen irgendwie nicht so gut aus.

    @ Sleepy Hollow:
    Einmal gesehen. Als todlangweilig empfunden. Nie wieder geschaut.

    @ Planet der Affen:
    Das Ende ist natürlich Schwachsinn. Das hatte der Film aus den 60ern klar besser gemacht. Ansonsten ist Burton's Film aber näher am Buch dran. Also ich fand beide gut.

    @ Rest:
    Noch nicht gesehen, noch nie gehört, oder einfach vergessen. Big Fish und die noch älteren Filme wollt ich mir aber unbedingt noch(mal) geben.

  3. #3
    Batman 2 (perfekt Burton, wunderbar Comic), Big Fish (einfach schön) und Corpse Bride (Liebhaberding) sind meine Wahl.

    Unteres Ende meiner Liste wären Sweeney Todd (schreckliches Teenie-Edge) und Alice (wow, much seelenlos).



    Nightmare before Christmas hätte ich auch gewählt, denn ich würde nicht mal Burton selbst glauben, dass das nicht irgendwo sein stilistisches Brain Child war. Ich glaube aber gern, dass die Qualität des tatsächlichen Films eher vom Regisseur profitiert hat.

  4. #4
    "Irgendwie sein stilistisches Brain Child" trifft es wahrscheinlich total gut und das bestreite ich auch gar nicht. Er hat sich schließlich diese Welt, die Charaktere und ihre Story ausgedacht, inklusive mancher Design-Aspekte. Allerdings gibt es unheimlich viele Leute, die felsenfest davon überzeugt sind, dass Nightmare before Christmas durch und durch sein Film war und das trifft einfach nicht zu (eine Freundin zum Beispiel wollte mir vor einer Weile fast erbost nicht glauben, dass Burton nicht Regie führte; sie dachte ich spinne, bis sie's nachgeschaut hat :P).

    Er lieferte die Grundlagen und hat zusammen mit Denise Di Novi produziert, die ihn auch bei diversen anderen Projekten in jener Funktion unterstützte. Aber Burton hat nichtmal das Drehbuch selbst geschrieben - wie immer übrigens, hat er noch nie (!) gemacht. Anders als die Herren der vorangegangenen drei Umfragen, bei denen das fast immer der Fall ist, lässt der Tim auch seine eigenen Geschichten stets von anderen adaptieren. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass doch eine ganze Menge von dem, was Nightmare before Christmas so toll machte, letztlich von Henry Selick stammt, der sein Können gerade in Bezug auf Stop-Motion-Animation schon das ein oder andere Mal unter Beweis gestellt hat. Empfehle auch, sich dazu mal die verschiedenen Audiokommentar-Spuren auf den DVDs und Blu-rays reinzuziehen


    Die englische Wikipedia fasst das mit entsprechenden Quellen und interessanten Zitaten belegt ganz gut zusammen:

    Zitat Zitat
    Burton could not direct because of his commitment to Batman Returns and he did not want to be involved with "the painstakingly slow process of stop motion". To adapt his poem into a screenplay, Burton approached Michael McDowell, his collaborator on Beetlejuice. McDowell and Burton experienced creative differences, which convinced Burton to make the film as a musical with lyrics and compositions by frequent collaborator Danny Elfman. Elfman and Burton created a rough storyline and two-thirds of the film's songs. (...) With Thompson's screenplay, Selick stated, "there are very few lines of dialogue that are Caroline's. She became busy on other films and we were constantly rewriting, re-configuring and developing the film visually."

    (...) On the direction of the film, Selick reflected, "It's as though he [Burton] laid the egg, and I sat on it and hatched it. He wasn't involved in a hands-on way, but his hand is in it. It was my job to make it look like 'a Tim Burton film', which is not so different from my own films." When asked on Burton's involvement, Selick claimed, "I don't want to take away from Tim, but he was not in San Francisco when we made it. He came up five times over two years, and spent no more than eight or ten days in total." (...) Burton found production somewhat difficult because he was directing Batman Returns and in pre-production of Ed Wood.

    Eine vergleichbare Situation finden wir etwa bei Star Wars Episode V: The Empire Strikes Back. Regie führte Irvin Kershner, Gary Kurtz produzierte und das Drehbuch schrieben Lawrence Kasdan und Leigh Brackett. George Lucas bekam den Credit für Story und Charaktere und war ansonsten nur ausführender Produzent, was hauptsächlich mit Finanzierung und Marketing zu tun hat und auch eine gewisse kreative Beteiligung beinhalten kann, aber im Gegensatz zum Produzenten für gewöhnlich nicht direkt am Set. Dass das Ganze irgendwie trotzdem auf seinem Mist gewachsen ist und er auch weiterhin daran mitwirkte, nur eben mehr im Hintergrund, steht außer Frage.

    Nun könnte man argumentieren, dass es andersherum auch viele Filme gibt, bei denen ein Regisseur "nur" seinen Job erledigt und nicht weit darüber hinaus, sozusagen als wahrer Auteur, in alles andere von Anfang bis Ende involviert ist. Im Falle von Burton war das zum Beispiel mehr oder weniger bei Big Eyes so, bei dem ursprünglich jemand anderes Regie führen sollte, aber Burton dann halt eingesprungen ist. Ein biographisches Drama basierend auf wahren Begebenheiten, in dem ohnehin nicht viel Platz für seinen typischen Stil gewesen wäre. Doch irgendwo muss man die Grenze ziehen, daher hielt ich die Regiearbeit als objektiven Zuordnungs-Maßstab für eine Evaluation per Umfrage am sinnvollsten. Würde ich hier noch jede Ausnahme mit aufnehmen, bei der ein bekannter Filmemacher mal nicht die Regie übernahm aber stattdessen in anderen Funktionen einen spürbaren Einfluss hatte, nähme das kein Ende mehr und alles käme durcheinander

    Ich mein... ich versteh das schon. Nightmare before Christmas ist zu Recht untrennbar mit Tim Burton verbunden und in den Augen vieler möglicherweise sogar tatsächlich der beste Film, der ursprünglich auf ihn zurückgeht, wie Sölf oben schon meinte. Hier passte das jedoch nicht rein. Da hab ich lieber die Gelegenheit genutzt, um auf einen viel zu häufig gemachten Trugschluss hinzuweisen ^^ Burton bekommt dafür aus Popkultur-Kreisen mehr Anerkennung, als er eigentlich verdient ...und Selick, dessen Arbeit gerade in einem Film mit so viel visuellem Storytelling kaum überschätzt werden kann, zu wenig.

    Jetzt hab ich doch wieder mehr dazu geschrieben als ich vorhatte :-/

  5. #5
    wow... ich wusste gar nicht, dass Big Fish von ihm ist... dabei fand ich den wirklich gut
    und Mars Attacks! war auch herrlich in seiner quatschigen, übertriebenen Art...
    ansonsten fand ich Sleepy Hollow ganz gut und auch Dark Shadows sehr amüsant...
    die Batman-Filme waren die vlt ersten qualitativ guten Comicverfilmungen... und Corpse Bride ist einfach nur kultig...

    Charlie und die Schokoladenfabrik fand ich dagegen eher nervig... ich weiß, dass das bunt und überzeichnet sein sollte, aber das war mir alles in allem irgendwie zu albern... Sweeney Todd war langweilig und Planet der Affen mochte ich noch nie und in keiner Epoche (liegt wohl auch daran, dass ich Affen nicht mag)

    Big Eyes müsst ich mir nochmal angucken...

  6. #6
    Na, schaffen wir es noch, die 20 voll zu bekommen xD? Noch gut ne Woche Zeit. Je mehr Leute teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis

    Bei den demnächst folgenden Umfragen versteh ichs, wenn mal nicht ganz so viele User die Regisseure und deren Werke kennen. Doch bei Tim Burton hatte ich ehrlich gesagt mit mehr Resonanz gerechnet ^^ Vielleicht schrecken die längeren Filmlisten manchen einfach ab - zu viel Auswahl. Kann aber auch sein, dass Burton inzwischen tatsächlich nicht mehr so relevant und bekannt ist wie er früher einmal war...

  7. #7
    Ed Wood ist nicht nur mein Lieblingsfilm von Tim Burton, sondern auch mein 3. liebster Film allgemein.

    Geändert von Byder (09.05.2018 um 16:45 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Na, schaffen wir es noch, die 20 voll zu bekommen xD? Noch gut ne Woche Zeit. Je mehr Leute teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis

    Bei den demnächst folgenden Umfragen versteh ichs, wenn mal nicht ganz so viele User die Regisseure und deren Werke kennen. Doch bei Tim Burton hatte ich ehrlich gesagt mit mehr Resonanz gerechnet ^^ Vielleicht schrecken die längeren Filmlisten manchen einfach ab - zu viel Auswahl. Kann aber auch sein, dass Burton inzwischen tatsächlich nicht mehr so relevant und bekannt ist wie er früher einmal war...
    Ach Enkidu, ich würde so gerne mehr abstimmen, zögere aus zwei Gründen: den besten Film zu küren und eine Mehrfachauswahl zu erlauben bereitet mir einfach als Funktionsweise Bauchschmerzen. Es wäre vielleicht gesünder, nach den besten Filmen zu fragen (wobei ich Mehrfachauswahl okay fände) oder eben nur eine Stimme zu erlauben.
    Der andere Grund ist, dass ich ungern abstimme, weil ich von einem Regisseur in den seltensten Filmen alles gesehen habe (das traf bisher zumindest noch nicht zu, obwohl mir bei einigen wie z.B. Nolan oder M. Night S********n nur so 1-2 Filme fehlen).


    Big Fish ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und da auf der Liste kein anderer Burton ist, wäre er nach mathematischer Logik auch mein Lieblingsfilm von Burton. Der Soundtrack ist btw. bombastisch schön.

  9. #9
    Ich bin ein Fan von Mehrfachauswahl, weil es imho die Umfragen interessanter macht und den Leuten im wahrsten Sinne des Wortes die Wahl lässt bzw. ein Vorgehen nach eigener Strategie ermöglicht. Wer sich auf nur einen Titel beschränken möchte, der kann das gerne tun. Automatisch umso stärker gewichtet ist diese eine Stimme dann für diesen einen Film. Für die Gewichtung sorgt man selbst. Wählt man alle bis auf einen, ändert sich nicht viel am Ergebnis. Aber vielleicht möchte jemand stattdessen eher den einen persönlich geliebten Streifen pushen, den sonst kaum jemand zu schätzen weiß. Oder eine Auswahl als Mainstream-Anerkennung und eine zweite als persönliches Nostalgie-Zugeständnis. Der beste Film auf technisch-handwerklich-künstlerischer Ebene oder jener, der einen trotz offenkundiger Schwächen am meisten emotional berührt hat Hier geht beides oder alles, wenn man will.

    Gerade bei so prestigeträchtigen Regisseuren mit vielen beliebten und bekannten Arbeiten fällt es aber nicht wenigen schwer, sich da wirklich so eng festzulegen - mich eingeschlossen, war noch nie gut mit solchen Entscheidungen. Speziell wenn man die Filme schon lange nicht mehr gesehen hat aber noch weiß, ob sie einem gefallen haben oder nicht. Da ist man auf der sicheren Seite, wenn man bei mehr als einem das Häkchen setzt ^^ Kenne aber auch mehrere Regisseure, wo ich mindestens zwei große Favoriten habe und mich niemals auf nur einen beschränken könnte, weil das dem anderen dann nicht mehr gerecht werden würde bzw. meine eigentliche Meinung (beide irgendwie gleich gut, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) überhaupt nicht widerspiegelt.

    Die Sache ist aber auch einfach die, dass ich das so letztenendes für aussagekräftiger und spannender anzusehen halte. Ohne Mehrfachauswahl hätten wir hier eine lange Liste von 18 Filmen, aus der aber nur drei oder so überhaupt gewählt werden, während alles andere leer bleibt - obwohl die Streifen ohne Stimme vielleicht auch sehr gemocht werden, aber bei allen nur an zweiter oder dritter Stelle kämen. Da lohnt sich der Aufwand kaum, alle weniger populären rauszusuchen von denen man beinahe weiß, dass die keinen so sehr interessieren. Als Meinungsbild gibt Mehrfachauswahl da schon mehr her, denke ich. Die großen Favoriten kristallisieren sich so oder so heraus. Einzelauswahl würde nur dann Sinn machen, wenn wir hier dreistellige Teilnehmerzahlen oder mehr hätten, sodass ein breiteres Spektrum repräsentiert wird und auch exotischere Ansichten durch die Masse vertreten sind.

    Es sind nur ein paar lockere Forenumfragen unter den paar Dutzend Usern, die hier vorbei schauen. Den Anspruch, für eine super-fundierte Sichtweise jeweils alle Filme gesehen zu haben, gibt es nicht und wird ohnehin kaum irgendwer von uns erfüllen können. Würde da die allgemeinen Threadtitel auch nicht zu eng sehen. Die gestellte Abstimmungsfrage lautet schließlich immer, welche Filme (sogar Plural! ^^) am liebsten gemocht wurden. Das dürfen ruhig mehrere sein. Der von uns gekürte "beste" ist dann trotzdem einfach jener, der insgesamt am meisten Stimmen bekommen hat

    Edit: Gezwungen wird selbstverständlich aber auch niemand -__^ Wenn dir der Modus nicht zusagt oder du meinst, von einem Regisseur noch nicht genug gesehen zu haben, um eine Stimme abzugeben, dann ist das auch völlig in Ordnung. Nur ändern würde ich den derzeitigen Ansatz für diese Threads ungern. So viele kommen jetzt eh nicht mehr.

    Geändert von Enkidu (09.05.2018 um 17:31 Uhr)

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