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Thema: Alita: Battle Angel

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Hab ihn gesehen und fand ihn soweit ganz okay. Die Kampfszenen waren ziemlich schön und zufriedenstellend. An sich von der Story her ziemlich dünn, aber was soll's. "Für Zwischendurch" war der Film echt angenehm in Ordnung. Vielleicht legen die ja im zweiten Teil noch eine Schippe drauf. Bei diesem dermaßen offenen Ende ist ein zweiter Teil quasi schon safe angedacht. Muss so sein, kann ich mir nicht anders vorstellen.

    Das einzige, das mich übertrieben gestört hat, war diese autistisch-gelangweilte Stimme von Alitas Vater. Holy shit, war das seltsam.

  2. #2
    Hab es auch endlich geschafft und war sehr angetan, was mich sehr, sehr glücklich und erleichtert zurücklässt. ^__^
    Empfehlung: Wenn man ihn eventuell irgendwie irgendwann mal sehen will, dann unbedingt noch schnell ins Kino! Ist ein absoluter Kinofilm, Punkt.

    Er hat einen gewissen trashigen Charme, weil man meiner Wahrnehmung nach Rodriguez' Stil recht deutlich spüren kann, und auch, weil er ganz genau weiß, dass das eine Adaption ist, die Kompromisse eingehen muss, an allen Ecken und Enden, von Story bis Tonfall. Allzu störend fand ich diese Kompromisse letztendlich aber gar nicht, und sie haben definitiv dazu beigetragen, dass das Gesamtergebnis runder als die ersten Manga-Bände ist. JDA hat ja schon angedeutet, dass in Hugos Charakterzeichnung und seiner Beziehung mit Alita etwas verlorengeht, was sich imho vor allem am Ende zeigt, aber auf der anderen Seite ist es ziemlich krass, dass sie dieses Ende überhaupt so übernommen haben, hätte ich nicht erwartet. Wenn da jetzt auch noch die emotional fragwürdige Ebene der Beziehung mit in den Text des Films geflossen wäre, hätte das den Kompromiss-Bogen vielleicht überspannt; so bleibt sie eben im Subtext der Pubertät. Und es ist so oder so schon eine MENGE Film, was man nur hinkriegt, wenn Fans eine Menge Herzblut (und Geld) in ein Projekt stecken, im Guten wie im Schlechten. Generell war Alita wunderbar pubertär, und einfach ein guter Charakter. Es gibt sicher viel, was man kritisieren kann, auch an ihrem Arc (nicht zuletzt den Spider-Man-3-Dancing-Moment xD), aber durch die guten Schauspieler bleibt der emotionale Kern immer intakt, zumindest für mich. Dazu kommen noch das allgegenwärtige Cyberpunk-World-Building mit einer Menge Stil über Substanz, echt spaßige, stets nachvollziehbare Actionszenen, und – wahrscheinlich am wichtigsten – eine Menge Szenen, die wunderbar reinhauen und hängenbleiben, was das Ganze zu einer durchweg spaßigen Erfahrung macht.

    Meine Freundin, die ich sehr skeptisch und ohne Vorwissen in den Film geschleppt habe, meinte auch: Fuck, der war gar nicht mal so schlecht.

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