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Thema: Endzeit

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  1. #1
    Moin zusammen,
    ich habe mich, nachdem ich gelegentlich schon mitgelesen habe, nun entschlossen, mich auch hier anzumelden!
    Ich spiele die bekannten Makergames schon seit gefühlt 15 Jahren, zumindest hat es damals mit "VD1" angefangen.
    Jahrelang war "UiD" das unanfechtbare Highlight der Makerszene für mich, doch letztes Jahr bin ich das erste Mal mit der "Allreise" in Berührung gekommen, welches sich recht schnell an Grandys Game vorbeischlängelte und seitdem einen festen Platz in meinem Makerherzen hat! Da diese beiden Spiele, "UiD" und die "Allreise", für mich so prägend waren, habe ich Grandy über FB mal nach seiner Meinung zu dir, real Troll, gefragt (ich bin da nicht mit Klarnamen angemeldet, also kann mich niemand zu Hause stalken ). Ich bin nämlich immer noch dabei, mich an die neuere Makerengine zu gewöhnen, daher hat mich "Endzeit" bisher auch noch nicht so abgeholt wie die "Allreise" oder "Wolfenhain". Aber da gerade das Remake von "UiD", "Endzeit" UND "VD3" in der Mache sind und leider nicht mehr auf der alten 2000er- oder 2003er-Engine basieren, werde ich mich schon zwingen, Gefallen daran zu finden

    Also dann, ich hoffe auf spannende Gespräche und viel Spaß beim Zocken

  2. #2
    @ Ken der Kot
    Die Seite zu belauern, lohnt tatsächlich, denn aktuell behaupte ich dort, die dritte Episode zu nunmehr 80% entwickelt zu haben. Der Löwenanteil ist fertig, den Rest erstelle ich in der kommenden Zeit natürlich auch noch mit der gebührenden Sorgfalt.

    @ Stifler
    Willkommen im Forum. Mit meinen Spielen tanze ich kurzerhand auf beiden Hochzeiten und habe sowohl etwas für den Klassikfreund der alten Schule (Midi-Musik reicht!) als auch für die zeitgeistigen Verrückten (audiovisuelle Dynamik geht ein Stück weit auch mit dem RPG Maker) in petto. Vor einiger Zeit tobte deswegen noch unter 14 schwerbehelmten Kreuzrittern (eigene Zählung) ein Kampf, inzwischen ist der Streit um den einzig wahrhaften Weg des offenbarten Spieleentwickelns einer etwas entspannteren Haltung gewichen. Falls du partout noch nicht in die Spiele auf neuerer Makerbasis reinspielen magst, wirst du immer noch reichlich Material nach altem Handwerk finden. Kennst du schon die "Sternenkind-Saga"?
    Oder du gehst nicht in direkter Linie auf die Spiele mit neuem RPG-Maker-Untersatz zu, sondern machst einen lässigen Halbschritt. Viele Spiele haben schon eine aufgemotzte Technik im Innenbereich, halten aber noch der alten Grafik die Treue. Kelven macht in der Beziehung einiges, ich selbst halte es aktuell mit "Endzeit" nicht anders. Das volle Programm, bei dem sich Technik und Optik die Hand geben, wird ebenfalls im Atelier gepflegt. Sorata baut gerade sein langjähriges Projekt Charon 2 neuerlich um, das hat hier ebenfalls seine Fans.

  3. #3
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    Zum Glück bin ich ebenso unsterblich wie anhaltend motiviert.
    Ich weiss nicht wieso, aber alleine deine nicht versiegende Motivationsquelle und die damit verbundene Produktivität motiviert mich selbst.
    Aber dennoch: Sollte ich irgendwann mal Antagonist werden, wird es mein erstes Ziel sein, deine Motivationsquelle aufzuspüren und sie für meine eigenen Machenschaften zu verwenden.

  4. #4
    @ G-Brothers
    Idealerweise hilft ein mit Antworten, Meinungen und sonstigen Formen des Interesses gespickter Thread, um die Motivation hoch zu halten. Und für die stilleren Phasen habe ich immer noch den prachtvollen Blick aus dem Panaromafenster meiner Alpenfestung sowie meine Mäuseorgel. Leute ohne Hobby sind mir nicht ganz geheuer.

  5. #5
    Zu Hülf, ihr Leut'! Kann ich meine Save-Datei retten, wenn ich sie aus Versehen umbenannt habe oder sind meine Errungenschaften für immer verschollen in den Weiten des Datenjenseits? Ich stellte mich zuletzt dem bösen Tritium und würde ungerne von vorne beginnen :/

  6. #6
    Aber frage nicht, was ich dafür im Gegenzug zu vergessen hatte.

  7. #7
    Hallo Troll!

    Möchte dir hier einfach nochmals zu deinen grandiosen Spielbastelkünsten gratulieren!

    Du hast mir schon so manche finstere Nacht erhellt! Dich mag ich also. <3

    Gruß Adam
    (ehemaliger Gevatter Tod, ehemalige
    Skeleton Bee)

  8. #8
    @ ~J0hnny1Auge~
    Wie jetzt? Ich bin doch eigens auf Nummer sicher gegangen und richte mich mit meinen Spielen an die gesellschaftliche Mehrheit der Ringelnatzenthusiasten, um mit meinen Makerwerken kein obskures Nischendasein zu fristen. Also benötige ich einen neuen Plan (und noch schwerere Rätsel, wenn du bis auf dieses ansonsten alle schaffst).

    Gesucht ist: "Ich habe dort nichts abzubitten", wie Ringelnatz in "Flugzeuggedanken" reimte.


    @ Adamthefirst
    Ich strahle zurück.

  9. #9
    Hm, die aktuelle Lage hat mich daran erinnert, dass es das Wort "Corona" auch an der Sonne gibt, bzw deren Strahlen glaube ich ... Gibt es bei einer Atom-Explosion nicht auch etwas wie den Begriff Corona ... ich dachte, ich hätte auch mal etwas in dieser Richtung gehört ...

  10. #10
    Ich erinnere mich an waghalsige Mitglieder der Sternenflotte, die ein experimentelles Schild nutzten, um in die Corona einer Sonne zu fliegen... Aja, haben es natürlich geschafft, war aber haarscharf! Huiuiui, da schwitz ich gleich wieder! ^^

  11. #11
    @ Shadowlord
    Ich ringe gerade mit mir, inwieweit es ethisch vertretbar ist, die gegenwärtige Situation auch als kreative Inspiration für ein Spiel wie das meine nutzen zu wollen. Unterbewusst nehme ich ja eh die Begleitumstände meines Lebens immer als Material mit auf. Mir geht es um den Teil, den ich aktiv kontrollieren kann. Bislang pendele ich zwischen zwei Denkkategorien:

    1. Man muss sich positionieren!
    "Es ist bei tausendfachem Tod geschmacklos, ein Spiel über Pandemien/Massenauslöschung/Atomkrieg zu machen." Versus: "Gerade jetzt ist so ein Spiel vonnöten."

    2. Muss man?
    Inwieweit ist ein Spiel verpflichtet, sich dem jeweils gerade dominierenden Thema untertan zu machen? Kann es Thementabus geben?

    Ich bastele weiter und lassen jeden Spieler individuell für sich entscheiden, welche Themen er momentan an sich heranlassen möchte und was er gegenwärtig besser von sich fernhält.


    @ Adamthefirst
    Einen vulkanischen Salut!

  12. #12
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    @ Shadowlord
    Ich ringe gerade mit mir, inwieweit es ethisch vertretbar ist, die gegenwärtige Situation auch als kreative Inspiration für ein Spiel wie das meine nutzen zu wollen. Unterbewusst nehme ich ja eh die Begleitumstände meines Lebens immer als Material mit auf. Mir geht es um den Teil, den ich aktiv kontrollieren kann. Bislang pendele ich zwischen zwei Denkkategorien:

    1. Man muss sich positionieren!
    "Es ist bei tausendfachem Tod geschmacklos, ein Spiel über Pandemien/Massenauslöschung/Atomkrieg zu machen." Versus: "Gerade jetzt ist so ein Spiel vonnöten."

    2. Muss man?
    Inwieweit ist ein Spiel verpflichtet, sich dem jeweils gerade dominierenden Thema untertan zu machen? Kann es Thementabus geben?

    Ich bastele weiter und lassen jeden Spieler individuell für sich entscheiden, welche Themen er momentan an sich heranlassen möchte und was er gegenwärtig besser von sich fernhält.
    Zugegeben: Dein nachdenkliches Makerethos beeindruckt mich (der ich in AD&D-RPGs vornehmlich rechtschaffen gute Paladine mime). Meine nicht ganz ethisch makellose Meinung: Künstlerische Freiheit geht vor allem Zeitgeistlichen und Kunst muss das Zeitgeistliche entweder transzendieren (und in den Zusammenhang der grossen Menschheitsfragen und -leiden stellen) oder frech und satirisch blossstellen. Wenn sie nur devot nachäfft oder nur sorgsam leisetreterisch auf dem Minenfeld der Empfindsamkeiten herumtrippelt, ist sie nichts wert. Zeitgeistliches vergeht und verwindet mit dem Lauf der Zeit, Kunst bleibt bestehen als Mahnmal geistiger Freiheit, die sich behauptete auch unter widrigen Zuständen. Ansonsten muss man schon ganz konsequent sein - da täglich auf diesem Erdenball hunderttausende Menschenkinder (schon jetzt sind's weit über 88000 auf worldometers.com und das Zählerlein windet sich eifrig weiter in die schreckliche Höhe!) sterben, sollte man in Spielen bitte generell nicht sterben dürfen, andernfalls das Spiel allzu empfindsame Gemütchen "triggern" könnte. Will sagen: Makere wie ehedem und schöpfe wie ein jugendlicher Gott!

    Geändert von Athanasius (04.04.2020 um 15:59 Uhr)

  13. #13
    @real Troll

    Ich denke, das Mittel der Balance ist in diesem Fall dein feiner Geschmack. Du hast doch schon immer die aufregenden, umstrittenen Themen zu deinen gemacht.
    Dennoch bleibst du stets ein Haar über der Gürtellinie!

    Lebe lang und in Frieden

  14. #14
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    @ Shadowlord
    Ich ringe gerade mit mir, inwieweit es ethisch vertretbar ist, die gegenwärtige Situation auch als kreative Inspiration für ein Spiel wie das meine nutzen zu wollen. Unterbewusst nehme ich ja eh die Begleitumstände meines Lebens immer als Material mit auf. Mir geht es um den Teil, den ich aktiv kontrollieren kann. Bislang pendele ich zwischen zwei Denkkategorien:

    1. Man muss sich positionieren!
    "Es ist bei tausendfachem Tod geschmacklos, ein Spiel über Pandemien/Massenauslöschung/Atomkrieg zu machen." Versus: "Gerade jetzt ist so ein Spiel vonnöten."

    2. Muss man?
    Inwieweit ist ein Spiel verpflichtet, sich dem jeweils gerade dominierenden Thema untertan zu machen? Kann es Thementabus geben?

    Ich bastele weiter und lassen jeden Spieler individuell für sich entscheiden, welche Themen er momentan an sich heranlassen möchte und was er gegenwärtig besser von sich fernhält.
    Tut mir leid, wenn das komisch rüberkam, Troll ... das sollte in keinster Weise eine Kritik an dem Thema sein - da Du sehr gebildet bist, hatte ich nur gehofft, dass Du zufällig weisst, ob der Begriff auch in Bezug auf Atom verwendet wird...

    Ich verstehe Deine Gedanken sehr gut - die momentane Lage ist wirklich sehr kompliziert und man möchte das nicht auf die leichte Schulter nehmen ... Für mich muss ich sagen, dass ich dieses Spiel sogar als ein Mutmacher sehe - die Welt ist atomarisch zerstört, es gibt nicht viel Hoffnung ... und trotzdem gibt es immer noch eine Truppe wackerer Überlebenden, die versuchen, die Welt so geht es geht wieder ins Lot zu bringen. Für mich sagt "Endzeit" - egal, wie schlimm es ist (und im Spiel ist die Lage weitaus übler), es gibt immer noch Hoffnung! Kapitän Atom und sein Team sind da für mich die Hoffnung, dass wir es durch Zusammenhalt - und die Forschung schaffen, die Bedrohung abzuwenden! (kürzlich habe ich gelesen, dass in Lübeck ein großer Schritt geglückt ist ...)
    Du siehst - ich bin eher in der Position - dieses Spiel wird nun gebraucht.

    Ob es geschmacklos ist, kann ich leider nicht sagen - dazu habe ich die letzten Tage einige Videos gesehen, von Leuten, welche in dieser Zeit mit Fan-Videos Mut zu machen, und aufzurütteln. Auch diese kann ich nicht als geschmacklos einordnen, aber zumindest regen sie zum nachdenken an - und geben auch etwas Mut! Wer möchte kann unter dem Begriff "Ciao" suchen.

    Ansonsten hat Athanasius alles gesagt!

  15. #15
    @ Athanasius
    Dann von einem Paladin zum anderen: Nieder mit dem schattigen Gewürm, das es wagt, einem Angebot des Lachens zu trotzen! Die Triggerleute von Twitter hatte ich nicht einmal im Sinn, als ich von meinem Verantwortungsteil für die Reaktionen Anderer schrieb, ich dachte und denke beim Makern an die 98% der moderaten Zeitgenossen ohne Fehlzündungen in der Erregungskurve. Deinen letzten Satz will ich gleich beherzigen und baue entsprechend eine Kirche.

    @ Adamthefirst
    Militarismus und Kolonialismus sind auch umstritten? Aus der Haaresbreite Niveau flechte ich mir ein Führungsseil, das mich hoffentlich weiter über meine Themengrate leitet.

    @ Shadowlord
    Nein, das kam nicht komisch rüber, ich habe deinen Beitrag nur als Anlass genutzt, einmal Gedanken zu formulieren, die ich ohnehin hegte. Hätte ich ein Problem mit schwarzem Humor, würde ich andere Spiele machen und ganz bestimmt keines wie "Endzeit", in dem man Leichen auf der Suche nach interessanten Inneneinrichtungsideen fleddert. Aber ich kann gut verstehen, wenn jemand aktuell Videospiele als Zufluchtwelten nutzen möchte, die so rein gar nichts mit den Alltagssorgen zu tun haben sollten.

  16. #16
    Bevor "Endzeit" noch vollends von der Realität überholt wird, zeige ich mal kurz, was ich bislang schon im Spiel verankerte, bevor es heißt, ich hätte mir alles bloß aus den Nachrichten zusammengeklaut.



    Wer sich nicht länger mit Informationen aus zweiter, dritter oder noch nachrangigerer Hand abspeisen lassen möchte, darf auf "Endzeits" neue Episode hoffen, denn sie ermöglicht die interaktive Begehung einer Bildungseinrichtung in der Post-Apokalypse. Gerade in einer Zeit der Fragen sind verlässliche Antworten umso wichtiger. Was ist mit der zweiten Etage passiert? Findet Geo heute statt? Wird die Wahrheit über das Lehrerzimmer weiter unterdrückt oder darf man mal reinlugen? Brüssels Jean-Paul-Harroy-Schule hat ihre Pforten weit geöffnet und lädt alle Interessenten, Plünderlustige und Mutantenklopper herzlich auf einen Besuch ein.

  17. #17
    Hach ja, Bildung, Bildung über alles!

    Das Rätsel der zweiten Etage beschäftigt mich auch schon länger ... sehr mysteriös ....

  18. #18
    Mensch, das ist sehr toll, wie weit Du schon gekommen bist - ich war heute auf Deiner Seite, um nachzusehen!
    Da freue ich mich schon richtig, wenn Du uns die fertige Episode um die Löffel haust.

    Hm, wenn es hier das zweitschwierigste Rätsel gibt ... dann müsste das schwierigste theoretisch in einer der letzten Episoden kommen, oder?

  19. #19
    @ Shadowlord
    Ja, es geht wirklich gut voran. Als das "schwerste Rätsel der Welt" habe ich schon ein Minispiel in "Wolfenhain" bezeichnet und wer bin ich, mir selbst zu widersprechen. Folglich bleibt für "Endzeit" nur die zweitschwerste Option übrig, ganz unabhängig von der tatsächlichen Knobelerfordernis.
    Damit jeder weiß, worüber wir reden, will ich es gern auch hier im Forum kundtun:


    Episodenfortschritt bei 90 %
    Wo "Endzeit" draufsteht, ist auch eine Finalisierung in Sicht. Ich habe den vorletzten Entwicklungsschritt beendet, der "Endzeits" 4. Folge unter anderen um eine fortschrittliche Abrissbirne zum Davonlaufen, ein zweitschwerstes Knobelrätsel der Welt, ein Rollenspiel im Rollenspiel sowie Gottesfurcht bereichert. Ein Testspieler signalisierte bereits per Gegrinse das deutsche Höchstlob: Tatsächlich nicht ganz scheiße geworden. Hoho! Darum mag ich mich auch gar nicht lange in diesem Neuigkeitstext aufhalten und gehe flugs zurück an den Basteltisch, um das noch ausstehende Zehntel zu werken. Der Rücksturz in den Krater Brüssel steht zu 90% bevor.

  20. #20
    Bereit zu Rücksturz, BEIM ATOM!

    Geändert von fedprod (17.05.2020 um 17:24 Uhr)

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