
Den Soldaten Dull und Wallace gelingt der endgültige Durchbruch beim Entschlüsseln der Daten von Dr. Sokolov.
Dieser kann nun endgültig beweisen und aufzeigen, was er über Central in Erfahrung gebracht hat!
Das Bild, das dabei immer wiederkehrt, sind heimliche Autopsien Centrals an den Aliens - in kranker Ironie exakt das, was die Aliens den Menschen bereits tausendfach angetan haben.
Die Daten von Dr. Sokolov verweisen unglücklicherweise auf viele verschiedene Orte, an denen Central Proben genommen hat, doch so kurz vor dem Ziel lassen sich da Padua und McEoghain nicht aufhalten. Schnell und eindringlichen Worten überzeugen sie die Rebellen, sich sofort auf die Suche nach den besagten medizinischen Stätten zu begeben und das belastende Material gegen Central einzusammeln.
Ein Großteil der kämpfenden Truppe, im Grunde also jede einzelne Person, die von den beiden Soldatinnen gefragt wurden, willigen ein.
McEoghain und van Clan reisen nach Japan, da Padua und Flanders nach Paris.
James Smith, Vasqzinski und Sommer werden nach Südamerika entsandt, während Scavdrigez und Dull Richtung Iran reisen müssen.
Central selbst ist noch immer mit der massiven, medialen Ausschlachtung der letzten Mission beschäftigt und reist mit Wallace, Nedlit, Dreck, Donovan, Kutchy und Vreekez zu verschiedenen Nestern des Widerstandes, um dort die Moral zu erhöhen. Obschon das Auftauchen der "Helden des Tores", den "Portal-Six" überall Hochrufe auslöst und ohne Frage dafür sorgt, dass die Macht des Widerstandes dank neuer Rekruten wächst, sind viele der neuen Soldaten komplett geblendet von Central und seinen charismatischen Nachrichtenoffizieren. Doch das laute Rühren der Werbetrommel sollte noch ein schlimmes Ereignis nach sich ziehen!
Plötzlich wird das Widerstandsnest in den Rocky Mountains angegriffen, das wenige Stunden zuvor noch von Central und den "Portal-Six" besucht wurde.
Die Aliens haben ihre Kräfte in dieser Region gebündelt und greifen mit hoher Stärke das Lager an! Dabei treffen sie auf eine riesige Menge noch unbewaffneter neuer Rekruten, die sich dort zum Erdenschwur auf Central versammelt hatten und leichte Beute für die anrückenden Aliens in voller Kampfstärke sind.
Ein verzweifelter Hilferuf an den "Firebird Prime One" - dem Truppentransporter von Central wird abgeschickt, jedoch nicht wahrgenommen!
In dieser Sekunde entscheidet Central, dass die "Portal-Six" zu wertvoll sind, um sie gegen den Feind zum Einsatz zu bringen, der dort mit enormer Kampfkraft aufgetaucht ist!
Obschon sich Central die Entscheidung nicht leicht zu machen scheint, sind es durch den Funk geschrieene Wortfetzen, die Central das Lager im Stich lassen lässt. Denn diese sterbenden Soldaten vor Ort sprechen von einer neuen Superwaffe des Feindes...!
Im Schiff selber ist es still.
Das ändert sich schlagartig, als der Funkspruch des Widerstandsnestes auch die Avenger erreicht - zeitgleich mit dem Befehl Centrals, nicht einzugreifen.
Und es ist genau dieser Moment, in dem fast Niemand mehr an Bord ist, als sich eine neue Einheit erhob.
Mit schweren Schritten der Entschlossenheit, in den Ohren noch immer das Schreien der Sterbenden, versammelt Kiki Al'Hadary die Verbliebenen um sich.
Die von Central Aussortierten, die Unterschätzten, Jene, die von Central niemals ernst genommen wurden oder schlichtweg zu laut oder zu leise gewesen waren.

In genau diesem Moment, als Al'Hadary ihre Maske abnahm und das offenbarte, was von ihrem Gesicht geblieben war, rief sie die "Pariah" ins Leben. Die letzte Welle, die dem Widerstand in den Rockys geblieben war, die Truppe, die Central aus dem Rennen genommen hatte. Die Verbliebenen, für die auch die Rebellen im Moment keinen Nutzen gesehen hatten.

Es gab nur wenige Proteste unter den centraltreuen Wachen als Soldatin Smith und Galonski-Freeman sich selbst wieder als aktive Soldaten eintrugen und ein Blick von Al'Hadarys kalten Augen ließ jeden Zweifler verstummen. Von Riva, der nach seinen Frauengeschichten zur Lachnummer verkommen war, zögerte keine Sekunde, sich zu bewaffnen, ebenso wenig wie Schno Ro, der zwar exzellente Werte vorweisen konnte, doch durch seine stille Art von Niemandem groß wahrgenommen wurde. Ähnlich wie Hasenfuß, der zwar ein exzellenter Scharfschütze war, jedoch nie aus dem Schatten der "Besseren" seiner Einheit hervortreten konnte...
Doch sie waren im Moment alles, was den Zivilisten in den Rockys geblieben waren...!

Wie bereits in Bruchstücken angekündigt, offenbaren die Aliens inmitten des mit Leichen und Zerstörung gesättigten Kriegsgebietes ihre neueste Waffe: Ein psionisches Alien, bestehend aus seltsamer Materie, das sich an Leichen und Lebenden gleichermaßen labt.


Während Galonski-Freeman die Soldaten des ADVENT-Regimes zusammen mit Sassy Smith, die ihm nicht von der Seite weicht, ablenkt und dezimiert, kümmern sich die anderen Vier um die Vernichtung des psionischen Aliens.
Der Blick, mit dem die geretteten Rekruten die Beiden anblicken, ist ein gänzlich anderer Blick als Der, mit dem die "Portal-Six" noch vor wenigen Stunden angesehen wurden.
Aus einer Veranstaltung für den Widerstand wurde eine Schlacht um die Erde. Und es sind die beiden Verliebten, die den vollkommen Verzweifelten und Verletzten mit einem Siegeskuss zeigen, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Währenddessen versucht die Wunderwaffe der Aliens zu fliehen.
Schwer verletzt von den Schüssen Hasenfuß', der die Mobilität der Kreatur fast zerstörte, gepeinigt von Schwerthieben des Soldaten von Riva und mit zerfetzter Rüstung von Schno Ros Granaten, flüchtet sich die Kreatur verletzt in eine brennende Werkhalle.
Es ist ein seltsamer Moment im Verlauf des Krieges, als die schwerverletzte Kreatur in einer Art virtuellem Blut am Boden liegt und in einer Geste der Kapitulation die Hand gen Al'Hadary reckt.
Und es wird ein Triumph für die Menschheit, als die narbenübersäte Kriegerin mit dem verbrannten Gesicht ihr Bajonett zückt und das Alien vollkommen emotionslos tötet.
Die Ägypterin scheint zu spüren, dass die sterbenden, flackernden Augen des psionischen Aliens noch immer an die Alienführung senden und übertragen und so ist das Letzte, das sie sehen, bevor der Kontakt abbricht und ihre Wunderwaffe stirbt, das böse, krokodilsartig kalte Lächeln von Al'Hadary - der Frau, die schon für Unruhe gesorgt hat, weil sie Alienleichen seziert...

Auf dem Rückweg wird kein Wort gesprochen. Doch die Blicke, mit denen die "Pariah" sich gegenseitig anlächeln, lassen keinen Zweifel daran, was sie heute vollbracht haben.
Um ihr Gesicht zu wahren, meldet sich Central über Funk im Firebird XII der "Pariah" und in allen Widerstandsnestern der Erde und überträgt eine hastig entworfene Rede. Ihr Inhalt spricht von Zusammenhalt und von der Stärke des Widerstandes. Mit wahrscheinlich zähnefletschender Wut ist Central gezwungen, die Soldaten der "Pariah" öffentlich zu loben und als "ihre reinsten Helden mit Herzen aus Gold und Liebe" zu bezeichnen.
Keiner der sechs Ausgestoßenen antwortet Central, wohl aber ihren Kameraden, die von überall und aus allen Teilen der Welt Grüße, Respekt und Glückwünsche senden und von ihren Erfolgen der Missionen berichten.
Die Daten von Dr. Sokolev sind gesichert. Und die Aliens haben ihre Wunderwaffe verloren.

Soldat Sassy Smith rückte mit unbarmherziger Härte gegen die ADVENT-Mörder vor und markierte die Ziele für ihren Geliebten. Sie selbst verbuchte nur einen Abschuss, doch die Art, wie die jungen Rekruten sie nach der Schlacht angesehen haben, geben ihr jedes Recht, stolz auf sich zu sein. Und sie scheint genau dies zu wissen.
Soldat Galonski-Freeman tötete diverse Jäger der ADVENT-Administration, lässt sich jedoch nur einen symbolischen Treffer bestätigen. Seine Gedanken gelten alleine der Frau an seiner Seite, die während des Einsatzes schwer verletzt wurde.
Truppführer Al'Hadary hat sich ein Denkmal geschaffen. Inmitten der Schlacht und einer Übermacht an Aliens führte sie ihre Truppe zum Sieg und kämpfte so brutal, dass die Aliens zum Schluss versuchen mussten, ihre Wunderwaffe zu schützen. Aus den verzweifelten Versuchen, dies zu bewerkstelligen, resultieren insgesamt vier Abschüsse. In genau diesem Moment buhlen die Rebellen unter McEoghain, da Padua mit ihren unbekannten Verbündeten und Central gleichermaßen um ihre Gunst.
Soldat von Riva verletzte sich schwer, als er eine junge Rekrutin mit dem eigenen Körper vor einem Schuss schützte. Sie und ihre zwei Freundinnen, die sich für die medzinische Versorgung des Widerstandes als Krankenschwestern melden wollten, verdanken ihr Leben dem Deutschen, der zudem drei Abschüsse verbuchen konnte. Alle Drei versorgten den Helden noch an Ort und Stelle mit erster Hilfe und ihren Kontaktdaten.
Soldat Schno Ros Granaten forderten beim Feind einen hohen Blutzoll. Mehr noch aber waren seine präzisen Einschüsse geeignet, den flüchtenden Zivilisten und verwundbaren Rekruten Granattrichter zum Schutz und alternative Fluchtwege zu eröffnen. Er bleibt weiterhin ein eher stiller Mann, doch seine drei Abschüsse und seine Taten scheinen genug für ihn zu sprechen.
Soldat Hasenfuß begleitete die Flüchtenden auf ihrem Korridor die von der Alienwaffe wegführen sollte. In einem harten Rückzugsgefecht tötete er einen ADVENT-Offizier und verletzte sich schwer, als er in einen Nahkampf geriet.
Er stachelte die Flüchtenden zum Widerstand an und mit vereinten Kräften konnte das Überfallkommando von ADVENT ausgeschalten werden!
[Schließe Datendossier....abgeschlossen!]