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Thema: David Bowie ist tot

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Der Tod von Bowie macht einem nochmal deutlich, dass wir in einer Zeit leben, in der die Pioniere, Idole und Ikonen, die ganze Genres und Generationen von Musiker beeinflusst haben, langsam aber sicher von uns gehen.
    Das Dahinscheiden von jüngst Lemmy oder vorher beispielsweise Ronnie James Dio haben ein eher - musikalisch gesehen - lokales Echo hervorgerufen.

    Bowie war ein Künstler, der sich über Genregrenzen und -konventionen hinaus bewegt und immer wieder was Neues gemacht hat. Daher haben er und seine Musik einen enormen Einfluss nicht nur auf den Rock-Bereich, sondern in der gesamten Musikwelt. Zumindest gibt es viele junge Interpreten, die zu ihren Einflüssen Bowie und dessen Musik zählen.

    Schade, dass er den Kampf gegen den Krebs verloren hat - und das (ähnlich wie bei Lemmy) kurz nach seinem Geburstag und der Veröffentlichung seines neuen Albums.

    Ein Signal für mich, mich intensiver mit seinem Werk auseinander zu setzen.

  2. #2
    Eine der wenigen Personen, die ich tatsächlich als Stil-Ikone anerkenne und mich nicht selten im Kunst-Studium inspiriert hat. Außerdem ein Sänger aus einem meiner Lieblingslieder. Das macht mich schon ziemlich geknickt.

    Zitat Zitat
    Hatte er nicht auch erst eine Ausstellung in Berlin im vergangenen Jahr?
    Yup, das war die Tour dieser Ausstellung. Wer nicht dort war, dem kann ich das Buch nur empfehlen (Gibt's auch in jeder Uni-Bibliothek mit Kunst-Teil, zum Glück.), denn es ist wirklich gut.

  3. #3


    Er hat das Lied zwar nicht geschrieben, aber ich verbinde dieses Lied mit ihm, da er im gleichnamigen Film mitgespielt hat.
    Ich konnte zwar auch nicht so viel mit seiner Musik anfangen, aber er hat dennoch die Musik sehr geprägt.

    RIP

  4. #4
    Ich muss es posten, weil es mir gerade sehr viel Freude beschert hat:

    Hatte ich schon wieder fast vergessen.

    Pretty far out.

  5. #5
    Das hat mich gerade auch wieder sehr glücklich gemacht, vielen Dank dafür, hatte es auch schon wieder vergessen

  6. #6
    Bowie war (und ist) mein absoluter Lieblingsmusiker und als ich die Nachricht heute morgen gehoert habe, war ich recht erschuettert fuer einen Moment. Zumal auf meiner Bucket List steht, dass ich Bowie irgendwann in meinem Leben noch mal live sehen wollte. Er hat zwar nach der Reality Tour immer wieder gesagt, dass er nicht mehr touren will, aber ich hatte die Hoffnung halt nie aufgegeben. Kann ich jetzt wohl streichen. :/

    Jetzt laeuft gerade die Reality Tour CD bei mir auf der Anlage. Pff, waere echt gerne dabei gewesen.

    Muss mir die Tage mal das neue Album besorgen.

  7. #7
    Zitat Zitat von The Fool Beitrag anzeigen
    Das hat mich gerade auch wieder sehr glücklich gemacht, vielen Dank dafür, hatte es auch schon wieder vergessen
    Kein Ding. Ich hocke hier seit mindestens zwei Stunden, höre seine 70er-Sachen hoch und runter und heule dabei wie ein japanisches Schulmädchen. Es ist nicht fair, es ist absolut sinnlos - aber ich kann es nicht ändern, schätz ich. Alles, was ich tun kann, ist es zu machen wie Bowie: einfach die Änderung akzeptieren und mich daran gewöhnen. Ch-ch-changes und so.

    @Günther: Ja, das war auch mein Plan. Ich hatte nur gesehen, dass er ein neues Album rausbringt und ich dachte "Woah, geil! Der kommt auf Tour!". Naja, die nicht so geile Überraschung folgte dann zwei Tage später...
    Das Ganze gibt mir allerdings nur noch mehr Grund dazu, so fix es geht Morrissey live zu sehen. Meine Idole leben nicht ewig.

  8. #8

  9. #9

  10. #10
    Blackstar war tatsaechlich sowohl im Media Markt als auch im Thalia als auch im Musikhaus ausverkauft. Allerdings gibt's das tatsaechlich schon auf Google Music, was fuer ein so neues Album doch recht ueberraschend ist, normalerweise haben die hoechstens den Titel Track fuer die ersten paar Wochen da. Aber umso besser, so kann ich's zumindest schonmal hoeren, bis ich an die CD komme. Und ja, es ist wirklich so grossartig, wie alle sagen. Lazarus klingt wie ein Abschiedssong, und, Bowie being Bowie, ist es vermutlich auch.

    Ich rufe hiermit inoffiziell die Bowie Memorial Avatar-Wochen aus. Ich nehme den Thin White Duke, weil vermutlich jeder andere Ziggy nimmt.

  11. #11
    Nach fast einem halben Jahr habe ich es endlich hingekriegt, das Blackstar-Album an einem Stück zu hören ohne zwischendrin einen mitelschweren Heulanfall zu bekommen (zumindest bis "I can't give everything" - der Song zerstört mich immer wieder). Es gibt keine andere Wahl für mich, was den Titel "Album des Jahres" angeht. Die individuellen Songs auf dem Album sind grandios, aber das Album ist als Gesamtwerk einfach ein absolutes Meisterwerk. Vom fantastischen Titeltrack über das fuchtbar verstörende "Lazarus" und "Girl loves me" bis hin zum sprichwörtlichen Closer, der mit der Mundharmonika-Melodie aus "A new job in a new town" vom Low-Album aufwartet und damit für mich den Kreis schließt, den der Mann in den 70ern angefangen hat.

    "Blackstar" wird niemals für mich "Ziggy Stardust" oder "Diamond Dogs" oder "Hunky Dory" als bestes Bowie-Album einholen können (dafür ist meine Nostalgie gegenüber der anderen zu stark), aber es ist gleichzeitig eines der todtraurigsten und wunderschönsten Alben die ich je in meinem Leben gehört habe.

    Seeing more and feeling less
    Saying no but meaning yes
    This is all I ever meant
    That's the message that I sent


    Ich hab die Message verstanden. Denn diese Message wurde mir als Teenager und Anfangzwanziger auch von Scott Weiland, Lemmy und Prince vermitelt.

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