Diese Staffel war wieder recht gut - wenn auch etwas weniger gut, als die vorige Staffel, wie ich finde. Einige kleine Schwachstellen. Stilistisch aber wieder viele tolle Sachen. Ich hoffe nur, dass es auch noch lang genug weitergeht. Ne fünfte Staffel ist ja schon lang bestätigt dieses Mal. Irgendein englischer Artikel meinte mal, dass die Producer meinten, sie wollen das nich länger als Breaking Bad laufen lassen. Dann käme man aber nicht mehr soooo weit oder es ginge viel schneller im Pacing dann. (Denkbar wäre ja aber noch andere Serien/Spin-offs die nach Breaking Bad spielen oder zwischen den beiden Serien. Gibt genug geile Chars.)
Bin jedenfalls der Meinung dass allein vom Stil teilweise die Serie schon großartig ist. Dazu eben die geilen Charaktere.
Störend fand ich diese Saison (Saison 4, Spoiler bis Ende der Staffel):
Stilistisch geil fand ich:
Trolling vom feinsten dann - mit Jimmy und Kims ausgeklügelten Plänen:
Besonderes Highlight war dann aber nochmal in den letzten, insbesondere der letzten Episode:
Die Staffel fand ich gut, aber insgesamt manchmal ein wenig zäh. Die letzte Episode war allerdings klasse. Was mir diesmal sehr gut gefallen hat, war die Ausgewogenheit der Charakterwechsel. In der letzten Staffel kam mir Mike ein wenig zu kurz, diesmal war das genau richtig .
Für mich steht es schon fest, dass irgendwo tief drin er das ernst meinte. Es aber verdrängt. Seinen Bruder hassen will. Weil sich einzugestehen, dass er nur wegen ihm Anwalt wurde, so gut sein wollte wie er ... das ist halt scheiße, wenn Chuck ihn hasste. Und er nich mal ne Gelegenheit hatte, das zu verändern, weil Chuck tot ist. Er wird nie die gewünschte Anerkennung kriegen können. Das ist verdammt heftig. Das so zu inszenieren, dass man als Zuschauer da mitfühlen kann.
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Das ist die große Stärke der Serie und das schaffen echt nur wenige, wie in einem guten Roman. Die Beziehung zwischen Jimmy und Chuck und auch zwischen Jimmy und Kim sind so ambivalent, dass man nie wirklich weiß, wie die zwei Menschen zueinander stehen. Genau, wie im echten Leben.
Das ist die große Stärke der Serie und das schaffen echt nur wenige, wie in einem guten Roman. Die Beziehung zwischen Jimmy und Chuck und auch zwischen Jimmy und Kim sind so ambivalent, dass man nie wirklich weiß, wie die zwei Menschen zueinander stehen. Genau, wie im echten Leben.
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Meiner Meinung nach ist die Charakterzeichnung das Stärkste an der Serie, weswegen ich Gustavo Frings Auftritte immer etwas daneben finde, da mir seine Präsentation zu "Comic Villain"-mäßig ist.
Insgesamt eine richtige gute Staffe. Ich hoffe aber, dass sie die Serie mit der nächsten Staffel abschließen. 10 Episoden wären dafür vielleicht zu wenig, aber mit 13-16 könnte ich mir das schon vorstellen.
Insgesamt eine richtige gute Staffe. Ich hoffe aber, dass sie die Serie mit der nächsten Staffel abschließen. 10 Episoden wären dafür vielleicht zu wenig, aber mit 13-16 könnte ich mir das schon vorstellen.
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Wat? Die Serie ist doch erst jetzt da, wo ich dachte, sie wäre schon am Ende der ersten Staffel...
dass man quasi die Baby Steps dieser Kunstfigur sieht. Das alles bisher war ja nur Prequel zum Prequel.