Letztendlich läuft es halt auf Ansichtssache hinaus, und das geht wohl auch nicht anders bei der Breite und Vielfältigkeit an möglichen Nominierungen. Ist sicherlich auch einer der Gründe, warum sie den Mainstream-Kram rauslassen. Irgendwelche Kunstfilme zu vergleichen, ist auch schon ziemlich willkürlich, aber wenn dann plötzlich noch Guardians of the Galaxy danebensteht ... ja. Have fun. Ist mir aber immer noch tausendmal lieber als wenn sie da jetzt noch mehr Begründungen und Pseudo-Objektivität dahinterpumpen würden, als die Veranstaltung so schon impliziert. Unterhaltung ist Gott sei Dank kein klinisches Feld, Filmemachen kein reines "Handwerk", die Oscars sind sicherlich keine Handwerkersendung, und deshalb finde ich es auch nicht konstruktiv, die Nominierten irgendwelcher Kategorieren groß gegeneinander auszuspielen oder die Gewinn groß objektiv einschätzen zu wollen.