Der Film konnte mich über weite Teile nicht unterhalten. Ein paar gute Dialoge und nette Szenen aber insgesamt reicht es halt nicht aus wenn 10 Minuten gut sind, der Film aber 2h geht.
Das man sich dann bei jeder Szene noch denken konnte worauf es hinausläuft hat es nicht spannender gemacht.
Was mich arg gestört hat ist das er dazu noch ausschließlich in 3D gezeigt wird, zumindest hier in meiner Gegend, es aber völlig unnötig ist. Wenn ich die meiste Zeit einen 3D Film ohne große Einschränkungen auch ohne Brille schauen kann passt irgendwas nicht. Und er war dunkel, teilweise zu dunkel un sinnvoll was erkennen zu können. War das bei euch auch oder lag das an meinem Kino (cineplex ) ?
Ach und bezüglich der "Schwulen Diskussion", wenn ich das hier jetzt nicht gelesen hätte wäre ich nie auf den Gedanken gekommen das so zu interpretieren.
Ich dachte viel mehr seine Tochter holt ihn zusammen mit einem Freund/Bruder/Familienmitglied/whatever ab. Das Mädchen springt ihm in den Arm und er trägt Sie dann, dem Mann wird freundschaftlich die Hand auf die Schulter gelegt. Also die Szene allein Gibt das meiner Meinung gar nicht her und auch die Diskussion darüber ist in meinen Augen dann doch übertrieben.
Was mich arg gestört hat ist das er dazu noch ausschließlich in 3D gezeigt wird, zumindest hier in meiner Gegend, es aber völlig unnötig ist. Wenn ich die meiste Zeit einen 3D Film ohne große Einschränkungen auch ohne Brille schauen kann passt irgendwas nicht. Und er war dunkel, teilweise zu dunkel un sinnvoll was erkennen zu können. War das bei euch auch oder lag das an meinem Kino (cineplex ) ?
...
Je nach verwendeter Technologie ist es wirklich so, dass der 3D Effekt zulasten der Bildschärfe und auch Helligkeit des Bildes geht. Ziemlich unausgegorene Technologie eigentlich. Könnt man viel besser lösen durch eine aktive Lösung, wo die beiden Bilder aktiv auf einer Datenbrille angezeigt werden würden. Würde natürlich zu viel kosten für ein Kino. Setzt sich eventuell als Nebeneffekt von VR Headsets durch, mit denen ist das ja trivial umsetzbar.
Klingt ansonsten nicht so, als ob ein neuer Direktor und etwas besseres Writing Abramstrek retten könnten. Eigentlich muss ich auch sagen, dass ich Into Dorkness sogar recht unterhaltsam fand, als Trash-Film natürlich. Aus der richtigen Perspektive wirkt es wie eine 200 Mio $ Parodie von Wrath of Khan.
Ach und bezüglich der "Schwulen Diskussion", wenn ich das hier jetzt nicht gelesen hätte wäre ich nie auf den Gedanken gekommen das so zu interpretieren.
...
Ach, das war die Anspielung? Da kommt doch auch kein Mensch drauf, wenn er nicht irgendwo die Diskussion mitgekriegt hätte. Ich habs nichtmal mitbekommen OBWOHL ich die Diskussion hier vorher gelesen hatte^^.
Zum Film selbst: Simon Pegg hatte ja am Drehbuch mitgewirkt und äußert sich als großer Fan der alten Star Trek-Folgen - IMHO ist sein Einfluss tatsächlich positiv spürbar. Hier und da tauchen Dialoge, Anspielungen und Szenen auf, die ich in den beiden Vorgängerfilmen schmerzlich vermisst habe und immer mit Star Trek assoziierte. Stellenweise sinds zuviele Anspielungen, im Großen und Ganzen haben sie mir dennoch gefallen^^.
Eine bestimmte Szene (wer den Film gesehen hat, weiß gleich was ich meine) fand ich auch lächerlich. Wenn mich die Szene sofort an "Mars Attacks" erinnert, muss da irgendwas gewaltig schiefgelaufen sein^^.
Alles in allem fühlte sich der Film irgendwie... komisch an. "TOS-Episode der neuen Crew" trifft es eigentlich ganz gut, und unter der Prämisse ist der Film echt nicht so übel. Nur war Star Trek im Kino schon mal viel weiter (im TV ja sowieso), als es aktuell der Fall ist... So richtig abholen konnte mich der Film auch nicht und ich stelle mir grade die Frage, ob ich den Film ohne die ganzen Anspielungen überhaupt mögen würde^^...
Den Namen sowohl für die Serie als auch für das Schiff find ich super Weckt sofort Lust auf mehr und bleibt dem alten Motto treu!
Die Registriernummer 1031 könnte eventuell schon ein Hinweis darauf sein, wo in der Timeline die Handlung ungefähr zu verorten wäre. Bin froh, dass es nicht (wie von ein paar Leuten gewünscht) schon wieder um eine Enterprise geht. Die ursprüngliche Enterprise hatte bekanntlich die Nummer 1701 (was für alle späteren neuen Schiffe mit diesem Namen beibehalten wurde). Scheint also definitiv vor Next Generation und nach Enterprise zu spielen, vielleicht handelt es sich abermals um ein Prequel zur Originalserie.
That being said, bin kein Fan vom Design :-/ Orientiert sich auffällig an einem uralten Konzept, das Ralph McQuarrie höchstpersönlich in den 70ern für die gecancelte Serie "Star Trek: Phase II" anfertigte:
Die dreieckige Form der Engineering/Secondary Hull mochte ich schon nicht, als ich das zum ersten Mal sah, und war froh, dass sie sich für das Update der Constitution Klasse in "Star Trek: The Motion Picture" (der Film ging aus der gecancelten Serie hervor) was anderes und deutlich schickeres überlegt haben. Wirkt auch ein bisschen so, als hätte jemand eine Untertassen-Sektion auf einen klingonischen Warbird draufgeklebt Ein wirklich neu entwickeltes Äußeres, das auch ein bisschen schnittiger rüberkommt, hätte mich mehr begeistert. Aber najo, was soll's. Wenn genug anderes stimmt, werd ich mich schon irgendwie damit arrangieren können.
Edit: Wenn es wirklich zwischen Enterprise und TOS spielt, wie die Registry vermuten lässt (also ca. in dem Jahrhundert zwischen 2155 und 2255), dann würde das zumindest erklären, warum CBS und Paramount den Fan-Film Axanar damals in Grund und Boden verklagt haben Der sollte nämlich genau in diese Epoche fallen.
Ich mag die Form. Warum sollte ein Raumschiff das absolut keinen atmosphärischen Kräften widerstehen muss auch überhaupt stromlinien förmig gebaut sein, wie ein Schiff, Uboot oder Auto? Sie wollten ein fettes Dreieck als Untersektion, weil es vielleicht ein größeren zusammenhängenden Maschinenraum erlaubt, also bauen sie das auch.
Ich fand die Musik im Teaser-Trailer etwas komisch. Sehr starke Percussion Einlage, hat etwas kriegerisches.
Zitat von Enkidu
Prime Universe confirmed by Bryan Fuller
Bin super erleichtert darüber.
...
Da fällt mir was ein: Wenn es vor TOS spielt, also noch bevor Kirk Geburt, wäre es doch eigentlich in beiden "Universen".
Warum sollte ein Raumschiff das absolut keinen atmosphärischen Kräften widerstehen muss auch überhaupt stromlinien förmig gebaut sein, wie ein Schiff, Uboot oder Auto? Sie wollten ein fettes Dreieck als Untersektion, weil es vielleicht ein größeren zusammenhängenden Maschinenraum erlaubt, also bauen sie das auch.
...
Das mit der Form mag ja sein - theoretisch könnte man auch einen unförmigen Klumpen oder geometrische Figuren als Vorlage für Raumschiffe verwenden (Die Borg sind diesbezüglich recht bewandert -_^), aber hey, mein Ästhetik-Empfinden will auch angesprochen werden! So wirklich stromlinienförmig waren die größeren Schiffe der Sternenflotte streng genommen aber ohnehin nicht. Je nach dem, was damit gemacht werden soll, müssen die Dinger aber schon atmosphärischen Kräften widerstehen. Die Voyager zum Beispiel war klein genug, um auf Planeten landen zu können (was in der Serie auch zwei oder drei Mal vorkam). Könnte mir auch vorstellen, dass die Discovery so einen dicken Bauch hat, weil sie auf eine sehr lange Mission ausgelegt ist und Platz für Equipment und Leute braucht. Ich mein, die Shuttle-Bay ist exorbitant größer und breiter als gewohnt. Spannend fänd ich ja die Idee eines Generationen-Schiffes oder einfach eines, das beauftragt wurde, etwas weiter weg eine Kolonie zu gründen (mit sowas könnte man auch für viel Abwechslung in späteren Staffeln sorgen).
Zitat
Da fällt mir was ein: Wenn es vor TOS spielt, also noch bevor Kirk Geburt, wäre es doch eigentlich in beiden "Universen".
...
Jau, daran hatte ich noch gar nicht gedacht! Je nach dem, wann genau, könnte das durchaus sein. Macht die Meldung jedenfalls nicht weniger wundervoll Hmm. Seltsamerweise hat die USS Kelvin (mit der Abrams Zeitlinie beginnt) die Registry 0514. Weiß nicht, ob die nur ungewöhnlich lange im Dienst gewesen sein soll, oder ob die Handlung von Discovery doch näher an TOS angesiedelt ist - oder sogar parallel dazu? Das Teaser-Video sieht ziemlich nach Stapellauf aus, aber da das nur ein Leckerbissen für die Comic-Con Besucher sein sollte und sowieso noch keine fertigen Modelle und Effekte zeigt, muss das nicht viel heißen. Gehe trotzdem mal davon aus, dass die Discovery zu Beginn der Serie zumindest relativ neu ist.
Im neuen Science-Fiction-Blockbuster „Star Trek Beyond“ (seit 21. Juli im Kino) spielt John Cho (44) „Mr. Sulu“ und der ist im neuen Teil homosexuell. Allerdings schaffte es eine für ihn ziemlich wichtige Szene nicht ins Kino – ein schwuler Kuss.
...
Damit wäre es dann doch auch verständlicher gewesen für den Zuschauer. Aber ohne den Kuss wäre ich ohne zufällig die Diskussion hier zu lesen nie auf diese Thematik gekommen. Verstehe nicht wenn ihnen das so wichtig ist wieso der dann rausgenommen wurde Oo
Damit wäre es dann doch auch verständlicher gewesen für den Zuschauer. Aber ohne den Kuss wäre ich ohne zufällig die Diskussion hier zu lesen nie auf diese Thematik gekommen. Verstehe nicht wenn ihnen das so wichtig ist wieso der dann rausgenommen wurde Oo
...
Homophobe (oder latent homophobe) fühlen sich wie vor den Kopf geschlagen und einige Progressive würden es als aufdringlich kritisieren, also aus Sulu einen Token Schwulen zu machen. Moderne Kino Filme wollen das sich die Leute wohlfühlen, jedes Risiko ist da Gift.
Wow, bin erleichtert und zufrieden. Star Trek Beyond war ein guter Film finde ich
Natürlich nicht perfekt und immer noch mit einigen Macken, aber im Prinzip alles, was ich mir davon erhofft hatte, soll heißen um Weeeelten besser als die beiden Vorgänger! Beyond ist ein schnuckeliges, eigenständiges Abenteuer mit erheblich gesteigertem Spaßfaktor. Das liegt vor allem daran, dass die Handlung nicht so überfrachtet und wirr ist oder sich selbst für wahnsinnig schlau und toll hält wie bei den kläglichen Versuchen von Abrams, Orci & Kurtzman, die es trotz allem noch geschafft hatten, durch uninspirierte Settings und kompromisslose Konzentration auf die schwächsten Charaktere (New Kirk und New Spock) super öde eintönig zu bleiben. Die neue Geschichte weiß dagegen mit abwechslungsreichen Umgebungen (schicke neue Raumstation und fremder Planet, beide mit interessantem Design) und vor allem einem höheren Stellenwert für die Crew als Gruppe zu überzeugen. Endlich bekommen auch die anderen Charaktere mal ein bisschen wohlverdiente Screentime und werden durch Trennung und zeitweise Pärchenbildung in hervorragende Kombinationen gesteckt, die seit dem Reboot kaum oder gar nicht zu sehen waren. McCoy halte ich dank Karl Urban nach wie vor für die beste Figur in den Kelvin-Timeline-Filmen, also hilft es sehr, dass er diesmal mehr zu tun bekommt - von seinem Zusammenspiel mit Spock war bisher nämlich auch viel zu wenig zu sehen. Jetzt gibts endlich wieder zynische Sprüche an der richtigen Stelle ^^
Tonal weit weniger möchtegern-düster als zuvor. Gibt schon einige recht ernste Stellen, aber insgesamt fühlte sich Beyond unbeschwerter und lockerer an. Den Beastie Boys Song mag ich zwar noch immer nicht, aber ich muss den Filmemachern wirklich lassen, dass sie das wenigstens ganz clever in die Story eingebaut haben. Als Bonus bekommen Star Trek Fans dann auch noch diverse kleine Anspielungen und Anekdoten zum Franchise Jubiläum spendiert, die zwischendrin eingestreut wurden. Sogar die Xindi und der Krieg gegen die Romulaner wurden kurz erwähnt *g* Jaylah (Sofia Boutella) war eine willkommene Ergänzung zum Cast. Hat mir gefallen und mich sehr an die Figur Noss aus der Voyager-Episode "Gravity" (Staffel 5) erinnert, die auch handlungstechnisch starke Ähnlichkeiten aufweist. Darüber hinaus war die Zerstörung der Enterprise in der Anfangsphase des Films - da das in diversen Trailern vorkam betrachte ich das jetzt mal nicht als Spoiler - immerhin schön in Szene gesetzt und vom Ablauf her anders als bisherige Abstürze -_^
Ein Riesenvorteil steckt übrigens im Look und der Cinematography! Ich kann gar nicht deutlich und oft genug betonen, wie sehr mich der ultimative Lensflare-Overkill der Vorgänger genervt hat, durch den einem andauernd die Sicht versperrt wurde. Alleine das zerstörte diese Filme für mich bereits in Verbindung mit der wackeligen Kamera und dem heftigen Übermaß an schrägen Perspektiven /Kamerafahrten (Dutch Angle bis einem schlecht wurde etc.), ungeachtet aller anderen inhaltlichen Mängel. Klares Zeichen drittklassiger Regie. In Beyond dagegen? Nichts davon mehr zu spüren! Mir ist kein einziger Lensflare bewusst aufgefallen, und die Perspektiven sind nicht nur nicht störend, sondern stattdessen dezent innovativ mit ungewöhnlichen Einstellungen ausschließlich in Momenten, wo sowas auch wirklich hineinpasst. Kein amateurhaftes pseudo-artsy Mittel zum Zweck mehr.
Beyond ist allerdings auch nicht ganz ohne Probleme. Wie erwartet bei Justin Lin bleibt es vor allem eine wilde Achterbahnfahrt und selbst die wenigen ruhigen Momente sind so aufgeladen, dass sie keine Verschnaufpause liefern. Wer sein Star Trek im Kern gerne mit philosophisch-moralisch-ethischen Themen hat, der wird auch hier leider nicht fündig werden. Die Actionszenen sind zahlreich, wenn auch gelungen. Ferner kämpft der Film mit ein paar Handlungslöchern und damit verbunden mit einem eher schwachen Schurken:
Alles in Allem bin ich froh, wie Beyond geworden ist. Kein großes Meisterwerk, aber rundum sympathische, ordentliche, anständige Popcorn-Unterhaltung. Nach den Katastrophen, die Abrams Filme für mich von vorne bis hinten waren, hatte ich das kaum noch zu hoffen gewagt. So lange letzterer nicht wieder im Regiestuhl sitzt und Orci und Kurtzman bitte so weit wie möglich vom Drehbuch ferngehalten werden, hätte ich nichts gegen den bereits geplanten vierten Teil. Da Anton Yelchin ja traurigerweise nicht mehr dabei ist und sie Chekov auch nicht recasten wollen, fänd ichs schön, wenn sie endlich mal dauerhaft eine neue Figur als Teil der Crew einführen würden, um etwas Schwung reinzubringen.
Ja, Beyond erfindet handlungstechnisch das Rad nicht gerade neu. In vielen Punkten denkt man sich, das alles irgendwo schonmal so ähnlich gesehen zu haben. Aber für mich ist das kein wirklicher Kritikpunkt, sondern nach den jüngeren Entwicklungen der Franchise eher positiv! Besser etwas Altbackenes solide und gut umsetzen, als zum reinen Selbstzweck bemüht mit befremdlichen Plot-Devices um sich zu werfen, die als Film letztenendes auseinanderfallen.
Trivia am Rande: Selten einen Film gesehen, an dem dermaßen viele Produktionsfirmen beteiligt waren (Skydance, Alibaba Pictures, Huahua Media, Bad Robot Productions, Sneaky Shark, Perfect Storm Entertainment, Paramount), von denen ein Großteil am Anfang auch eingeblendet wird o_O Und jepp, Star Trek Beyond ist sowohl Leonard Nimoy als auch Anton Yelchin gewidmet :'-)
Hier das MovieBob Review, dem ich diesmal voll und ganz beipflichten kann und der meine Meinung im Wesentlichen auf den Punkt bringt: